Angenommen die Evolutionstheorie stimmt, wieso entwickelt sich dann heute kein Affe mehr zu einem Menschen?

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28 Antworten

BangBang3,

da die Frage offensichtlich keine ernst gemeinte Frage, sondern nur wieder ein penetranter Missionierungsversuch ist, mache ich mir die Antwort mal leicht und verlinke auf eine der zahlreichen wissenschaftlichen Texte, in denen das sauber erklärt ist:

http://blogs.scientificamerican.com/tetrapod-zoology/if-apes-evolved-from-monkeys-why-are-there-still-monkeys/

Man kann es auch in einem Satz zusammenfassen: Unsere gemeinsamen Vorfahren haben sich in unterschiedliche Richtung, weil in unterschiedliche ökologische Nischen entwickelt, die deswegen heute im Gegensatz zu vor einigen Millionen Jahren eben schon durch uns besetzt sind.

Und weil Du ganz, ganz bestimmt auch Dein zweites Scheinargument "Codierte Information kann nicht von selbst entstehen." hier drunter knallen wirst:

Da würde ich Dir einmal raten, den Blick auf die unbelebte Natur zu lenken. Selbstorganisation der Materie, nicht "von selbst", sondern unter dem Einfluss der physikalischen Grundkräfte, ist DAS Organtisationspribzip dieses Universums.

Was Du schwurbelwirksam als "Information" oder "Code" bezeichnest, sind im wesentlichen Molekülketten, die sich unter denselben Einflüssen bilden, wie andere Moleküle auch. Jedes Molekül enthält rein physikalisch betrachtet dieselben Prinzipien - und benutzt damit dieselbe Art von "Code", wenn Du es unbedingt so nennen willst. Da macht das DNS-Molekül eben nicht die große Ausnahme. (http://www.tabularasamagazin.de/artikel/artikel_6000/)

Rowal 12.07.2016, 15:38

Ich denke, diese Antwort müsste eigentlich als "beste" ausgezeichnet werden, aber ich denke nicht, dass das passieren wird, weil der Fragesteller, nach der Formulierung zu urteilen, nicht nach Erkenntnis sondern nach Konfrontation sucht.

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Meatwad 14.07.2016, 16:51
@Rowal

Ich denke, diese Antwort müsste eigentlich als "beste" ausgezeichnet werden

Die Antworten von uteausmuenchen haben in meinen Augen immer diese Auszeichnung verdient. Aber wie du bereits sagtest: Es wird eher nicht dazu kommen. Obwohl ich auch da schon Überraschungen erlebt habe. Bei wirren Köpfen kann man nichts ausschließen.

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danhof 12.07.2016, 16:24

Hab den Artikel gerade gelesen und musste ein bisschen schmunzeln.

Kurz zusammengefasst: Alle Materie hat auch gleichzeitig Geist und Information. Und uns Menschen gibt es, weil schon in der Urmaterie alle Informationen da waren. Und die Naturgesetze sind halt genau so, dass der Mensch mehr oder weniger entstehen MUSS.

Es gab also einen intelligenten Schöpfer: Gott. Was anderes behauptet ja niemand :-)

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ThomasJNewton 12.07.2016, 16:36
@danhof

Hab den Artikel gerade gelesen

Besser wäre es gewesen, du hättest versucht, ihn zu verstehen, als Gründe zu suchen.

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Trashtom 12.07.2016, 16:54
@danhof

Ich dachte ihr lest im Leben nur ein Buch und dann ist Ende Gelände? 

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HumanistHeart 14.07.2016, 10:15
@danhof

Danhof, Deine Zusammenfassung ist falsch und lediglich Bild Deiner Voreingenommenheit.

Die Evolution ist Fakt und kein Gott dafür nötig.

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a) Dollosche Regel.

b) Vermutlich meinst du ein Wesen mit einer Intelligenz, die der des Menschen vergleichbar ist.

Hier gilt: "heute" ist im Rahmen der Evolution eine viel, viel zu kurze Zeitspanne. Auch wenn wir unter "heute" die gesamte Zeitspanne verstehen, die der Menschheit durch Überlieferung bekannt ist.

c) Die Affen schauen sich uns Menschen an, und tun alles, um zu vermeiden, etwas zu werden, vor dem sie sich ekeln. 

d) Die Menschen werden schon dafür sorgen, dass ihnen keine Konkurrenz erwächst. Wir leben heute in einer erstaunlich rassismusarmen Epoche. (Über die Einstellung anderen Spezies gegenüber brauche ich nur ein Stichwort zu bringen: Nahrungsmittelindustrie.)

(Disclaimer - angesichts der Intelligenz des durchschnittlichen Internetbenutzers notwendig: Einer dieser Punkte ist nicht ganz ernst gemeint.)

Deamonia 12.07.2016, 13:36

oh man, weis doch jeder das "a" der nicht ernst gemeinte Punkt ist, Dollo ist doch die mit den großen Dingern! 

(MEINEN Disclaimer spar ich mir jetzt aber XD )

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PWolff 12.07.2016, 13:40

Hoppla, dank Deamonias Kommentar merke ich, dass ich nicht die Dollosche Regel meinte, sondern eine verwandte, die besagt, dass es ähnlich unwahrscheinlich ist, dass eine bestimmte Entwicklungskette sich zu einem späteren Zeitpunkt 1:1 wiederholt.

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danhof 12.07.2016, 16:41

Über die Einstellung anderen Spezies gegenüber brauche ich nur ein Stichwort zu bringen: Nahrungsmittelindustrie.

Das heißt, der Mensch ist zwar aus Evolutionsprozessen entstanden, eigentlich ein Trockennasenaffe, kann Fleisch mit tierischem Eiweiß gut gebrauchen und verwerten, braucht es auch für sein Gehirn, ist jetzt aber doch irgendwie böse, wenn er Fleisch isst?!?!?!

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PWolff 12.07.2016, 18:28
@danhof

WIeso böse?

Ist eine Spinne böse, wenn sie eine Fliege frisst?

Es ist doch einfach nur natürlich.

Das Beispiel diente nur dazu, ein (extremes) Beispiel dafür zu bringen, dass der Mensch insgesamt den Fleischverzehr so schnell nicht aufgeben wird.

Kannibalismus hat angesichts der übertragbaren Parasiten und Krankheiten seine offensichtlichen Nachteile. Trotzdem essen Schimpansen Artgenossen aus anderen Gruppen.

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Das kannst du so nicht behaupten. Eine solche Entwicklung zieht sich über Jahrmillionen hin und niemand weiß, ob solch eine Entwicklung nicht womöglich gerade im Gange ist. Nur werden wir innerhalb eines Menschenlebens  keine Veränderung feststellen. 

Langfristige Veränderungen haben in den religiösen Weltbildern keinen Platz. Noch bis vor kurzem ging man in der Religion davon aus, dass die Welt so ist, wie sie Gott geschaffen hat. Bei einem angenommenen Alter der Erde von rund 6000 Jahren wäre auch gar kein Platz für langsame Veränderungen.

Erst etwa in der Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckten Geologen, dass die Erdoberfläche eben nicht statisch ist sondern sich andauernd, wenn auch nur extrem langsam innerhalb von Millionen von Jahren, ständig verändert. Etwa zur selben Zeit kam auch Darwin darauf, dass sich nicht nur die Geologie sondern auch die Biologie ständig, wenn auch sehr langsam, weiterentwickelt.

Hier hätten wir einen weiteren Punkt, bei dem sich Bibel und Wissenschaft völlig widersprechen. In der Bibel ist von solchen Veränderungen nichts zu lesen, da ist die Welt insgesamt statisch.

Larissa31 12.07.2016, 13:41

Diesen Standpunkt vertritt die Bibel definitiv nicht.
Das würde bedeuten, dass die Sachen von damals, heute immer noch gelten. Das ist nicht der Fall.
Ein Beispiel: Jesus redette in Gleichnissen. Um "Missverständnisse" aus den Weg zu räumen.
Hätte er damals gesagt "Das und das ist verboten!" und es würde heute garnich tmehr existieren. Wäre das ja ins leere gegriffen.
Da dort aber steht "Der Menschliche Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes, ihn zu verschmutzen zu beschädigen.... und und und. ist Sünde!"
Das ist "Allgemeiner" verfasst um auch Sachen mit einzubeziehen die heute noch nicht existieren. Aber möglicherweise in der Zukunft existieren können.

Das ist natürlich nur ein Beispiel von mehreren. Ich hoffe ich habe das ansatzweise so klarstellen könnnen, dass du es verstehen kannst.
Die Wissenschaft war auch nie dafür da um Gottes existenz zu leugnen. Eher im Gegenteil. Die größten Physiker waren meistens starke Gottesgläubige. Weil Sie i-wann einsehen msusten. Dass es ein wenig sehr "zufällig" ist, wie der lauf der dinge geworden ist :o

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Hamburger02 12.07.2016, 13:52
@Larissa31

Da hast du einiges gründlich missverstanden.

Es ging hier nicht um die Veränderung von Glaubensinhalten sondern um Veränderungen in der Natur. Und dass sich sie Natur in Millionen von Jahren ändert, steht eben nirgends in der Bibel.

Die Berufung auf die Physiker kann ich langsam nicht mehr hören. Diese Lüge ist dermaßen dreist, dass es schon wieder typisch religös ist. Einstein hat sich selber beklagt, dass er nie von einem Gott der Bibel gesprochen habe sondern von einem Gott Spinozas (der laut Kirche atheistisch ist). Einstein selber hatte zu Lebzeiten oft genug betont, dass er die Bibel für ein Märchenbuch halte und den biblischen Gott für eine Fantasiegestalt. Er stellte auch fest, dass trotz mehrfacher Dementis die Religiösen mit ihrer Lüge, er würde an den biblischen Gott glauben, einfrach nicht aufhören würden. Auch bei den anderen von Religiösen missbrauchten Physikern ist es nicht anders. Auch hier wird wider besseren Wissens hartnäckig weiter gelogen.

