Angenommen eine Frau lässt sich auf Sex ein, auf der hypothetischen Annahme das der Mann ihr Gewalt antut, wenn Sie nicht mitmacht. Wie würdet ihr das werten ?

Das Ergebnis basiert auf 3 Abstimmungen

Als Vergewaltigung 66%
Als sexuelle Belästigung 33%

9 Antworten

Als Vergewaltigung

Wenn die Frau das nicht freiwillig macht, dann ist es eine Vergewaltigung! In diesem Fall wäre die Frage, wie sie darauf kommt, dass der Mann ihr etwas antun würde, und ob das die Schuld des Mannes ist oder an einer dritten Person liegt, die dafür zur Rechenschaft gezogen werden muss.

Als Vergewaltigung

Es ist Vergewaltigung. Sie hat keine Wahl, ist übrigens sehr beliebt, weil man der Frau dem Mann dann einreden kann es sei einvernehmlich.

Sobald man sich klar äussern kann mit einem nein, ist es Vergewaltigung. Bei Schutzbefohlenen, Abhängigen und wenn Gewalt vorangegangen ist oder Drohung derselben auch ohne nein, wenn keine Wahl gelassen wird, dennoch sollte das nein stets gesagt werden. So viel Mut muss sein, dafür gibts dann zusätzliche Verschärfung der Straftat, sollte Gewalt folgen.

Der Mann hat ihr weder Gewalt angedroht noch angewendet.

Das ist auch nicht notwendig: StGB § 177 Abs. 1 Nr. 3

Was ist das ? Ich bin kein Anwalt. Wer mit Paragraphen um sich wirft, sollte auch in der Lage sein dieses Fachchinesisch für den Laien zu übersetzen :) 

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@AzothKT13

Tatbestand ist hier das Ausnutzen eine schutzlosen Lage. 

Das Ausnutzen einer schutzlosen Lage könnte z.B. ein starkes Machtgefälle zwischen Opfer und Täter oder die Abgeschiedenheit des Tatorts sein. Auch der dem Opfer bekannte Charakter des Täters kann eine Rolle spielen. 

Explizite Gewalt oder Drohung ist hierbei nicht notwendig.

3
@DreiGegengifts

Danke, nur dieser Paragraph lässt aus meiner Sicht zu viel Interpretationsspielraum. Daraus wird einfach nicht klar ersichtlich, was damit gemeint ist. 

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@AzothKT13

Gesetze beschreiben immer nur eine Intention. Im Gesetz stehen nie konkrete Beispiele oder Fälle. Die Bewertung einer konkreten Situation geschieht im Gericht. Urteile sind die Nahtstelle zwischen Gesetz und konkreten Situationen. 

Der Paragraph stellt unter Strafe, wenn ein Täter um die Schutzlosigkeit seines Opfers weiß und aufgrund dessen sexuelle Handlungen vornimmt. Die festgestellte Schutzlosigkeit führt dazu, dass diese drohend genug wirkt, so dass der Täter nicht mehr selbst drohen oder Gewalt anwenden muss. Das Opfer muss sich dabei nicht wehren, wenn es aus Angst vor noch schlimmerer Pein es mit sich geschehen lässt. Die Ausnutzung des Täters ersetzt die Drohung. Das macht auch Sinn. Denn beides hat die gleiche Wirkung und die gleiche Intention. Der Täter muss nicht drohen, weil in der Situation allen Beteiligten  klar ist, dass das Opfer keine Chance hat.

Der Täter muss dabei aber vorsätzlich handeln. Wird die vorsätzlich oder bedingt vorsätzliche Ausnutzung einer Schutzlosigkeit vor Gericht festgestellt, ist der Tatbestand erfüllt. 

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