Angenommen ihr seid zu Beginn der 80er/Ende70iger Jahre geboren worden. Wie würdet ihr Euren Enkeln davon berichten?

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25 Antworten

Hallo!

Ich habe neulich witzigerweise mit einem Mann (geb. 1935) drüber geredet, der in den 70ern ein Haus am Rande der Stadt baute & damals nie die Tür abschloss, den Zündschlüssel seines Wagens grundsätzlich steckenließ & die Garage sowie nachts auch mal gern die Balkontür offenließ... aber bei mir war es so, dass mein Opa bei dem ich aufwuchs in dem 9-Familienhaus immer alles abschloss, sowohl Garage als auch Wohnung, Fenster oder Balkontür. Ist also alles eine Frage der Gegend, in der man aufwuchs :)

Es gab schon genügend Kriminalität.. genauso Sexualdelikte, nur wurde das damals einmal pro Monat bei Eduard Zimmermann im "Aktenzeichen XY" gezeigt und nicht in jedem semi-seriösen Klatschblatt und TV-Magazin schamlos aufgewärmt als gäbe es kein Morgen mehr. Im Gegenteil.. die Kriminalitätsrate war damals höher, Denunziantentum untereinander war sehr stark verbreitet & die Stimmung war m.E. eher feindseliger und verkrampfter als heute. Leute aus dem Nachbarhaus, die einen freundlich grüßten, verpfiffen einen anonym bei der "Neuen Heimat" (Wohnbaugenossenschaft), weil man nach 20 Uhr geduscht hat oder die Kehrwoche nicht 120-prozentig ausgeführt wurde. Man machte sich gegenseitig hinterrücks klein ohne den Mumm zu haben, sich gegenseitig anzusprechen. Freundlicher war der Umgangston früher nicht sondern eher rauer. 

Auch in den 80ern/90ern war die Welt nicht so lässig & "in Ordnung", wie sie einem heute als "die guten alten Zeiten" zu sein scheinen.. in Sachen Verbrechen braucht man sich wiegesagt nur mal alte "Aktenzeichen XY" Folgen bei YouTube anzusehen, außerdem gab es auch gesellschaftliche und politische Probleme zuhauf. Stichwort Nachwendezeit mit Arbeitslosigkeit und VEB ABwicklung in den frühen 90ern, Stichwort "kalter Krieg" in den 80ern und atomare Aufrüstung, Lockerbie, Ramstein (Flugplatzunglück), was auch immer noch! Das waren grob auch die Themen der "Tagesschau" mit Wilhelm Wieben am Mikro und die Themen, über die sich mein Opa am Abendessentisch Sorgen machte oder über die in von ihm abonnierten "Spiegel" und "Focus" Heften ("Focus" ab 1993... Lesezirkel war Opas Passion^^) berichtet wurde.

In den 70ern waren's die Ölkrise, die RAF/der "deutsche Herbst", das Olympiadrama 1972 in München und ähnliches.. gesellschaftliche Probleme gab es auch zuhauf; es zeichnete sich z.B. schon in den 70ern ab, dass die DDR auf lange Sicht hin nicht mehr wirtschaftlich Konkurrenzfähig sein wird.

Die 90er sind nicht nur kultige Filme auf VHS Videokassetten von "Telerent" und BTX Bildschirmtext (hatte mein Opa damals^^) oder musikalische Classics, sondern auch durchaus eine Zeit mit ernsthaften Problemen. Klar, auch mir kommen sie i.wie gemütlicher vor, aber der Zeitgeist war damals noch nicht so schnelllebig wie heute.. "besser" waren die 90er trotzdem nicht so wirklich, auch wenn sie sicherlich ihr gutes hatten & man sich dadran noch heute orientieren kann!

Ich bin ein Kind der 90er & habe heute noch meinen Spaß an vielen Dingen aus keiner Kindheit/Jugendzeit.. Stichwort "Fix und Foxi"-Comics, "Ein Fall für zwei" mit R. Hunold und G. Strack oder die Lieder von damals aus "Chart Attack" oder der ZDF Hitparade.. und ich fahre auch 'nen 90er Jahre Mercedes, aber ich trauere den 80ern/90ern nicht nach. Denn nicht alles was glänzt ist auch Gold.

Wer denkt, diese Zeit sei so viel besser als die heutige betreibt mMn nur Glorifizierung der Vergangenheit. 

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Wie kann man das erklären? Wenn ich das so tue, wie ich es glaube, werde ich hier gelyncht. Ich denk nicht dran!