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HumanistHeart 14.07.2016, 10:50
@Larissa31

Die größten Physiker waren meistens starke Gottesgläubige. Weil Sie i-wann einsehen msusten. Dass es ein wenig sehr "zufällig" ist, wie der lauf der dinge geworden ist :o

Lügst Du hier oder glaubst Du das wirklich?

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"TrollTrollTroll"

versuche es doch nächstes mal einfach so, wird zwar schnell gelöscht aber hat doch eigentlich den gleichen Effekt. Du weißt, dass du falsch liegst und hier nur Mumpitz verbreitest um zu provozieren, so hoffe ich doch, also hier hast du deine AUFMERKSAMKEIT, stellt was sinnvolles damit an. Sollte das dein Ernst sein, so kümmere dich bitte darum, dass du doch noch etwas Bildung abbekommst und versuche erst einmal Dinge zu verstehen, bevor du sie hinterfragst.

Kurzum, nein, wir stammen nicht von den heute lebenden Affen ab und können daher keine "neuen" Menschen beobachten, außerdem reichen die paar hundert Jahre, die sich der Mensch mit solchen Themen beschäftigt und soetwas mitbekommen könnte nicht aus, für solche gravierenden Veränderungen in einer Art mit derart lagen Generationszyklen.

BangBang3 12.07.2016, 16:59

Bitte verstehe deine Antwort nicht, ist so komisch formuliert..

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Trashtom 12.07.2016, 17:01

Um's wie der österreichische Mundl zu sagen:

 "Na na, der is scho so deppat".

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Christian3684 13.07.2016, 11:10

Man könnte diese Frage anders stellen:

Wieso gibt es überhaupt noch Affen, wenn es eine stetige Entwicklung von einem Affenvorfahren zum Menschen gegeben haben soll? Warum soll diese Entwicklung nur bei einem  einzigen Vorfahren geschehen sein aber bei allen anderen nicht? Weshalb war diese Entwicklung nur bei einem Affenvorfahren möglich aber bei allen anderen nicht?

Theorien, die dazu aufgestellt worden sind:  Z.B. Baum/Savanne, Wasser usw. Diese veränderten Lebensbedinungen hätten angeblich zum aufrechten Gang und zur Gehirnzunahme/Intelligenz usw. geführt. Diese gewaltigen Veränderung lassen aber nicht mit diesen Theorien erklären. Genauso wenig mit dem Zeitfaktor.

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Agronom 13.07.2016, 11:32
@Christian3684

Ja, warum verläuft nicht bei allen Lebewesen die Evolution in die gleiche Richtung!?

Erstmal ist der Mensch nicht die Spitze der Evolution und dann wäre so eine Entwicklung das Ende des Lebens. Würde es so ablaufen und man würde den Gedanken weiterführen, so wäre ja langfristig der Mensch das einzige Lebewesen auf Erden. Man muss nicht immer alles mögliche in eine Frage hineininterpretieren um ihr einen ansatzweise intelektuellen Anstrich zu verpassen, das heir ist eine Trollfrage und nicht mehr, die Kommentare des Fragenstellers sind der zweifellose Beweis.

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Christian3684 13.07.2016, 11:54
@Agronom

Es geht nicht darum, ob wir die Spitze sind, sondern dass der Mensch als einziges Wesen intellektuelle Fähigkeiten besitzt wie kein anderes Lebewesen auf unseren Planeten. Und das wirst Du doch nicht in Frage stellen.

Die Frage ist wer was wo hinein interpretiert. Ob man  aufgrund einer Theorie Dinge hinein hineininterpretiert´, die man aber anhand wissenschaftlicher Prinzipien nicht nachweisen kann. Womit will man beweisen, dass die Baum/Savannentheorie zum aufrechten Gang und zur Zunhame des Gehirnvolumens geführt haben soll.

Das ist ein Erklärungsversuch und mehr nicht, der sich aber wissenschaftlich nicht beweisen lässt.


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Agronom 13.07.2016, 12:25
@Christian3684

Ja, ich sehe da aber keine "Unmöglichkeit" in der Erklärung, nur weil man sich das schwer vorstellen kann, ist es noch lange nicht unmöglich.

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Christian3684 13.07.2016, 13:15
@Agronom

Natürlich kann man sich vieles vorstellen oder behaupten, nur entspricht das aber noch keiner Realität, solange es dafür keine überprüfbaren Beweise gibt.

Gehen wir von der Beobachtung aus finden wir den Drang zur einer höheren Intelligenz in der gesamten Tierwelt nicht. Das bedeutet, dass es für die Existenz des Menschen eine andere Ursache geben muss.

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Agronom 13.07.2016, 13:41
@Christian3684

Das ist wiederum nur eine Behauptung deinerseits. Es gibt auch viele andere Tiere mit einer höheren Intelligenz, nur ist diese nicht gepaart mit weiteren Fähigkeiten, die z.B. die verwendung von Tehchnologien ermöglicht haben und erst das hat den Menschen zu der dominanten Art gemacht, die er heute ist.

Man müsste zudem ersteinmal Intelligenz konkret definieren und messen, was praktisch nicht möglich ist, um auszuchließen, dass sie sonst nicht in gewissem maße vorhanden wäre.

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Agronom 13.07.2016, 14:45
@Abahatchi

Eben auf soetwas wollte ich hinaus, beim Menschen wird es ähnlich angefangen haben, die Vögel werden das aber kaum (in ihrer jetzigen Form) wieterentwickeln, da sie motorisch doch recht stark eingeschränkt sind. Oktopoden weisen auch oft hohe Intelligenz und ebenfalls "primitiven" Gebrauch von Werkzeugen auf.

Die Frage nach dem "Warum nur wir Menschen diese Entwicklung so fortgeführt" haben ist aber auch insgesamt unsinnig, denn wären wir z.B. hoch entwickelte Okotpoden, so würden wir uns wohl die Frage stellen, warum sich nicht Primaten ebenfalls so entwickelt haben. Man kann nicht vorhersagen, ob es noch bei weiteren Arten derartige Entwicklungen geben kann und ob sie nicht auch durch den Menschen verhindert werden.

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realsausi2 13.07.2016, 17:18
@Christian3684

Natürlich kann man sich vieles vorstellen oder behaupten, nur entspricht das aber noch keiner Realität, solange es dafür keine überprüfbaren Beweise gibt

Es gibt für die Evolution mehr Belege, als Du Dir in Deiner Lebenszeit zu Gemüte führen könntest. Diese zu ignorieren bringt Dich der Realität kein Stück näher.

Das bedeutet, dass es für die Existenz des Menschen eine andere Ursache geben muss.

Moment mal... da war doch was...

Natürlich kann man sich vieles vorstellen oder behaupten, nur entspricht das aber noch keiner Realität, solange es dafür keineüberprüfbaren Beweise gibt

Du stellst hier also eine Behauptung auf, für die Du die Belege aber schuldig bleibst. In dem Du eine sachlich schwache Idee in die Absolutheit zerrst.

"eine andere Ursache geben muss. "

Du schreibts nicht "könnte..." oder "ich nehme an..." Nein, Du postulierst. Basta.

Das ist ganz schlechter Stil, selbst wenn die Behauptung eine belastbarere Basis hätte.

Tatsächlich hat sie gar keine Basis. Es gibt andere Tiere, die sehr intelligent sind. Aber das ist völlig egal.

Evolution ist sehr effektiv. Für alle anderen Tiere war es nicht nötig, eine der unseren vergleichbare Intelligenz zu entwickeln, um ihren Fortbestand zu sichern. Und ob sich unsere Intelligenz langfristig als ein solcher bestätigt, bleibt mal noch abzuwarten.

Intelligenz ist ein Werkzeug, um die Reproduktion der Gene zu befördern. Sie steht auf dem gleichen Level wie alle andern Fähigkeiten, die Lebewesen dazu dienen, diesen Zweck zu erreichen.

Ob das nun die Schnelligkeit des Geparden, die Trägheit des Faultiers oder die Schleimigkeit einer Schnecke ist. All das ist evolutionär nur Mittel zum Zweck und lässt keinesfalls die Einrichtung einer Rangordnung zu.

Fakt ist, dass die "Ursache" für uns Menschen sich im Blick auf die relevanten Parameter nicht von der eines Wurmes oder einer Ameise unterscheidet.

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Christian3684 13.07.2016, 18:25
@realsausi2

1. Es gibt mehr Belege: Das stellt niemand in Frage. Doch wenn es um die angebliche Entwicklung eines Affenvorfahrens zum intelligenten Menschen geht gibt es keine überprüfbaren Beweise.

2. Du stellst Behauptungen auf...... Die bestehenden Theorien sind keine überprüfbaren Beweise für die Entwicklung vom Affen zum Menschen. Wenn diese nicht verifizierbar sind ergibt sich die Konsequenz, dass es dafür andere Gründe oder Ursachen geben muss.

Diejenigen, die diese Theorien über die Entwicklung zum Menschen vorbringen sagen ja paradoxer Weise auch nicht: Wir nehme an, dass es eventuell so gewesen sein könnte aber nicht, dass es so gewesen ist. Wenn diese Theorien jedoch als Grundlage angesehen werden ist es dann genau so legitim eine andere Ursache zu postulieren.

3. Es gibt Tiere, die sehr intelligent sind. Niemand spricht Tiere eine "gewisse Intelligenz"ab, nur ist sie nicht vergleichbar mit der menschlichen Intelligenz.

