Angestellt über Zeitarbeit - Firma, bei der ich angestellt bin, Kündigt mir. Was nun?

4 Antworten

Das ist das Risiko und Problem der Zeitarbeitsfirma. Der Arbeitnehmer muss nicht für deren Geschäftsrisiken haften.

Dein Arbeitsvertrag mit der Zeitarbeitsfirma läuft also ganz normal weiter. Unterschreib bloß nichts, viele versuchen dann mit einem Änderungsvertrag deine Stunden zu drücken, damit ihnen sie dir in der Übergangszeit nur ein Minimum an Stunden bezahlen müssen.

Kündigen können sie dich nicht so einfach und wenn sie es doch tun, egal was sie als Grund angeben, lass es von einem Anwalt prüfen.

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Stunden drücken, nach dem Motto: "Damit Sie nicht so viele Minusstunden haben." Nicht drauf eingehen.

Einfach mal ein Schreiben wie diese aufsetzen:

"Mit einer Verrechnung einsatzfreier Zeiten mit dem Zeitkonto bin ich nicht Einverstanden.

 Ich bin SELBSTVERSTÄNDLICH bereit zu arbeiten.

- Ich will keine Freizeit. -  "

Damit ist die Zeitarbeitsfirma in Annahmeverzug deiner Arbeitsleistung und muss dir deine vertraglichen Wochenstunden zahlen und deine Stunden führen als hättest du gearbeitet. (Also keine Minusstunden.)

Mit solch einer Aktion machst du dich natürlich nicht unbedingt beliebt.

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Kann man mich denn wirklich so schnell loswerden?

Das ist leider der Sinn einer Zeitarbeit... Firmen können, wenn Bedarf besteht Arbeitnehmer ausleihen. Wenn diese nicht mehr benötigt werden, werden diese wieder zurückgeschickt.

Ich gehe auch davon aus, dass deine Firma dich auf kurz oder lang betriebsbedingt kündigen werden, wenn sie keinen neuen Einsatz für dich finden.

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Selbst das ist nur unter Auflagen möglich.

Es muss erst versucht werden den Mitarbeiter über Fortbildungen auf anderen Stellen unterzubringen.

Ist dies nicht möglich muss absehbar sein, dass der Mitarbeiter in den nächsten 6 Monaten nicht untergebracht werden kann. (Unwahrscheinlich wenn er nicht gerade einen ganz speziellen Beruf ausübt oder keine Aufträge mehr angenommen werden die seiner Vorbildung entsprechen.)

Trifft dies auch nicht zu, darf der Mitarbeiter nicht "betriebsbedingt" gekündigt werden.

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@5432112345

Hi,

leider lassen sich viele Leiharbeiter veräppeln.

Das Problem ist, dass wer motzt unter Druckmgesetzt wird.

Dann wird einfach ein verhaltensbedeingter Kündigungsgrund konstruiert.

Hilft das immer noch nicht, gibts ne Fristlose.

Berechtigt, oder nicht, juckt die Leihbude nicht.

Zubguter letzt werden noch die Arbeitspapiere zurückgehalten, bzw die Bescheinigung fürs Arbeitsamt so gemacht, dass es ne Sperrzeit geben soll.

Damit wird in der Betrügerbranche Zeitarbeit ganz offen gedroht.

"Wenn du motzt, sorgen wir für ne Sanktion beim ALG."

Die Scheingesetze und Regelungen sind leider nur Papiertiger.

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Du hast ja nichts verbrochen nur ist deine Stelle nicht mehr frei. Deshalb heißt es ja Zeitarbeitsfirma. Du wirst woanders eingeteilt werden.

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