Aber: Eine Geschichte möchte ich Dir erzählen, wie sie sich wirklich zugetragen hat. Ich schätze, das war gegen Ende der 70er Jahre.

Mein Papa war mit seinem ganzen Stolz, einem Mercedes 200 D (so einer mit Heckflossen war das) von irgendwoher nach Hause. Bevor er aber wirklich heimgekommen ist, war er noch auf dem Postamt, ein kleines Paket abzuholen. Von dort ist er zu Fuß nach Hause gekommen. Es war ja nicht weit und er hatte total vergessen, dass er mit dem Auto unterwegs gewesen war.

Am nächsten Morgen, als er wegfahren wollte: Oh Schreck, das Auto ist weg!  Natürlich wollte er meiner Mutter nicht verraten, dass das Auto verschwunden war und hat heimlich herumgefragt, ob jemand wisse, wo sein Auto sei. Gott sei Dank hat es ein Nachbar bei der Post stehen sehen.... Dort ist es also gestanden, natürlich nicht zugesperrt und natürlich mit dem Zündschlüssel im Schloss. 

Dass es niemand angerührt hat, war ganz normal.

Ich weiß nicht, ob das heute auch noch klappt... ich trau mich ja nicht, es auszuprobieren.

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Hm, die Zeiten waren anders, einfacher. Einfacher im Sinne von: Die Welt der meisten Menschen war kleiner, man verglich sich eher mit den unmittelbaren Nachbarn, Freunden, Verwandten als mit tausenden Leuten im Internet, die die gleichen Interessen oder das gleiche Alter hatten. Das heißt, man bekam auch nur das mit, was in der Zeitung stand - wenn man Zeitung las - oder in den Nachrichten kam und was Leute, die man kannte, erzählten. Meistens war also alles "Schlimme" weit weg. In den 80ern gab es übrigens den Reaktorunfall in Tschernobyl - ein Horror, der in die eigene heile Welt einbracht, für viele aber nur kurz. Da durften dann Kinder eine Zeit lang nicht mehr draußen spielen. Aber nur, bis das in den Medien nicht mehr erwähnt wurde. 

Tür abschließen: Ich war als Kind in den 90ern in Dänemark. Es ging das Gerücht um, dass dort niemand seine Tür verschloss und wird fanden das unvorstellbar - gab es dort keine Diebe?

Schlüssel im Schloss stecken lassen: Habe ich nie gehört oder bei anderen gesehen.

Man hatte allerdings - mein subjektiver Eindruck - weniger Angst, weil weniger von Tricks und Möglichkeiten und Horror berichtet wurde. Also es gab Berichte von Entführungen - "passiert uns/ hier aber nicht!" - und Diebstahl, aber man hatte nie selbst Angst, überfallen zu werden oder ausgeraubt. Jedenfalls nicht auf dem Land, soweit ich das mitbekam.  Das Sicherheitsgefühl war größer, weil die Welt kleiner war und man aufgrund von Medien nicht so eine große Vorstellung von möglichen Verbrechen und Gründen, Angst zu haben, herrschte.  Meine Eltern schauten immer Tatort, da ging es m.W. vornehmlich um Morde oder Taten in "Milieus", denen man sowieso nicht angehörte, also um Verbrechen, die weit weg und in der eigenen Welt ziemlich unmöglich waren.

Natürlich passierte auch Schreckliches - Leute wurden entführt, vergewaltigt, ermordet, gefoltert und manchmal hörte man davon in den Nachrichten - aber es fehlte eine genaue Vorstellung davon, wie das auch in der eigenen Umgebung passieren könnte. Diese Vorstellung liefern heute Filme und Serien sowie bestimmte Sendungen, die genau zeigen, wie man was machen kann, wie unsicher man in den eigenen vier Wänden ist - damals glaubte man ja meist, eine abgeschlossene Tür sei ein unüberwindliches Hindernis - und was bestimmte Täter so detailliert mit ihren Opfern gemacht haben (auch Fälle wie Kampusch und Co.).

Konkrete Ängste, die durch so etwas hervorgerufen werden, gab es mMn damals eher weniger.

War das nun ein Paradies?