4. Es war für andere Tiere nicht notwendig...... Das ist eine pure Behauptung. Warum würde andere Tiere nicht mehr Intelligenz brauchen? Weshalb war es gerade dann  nur für eine Affenart notwendig nach mehr Intelligenz zu streben, wenn damit gravierende Vorteile verbunden sind? Und wozu hätte  nur eine Affenart  mehr Intelligenz für ihre Fortpflanzung gebraucht, wenn alle anderen sie nicht gebraucht haben?

Da stellt sich die Frage, wenn es diese notwendige Intelligenzentwicklung nur für eine Art notwendig war, ob sich das nicht eines Tages rächen wird. Warum? Weil die menschliche Intelligenz eine großer Gefahr in sich birgt, die uns eines Tages in den Untergang (Selbstzerstörung) führen kann, wenn diese nicht gepaart ist mit der ethischen Handlungsweise. Die tierische Intelligenz dagegen birgt nicht diese große Gefahr der Selbstzerstörung. Along gesehen wäre also die Entwicklung der menschlichen Intelligenz ein Nachteil und kein Vorteil.

5. Wir würden uns nicht unterscheiden... prinzipiell sind Mensch und Tier denselben biochemischen Prozessen unterworfen. Darin unterscheiden wir uns nicht. Was uns jedoch gravierend unterscheidet ist die Intelligenz, die ethische Verantwortung, die schöpferisch Fähigkeit, in ihrer großen Bandbreite, die Reflexion, ein Mass an Freiheit usw.

D.h. einerseits gleich und doch wieder nicht gleich. Und das macht die Einmaligkeit des Menschen aus. Indem er mitentscheidet wie er sein Leben nach bestimmten Vorstellungen und Werten gestalten kann, bzw. welchen Sinn er seinem Leben gibt. Ein solche existenzielle Spannbreite und  Freiheit besitzen die Tiere nicht.

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Agronom 13.07.2016, 18:54
@Christian3684

zu 2. Nur weil eine Theorie nicht endgültig beweisbar ist, muss es eine andere Erklärung geben? Was ist das denn für eine Argumentation!? Ich hoffe mal du drückst dich oft nur unglücklich aus und denkst nicht wirklich so.

zu 3./4./5. Du verwechselst immer wieder Intelligenz mit Wissen und Technologie, woher möchtest du wissen, dass es nicht Tiere gibt die zu ähnlichen Denkleistungen wie Menschen fähig sind, man es aber nicht überprüfen kann, da man dazu ersteinmal verstehen müsste wie Menschen und dann die zu vergleichenden Tiere denken. Ein Vogel fragt sich möglicherweise auch ab und an mal woher er kommt und ob es noch mehr gibt, als das was er sehen kann. Was du bei dem Menschen so hochlobst ist in erster Linie nur das Ergebnis der Anhäufung von Wissen und Entwicklung von Technologien, was weit über die Evolution hinausgeht, sodass ein Vergleich mit Tieren dabei auch nicht mehr einfach möglich ist.

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Christian3684 13.07.2016, 22:05
@Agronom

2. Solange eine Theorie nicht beweisbar ist bleibt sie eine Theorie. An dieser Tatsache kommst Du nicht herum. In der Wissenschaft werden immer wieder Thesen oder Theorien aufgestellt, die den Weg vorgeben nach denen geforscht wird.  Gibt es auchreichende Beweise für eine Theorie, dann wird daraus eine Gerwissheit, dass sich die Theorie als richtig erwiesen hat. Gibt es diese Beweise nicht kann niemand sagen, dass sie richtig sein muss.

3.4.5. Ich habe ausschließlich von der Intelligenz aber nicht vom Wissen und von der Technologie, sondern von den verschiedenen Fähigkeiten gesprochen, die die Tiere nicht besitzen.

Was Du über die Fähigkeiten der Tiere schreibst ist reine Spekulation, solange wir dafür keine Beweise liefern können.

Dass je nach Tierart Denkfähigkeiten vorhanden sein müssen wird niemand in Frage stellen. Doch wird sich diese auf einer anderen Ebene befinden als die des Menschen.

Die Anhäufung von Wissen (Forschen, Erfahrungen) setzt eben jene Intelligenz voraus, die der Mensch aber nicht die Tiere besitzen, denn das kann an ihrer Lebens- und Verhaltensweise gesehen werden.

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Agronom 13.07.2016, 22:11
@Christian3684

Ich sage auch nicht, dass die Theorie oder eher Hypothese zu der Hirnentwicklung beim Menschen korrekt ist, aber es ist die beste, die wir zurzeit haben, natürlich steht sie nur solange, bis sie widerlegt oder erstezt wird, das ist klar. Du hingegen hast geschrieben, dass sie nicht stimmt und das es eine andere geben muss, nur weil sie nicht bewiesen ist.

Ich habe auch nichts pber Fähigkeiten unter anderen Tieren geschrieben, was nicht schon beobachtet wurde, alles weitere von mir ist ausdrücklich als Möglichkeit und nicht als Fakt beschrieben.

Die Anhäufung von Wissen setzt nicht nur Intelligenz voraus, sondern auch die Möglichkeit Wissen festzuhalten und an die Nachfahren weiterzugeben, das finden wir eben bei Tieren meist nicht.

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uteausmuenchen 14.07.2016, 00:19
@Christian3684

2.Solange eine Theorie nicht beweisbar ist bleibt sie eine Theorie.

Da steckt letztlich der alte Kategorienfehler des Kreationismus dahinter...

Theorien in der Naturwissenschaft sind Erklärungsmodelle - Modelle, für die in der Natur ablaufenden Prozesse. Eine naturwissenschaftliche Theorie macht über die Natur präzise und überprüfbare Vorhersagen - anhand derer sie getestet und bei NIchtübereinstimmung WIDERLEGT(!) ist.
Naturwissenschaftliche Theorien werden also nie "bewiesen". Die ET unterscheidet sich darin also nicht von der Newtonschen Mechanik. Die Forderung nach "Beweisen" im Kreationismus ist also per se eine Falschdarstellung naturwissenschaftlichen Arbeitens.

Tatsächlich sagt die ET voraus, dass die Stammesgeschichte immer nur lückenhaft bekannt sein wird, weil Fossilisation ein seltener Prozess ist. Das gilt speziell für trockene Savannengegenden.

Dass der Weg unserer Abstammung, ja gerade cder Abstammung des Menschen mosaikhaft ist, ist also eine Vorhersage der ET - und kann sie deshalb nur bestätigen, nicht widerlegen.

Aus Lücken in den Stammbäumen auf ein Nichtablaufen des Prozesses "Evolution" in der Natur zu schließen, ist ein Kategorienfehler: Während das Erklärungsmodell (hier: die ET) den Prozess beschreibt und durch neue Erkenntnisse immer unter Umständen modifizierbar und ergänzbar ist, belegen die zahllosen Bestätigungen der ET, dass sie ein gutes Modell des in der Natur ablaufenden Prozesses "Evolution" darstellt.

Bei jedem(!) naturwissenschaftlichen Erklärungsmodell wird es Lücken im Detailwissen geben. Schlicht deshalb, weil zur Erklärung _konkreter_ Sachverhalte Zusatzwissen nötig ist: Man muss hier zur Erklärung der Stammesgeschichte zusätzlich zur ET noch konkrete historische Fakten (Klima, Bevölkerungsdichte, Nahrungsangebot,...) kennen - doch es sind diese Randbedingungen, die oft nicht hinreichend genau bekannt sind, um unter mehreren historischen Möglichkeiten, die die Evolution gegangen sein könnte, diejenige zu belegen, die sie gegangen ist.

Der Fehler, den der Kreationismus kategorisch macht, ist aus dem Unwissen über die konkreten Abläufe ein Fehlen des ablaufenden Prozesses zu postulieren. Das ist deshalb unzulässig, weil es ignoriert, dass sich alle bekannten Fakten nahtlos und mühelos NUR über diesen Prozess in einen logischen Kontext stellen lassen. Genau das ist aber DER Hinweis auf die Evolution schlechthin.

Dass je nach Tierart Denkfähigkeiten vorhanden sein müssen wird niemand  in Frage stellen. Doch wird sich diese auf einer anderen Ebene befinden als die des Menschen.

Nun, niemand wird ja auch in Frage stellen, dass wir eine eigene Spezies sind - im Moment sogar eine eigene Gattung. Es ist also auch hier eine Vorhersage der Evolutionsbiologie, dass wir nicht GENAU so sind, wie andere Tierarten.

Hier liegt wieder eine klare Bestätigung einer Vorhersage der ET vor: Sie sagt vorher, dass wir zwar dieselben Merkmale bei verschiedenen Spezies vorfinden, durchaus aber in unterschiedlicher Ausprägung. Je näher die Verwandtschaft, desto ähnlicher werden die Ausprägungen. Identisch sein müssen sie nicht. 

Tatsächlich zeigt die moderne Primatenforschung aber, dass die Unterschiede kleiner sind, als sie vom Kreationismus, ja sogar von
der Biologie noch vor wenigen Jahrzehnten, angenommen wurden. Unsere nächsten Verwandten sind uns sogar sehr ähnlich - genau, wie die ET es vorhersagt. (http://www.nationalgeographic.de/reportagen/grundrechte-fuer-menschenaffen)

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realsausi2 14.07.2016, 00:27
@Christian3684

wenn es um die angebliche Entwicklung eines Affenvorfahrens zum intelligenten Menschen geht gibt es keine überprüfbaren Beweise.

Natürlich gibt es die. Man muss sie nur zur Kenntnis nehmen. Allein das hohe Maß an genetischer Übereinstimmung ist schon ziemlich deutlich.

Die bestehenden Theorien sind keine überprüfbaren Beweise für die Entwicklung vom Affen zum Menschen.

Natürlich nicht. Theorien bemühen sich, aus Belegen Erkenntnisse zu erlangen. Es gibt reichlich Belege, die die Theorie dieser Entwicklung unterstützen, nicht zuletzt viele Fossilien.

