Angenommen ein Krieg bricht aus in Deutschland. Bomben fallen dies und das... gibt es dann noch sauberes Leitungswasser für die Bevölkerung?

5 Antworten

Theoretisch gibt es einen Katastrophenschutz und auch Notbrunnen mit Wasser.

Bisher hat der Bund mehr als 5.200 Trinkwassernotbrunnen und -quellen geschaffen, die gleichzeitig etwa 25% der Bevölkerung versorgen könnten. Dabei handelt es sich um leitungsnetzunabhängige Anlagen, die sich überwiegend in Wohngebieten von Großstädten und Ballungsräumen befinden. Zur Versorgung von weniger dicht besiedelten Gebieten stehen zusätzlich Trinkwasserbehälter und Schnellkupplungsleitungen für den mobilen Einsatz sowie Verbundleitungen zur Verfügung. Einrichtungen der Trinkwassernotversorgung sind vor Zerstörung oder Verunreinigung weitgehend geschützt und werden mindestens einmal jährlich gewartet und in Betrieb genommen. 

(Auf der Website des Katastrophenschutzes)

Inwiefern das alles im Kriegsfall auch funktioniert und wie das in der Praxis aussehen wird, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt.

MFG

In Kriegsgebieten werden schnell Anlagen der zentralen Infrastruktur zum Ziel, so auch Erzeugungs- und Verteilungsanlagen im Energiesektor.

Ausfälle hier haben Einfluss auf alle Lebensbereiche, auch auf die Waserversorgung.

Letzter Vorfall dieser Art war gestern in Saudi-Arabien, wo zwei Pipelines von Drohnen angegriffen wurden, so dass diese vorerst abgeschaltet wurden.

Günter

Woher ich das weiß: Recherche

Wenn es wieder dazu käme, hätten wir ganz andere Sorgen, denke ich.

Und sobald eine Hauptleitung getroffen wurde, ist es eh vorbei mit der Versorgung.

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