Für viele vielleicht, weil sie friedlich in ihrer eigenen Welt lebten. Wenn Weihnachten für Frieden gebetet wurde, habe ich mich als Kind gefragt, was das denn wohl sei. Heute wissen das leider die meisten Kinder! Angst ist gegenwärtiger, diffuse Angst und konkrete Angst und Angst, die man unterdrücken muss, weil sie nicht "politisch korrekt" ist. Eltern haben Ängste, Kinder bekommen das mit, weil darüber geredet wird oder die Eltern einfach angespannt sind.

Man lebte in einer kleineren Welt. Man konzentriere sich darauf. Über andere Welten - fremde Länder, andere Religionen, bestimmte Berufsgruppen etc.- wusste man nur, was man gelesen, selbst erlebt, im Fernsehen verzerrt gesehen oder von Freunden erzählt bekommen hatte. Also wenig. Deswegen machte man sich auch weniger Sorgen, denke ich. Die meisten lebten in einer Gemeinschaft von Menschen, die ihnen ähnlich waren - Freunde, Verwandte, Nachbarn, die man näher kennenlernte - und kannten wenige ganz andere Menschen.

Heute ist das anders. Man weiß viel mehr - in vielen Fällen ist das gut, man kann selbst recherchieren, sich besser eine Meinung bilden, Leute, auch online, direkt fragen, statt nur Bücher zu lesen - aber in vielen Fällen ist das auch eine Belastung, denn man weiß auch viel mehr über sadistische Verbrecher, skrupellose Menschen, die einen finanziell und anderweitig ausnehmen wollen, das Vertrauen wird teilweise geringer, man muss viel mehr Möglichkeiten bedenken, z.B. "was kann meinem Kind auf dem Schulweg passieren".

Also was würde ich Kindern erzählen?

Das Gute!

Was würdest du Kindern in 20 Jahren von heute erzählen? Es herrschte Unsicherheit und Terror und wir hatten alle Angst? Jeder konnte ein Terrorist, ein Betrüger, ein Vergewaltiger sein? Daten wurden im Internet abgegriffen, man musste immer mit Betrug rechnen? Kinder wurden von Pädaphilen, die sich für Gleichaltrige ausgaben, in Fallen gelockt und teilweise jahrelang in Kellern sexuell und anderweitig gefoltert?

Oder würdest du eher sagen, "wir lebten mit verschiedenen Menschen zusammen und lernten andere Lebensmodelle kennen, wir spielten Pokemon Go und viele kamen so wieder zu etwas Bewegung, wir tauschten uns mit Fremden über Hobbys und Fragen aus, so dass wir manchmal Geld für Experten sparten,  manchmal trafen wir online Leute, die uns sogar mit Sachspenden oder Geldspenden in Notsituationen halfen, einige von uns nahmen Flüchtlinge in ihrer Wohnung auf und alle kamen damit sehr gut zurecht, wir konnte viel mehr kostenlos lernen und recherchieren als unsere Eltern oder Großeltern, wir lernten, wieder einfacher und zufriedener zu leben und mehr selbst zu machen, es gab viele tolle Onlineinitiativen, die Menschen näher zusammenbrachten"?

Warum würdest du ein Kind mit dem Schrecklichen und Negativen der Zeit, das es in jeder Zeit in irgendeiner Form gibt, schrecken? Warum würdest du nicht vom Positiven zuerst berichten und später von den Schattenseiten?

Leute, die nach dem zweiten Weltkrieg aufwuchsen, berichten von einer teilweise tollen Kindheit mit viel Kreativität, Freundschaft, Freiheiten, die es heute nicht mehr gibt. Aber auch von Schlägen, einer engen Welt, schlimmen Erziehungsmethoden, Ängsten (vor dem schwarzen Mann oder dem dunklen Keller), Vorurteilen (vor "Zigeunern" etc.), mangelndem Zugang zu Bildung usw. Die meisten hatten trotzdem eine "tolle Kindheit" und sehen darin einige Vorteile, die es heute nicht mehr gibt. Was schlechter war als heute, hat man oft nicht so extrem wahrgenommen, weil man keine Alternative kannte. Oder weil man hineingeboren wurde und das einfach normal war.

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Warte...warte nur ein Weilchen.....dann kommt Harmann mit dem Hackebeilchen.....https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz\_Haarmann

Nur mal ein kleines Beispiel, dass es Gewalt und Verrückte schon immer gab.

Wir Menschen neigen dazu, verhangene Zeiten zu romantisieren, und besser darzustellen wie sie waren.

Deine Wahrnehmung der Vergangenheit würde ich als nicht ganz objektiv bezeichnen. Mal davon abgesehen das sich die Medienlandschaft sehr verändert hat, und somit unsere subjektive Wahrnehmung.