Wenn diese Theorien jedoch als Grundlage angesehen werden ist es dann genau so legitim eine andere Ursache zu postulieren.

Du repetierst hier nur die bei Kreationisten grassierende Unkenntnis darüber, was der Begriff "Theorie" in wissenschaftlichen Kontext überhaupt aussagt. Ich erspare mir hier das Seminar und verweise auf einschlägige Quellen.

sagen ja paradoxer Weise auch nicht: Wir nehme an

Natürlich nicht. Wenn eine These wissenschaftlich zu einer Theorie geronnen ist, hat man das Feld der Annahmen längst hinter sich gelassen. Ein Theorie bietet verlässliche, belegbare Erklärungen für beobachtbare Phänomene.

Niemand spricht Tiere eine "gewisse Intelligenz"ab, nur ist sie nicht vergleichbar mit der menschlichen Intelligenz.

Richtig. So wie die unsere Fähigkeit, Schleim zu produzieren nicht mit der von Schnecken vergleichbar ist, so wie unsere Fähigkeit, Honig zu produzieren um Größenordnungen schlechter ist als die der Bienen.

Dein Irrtum ist, dass Du Intelligenz für ein Merkmal hältst, das sich irgendwie über die Produktion von Schleim erheben ließe. Das ist wissenschaflich nicht haltbar.

Warum würde andere Tiere nicht mehr Intelligenz brauchen?

Weil sie leben. Weil sie es geschafft haben, im Evolutionsroulette alles "richtig gemacht" zu haben. Sie haben den Zweck ihres Dasein, die Reproduktion ihrer Gene mit dem, was sie zur Verfügung hatten, sichergestellt. Hätte die Biene keinen Stachel, wäre sie längst nicht mehr unter uns. Wir konnten ohne eine solchen Stachel werden, was wir sind.

Genauso ist Intelligenz nur eines von unendlich vielen Mitteln, Reproduktion sicher zu stellen.

Weshalb war es gerade dann  nur für eine Affenart notwendig nach mehr Intelligenz zu streben, wenn damit gravierende Vorteile verbunden sind?

Hierzu habe ich an andere Stelle zu den ökologischen Nischen schon ausführlich geantwortet.
All diese Fragen zeigen, dass Du Dich nicht mal oberflächlich mit Evolution auskennst. Du hast keine Ahnung von den Aussagen der Evolutionstheorie, die sich bemüht, Evolution zu verstehen.

Diese Fragen entstehen aus dem Defizit an Wissen um die elementaren Funktionen der Evolution.

Along gesehen wäre also die Entwicklung der menschlichen Intelligenz ein Nachteil und kein Vorteil.

Das hast Du gut erkannt. Tatsächlich sind wir ja noch ein recht junges Modell der Evolutionsgeschichte. Die Dinosaurier sind uns als Erfolgsmodell der Evolution um Millionen von Jahren voraus. Und doch sind sie irgendwann ausgestorben.

Was unseren Ur-Vorfahren erst die Chance gab, auf die Bäume zu klettern, von denen unsere Vorfahren dann wieder herunter kamen.

das macht die Einmaligkeit des Menschen aus.

Ja. In Punkto Intelligenz sind wir einmalig. Aber diese Erkenntis ist so ertragreich wie die, dass Fledermäuse beim Hören von Ultraschall einmalig sind, dass der Turmfalke bei der Geschwindigkeit einmalig ist, dass die Gottesanbeterin bei der Tarnung einmalig ist.

Es ist schlicht anthropozentrische Hybris anzunehmen, Intelligenz wäre ein Merkmal, das wertvoller, sinnvoller, zielführender sei als irgend eine andere, derer andere Tiere bedienen können.

Wir haben entgegen den anderen Affen, die sich aus unseren gemeinsamen Vorfahren entwickelt haben. durch unsere Intelligenz alle Lebensräume dieses Planeten besiedeln können. Da diese dort blieben, wo sie waren, brauchten sie dieses Maß Intelligenz nicht, um sich aber über Millionen von Jahren ebenso erfolgreich fortzupflanzen, wie wir es getan haben.

Du solltest dringend mal einen Grundkurs Evolution belegen.

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Nun, dazu müßte erst einmal eine größere Trockenheit vorherrswchen, die einen Auszug aus dem Regenwald notwendig macht, sofern dann überhaupt noch einer solcher exisitert. Würden dies geschehen, hätten all die Menschenaffen die dort zuvor lebten das große Problem, dass das neue Biotop schon besetzt ist, von Menschen nämlich, mithin ist einer solcher wevolutuionärer "Zug" abgefahren.

Sei dir sicher, die Evolutionstheorie ist gut genug belegt um annehmen zu können, dass sie stimmt. 

Menschen stammen nicht von den heute lebenden Affen ab. Der gemeinsame Vorfahre von mensch und affe ist ausgestorben, es gibt nur noch die Spezies, die sich daraus entwickelt haben. da die Urform nicht mehr existiert, wird sich auch kein Mensch daraus entwickeln.

Die Evolution läuft meistens eh zu langsam ab, um sie beobachten zu können. In Ausnahmefällen geht es ziemlich schnell, nämlich dann, wenn nach sehr harten Kriterien selektiert wird und viele durch das raster fallen. 
So gibt es heute manche Fischarten, die durch die Überfischung kleiner bleiben und früher geschlechtsreif werden. Das passiert einfach, wenn die aussortiert werden, die später geschlechtsreif werden. Die können sich dann einfach nicht fortpflanzen und die Anderen geben ihre Gene weiter.

Die Veränderungen durch die Zucht von Hunden, Hühnern, Kühen und anderen Tieren lässt sich auch in einem Menschenleben beobachten. Die haben mit ihren Ursprungsformen nicht mehr allzu viel gemeinsam.
Auch bei Pflanzen lässt sich Evolution beobachten. Durch gezielte Zucht haben die sich schon sehr weit von den Ursprungsformen weg entwickelt.

Zucht und natürliche Evolution sind gar nicht so verschieden. beide funktionieren durch Selektion. Bei der Zucht sind die Kriterien eben von menschen gemacht, bei der natürlichen Evolution sind es meistens die Umweltbedingungen, die Selektionsdruck ausüben. Das Prinzip ist das Gleiche.

BangBang3 12.07.2016, 17:31

Ehm alles klar der Vorfahre, dass ich nicht lache? Hat man jemals ein Skelett oder Fossil gefunden? Ist ja lachhaft was man aus der Entstehung der Welt machen kann..

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Giustolisi 12.07.2016, 17:35
@BangBang3

Hat man jemals ein Skelett oder Fossil gefunden? 

Ja, hat man. Genetisch lässt es sich auch nachweisen. 

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S7donie 12.07.2016, 18:22
@Giustolisi

Man hat nicht nur eins gefunden, es sind an die 10'000... aber nicht nur von einer Menschenart. Wenn es einen Gott gibt, warum erschafft er dann 10 verschiedene Menschenarten und lässt 9 aussterben, macht keinen Sinn. Läuft bei ihm. 

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Der Mensch stammt nicht vom Affen ab. Unsere Gene sind nur zu etwas über 90 Prozent mit Primaten vergleichbar.

Unsere Gene stimmen aber zu mehr als 99 Prozent mit denen von Piraten überein. Ergo ist der einzig logische Schluss:

Der Mensch stammt vom Piraten ab!

Deiner Frage liegt ein völlig falsches Verständnis von Evolution zu grunde.

Mal ein Beispiel.

Man kann ja wohl zu recht sagen, dass sich das Auto aus der Kutsche entwickelt hat. Die ersten Autos sahen noch komplett aus wie Kutschen.

Nun übertragen wir Deine Frage mal:

Wieso entwickeln sich dann heute aus Kutschen keine Autos?

FIndest Du, das so eine Frage Sinn macht?

Doch wohl eher nicht.

Die Abstammungslinie von den heutigen Menschenaffen zu uns hat sich vor vielen Millionen Jahren getrennt und beide sind ihren eigenen Weg gegangen. Der letzte gemeinsame Vorfahr hat dabei einem heutigen Menschenaffen sehr ähnlich gesehen.

Dann haben allerkleinste Veränderungen über tausende von Generationen zu einen am Ende deutlichen Veränderung geführt.

Wie gering diese aber tatsächlich ist, kann man am Erbgut ersehen. Wir teilen unst mit Schimpansen weit über 90 % unserer Gene. Unsere Baupläne sind also fast identisch.

Und wer weiß? Vielleicht entwickelt sich ja eine der heutigen Arten von Menschenaffen zu etwas, was viel mehr ein Mensch ist.

Das wird aber eben nicht "heute" geschehen, sondern im Lauf von Millionen von Jahren. Die Veränderungen können wir überhaupt nicht feststellen in unserer kurzen Lebenspanne.

Du solltest Dir mal ein paar gescheite Bücher zum Thema reinziehen.

Denn Eines ist sicher:

Wer die Evolutiionstheorie nicht anerkennt, hat sie nicht verstanden.

Abahatchi 13.07.2016, 14:15

nette Antwort. Abgesehen davon stellst sich die Frage, warum sich aus sonstigen Affen neue Menschen entwickelt sollten, wenn doch schone eine Linie der Affen die Nische Mensch des Ökosystems besetzt hat!

Ein anderer Aspekt ist aber noch viel gravierender, warum sich aus anderen Primaten heute keine Menschen mehr entwickeln können.

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Einfach deswegen, weil zwei Äste, die aus einer Astgabel herauswachsen, sich ja auch nicht wieder zu einem einzigen Ast vereinen.

Kurz: Affe und Mensch haben gemeinsame Vorfahren.

Es ist aber nicht so, dass die Spezies Mensch aus der Spezies Affe entstanden wäre. Beide sind einfach nur nahe verwandte Abkömmlinge einer viel früher existierenden Spezies.

