Angina bei Kind ohne Antibiotika behandeln?

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8 Antworten

Auf die Ferne Mittel zu nennen ohne alle (!) Symptome zu kennen wäre unsinnig, weil die Mittel dann entweder nicht helfen oder schaden. Am besten lässt du sie wirklich von einem Homöopathen repertorisieren. Ansonsten kann man auch mit der Phytotherapie gut Erfolge erzielen :)

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Kommentar von Trini0972
30.11.2011, 18:27

mit den Symptomen ist das so eine Sache... Meine Tochter muss man alles aus der Nase ziehen :o) Habe mit Belladonna angefangen und Sie fühlt sich auch schon besser. Überlege halt, ob ich Ihr dann zum Ausleiten der Giftstoffe Silicea im Anschluss gebe...

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Also was hier geschrieben wurde ist schon krass. So pauschal kann ma eine Angina nicht beurteilen. Wenn man das ohne Antibiotikum kurrieren möchte sollte man erst wissen, welche Bakterien die Entzündung hervorrufen. Oft ist die Angina eine Streptokokken Angina.

Wenn es Streptokokken sind, ist es schon gefährlich, es ohne AB auszukurieren. Diese Bakterien haben für das Immunsystem sehr viele Ähnlichkeiten mit körpereigenen Geweben - mit Nierengewebe, Herzgewebe, Gelenkgewebe. Wenn man Pech hat, bekämpft das Immunsystem die Bakterien und macht dabei dann gleichzeitig den eigenen Körper kaputt.

Wenn dein Kind dann irgend wann im alter Nierenprobleme oder ein Herzleiden bekomt, dann weisst, wer daran Schuld ist. Die Entscheidung für Dein Kind, triffst letztendlich Du.

In so einem Fall wäre die rechtlich Frage interessant. Kann das Kind die Eltern verklagen?? Bis zum 27sten Lebensjahr kann man ja die Eltern auf Misshandlung verklagen...

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Es stimmt, dass Antibiotika oft leichtfertig verordnet werden, wenn sie nicht gebraucht werden oder nicht helfen können (z.B. bei einer einfachen Erkältung). Es gibt aber auch sehr viele Fälle, in denen ein Antibiotikum vor schweren Komplikationen bis hin zu Blutvergiftung (Sepsis) und Tod schützt. Als Laie kann man beide Fälle nicht unterscheiden, deswegen sollte man im Zweifelsfall immer auf den Arzt hören. Wenn man der Meinung ist, dass ein Antibiotikum im gegebenen Fall übertrieben ist, sollte man den Arzt darauf ansprechen. Oft weiß der Arzt selber, dass es andere Möglichkeiten gibt und verschreibt Antibiotika nur aus Bequemlichkeit. Wenn der Arzt gut begründen kann, wieso das Antibiotikum so wichtig ist, sollte man ihm auch glauben. Gefällt einem die Begründung nicht, kann man sich auch eine zweite Meinung von einem anderen Arzt einholen.

NIEMALS aber einfach auf eigene Faust verschriebene Antibiotika nicht nehmen. Nicht bei sich selber und erst recht nicht bei den eigenen Kindern!

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Man kann doch so etwas auch erst einmal ohne versuchen zu heilen, oder?

Wie das enden kann, wenn man erstmal versucht etwas mit Homöoapthie zu heilen, kannst du hier nachlesen.

http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/ChronikTirol/ChronikTirolContainer/3382594-8/prozess-gegen-osttiroler-mediziner---urteil-erwartet.csp

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Kommentar von Hardy6
03.12.2011, 00:15

Zuckerpillen sind eben keine gesunde Alternative zur Evidenzsbasierten Medizin.

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Kommentar von Astair
03.12.2011, 01:47

siehe oben

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Man kann doch so etwas auch erst einmal ohne (Antibiotikum) versuchen zu heilen, oder?

Natürlich kann man das, wenn man es kann. Nur das lernt man nicht, da das für die Pharmaindustrie nicht interessant ist. Höchstens werden Linderungsmittel (Antipyretika) empfohlen, welche die Heilung verzögern und die Chronifizierung fördern. Schließlich kann an den chronischen Leiden am meisten verdient werden. Die enorme Zunahme von COPD scheint mir, wird ganz wesentlich durch die falsche, die körpereigenen Abwehr behindernde Behandlung der banalen Infekte bei Kindern und Säuglingen bewirkt.
Es kommt bei mir nur höchstens noch einmal im Jahr vor, dass ich bei einer Angina zu einem Antibiotikum greifen muss.
Nur, man muss immer dahinter her sein und schauen wie sich die Viren und damit der Genius epidemicus wandeln, um auch nach Möglichkeit das Richtige geben zu können. Das verlangt auch Intuition, die nicht gelehrt werden kann, die muss man einfach haben. So hat sich auch das, dem Genius epidemicus entsprechende Mittel schon wieder gewandelt, heute würde ich Deiner Tochter Vipera berus D 12 geben.
Notärzte verschreiben gern Antibiotika, weil diese jedenfalls von den Kassen bezahlt werden müssen und darüber, meinen sie, freuen sich die P. am meisten.