Da kannst du vielleicht mal drüber nachdenken..... :-)

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Man muss aber auch bedenken, wie die Wahrnehmung und die mediale Landschaft sich gewandelt hatten. Kriminalität gab es auch in den 70er Jahren. In den USA gab es z.B. Ted Bundy, der mind. 28 junge Frauen ermordet hatte. 1977 in Colorado vor Gericht gestellt.

Rodney Alcala hatte mind. 8 Leute ermordet (bei diesen 8 weiß man es sich er), aber Schätzungen gehen bis zu 130 (!) Morden. Zwischen 1971 und 1979.

Ich hatte damals natürlich nichts davon mitbekommen, ich weiß das nur, weil ich mich nachträglich (erst vor kurzem) damit befasst hatte.

Also: auch damals ist schon viel Schlimmes passiert, aber die Medien haben hierzulande nicht so darauf reagiert, wie sie es heute tun.

Früher bekam man weniger mit, das hatte aber auch den Vorteil, dass man ruhiger geschlafen hatte. Zudem war die Anzahl von Toten im Straßenverkehr deutlich höher als heute. Und Serienmörder gab es auch in Deutschland.

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Also bei uns war die Haustür auch in den 70er Jahren immer zugesperrt. Wie schon andere sagten ist es ein Unterschied, ob man in der Stadt oder auf dem Land groß geworden ist.

Was könnte ich meinen Enkeln berichten?

Ich könnte ihnen von der Fahndung nach der RAF berichten, wo Polizisten mit Maschinenpistolen an der Autobahnraststätte um unser Auto standen und uns kontrolliert haben, was mich als damals ca 10jährigen wirklich geängstigt hat. Ich könnte ihnen berichten wie schon 1964 ein Frührentner mit einem Flammenwerfer und einer Lanze durch eine Schule gezogen ist und 2 Lehrerinnen und 8 Kinder getötet hat. Das dir einer den Schädel mit der Axt spaltet gab es auch damals schon. Es gab hier bei uns 1980 auch das sog. Oktoberfestattentat bei dem ein Rechtsradikaler eine Bombe zündete, die 13 Menschen getötet und über 200 teilweise schwer verletzt hat.

Ich könnte ihnen aber auch berichten, dass es damals 3 Fernsehsender gab, die erst um 12 Uhr das Senden begannen und um Mitternacht Schluss machten und man danach zwischen Mitternacht und 12 Uhr Mittag nur ein Testbild sah. Ich könnte berichten, dass es im Fernsehen nur einmal am Tag Nachrichten gab und man nicht permanent mit jeder Greueltat konfrontiert wurde, so dass man nicht dachte die Welt bestünde nur aus Attentätern und psychopathischen Killern. Ich könnte aus einer Zeit berichten in der es kein Internet gab, das uns heute mit den Schlechtigkeiten der Welt überflutet.

Es gab schon immer schlechte Menschen, aber heute wird es uns immer wieder von den Medien ins Gesicht gebrüllt.

Das könnte ich alles berichten.

(Panazee - Jahrgang 1969)

P.S.:

1000e Vergewaltigungen/Belästigungen an öffentlich Plätzen: Undenkbar!

Undenkbar? Das nannte man damals wie heute Karneval.


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Ich bin so ein Exemplar aus den ganz frühen 80ern und kann daher bestätigen was auch andere schon geschrieben haben: Es war nicht das rosarote Lummerland als das es heutzutage verklärt wird.

Im Grunde waren die Zeiten gar nicht so anders als heute, es gab nur weniger Information darüber. Unvorstellbar ist heute für einige wohl das wir nur 3 Sender hatten, ab den frühen 90ern (bei uns 1991) dann 5 und schnell noch mehr. Internet gab es auch noch nicht, einen PC zu besitzen war schon was Besonderes (jay, die Eltern meiner Freundin hatten einen C-64^^)

Meine Eltern haben ihre Türen immer fest verschlossen, war auch besser so denn ganz in der Nähe (6km) wurden fleißig harte Drogen umgeschlagen. Lag wohl an der günstigen Lage unmittelbar am Autobahnkreuz. Im Dunkeln durfte ich nicht raus, die "militante Dorfjugend" war dann unterwegs um alte Leute und kleine Kinder zu belästigen.