"Heute" kann sich nichts entwickeln. Es hat auch nicht einfach "Peng" gemacht und ein Affe wurde zum Menschen. Die Evolution vollzieht sich sehr langsam. Es benötigt hunderte und tausende von Generationen, bis sich die Nachfahren einer Art von ihren Vorfahren sichtbar unterscheiden.

Einst gab es tatsächlich mehrere Menschenarten, heute ist von ihnen nur noch der Homo sapiens übrig.

wieso entwickelt sich dann heute kein Affe mehr zu einem Menschen?

Allein diese Frage beweist, dass Du null Ahnung hast von der Evolutionstheorie!

Es hat sich nie ein Affe zu einem Menschen entwickelt! Umgekehrt: der Zustand der menschlichen Zivilisation heute legt eher den Schluss nahe, dass sich die Menschheit Richtung Affenherde entwickelt!

Es gibt bestenfalls gemeinsame Vorfahren für Menschen und Primaten. 

Wenn eine solche Entwicklung stattgefunden haben sollte, dann würde sie über Millionen von Jahren verlaufen, ohne dass der gerade lebende Mensch das mitbekommen würde!

ThomasJNewton 12.07.2016, 16:39

Der Mensch ist ein Primat.

Ob er ein Affe ist, ist eine rein sprachliche Frage.

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Agronom 12.07.2016, 16:59
@ThomasJNewton

Ordnung: Primaten

Unterordnung: Trockennasenaffen

Teilordnung: Affen

Überfamilie: Menschenartige

usw.

Also auch nach geltender Taxanomie ist der Mensch eindeutig den Affen zugeordnet.

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666Phoenix 12.07.2016, 19:21
@Agronom

Ja ja, hast (fast) Recht! Aber auch wenn er "nach geltender Taxanomie (Du meinst sicher "Taxonomie"!) dem Affen zugeordnet" ist, stammt er nicht von ihm ab und kann sich somit nicht von ihm her entwickeln! Und genau das war die Frage!

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Agronom 13.07.2016, 11:25
@666Phoenix

Richtig, Taxonomie. Wann genau sich die Entwicklungslinie der heutigen Affen und Menschen getrennt hat, also auf welcher taxonomischen Ebene, kann ich dir gerade nicht sagen, da stecke ich nicht so tief drin. Aber der Mensch ist ein Affe und seine "näheren" Vorfahren waren ebenfalls welche.

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ThomasJNewton 13.07.2016, 13:15
@Agronom

Mal ganz einfach so gesagt, der nächste Verwandte des Schimpanen ist der Mensch, nicht Gorilla und erst recht nicht Orang Utan.

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NadarrVebb 21.10.2016, 21:40
@666Phoenix

Die heute mit Abstand individuenreichste Affenart ist der Mensch mit einer weltweiten Population von mehr als 7 Milliarden. Er hat alle Kontinente mit Ausnahme von Antarktikabesiedelt und ist auch weltweit das Säugetier mit der größten Population. Aus: Wikipedia "Affe". 

Die Aussage "Der Mensch ist kein Affe, aber wir haben gemeinsame Vorfahren"- ist Falsch. Die falsche Behauptung bassiert Wahrscheinlichkeit auf der  (richtigen) Aussage, dass der Mensch nicht vom Schimpansen abstammt, mit diesem allerdings einen Gemeindsamen Vorfahren teilt.

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666Phoenix 22.10.2016, 09:29
@NadarrVebb

nadarr, Du solltest nicht alles glauben, was Dir Wiki verklickern will!

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Hallo BangBang3,

du scheinst aktiv nachzudenken das gefällt mir sehr gut. Denn wenn Menschen anfangen nachzudenken zu erforschen und zu hinterfragen, kommen sie bei gleichem Wissensstand häufig zu gleichen Ergebnissen.

Nun ist die Entwicklung von Arten nicht immer ganz einfach nachzuvollziehen, sondern teilweise recht komplex - es gibt z.B. ich hab jetzt grad vergessen welche Art das war zwei unterschiedliche aber verwandte Raubtierarten bei der einen wuchsen die Kinder in Brustbeuteln auf, bei der anderen aber wurde sie normal wie bei anderen Säugetieren geboren. Über die Zeit entwickelte sich bei der einen größeres Gehirn als bei der anderen und sie war insgesamt viel erfolgreicher als Jäger - simpler Grund durch den anderen Ort war einfach mehr Platz für ein größeres Gehirn im Mutterleib.

Aber nicht immer ist es so einfach die Gründe für eine bestimmte Entwicklung zu erkennen. Vermutlich findet auch bei den heutigen Affen eine Evolution statt, die wohin auch immer führt, nur eben ist diese Entwicklung sehr sehr langsam. Das kannst du dir gut vor Augen führen, stell dir vor du hast 10000 Würfel und jeder Wurf stellt eine Abweichung in eine bestimmte Richtung da - meinetwegen sagt der eine Wurf (bzw. die Mutation in den Genen) das Tier wird meinetwegen 0.2 cm größer als die anderen Tiere, damit sich dies aber genetisch durchsetzen kann, muss aber viel zusammenkommen. Stell dir vor bei dem Tier handelt es sich um eine Ratte die 0,2 cm länger ist als die Durchschnittsratte hat schon eine bessere Chance zu überleben, als eine Durchschnittsratte - aber vielleicht wird diese Ratte grade von einem Bus überfahren - oder ihre ganze Familie hat Pech und wird von einem Bauern vergiftet - da gibt es sehr viele Möglichkeiten und wenn du dir überlegst, was alles passieren kann und wieviel Ratten nötig sind damit sich ein kleiner Überlebensvorteil, wie meinetwegen 0,2 cm mehr Länge durchsetzen kann, dann wird dir sicherlich klar werden, warum das ganze so lange dauert.

Im Gegensatz möchte ich dir mal ein Beispiel geben, wo die Evolution ziemlich schnell ging nämlich Hunde - schau dir die Rassenvielfalt an - alle stammen sie vom Wolf ab und wie sind die Hunderassen entstanden? Hier hat der Mensch in die Natur eingegriffen und selektiert... wenn du z.B. bei jedem Wurf von Hunden immer die größten rausnimmst und sie sich fortpflanzen läßt kriegst du nach ein paar Generationen schon einen ziemlichen Riesenhund - ist das nicht ein starker Beweis, dass die Evolutionstheorie nicht falsch ist?

Liebe Grüße
Mabur

S7donie 12.07.2016, 14:13

Stimmt, an das Beispiel mit dem Hund habe ich nie gedacht. ^^ Werde ich mir merken, danke. 

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Meatwad 12.07.2016, 14:55

du scheinst aktiv nachzudenken das gefällt mir sehr gut.

Deine überaus freundliche Herangehensweise ist mir sympathisch. Aber wie man ja leider feststellen muss, denkt er nicht aktiv nach. Er möchte lediglich religiöse Propaganda betreiben.

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danhof 12.07.2016, 15:33

Hunde sind keine Evolution, sondern Zucht, die vom Menschen betrieben wird.

Ein Hund ist ein Hund ist ein Hund. Wenn Du es schaffst, aus einem Hund auf einmal eine Katze zu züchten, dann horche ich auf.

Man hat das Gen für "Auge" aus dem Genom der Ratte extrahiert und einer Fliege eingepflanzt. Was ist passiert? Es ist der Fliege ein Auge gewachsen. Ein FLIEGENAUGE, kein Rattenauge.

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Mabur 12.07.2016, 15:43
@danhof

Hallo danhof,

danke für deinen Hinweis dann hätte ich eine Frage an dich wie unterscheidet sich denn Evolution von Zucht in deinen Augen? Bzw. ich glaube aus Hund eine Katze züchten eventuell möglich - aber da müsste ein Wissenschaftler vermutlich ein paar 10000 Jahre Zeit haben, dass sind einfach unglaublich Zeiten. Genexperimente sind nicht immer ganz einfach, es ist nicht ein wir stöpseln zwei DNA Stränge aneinander ... das ganze ist ziemlich kompliziert, aber hier ein Artikel über leuchtenden Kaninchen, dennen man ein Quallengen eingepflanzt hatte - es ist also durchaus möglich Charaktereigenschaften zu vererben http://www.wiwo.de/technologie/forschung/dank-quallen-gen-kaninchen-die-im-dunkeln-leuchten/8644202.html

Lieben Gruß

Mabur

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Christian3684 13.07.2016, 11:19

Das sind ausschließlich anatomische Veränderungen, aber sie haben keinen Einfluss auf die Intelligenz der unterschiedlichen Hundearten. Diese verändert sich in keinerlei Weise. Sonst hätten ja im Laufe vieler Generationen auch bei anderen Tierarten die Intelligenz(Gehirnvolumen) zunehmen müssen. Nur finden wir das aber in der ganzen Tierwelt nicht.

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Mabur 13.07.2016, 11:32
@Christian3684

Guten Tag Christian,

wieso sollte sich denn die Intelligenz von Tierarten unbedingt immer ändern, so funktioniert das einfach nicht (das tut sie nur wenn es dafür irgendeinen Drang gibt). Wieso sollte z.B. Kühe schlauer werden, wenn immer genug Futter da wahr? Dann hat ja eine schlau Kuh nicht unbedingt einen richtigen Überlebensvorteil.

Aber was die Hunderassen anbelangt so sind sie durchaus alle unterschiedliche intelligent und haben unterschiedliche Begabungen und ja auch Gehirnvolumen oder würdest du sagen ein Chiwawa hat das gleiche Gehirnvolumen wie ein Bernhardiner. Auch die Gemüter der Hunde wechseln von Rasse zu Rasse so ist ein Afghana immer ziemlich spielwütig während ein Bernersenne eher ruhig und gelassen ist. Da du die Sachen hier alle fett geschrieben hast gehe ich fast davon aus, dass du dich angegriffen fühlst. So ist das aber gar nicht gemeint lassen wir uns doch ruhig über die Fakten reden und die Beobachtungen die gemacht worden sind, es bleibt dir dann natürlich überlassen, welche Schlussfolgerungen du ziehst und ob diese Beobachtungen wirklich gegen deinen Glauben sprechen oder nicht.