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Kommentar von Hardy6
05.12.2011, 21:40

Es kommt bei mir nur höchstens noch einmal im Jahr vor, dass ich bei einer Angina zu einem Antibiotikum greifen muss.

An anderer Stelle schreibst du dass du schon in Pensuion bist. Wieviele Patienten hast du in deiner Pension eigentlich noch ?

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Ich bin seit über 20 Jahren Homöopathin und tu mich immer noch manchmal schwer, das für eine Person wirklich passende Mittel zu finden, je nach Schwierigkeit des Falles. Ich bin der Meinung, dass homöopathische Behandlungen in die Hànde von Fachpersonen gehören. Eine erfahrene Mutter kann in Zusammenarbeit mit ihrem Homöopathen mit der Zeit ihrem Kind das richtige Mittel geben von denen, die bereits früher zum Einsatz kamen.

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Kommentar von Reservist
02.12.2011, 09:02

Fachperson = Arzt

Und die Tochter war in diesem Fall ja bereits bei einer Fachperson.

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Kommentar von Hardy6
03.12.2011, 06:54

Ich bin seit über 20 Jahren Homöopathin und tu mich immer noch manchmal schwer, das für eine Person wirklich passende Mittel zu finden, je nach Schwierigkeit des Falles.

Andere Homöopathen können das auf Grund ihrer 50jährigen Erfahrung (Genius epidemicus) sogar übers Internet

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Kommentar von Hardy6
03.12.2011, 07:02

Eine erfahrene Mutter kann in Zusammenarbeit mit ihrem Homöopathen mit der Zeit ihrem Kind das richtige Mittel geben von denen, die bereits früher zum Einsatz kamen.

"Erfahrene" Mütter mögen das vielleicht gerne tun aber

Der ächte Heilkünstler wird es zu vermeiden wissen, sich Arzneien vorzugsweise zu Lieblingsmitteln zu machen, deren Gebrauch er, zufälliger Weise, vielleicht öfterer angemessen gefunden und mit gutem Erfolge anzuwenden Gelegenheit gehabt hatte. Dabei werden seltener angewendete, welche homöopathisch passender, folglich hülfreicher wären, oft hintangesetzt.

Meint der Erfinder der Homöopathie nach einigen Jahrzehnten praktischer Erfahrung mit seiner Heilmethode.

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Kommentar von Domenicco
03.12.2011, 13:09

Eine erfahrene Mutter kann in Zusammenarbeit mit ihrem Homöopathen mit der Zeit ihrem Kind das richtige Mittel geben von denen

Und wenn dann das Kind der erfahrenen Mutter trotz des Homöopathen vorher stirbt, dann recherchiert man richtig und erzählt anschließend, es sei nicht die homöopathische Behandlung gewesen, sondern eine Verkettung von unglücklichen umständen.

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Aus Versehen wurde meine Antwort wohl gelöscht. Daher noch einmal, denn dies ist eine ernstgemeinte Warnung an den Fragesteller, um nicht vor Gericht zu landen:

Wenn Eltern eine Angina ihres Kindes ausschließlich mit Homöopathie behandeln, gehört dies als fahrlässige Körperverletzung bestraft.

Sollte es zu schwerwiegenderen Folgen kommen, sogar als fahrlässige Tötung, wie in diesem Fall:

http://derstandard.at/1319180949860/Italien-Dreijaehrige-starb-nach-Therapie-nur-mit-Homoeopathika

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Ich bin ein bißchen entsetzt, daß Du die Gesundheit von Deinem Kind aufs Spiel setzt, indem Du hier in einem Laienforum, in dem jeder unkontrolliert den allergrößten Mist schreiben kann, nach medizinischen Ratschlägen fragst. Wenn Du schon homöopathisch behandeln willst und die Kasse das nicht übernimmt, sollte Dir die Gesundheit Deiner Tochter die paar Euro für eine "offizielle" Beratung schon wert sein!

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Kommentar von Trini0972
30.11.2011, 18:12

Hallo,

Du musst nicht entsetzt sein... Was ich dann mit den Antworten mache entscheidet mein (ich denke doch) gesunder Menschenverstand. Ich war bei einem Kinesiologen und der ist mit mir einer Meinung, dass Antibiotika viel zu oft eingesetzt werden und auch viel Schaden anrichten können. Woher weiß ein Arzt, ohne einen Abstrich zu nehmen, welches Mittel bei einem evtl. bakteriellen Erreger reagiert? Es sind ja oft auch Viren. Ich denke, dass es genug Leute gibt, die hier schon Ihre Erfahrungen gemacht haben. Meine Tochter ist mir das Wichtigste auf der Welt und ich werde bestimmt nicht fahrlässig irgendwas probieren!

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Kommentar von Domenicco
01.12.2011, 15:34

sollte Dir die Gesundheit Deiner Tochter die paar Euro für eine "offizielle" Beratung schon wert sein!

Eine mehrstündige Anamnese bei einem Homöopathen kostet bloß ein paar Euro ?

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