Heute wohne ich noch weiter auf dem Land, ich zieh zwar die Tür zu aber abschließen muss nicht sein, ein paarmal hab ich vergessen meine Tasche aus dem Auto zu nehmen und abzuschließen ohne das es jemanden gekümmert hätte. zu später Stunde gehe ich auch gerne mal eine Runde spazieren, bin offensichtlich die Einzige hier^^ Es hängt also davon ab wo man lebt, nicht wann.

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Ich würde das nicht erzählen. Ich würde sagen: "Du mein liebes Enkelkind. Ich muss dir eine Geschichte erzählen. Damals vor unvorstellbar langer Zeit, als ich ein Kind war, da haben meine Eltern die Haustür und das Auto genauso abgeschlossen, wie deine Eltern es heute tun. Kannst du dir das vorstellen?"

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Es gibt nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile. Ich bin Jahrgang 1969 und habe z.B. noch die Smog-Alarme erlebt, jede Menge Atomkraftwerke, die Strom produzierten, Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags, viele Verkehrstote und Verletzte. Nicht zu vergessen der kalte Krieg, wo wir immer bangen mussten, ob nicht jemand auf den Knopf drückt und den Atomkrieg auslöst.

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Mir fällt dazu ein, dass meine Großeltern ihr Haus nie verschlossen
hatten. Ihre Nachbarn auch nicht. Die Haustür stand immer sperrangelweit
offen. Betrügereien an der Haustür, gab es nicht.

Ich bin in den frühen 80ern geboren worden. Unsere Haustüre steht seit 25 Jahren offen. Betrügereien gab es in den 25 Jahren keine. Und außer durch ein paar durchgeknallte Christen von den Zeugen Jehovas, wird man auch nicht belästigt hier.

1000e Vergewaltigungen/Belästigungen an öffentlich Plätzen: Undenkbar!

Schon heftig wie sich das entwickelt hat die letzten Jahre! http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1587/umfrage/vergewaltigung-und-sexuelle-noetigung/ :-)

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Wer von irgendwelchen guten alten Zeiten phantasiert, hat Gedächtnisschwund.

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die welt ist geblieben wie sie schon immer ist........... das problem ist nur, dass durch den technischen fortschritt die medienverbreitung viel schneller und intensiver geworden ist............und dass sich die art der medienverbreitung stark verändert hat.......

sämtliche "schlimmen" nachrichten/dinge gab es auch früher schon, aber die mediengestaltung war früher anders, nachrichten und das ausstrahlen der nachrichten im fernsehen waren völlig anders...........das sittenverhalten war völlig anders.......dass was man heute zeigt, wäre in den 70er oder 80er jahren nicht möglich gewesen, weil es gegen "die guten sitten" verstossen hätte.......... beispiel pädophilie, missbrauch von kindern wurde anders genannt (unzucht mit minderjährigen) und zudem verheimlich/totgeschwiegen, denn sowas gehörte nicht in die nachrichten dieser zeit, man glaubte auch den opfern nicht..........

die ganze medienlandschaft hat sich verändert, weil heute mit nachrichten geld verdient wird und nur "schlechte" nachrichten wirklich "gefragt" sind und kohle bringen.....ein weindendes kleines kind bringt heute mehr geld ein als irgendeine nachricht von einem sack reis, der gespendet wurde.........

und betrügereien gab es auch schon damals, denn überlegungen, schnell an kohle zu kommen, gab es zu allen zeiten, auch schon in den 20er jahren.............:)

wie schon geschrieben, die medienlandschaft und die technischen möglichkeiten der übertragungen von nachrichten hat sich verändert und dass ist auch oft der grund dafür, dass man genau dass gefühl hat, was du beschreibst............. und noch etwas kommt dazu............ wenn man älter wird, erinnert man sich meistens nur noch an die guten und schönen dinge, die anderen verblassen mit der zeit und deshalb meinen ALLE generationen auch immer, das ihre zeit die schönste war.............ist aber nur eine eigene meinung und zudem ein irrtum............JEDE generation und JEDE zeit hat immer ihre guten UND schlechten zeiten gehabt............:)

und da spreche ich aus eigener erfahrung...........:)

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Die Welt hat sich schon immer verändert.

Denk an (nicht in chronologischer Reihenfolge)

  • die Urmenschen
  • die Neandertaler
  • die Entstehung des römischen Reiches
  • den Bau der Pyramiden
  • das Mittelalter
  • die diversen Kriege der Antike, im Mittelalter, der Neu- und jetzigen Zeit
  • die ganzen Diktatoren, die früher und jetzt leb(t)en

Bestimmt gibt es da noch etliches mehr.