Lieben Gruß
Mabur

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Christian3684 13.07.2016, 12:38
@Mabur

Hallo Marbu!

Du räumst selber ein, dass sich die Intelligenz von Tierarten nicht unbedingt ändern muss. Wenn es aber eine Drang dazu gäbe.

Und diesen Drang soll es ausschließlich nur bei einem einzigen Affenvorfahren des Menschen gegeben haben. Hier stellt sich die Frage: Warum hat es nur bei einer einzigen Tierart diesen Drang gegeben und sonst bei keiner anderen? Und warum haben alle anderen diesen Drang nicht gehabt? Wie groß ist deshalb die Wahrscheinlichkeit, dass das der Grund für die Entstehung des Menschen wäre?

Das zeigt einmal mehr auf welchem schwachen Bein diese Annahme/These steht, die die Erklärung für die Existenz des Menschen sein soll. Denn sie lässt sich wissenschtflich, d.h. durch Beobachtung nicht nachweisen.

Liebe Grüße

Christian


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Mabur 13.07.2016, 13:54
@Christian3684

Hallo Christian,

es ist schwer seine eigene Schlussfolgerungen zu ziehen und ich bin allen Aussagen gegenüber skeptisch die nicht auf Beobachtung fußen.

Jedes Urteil, welches nur darauf fusst, dass irgendjemand überlegt hat es müsse so oder so sein, sehe ich als ziemlich schwach an. Z.B. war Sokrates sicher ein schlauer Mann und er kam zu dem Schluss das Frauen weniger Zähne als Männer haben. Was seine genauen Beweggründe waren, darüber kann nur spekuliert werden.

Und warum haben alle anderen diesen Drang nicht gehabt? Wie groß ist
deshalb die Wahrscheinlichkeit, dass das der Grund für die Entstehung
des Menschen wäre?

Deine Fragen sind gut, aber deine Schlussfolgerungen teile ich nicht, denn ich denke diese Frage ohne Nachforschungen zu beantworten geht über das Menschenmögliche. Wenn du in 10 Minuten eine Antwort darauf finden kannst, nicht schlecht, aber verstehe deshalb meine Skepsis gegenüber deiner gefunden Lösung.

Der Grund warum ich annehme das es bei dem Menschen einen Drang in diese Richtung gegeben hat, ist einfach der das ja eine ganze Reihe unterschiedlicher Skelette bekannt sind alle in zeitlicher Reihenfolge:

"http://scienceblogs.de/evolvimus/wp-content/blogs.dir/66/files/2012/06/i-8b9a0dbe04d0341eb0e567ba65167d58-march%20of%20progress%20(sm).jpg"

schau mal hier. Die Bilder die du dort siehst zeigen die unterschiedlichen Stufen der Entwicklung des Menschen (Aussehen ist rekonstruiert nach den Skeletten). Wenn du wissen willst, woher wir so genau die Zeit kennen, da gibt es einmal die C14 Methode die ziemlich genau ist, wenn du einmal die Hintergrunde verstanden hast, wie sie funktioniert werden dir ihre Ergebnisse sicher sehr plausibel erscheinen, aber auch andere Methoden.

D.h. bis zu einem gewissen Zeitpunkt gab es keine Menschen sondern nur diese affenähnlichen Wesen... dann schon etliche Zeit später sind diese affenähnlichen Wesen durch immer noch affenähnlichen Wesen aber etwas menschenähnlicheren Wesen ersetzt, wie interpretierst du diesen Sachverhalt? Für mich ist die zeitliche Entwicklung einfach ein klares Indiz das sich der Mensch eben aus affenähnlichen Wesen entwickelt hat. Oder bist du der Ansicht das Gott von Zeit zu Zeit auf die Erde steigt die affenähnlichen Wesen wegnimmt und dann durch menschlichere ersetzt und das ein paar Mal macht so lange bis es Menschen gibt?

Lieben Gruß
Mabur

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realsausi2 13.07.2016, 17:26
@Christian3684

Mal zu Anfang: Bitte unterlasse diese inhaltlich nutzlose Fettschreibung. Das ist ganz schlechter Stil.

Sonst hätten ja im Laufe vieler Generationen auch bei anderen Tierarten die Intelligenz(Gehirnvolumen) zunehmen müssen.

Du scheinst keinen Begriff davon zu haben, wie Evolution funktioniert.

Der Mensch züchtet seit ein paar Jahren Hund und Katzen. Dabei hat sich für die Kürze der Zeit schon eine erstaunliche Varianz ergeben.

Grundlegende Merkmale benöten natürlich viel länger, mitunter Jahrmillion, bis es zu merklichen Veränderungen kommt.

Zudem sind meines Wissens Hunde niemals gezielt auf Intelligenz gezüchtet worden. Zucht ist nichts anderes als Evolution. Lediglich übernimmt hierbei der Mensch die Rolle der Selektion. Und kummulative Selektion ist der Motor der Evolution.

Hätte man Intelligenz als eines der wünschenswerten Rassemerkmale definiert, hätte man vielleicht schon nach 5 Millionen Jahren einen Hund, der mir diesen Post redigieren könnte.

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realsausi2 13.07.2016, 17:35
@Christian3684


Und warum haben alle anderen diesen Drang nicht gehabt?

Das ist leicht erklärt. Man nennt das ökologische Nische. Unser Planet bietet davon eine endlich Zahl an Varianten an. Und in jede dieser Nischen kann sich eine Art hinein entwickeln.

Es gibt für jede Eigenschaft, die Leben aufweist, eine Spezies, die diese am besten drauf haben. Viele andere Tiere sind uns in den allermeisten Eigenschaften überlegen. Hunde hören besser, Katzen sehen besser, Vögel fliegen besser, Fische tauchen besser, Kanguruhs können höher springen, Mäuse durch kleinere Löcher kriechen, Schnecken besser rumschleimen und Wale lauter rufen.

Wir sind in einer Disziplin die Besten. So what? Was soll daran nun besonders sein? Jede dieser Eigenschaften hat den gleichen Stellenwert. Die Intelligenz für etwas Erhabeneres zu halten als Schneckenschleim ist anthropzentrische Hybris.

Jede Art entwickelt sich möglichst perfekt in seine ökologische Nische hinein. Wenn es ihr damit gelingt, Nachkommen zu zeugen, ist sie nicht weniger perfekt als irgend ein anderes Tier.


Denn sie lässt sich wissenschtflich, d.h. durch Beobachtung nicht nachweisen.

Nein, das heißt es nicht. Wissenschaftliche Erkenntnisfindung geschieht auch, aber nicht ausschließlich durch Beobachtung. Viele Dinge sind belegt, ohne das sie jemals jemand hat beobachten können.

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Christian3684 13.07.2016, 18:30
@Mabur

Zur Information: Die C14 Methode ist  maximal bis 30.000 Jahre hilfreich. Darüber hinaus werden die Meßergebnisse immer schwieriger, wenn es um huntertausende oder sogar millionen Jahre geht.

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Mabur 13.07.2016, 18:58
@Christian3684

Zur Information: Die C14 Methode ist  maximal bis 30.000 Jahre
hilfreich. Darüber hinaus werden die Meßergebnisse immer schwieriger,
wenn es um huntertausende oder sogar millionen Jahre geht.



Das stimmt aber in diesen Zeitraum fällt z.B. der Cro-Magnon Mensch, wie die anderen Zeiten bestimmt worden lässt sich ja glücklicherweise herausfinden (ich weiß etwas von einem Schichtenmodell, aber ob das die aktuelle Haupterklärung ist, muss ich auch nochmal nachrechaschieren (bin übrigens Naturwissenschaftler weshalb ich meinen Kollegen durchaus vertraue)):

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/cro-magnon-mensch-gentest-beweist-abstammung-des-homo-sapiens-a-566261.html

schau mal hier. Das ist unser nächster Vorfahre hatte noch nen bißchen was von einem Affen aber nicht mehr soviel (wobei etwas Ähnlichkeit mit Affen haben wir ja alle noch).

Also dann meine Frage wie erklärst du dir das es vor uns den Cro Magnum Menschen gab so ca. 12000 Jahre vor uns der etwas mehr einem Affen gleicht, als ein Mensch einem Affen gleicht aber eine viel ähnlichere DNA zu unsereren DNA hat als jeder Affe? Der Cro Magnum Mensch ist nicht mehr - aber wir sind seine Nachfahren, dass ist für mich plausibel.

Lieben Gruß
Mabur

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Mabur 13.07.2016, 19:43
@realsausi2

Ich glaube die spannende Frage ist, warum sind nicht alle Arten immer intelligenter geworden - birgt es nicht auch für meinetwegen Pflanzenfresser Vorteile intelligenter zu sein, weil sie ihre Räuber dadurch besser austricksen können?

Was ist also der limitierende Faktor in Punkto Intelligenz, das können ja so banale Faktoren sein wie Platz im Mutterleib oder eben dass ein großes Gehirn ziemlich viel Energie braucht. Hast du zu diesem Punkt genauere Kenntnisse?

Vielleicht könnte man argumentieren, dass eben kleine Schwankungen in der Intelligenz (bei eben nur mäßiger Intelligenz) eben nicht die Vorteile der jeweiligen Nische überwiegen 
(und andere Anpassungen auch wichtiger sind)
und das sich die Art deshalb in der Nische gehalten hat. Natürlich ist klar, dass wenn das Überleben dank einer bestimmten Intelligenz so gut wie sicher ist, dass dann die Intelligenz auch stagnieren sollte...

