Angenommen ihr wärt WaffenLIEFERANTEN (egal ob Gewehre oder Panzer, Kampfhubschrauber, etc). Würdet ihr nicht an beide Seiten des Krieges Waffen liefern?

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11 Antworten

Es kommt drauf an was für ein Lieferant. Legal, Illegal, halb legal?

Dann muss man die politische Situation genau abwägen, denn wenn man an die falsche Seite verkauft, kann das viele Leute sehr sauer machen und die großen Mitspieler sind ja nicht so doof, wie sich sich manchmal stellen.

Außerdem muss man ja dafür sorgen, dass die beiden Seiten davon nichts mitbekommen. Denn wenn die Wissen, dass man auch an die andere Seite verkauft, werden die ja ein Interesse daran haben, dass das aufhört.

Nehmen wir mal an, wir haben die Parteien A und B. Man liefert an beide und bringt A gerade mal wieder ein paar Dutzend Kampfpanzer vorbei. Dann könnte A doch hergehen und sich denken: "Er hat und grade frisch beliefert und wenn der Typ jetzt geht, liefert er wieder an B". A geht also her und ballert dich einfach um, jetzt bekommt A zwar selber keine Waffen mehr - B aber auch nicht. Außerdem hat A jetzt Kampfpanzer und das sogar umsonst.

Beide Seiten müssen also selten dämlich und oder skrupellos sein, um sich das gefallen zu lassen. Man muss also entweder so liefern, dass alles durch X Kanäle geht ..

.. In den Fällen, wo an beide Seiten geliefert wurde, ging es den Machthaber meist eh nur darum, dass gekämpft wird und nicht darum wer gewinnt. Solange Krieg herrscht ist Warlord X an der Macht und hat das Sagen, wenn der Krieg aufhört, wird sich ja kaum noch wer von ihm führen lassen. Deshalb halten manche Kriege auch so lange.

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Kapitalisten sind nun mal auf Gewinn aus - und so funktioniert unsere Wirtschaft. Damit Waffenlieferanten nicht unbegrenzt Kriege anheizen können, ist die Politik gefragt.

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Ich würd noch ne dritte Seite aufhetzen und denen auch gleich was verticken.

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Illegale Waffenhändler machen das, wenn es geht. Die sich hinter Gesetzen verstecken, liefern nur an eine Partei (soweit Waffenlieferungen in Krisengebiete überhaupt genehmigt werden).

Dabei wären die Qualitäten und Kapazitäten in Rüstungsunternehmen durchaus vorhanden um Reichtum für alle zu produzieren.

Hast Du mal richtige Kriegsbilder gesehen? Hast Du mal mitbekommen, was mit Soldaten nach Kampfeinsätzen so alles los ist? Von einem KSK-Soldaten habe ich mal gehört, der schläft zu Hause mit geladener Maschinen-Pistole im Bett. Oder Sturmgewehr - ist auch egal.

Was meinst Du wie gefährlich das ist und was das aus seinem Leben gemacht hat? Vielleicht erschießt er irgendwann mal seine Frau.

Da fragst Du: Würdet Ihr an beide Seiten verkaufen?

Ich habe für weniger Kontakt und in ganz anderen Zeiten schon einen gut bezahlten Job hingeschmissen. Vielleicht macht sich das im Lebenslauf nicht so gut, aber Gewissen und Charakter kann man nicht mit einem Lohnscheck bezahlen.

Und selbst wenn man Kriege oder allgemeiner bewaffnete Konflikte als Mittel der Auseinandersetzung akzeptiert, dann ist immer noch zu sehen, dass viele unbeteiligte leiden.

In Afrika werden Kinder gezwungen ihre Mutter zu vergewaltigen und zu töten. Damit sie auch definitiv nicht zurück können und als Kindersoldaten noch schlimmere Dinge begehen.

Hast Du mal Berichte im Radio gehört oder im TV gesehen, über solche junge Menschen? An Deiner Stelle würde ich die nicht fragen. Ich vermute, dass die Dich mal locker über einen Zaun ziehen und die Pfosten durch Deine Eingeweide stecken.

Hier kannst Du auf Deinem warmen Bettchen sitzen und wenn Du mal Aua hast, dann pflegt Dich wahrscheinlich Deine Mama. Bringt Dir ein neues Spiel oder einen Comic. Damit dem Kleinen nicht langweilig wird.

Ist Dir klar, was bei gleichaltrigen in einem Kriegsgebiet los ist?

Überlege Dir lieber - Wie kann man dafür eintreten und sorgen, dass kein Mensch mehr durch so einen Dreck muss. Ein Mindestlebensstandard ist als erster Schritt die beste Versicherung gegen Krieg und Gewalt.

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Ja und? Ist doch die Praxis, die DU beschreibst, und wird auch mit staatlicher Aufsicht und Duldung durchgeführt... nichts neues halt.

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Kommentar von whatshalllldo
14.03.2016, 11:33

Aber bei politischen Auseinandersetzungen wird verschiedenen Ländern dann immer vorgeworfen, dass sie einerseits (zum Beispiel) Waffen an Syrien und andererseits an die Türkei liefern.

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Weil von der Rüstungsindustrie genau so gedacht wird, haben wir hier ein Flüchtlingsproblem. Im gesamten nahen Osten könnten sich die verfeindeten Gruppierungen nur noch gegenseitig mit Schafdreck bewerfen wenn sie nicht von allen Seiten Waffen und Munition bekommen würden.

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Kommentar von whatshalllldo
14.03.2016, 11:42

Und die Waffenproduzenten und die Waffenlieferanten wären arm.

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Eine deutsche Firma ist weltgrößter Produzent von Landminen witziger weise ist eine  Tochterfirma dieser Firma der weltgrößte Hersteller von Landminensuchgeräten. Die wissen schon wie sies machen müssen.

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Ja sicher, alle die nicht Waffen an jeden verkaufen sind obdachlos.

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das weiß man sehr genau, bevor man in dieses Geschäft einsteigt, die Einstellung dazu ist lange abgehakt. 

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Schau dir mal Amerika an. ;-)

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ich würde sei jedem verkaufen, der sie bezahlen könnte

ich würde sie auch zur not gegen rohstoffe tauschen

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