Angestellter Monteur; Fahrtzeit = Arbeitszeit oder "Privatvergnügen"?

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10 Antworten

Vielen Dank für die schnellen Antworten!

Mir ging es nur darum, dass ich mal irgendwo im Internet einen Artikel gefunden habe, in dem stand das fahrten welche vom Arbeitgeber beauftragt wurden und bei denen man das Fahrzeug selbst fährt (nicht Beifahrer) als Arbeitszeit zählen, da man in diese Zeit nicht als Freizeit (essen, schlafen, lesen, etc...) nutzen kann. Leider finde ich den Artikel nicht mehr.

Werde heute Abend mal in meinen Vertrag schauen, bin mir gar nicht sicher was da drin steht!

Vielen Dank nochmal für die Antworten

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normalerweise ist so etwas im arbeitsvertrag geregelt. ich bin e monteur und habe das gleiche problem. wir sind in ganz nrw tätig und die fahrtzeit ist keine arbeitszeit. wenn das im vertrag steht kannst du wohl nichts machen und das recht ist auch auf der seite deines chefs. also schau nach ob das irgendwo festgehalten ist.

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Was steht denn im Arbeitsvertrag? Der Fahrtweg zur und von der Arbeit ist meistens Privatvergnügen.

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Bei uns wird die Arbeitszeit getrennt von der Anfahrt abgerechnet. Arbeitszeit zB von 8-16 Uhr, dann die Anfahrt per Kilometer. Unsere Monteure arbeiten weltweit und auch die Flugzeiten und Wartezeiten an den Flughaefen werden bezahlt. Anders sieht es dann allerdings mit der Verweildauer im entsprechenden Land aus - Nach 'Schicht' bis zum naechsten Morgen (Arbeitsantritt) ist 'Privatvergnuegen' (allerdings werden Hotel und Verpflegung sowie eine Art 'Taschengeld' gezahlt) - Die ist alles im Arbeitsvertrag geregelt.

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Wende dich ans Bürgertelefon des Bundesministerium für Arbeit und Soziales www.bmas.de

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So wie du deine Situation geschildert hast, handelt es sich um Dienstreisen. Dienstreisezeit ist die Zeit, die der Arbeitnehmer benötigt, um aus dienstlichen Gründen zu einem vom Arbeitgeber bestimmten Arbeitsort zu gelangen und zählt zur Arbeitszeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes und ist wie Arbeitszeit zu vergüten. Dienstreisezeiten die über die regelmäßige Arbeitszeit hinaus im Interesse des Arbeitgebers aufgewendet hat, ist als Arbeitszeit zu vergüten, wenn es vereinbart wurde oder eine Vergütung den Umständen nach zu erwarten ist (§612 Bürgerliches Gesetzbuch). Eine allgemeingültige Regelung gibt es diesbezüglich nicht. In der Regel wird aber wegen der Belastung, die durch die Dienstreise selber entsteht (z.B. du lenkst den Wagen selbst) angenommen, dass es sich um Arbeitszeit handelt (wenigstens zur Hälfte (BAG 03.09.1997)). Ist die Reisezeit mit keiner zusätzlichen Belastung verbunden, soll es sich nicht um Arbeitszeit handeln (BAG 23.07.1996 leider ohne Aktenzeichen).

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Kommentar von anjanni
30.06.2010, 09:22

Da hast Du einiges zusammengetragen.

Ich denke, der letzte Satz kann allerhöchstens für die Fahrt vom letzten Kunden direkt nach Hause gelten, oder? (Und das auch nur, wenn der Weg nicht deutlich länger ist als von der Firma nach Hause. Jedenfalls wäre das meine Interpretation.)

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Das ist zwar schon sehr lange her. Ich war über 8 Jahre lang dienstlich in fast ganz, damals, Westeurpa mit dem eigenen Pkw unterwegs. Mir wurde jeden Reiseminute bezahlt. Allerdings war ich sehr penibel hinsichtlich der Zeiten, welche nicht als dienstlich anzusehen waren.

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Fahre morgens zur Firma und abends von der Firma nach Hause.

Alle Fahrten dazwischen sind Arbeitszeit. Ganz einfach.

Der Chef rechnet beim Kunden bestimmt auch Deine Fahrtzeiten ab - und nicht nur die Anfahrten...

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Der Arbeitgeber muss dir nur eine Fahrtstrecke als Arbeitszeit anrechnen.

also bei einer Arbeitszeit von z.B. 7:00 - 16:00

entweder um 7:00 beim Kunden und um 16:00 zuhause So ist die Anfahrt dein Problem

oder um 7:00 Abfahrt von der Firma zum Kunden und um 16:00 Abfahrt nach Hause. So ist die Rückfahrt Privatvergnügen.

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Kommentar von Reservist
29.06.2010, 10:37

Stimmt nicht.

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also mein fahrtweg zur arbeit wird mir auch nicht als arbeitszeit berechnet

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Kommentar von amigo06
29.06.2010, 10:26

Thema verfehlt, setzen 6.

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