Die spannende Frage ist für mich einfach wieso ist der Mensch relativ gesehen recht intelligent geworden, was waren die genauen Faktoren dafür - kennst du dazu vielleicht ein paar Thesen?

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uteausmuenchen 14.07.2016, 15:19
@Christian3684

Christian,


Die C14 Methode ist  maximal bis 30.000 Jahre hilfreich. Darüber hinaus werden die Meßergebnisse immer schwieriger, wenn es um huntertausende oder sogar millionen Jahre geht.

Richtig, unterschlägt aber, dass die C14 Methode auch nur für Altersbestimmungen in dieser Größenordnung eingesetzt wird. Für Millionen bis Milliarden alte Fundstücke verwendet man andere Zerfallsreihen, wie die Kalium-Argon-Reihe.

http://www2.vobs.at/bio/evolution/e04-alter.htm

Besonders über den Vergleich der Ergebnisse verschiedener Bestimmungsmethoden erhält man besonders zuverlässige Altersbestimmungen.


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Warum gibt es Dinos? Warum gibt es unterschiedliche Reptilien? Warum gab es Tiere vor dem Menschen, obwohl in der Bibel etwas anderes steht? Warum kam die Bibel erst vor 2000 Jahren, wenn er Mensch schon seit 2 Millionen Jahren existiert hat? Warum soll ausgerechnet die Bibel, die absolute Wahrheit verkünden, wenn es doch zahllose Religionen in der Weltgeschichte gab und gibt? Warum erzählt die griechische Bibel eine völlig andere Geschichte als unsere überarbeitete Bibel? Warum stellt man immer wieder Fehler in der Bibel fest - z.B. Sklaverei ist doch nicht so toll, die Jungfrau Maria war eigentlich eine junge Frau? Warum meldet sich Gott nicht einfach bei uns, wenn wir was falsch machen, so könnten wir doch viel schneller lernen und seinen Weg begreifen?! Warum darf man die Evolutionstheorie kritisieren aber die Bibel nicht? Was hat Gott davon Menschen ins Fegefeuer zu werfen? Ist es menschlich sinnvoll Kindern von der Hölle zu erzählen, wenn sie schon den bösen Wolf fürchten? Warum sorgen alle Christen der Welt nicht einfach dafür, dass es keinen Hunger und kein Leid mehr gibt - viel Geld spenden für Hungrige statt für noch mehr Kirchen?....

In unserer Kultur gehört es dazu kritisch zu sein - viel Spaß dabei diese Fragen zu beantworten - und man könnte noch viel mehr stellen. Wenn du das nicht glaubst, dann suche dir mal bei YouTube den Film Religious raus.

Apfelwerfer 12.07.2016, 14:41

Ich wollte mich zwar aus dieser Evolutions-Debatte heraushalten, aber was du hier über die Bibel schreibst, ist blanke Unkenntnis. Und das hat nichts mit Glauben zu tun. Wenn du den Schöpfungsbericht, im 1. Buch Mose liest, wirst du gleich feststellen, dass die Tiere vor dem Menschen geschaffen wurden. Der Mensch wurde am Abschluss des 6. Schöpfungstages erschaffen. Die Teile des AT der Bibel wurden schon lange vor Christus geschrieben, so dass die Bibel nicht erst 2000 Jahre alt ist. Die hebräischen, aramäischen und griechischen Fragmente der Bibel, die heute vorhanden sind zeigen, dass die Bibel in ihrer heutigen Gestalt unverändert (was die Textaussage betrifft) mit ihnen übereinstimmt. Maria war nicht nur eine junge Frau (so kann man zwar den Begriff Jungfrau auch übersetzen), sondern wie der Zusammenhang zeigt, eine Jungfrau in der genauen Bedeutung dieses Wortes. Hölle und Fegefeuer sind Dinge, die gar nicht in der Bibel erwähnt werden. Hölle ist die fälschliche Übersetzung (z.B. durch Luther) des griechischen Wortes hades, das nichts anderes als das Grab bedeutet.

Um die genannten Dinge zu wissen, muss man nicht gläubig sein (was ich allerdings bin), sondern sich nur mit der Bibel auskennen. Du solltest dich richtig informieren. Ob dafür YouTube und die Filmchen dort ausreichend sind, halte ich für sehr fragwürdig.

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zahlenguide 12.07.2016, 15:55
@Apfelwerfer

sorry, aber deine Thesen kann ich genauso schnell wiederlegen - warum stellen fundamentale Christen in den USA Lehrbücher her, in denen Dinos und Menschen gleichzeitig gelebt haben und sagen dann selbst, alle Tiere wurden mit dem Menschen gleichzeitig erschaffen und beziehen sich da auf die Bibel - gab da schon zig Berichte darüber - u.a. kannst du dir den Galileo-Bericht anschauen, indem sogar die Bibelstelle vorgelesen wird.

natürlich hatte die Bibel eine Vorgeschichte, was aber wiederum sogar gegen die Bibel selbst spricht, denn das macht doch deutlich, dass es zusammengeführte Geschichten aus verschiedenen Religionen, Kulturen usw. sind und nicht das Meisterwerk, dass durch Gott oder den Vertretern Gottes aufgeschrieben wird - außerdem sollten dir doch beim Lesen der Bibel - vor allem des Alten Testaments ein paar Wiedersprüche aufgefallen sein; z.B. das Gott Verhaltensregeln aufstellt, die er selbst aber nicht einhält - er ist rachsüchtig, zornig etc.

Dann hast du auch noch nicht erklärt, warum es nur um ein Beispiel zu nennen in der griechischen Variante vor Eva schon eine erste Frau gab, die aber Adam zu dominant war und erst danach Eva aus den Rippen Gottes erschaffen wurde... Warum wurde das raus genommen und nicht mehr gelehrt?

Und nein, sorry es sagen sowohl Theologen, Übersetzer als auch Wissenschaftler, dass bei Jungfrau ein Übersetzungsfehler vorlag und es eigentlich junge Frau hieß.

Und ja ich weiß, dass die Hölle - das Fegefeuer aber sehr wohl (hier nur ein Beispieltext: http://www.gotquestions.org/Deutsch/fegefeuer.html) - und auch das spricht doch gegen den blinden Glauben. Denn wenn die Höhle so in der Bibel gar nicht existiert - wo ich dir zustimme - dann sollte man doch mal fragen warum sie heute noch eine Rolle spielt und man muss auch Fragen, ob es Sinn macht seinen Kindern von Ihr zu erzählen - übrigens habe ich von einem Bischof mir eine lange Rede über das Fegefeuer angehört - also so zu tun, als würde es keine Rolle spielen, ist zu einfach - in diesem Video hat der Bischof gesagt, dass immer mehr Bischöfe in Europa zu der Erkenntnis gekommen sind, dass die Höhle neben einem guten und reinen Gott keinen Platz hätte und er sagte aber auch, dass in Afrika weiterhin die Höhle gelehrt wird und der Katholizismus in jeder Region der Welt anders ausgelegt wird. (siehe alleine die Kondomfrage)

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Apfelwerfer 13.07.2016, 08:57
@zahlenguide

Du würfelst hier Kommentare von Fundamentalisten und katholischen Bischöfen wild durcheinander, fügst dann auch noch wirre Aussage apogryphischer Schriften hinzu und stellst damit, die Aussagen der Bibel -- die ich im Übrigen von der rein inhaltlichen, nicht von der religiösen Seite aus kommentiert habe -- falsch dar.

Was Fundamentalisten über Dinosaurier oder katholische Bischöfe über das Fegefeuer oder Kondome sagen, hat absolut nichts mit dem zu tun, was in der Bibel steht. Das wäre so, als würde man Aussagen von Däniken heranziehen, um Belege für archäologische Funde zu kommentieren. Niemand würde das Ernst nehmen.

Lies die Bibel und mach dir selbst ein Bild, was drin steht und nicht, was angeblich drinsteht.

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zahlenguide 14.07.2016, 00:36
@Apfelwerfer

ich habe dir doch einen Textausschnitt geschickt und wie er interpretiert wird und wenn ein B-I-S-C-H-O-F und Fundamentale Christen ihre Sichtweise sagen und ich dich sogar auf ein Video verweise, in dem sie anhand der Bibel versuchen zu erklären, wie sie darauf kommen - schau dir einfach mal als Beispiel, diesen Bericht an und höre genau zu: https://www.youtube.com/watch?v=MQDg-UGTSSY

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Sie warten damit bis morgen, oder bis übermorgen, oder bis zum Tag nach übermorgen oder bis ... Noch nie was vom Planet der Affen gehört und dem Schimpansen Cäsar, der sich zu einem Menschen (allerdings mit Fell) entwickelte - der sogar schwätzen konnte, jedenfalls im Film?

Das passiert halt nicht von jetzt auf gleich. Also es ist nicht so, dass eine Affenmutter schwanger ist und es kommt ein menschliches Baby raus. Das ist eine sehr langsame Entwicklung, die sich über Millionen Jahre und tausende Generationen hinwegzieht.

Die Evolutionstheorie stimmt, nicht nur angeblich.

Die Antwort ist einfach:

Affen haben sich in andere Richtungen spezialisiert als der Mensch und waren bisher so gut angepasst, dass eine Entwicklung in Richtung Mensch nicht notwendig war.

Aber man nimmt an das eine bestimmte Gorillaart bald eine ganz eigene Sprache entwickeln wird, wenn sich ihre Lebensumstände nicht drastisch ändern. Und mit einer Sprache würde auch die Intelligenz bald steigen und sie könnten sich zu einer weiteren Art Mensch entwickeln.