Grausamkeiten gab es schon immer auf der Welt.

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Tja...ich war vor zwei Jahren auf einem Bauernhof in Niederbayern unterwegs, da war zwar die Haustüre stets abgeschlossen, aber die "Schmutzschleuse", durch die man ebenfalls in Haus konnte, war immer offen. Die Autos haben die dort auch nie abgesperrt.

Ich vermute mal, das ist eher eine Frage von Stadt und Land - wenn Du zb "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" liest, stellst Du fest, dass 14jährige Mädchen auch in den 70ern schon Omas ausgeraubt haben. Gabs also auch damals schon.

Das Szenario mit der Axt...nun, Mörder gab es auch damals schon, auch Triebtäter, Terroristen (RAF, IRA, Basken,...). Und nochmal vierzig Jahre vorher gabs die SS... keine Ahnung warum, aber sicher ist auch daran irgendwie der Islam Schuld.

Insgesamt war früher die Gefahr, Opfer eines Gewalt- oder Sexualverbrechens oder eines Verkehrsunfalles zu werden, wesentlich höher. Nur haben die Medien nicht ständig darüber berichtet, wenn mal was passiert ist.

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Kommentar von soprahin
03.09.2016, 20:15

keine Ahnung warum, aber sicher ist auch daran irgendwie der Islam Schuld.

Nein, die Deutschen sind doch an allem Schuld

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Kommentar von Weltweit3
03.09.2016, 20:40

Der Islam ist an nichts Schuld. Du ziehst dir hier gerade so ein Scheiß aus dem Ärmel. Die Deutschen sind an allem Schuld und nicht der Islam recherchiere mal besser und dann kommentiere richtig!!!

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Ich würde damit anfangen, dass wir in Deutschland so gut leben, wie sonst fast keiner auf der Welt und das fast nur auf Kosten anderer, die langsam auch ein Stück vom Kuchen haben wollen.

Und meine Großeltern haben die Tür auch immer offen gelassen. Weißt du warum? Weils Bauern waren und sie immer auf dem Hof waren, um dort zu arbeiten. Hätten sie das Grundstück aber auch 8 Stunden pro Tag verlassen, dann hätten sie garantiert auch die Tür abgeschlossen.

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Thema Betrügereien: Kann ich nichts dazu sagen.

Thema Terror: Tatsächlich starben in Westeuropa in den 70erund 80er Jahren mehr Menschen durch Terrorismus als jetzt.

Thema Vergewaltigungen: Die sexuelle Gewalt in Deutschland ist- trotz höherer Anzeigebereitschaft seit Jahren rückläufig. Dass das Thema früher weniger präsent war, liegt nur daran, dass es damals tabuisiert wurde.

Zur Frage an sich: Deine Hetz- und Aufmischfrage.

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Kommentar von xTravellerx
02.09.2016, 19:41

Du glaubst nicht wirklich, was du da von dir gibst, oder? :)))

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Hallo,

wenn Du denkst in den 80ern war alles rosig dann irrst Du. 

Die RAF, Baader-Meinhof-Bande usw. In den 80er Jahren stand die Welt vor dem atomaren Holocaust usw,usw. Einbrüche und Morde gab es auch ohne ende, das gibt es nicht erst seit heute.

Was sich wirklich verändert hat sind die Medien, die einen tagtäglich mit Neuigkeiten bombardieren. Fast jeder ist vernetzt und kann vom Handy aus nachlesen, was in der Welt wieder schlimmes passiert ist.

Wenn sich mal wieder einer in die Luft gesprengt hat, dann wird das den ganzen Tag rauf und runter gesendet 24 Stunden lang,
das ist das, was die Terroristen wollen, dass man Angst hat und denkt "Oh Gott, in was für einer Zeit/Welt lebe ich ?"

Früher ist man mit solchen Themen ganz ander umgegangen. "Massenkarambolage auf der A1 und eine Bombe ist explodiert und nun zum Wetter."

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Diese sachen gab es damals aus nur wurden sie nicht so durch die medien gepusht wie heute.

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Wie würdet ihr Euren Enkeln davon berichten?

Die Musik war besser, viel besser! 

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So rechte hetze? Naja die welt ändert sich und nur wegen mehr ausländer o.ä. gibt's nicht mehr Kriminalität.

So war der Amokläufer von München ein deutscher und auch rechtsextremist

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