Angenommen es würden wegen hoher Scheidungsraten voreheliche Ehekurse zur Pflicht: Welche Themen und Inhalte sollten warum auf den Kursplan?

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8 Antworten

- Kommunikation, z.B. Gfk (Gewaltfreie Kommunikation, Giraffensprache), damit viele Missverständnisse vermieden werden können und Wünsche positiv geäußert werden können

- was jeder sich unter einer Ehe vorstellt (Nähe, Distanz, Lebensabschnitt oder auf Dauer, Ausschließlichkeit oder offen, ...)

- was für Zukunftspläne man hat (beruflich, Familie, Kontakt zu Großfamilie und bisherigen Freundschaften, gemeinsame Interessen und Hobbies sowie jene Freizeitbeschäftigungen, die jeder für sich alleine machen möchte)

- Charakterlehre wie Sanguiniker, Melancholiker, Choleriker, Phlegmatiker

- Enneagramm, damit man seine eigenen Stärken und Schwächen erkennt sowie die des anderen

- Austausch über zentrale ethische und religiöse Fragen, um dort Übereinstimmungen und Differenzen zu sehen

- Umgang mit Finanzen und Anschaffungswünschen, mit Sexualität, mit Träumen, wie man seinen Tagesablauf gestalten möchte oder wo man am liebsten wohnen möchte

- eigene Biographie, Kindheits- und Jugenderfahrungen, Herkunftsfamilie im Groben durchgehen, wo es positive und negative Erfahrungen gab und wie man gelernt hat, inzwischen damit umzugehen

- Umgang mit Gefühlen, Ausdruck von Freude, Dank, Ärger, Trauer,...

- die 5 Sprachen der Liebe, um dem anderen was Positives rüberzubringen, aber auch, um Missverständnisse zu vermeiden

- wie man gemeinsame Kinder erziehen möchte, was man "genauso" oder "ganz anders" machen möchte, als man es selber erfahren hat

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Wie spreche ich mit meiner Partnerin oder meinem Partner. 

Wie verstehe ich den / die andere(n), 

Ganz wichtig wäre Wertschätzung im täglichen (Ehe)leben

Grundsätzlich klären wie die jeweilige Lebensvision aussieht,

Auch EhepartnerInnen haben Anspruch auf Achtung, Wertschätzung, eigene Persönlichkeit und persönliche Entwicklung.

Weil ich glaube, dass diese Punkte den meisten Stress und die meisten Scheidungsgründe liefern.

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Meiner Meinung nach, ist der Schlüssel zu einer  "glücklichen Beziehung"   jener, das alle Beteiligten über gute ,soziale Kompetenzen verfügen. Das wäre die  ideale Grundvoraussetzung, um für alle möglichen Konflikte und Belange des gemeinsamen Lebens,ein für alle zufriedenstellendes Ergebniss zu erarbeiten. 

 (außer in der Ehe wäre dies auch für jede andere Art von "Beziehung" gut .)

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Wieso sollte man so etwas annehmen? Was geht es den Staat an, wenn sich jemand scheiden lässt bzw warum bestünde bei hohen Scheidungsraten in irgendeiner Form "Handlungsbedarf"?

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Kommentar von Whitecheetah
05.07.2016, 17:26

dann gäbe es vlt. weniger scheidungskinder oder vlt. allgemein weniger Probleme, die sich auf die Kinder auswirken.

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Kommentar von PurpurSound
05.07.2016, 17:50

Wenn du die annahme als völlig sinnlos und abstrus ansiehst, brauchst du an sich auch nichts zu kommentieren denke ich. Den staat geht vlt begründeterweise mehr an als dir lieb ist!

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Wichtigkeit eines Ehevertrags und Gùtertrennung
Gemeinsame Regeln
Geld und Aufteilung
Erziehung und Babykurs
Kommunikation
Zeit für sich selbst

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Kommentar von TerminatorCat
05.07.2016, 17:43

Das sind aber eigendlich ganz selbstverständliche Sache wie Atmen und Essen :)

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Kommentar von PurpurSound
05.07.2016, 17:45

Sehr schöne liste danke :-) "gemeinsame regeln" meint zugleich gemeinsame werte? Finden, vereinbaren oder nur diskutieren? ...

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Kommentar von Whitecheetah
05.07.2016, 17:55

Naja für einige ist es selbstverständlich, aber leider nicht für alle. Deswegen gibt es ja wegen Kleinigkeiten Stress und Scheidungskriege gemeinsame regeln in jeglicher Hinsicht. z.B. im Haushalt wer was macht oder Donnerstag ist bar und spielabend mitm Kumpel

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Von 1000 Ehen bleiben keine 400 bestehen - Spanien

Von 1000 Ehen bleiben mind. 999 Ehen bestehen - Bosnien

Warum ist das so ein Unterschied? Suche nach der Antwort und du weißt, woran es liegen sollte.

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Kommentar von Meatwad
05.07.2016, 19:43

Erklär du doch mal, woran das liegt. Und dann erkläre auch gleich mit, was das mit der Frage zu tun hat?

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Auch mit Ehekursen wird man nicht die Scheidungsrate verändern :)

In den Ehekursen würden sich nämlich die meisten noch zurückhalten, da die rosarote Brille noch wirkt und sind sie dann in der Ehe, passiert alles wie eh und je.

Nein...dauerhafte Ehen erzielt man nur, wenn sich zwei menschen aus vollen herzen lieben und in guten wie in schlechten Zeiten zusammenhalten.

Daran scheitern nämlich die meisten Ehen. Sie lieben ihren Partner nur oberflächlich und kommt ein Problem oder ne bessere Gelegenheit, hält sie nichts mehr am Partner. Er ist einfach austauschbar :/

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Kommentar von PurpurSound
05.07.2016, 17:42

Deine geforderten bedingungen sollten bei der frage schon als gegeben angenommen werden, sonst verliert sie natürlich ihren sinn :-)

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Es würde schon reichen, die Verlobten über Sinn und Zweck eines Ehevertrags aufzuklären. Und natürlich darüber, dass jede Ehe per se ein Vertrag mit äußerst weitreichenden Konsequenzen ist.

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