Angenommen die Koalition zerbricht, sollte des Neuwahlen geben? Wenn ja, warum?

Das Ergebnis basiert auf 4 Abstimmungen

Bei einem Koalitionsbruch sollte es keine Neuwahlen geben, weil.. 75%
Bei einem Koalitionsbruch sollte es Neuwahlen geben, weil.... 25%

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Bei einem Koalitionsbruch sollte es keine Neuwahlen geben, weil..
  • Na ja, ich halte einen Koalitionsbruch für eher unwahrscheinlich. Die meisten Politiker kleben an ihrem Posten und es ist eher der linke Flügel der SPD, der hier stark hetzt, als dass es die SPD-Führung wäre, der jedoch die Entscheidung darüber obliegt.
  • Ein konstruktives Misstrauensvotum würde einen neuen Kanzler erfordern und eine Einigung darauf ist nicht in Sicht.
  • Eine gescheiterte Vertrauensfrage würde höchstwahrscheinlich Neuwahlen erwirken. Das wäre dann kaum noch eine Frage des "sollen/wollen".
  • Persönlich halte ich es für erbärmlich, wenn ein gewähltes Parlament nicht auch regiert. Ich bin gegen Neuwahlen in unserer aktuellen Situation. Alle Koalitionspartner müssen jetzt mal reif und erwachsen handeln und die übernommene Verantwortung auch ausfüllen.
  • Neuwahlen würde überwiegend die SPD schwächen und die AfD stärken. Eine leichtere Regierungsbildung ist definitiv nicht zu erwarten, eine große Koalition hätte zukünftig wohl nicht mehr die nötige absolute Mehrheit. Auch mit dieser Perspektive sehe ich keinen Nutzen in vorgezogenen Neuwahlen.
Bei einem Koalitionsbruch sollte es keine Neuwahlen geben, weil..

... der Bundestag funktionstüchtig ist und es in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland endlich auch einmal an der Zeit wäre, eine Minderheitsregierung zu versuchen. Angesichts in den nächsten Jahren zu erwartender Wahlergebnisse sollten die Politiker mit dieser durchaus möglichen und praktikablen Regierungsform Erfahrungen sammeln. Eine Koalition CDU/CSU und Grüne wäre regierungsfähig und könnte mit wechselnder Unterstützung im Bundestag rechnen, sofern keine Partei, wie die AfD, als Fundamentalopposition eine obstruktive, dem Gemeinwohl widersprechende Politik betreiben wollte.

MfG

Arnold

Nein, keine Neuwahlen. Niemand will Weimarer Verhältnisse.

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