BangBang3 12.07.2016, 13:23

Wie kann man an so einen Humbuk glauben? 😂

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Andrastor 12.07.2016, 13:24
@BangBang3

Das ist durchaus kein Humbug, alles was ich beschrieben habe, ist die reine Wahrheit.

Wenn du spezifizierst was du davon für Humbug hältst, kann ich versuchen dich eines besseren zu belehren.

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BangBang3 12.07.2016, 13:53

Codierte Information kann nicht selbstständig entstehen. Codierte Information ist eine geistige, nichtmaterielle Größe und stammt IMMER von einem intelligenten Sender/Urheber

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BangBang3 12.07.2016, 13:53

Was sagst du dazu?

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AaronMose3 12.07.2016, 14:01

Die Evolutionstheorie stimmt, nicht nur angeblich.

Ich will dir deinen Traum da, ja nicht kaputt reden, aber es gibt keinerlei Beweise dafür das die stimmt. Seitdem Darwin diese Veröffentlichte scheitert die Wissenschaft daran, das zu beweisen.

Also somit schon seit über 150 Jahren. Die Wissenschaft stellt es lediglich nur manchmal so hin, als wäre Sie wahr, weil es keine andere Alternative zur Schöpfungsgeschichte gibt. !


Codierte Information ist eine geistige, nichtmaterielle Größe und stammt IMMER von einem intelligenten Sender/Urheber

Hier, das verdeutlich das ganz gut.

Auf der einen Seite wird mit einem riesigen technischen Aufwand das Universum nach einem intelligenten Signal abgehört und andererseits wird die codierte Information in jeder einzelnen Zelle, ignoriert. Diese Inkonsequenz offenbart, wo das eigentliche Problem liegt: auf der Ebene der Philosophie, die hinter der Wissenschaft steht!

https://www.was-darwin-nicht-wusste.de/images/signal.jpg

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DerKleineRacker 12.07.2016, 14:19
@AaronMose3

Meine Güte, bist du ahnungslos. Erstens es gibt weitere Alternativen neben Schöpfung und Evolution, wie z.B. den Lamarckismus, der allerdings bereits wie auch die Schöpfungsgeschichte, überholt ist. 

Dann zweitens, wurde die Evolutionstheorie im wissenschaftlichen Sinne klar bewiesen, Fossilien sind vorhanden, evolutionäre Stammbäume zeigen klar wie sich Merkmale ausprägten, es deckt sich komplett mit unseren Kenntnissen in Genetik und Ökologie. Besser kann man einen über Jahrtausende ablaufenden Prozess gar nicht beweisen. Aber ist ja klar dass sich unsere Religiösen mit ihrem Brett vorm Kopf an den kleinsten vermeintlichen Strohhalm klammern, selbst wenn das Feld um sie herum längst abgeerntet ist.

Dann drittens, ist dieses Argument der codierten Information extrem einfach zu widerlegen, so einfach dass es geradezu lachhaft erscheint dass da jemand eine komplette Seite für das Argument geschrieben hat. Dazu schrieb ich schon in einem anderen Kommentar:

"Wenn ich eine Million Affen an Schreibmaschinen setze und sie alle zufällig auf die Tasten einhämmern, und sie das Millionen Jahre lang machen, dann werden auf einzelnen Seiten Wörter, Sätze, und sogar Geschichten entstehen, auch wenn die Affen keine Ahnung haben was sie tun."

Hier, bitte. Codierte Information, entstanden durch Zufall.

Darüber hinaus, ist in jedem DNS Strang auch viel "Datenmüll" entstanden der keine Funktion erfüllt, Überreste von evolutionären Prozessen. Ist Gott da einmal aus versehen abgerutscht und auf die Tastatur gefallen? Perfekt ist anders.



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Andrastor 12.07.2016, 14:30
@DerKleineRacker

ich kann DerKleineRacker nur zustimmen, (endlich mal jemand der weiß wovon er redet).

Ein Code hat nur ein begrenzte Anzahl von Möglichkeiten und durch Zufall und Zeit kann man genau diese Möglichkeiten herausfinden. Je einfacher der Code ist, desto weniger Möglichkeiten hat er und desto schneller kann er durch Zufall gefunden werden.

Ein absolut lächerliches Beispiel.

Habt ihr nichts besseres um euer Märchen vom kosmischen Zauberer zu verteidigen?

Denn im Gegensatz zur Evolutionstheorie, welche seit 150 Jahren besteht und bisher nur bestätigt wurde, gibt es keine Beweise für die 2.000 Jahre alte These die Welt sei von einem Gotteswesen erschaffen worden.

Dafür jedoch unzählige Beweise und Indizien, die gegen die Schöpfung sprechen.

Wie erklärt ihr euch das?

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S7donie 12.07.2016, 14:39
@Andrastor

Die These dass die Welt von einem Gott erschaffen worden ist gibt es seit Anbeginn des Menschen, nicht erst seit 2000 Jahren, aber es ist doch ziemlich witzig zu sehen dass umso unwissender die Menschen waren umso mächtiger ihr Gott gewesen ist, nicht? ;)

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Andrastor 12.07.2016, 14:43
@S7donie

Beginnend mit dem Australopitecus gibt es die Menschen seit 2 millionen Jahren. Die ersten Bestattungsriten sind aber erst 200.000 Jahre alt und damals waren Naturreligionen vorherrschend, wie man sie heute noch in Naturvölkern findet. Und von Göttern ist da keine Rede, eher von Naturgeistern.

Der Gott der Christen ist in etwa 2.000 Jahre alt und basiert auf dem Gott der Juden, der 3.000 Jahre alt ist, welche sich an Pharao Echnaton orientierten, welcher als erster den 5.000 Jahre alten ägyptischen Pantheon in seiner Person vereinte.

Aber was die Unwissenheit betrifft, hast du absolut Recht. Es gibt ein Sprichwort aus dem 18. Jahrhundert, "Die Medizin ist der Heiligen Tod", welches beschreibt wie die Krankheitsheiligen im Angesicht der voranschreitenden Medizin verschwanden.

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danhof 12.07.2016, 15:56
@DerKleineRacker

"Wenn ich eine Million Affen an Schreibmaschinen setze und sie alle
zufällig auf die Tasten einhämmern, und sie das Millionen Jahre lang
machen, dann werden auf einzelnen Seiten Wörter, Sätze, und sogar
Geschichten entstehen, auch wenn die Affen keine Ahnung haben was sie tun."



Das ist einfach nur eine Behauptung. Nichts weiter. Gar nichts. Und ziemlich albern, wenn ich das mal bewerten darf. DAS klingt für mich nach einem Strohhalm. Bitte, bitte, lass es doch so sein.

Wörter? Klar, die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Wohlgemerkt OHNE Sinn und Verstand! Sätze? Ja, vielleicht kurze Sätze. Aber wohlgemerkt OHNE Sinn und Verstand. Ohne den Regeln der Grammatik zu genügen. Ganze Geschichten? Träumt weiter...

Wir reden aber schon bei der primitivsten Zelle nicht von sinnlos aneinandergereihten, zufälligen Daten, sondern von einem System. Gerichtete Information mit Sinn und Verstand – wessen Sinn, frage ich? Wessen Verstand?

Der Affe hat sich nicht weiterentwickelt, weil kein Bedarf da war... auch sehr ulkig. WER entscheidet, was Bedarf ist? Wer stellt diesen fest? Die Evolution selbst?

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danhof 12.07.2016, 16:00
@Andrastor

Schon klasse. Ob Jesus gelebt hat oder nicht... da ist sich die Wissenschaft noch nicht so recht einig.

Aber dass vor 2 Millionen Jahren die ersten Menschen aufgekreuzt sind, das steht außer Frage.

Klar, man muss etwas haben und annehmen, damit man darauf aufbauen kann. Ich hab die Storys auch in der Schule gelernt. Aber ich würde nicht meine Hand für deren absolute Richtigkeit ins Feuer legen ;-)

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Andrastor 12.07.2016, 16:08
@danhof

Danhof, bitte bitte bilde dich bevor du solche sinnentleerten Beiträge verfasst. Du zeigst dass du das Beispiel mit den Affen und den Schreibmaschinen nicht verstanden hast, genauso wie du die Biologie der Zellen nicht verstehst.

Es geht in beiden Fällen darum dass das Leben nach dem Versuch-und-Irrtum-Prinzip entstanden ist.

Die ersten DNS-Ketten waren nicht stabil und konnten den Umwelteinflüssen (Hitze, Meeresbewegung, etc.) nicht standhalten. Aber einige Glieder dieser Ketten haben standgehalten, da ihre Bindung stark genug war den Umwelteinflüssen zu trotzen.

Diese haben sich weiterverbunden, sind zerrissen, haben sich neugeformt, wieder zerrissen etc.etc. Aber jedes Mal mit ein, zwei Kettengliedern mehr, welche gehalten haben.

So formten sich im Laufe der Jahrmillionen die ersten Zellkörperchen etc.etc.

Es entscheidet das Überleben einer Spezies und ihre Vorteile ob Bedarf an einer Weiterentwicklung besteht und in welche Richtung diese geht.

Bestes Beispiel: Birkenspanner, ein Beispiel der Evolution durch Mutation durch Bedarf:

Der Birkenspanner ist ein weißer Schmetterling, dessen Flügel die Rinde der Birken simulieren um sich so zu tarnen. Es kommt immer wieder vor dass einzelne Birkenspanner mit zu dunklen Flügeln schlüpfen, welche jedoch sterben, da diese Farbe unvorteilhaft ist.

Jedoch haben sich durch den Smog in der Nähe einiger Großsstädte die Birken dünkler gefärbt und dort konnten sich die dunklen Birkenfalter besser verstecken, während die Urform, der helle Birkenfalter dort keine guten Überlebenschancen hat.

Es war also nötig für die Art sich von der hellen Form wegzuentwickeln, weil sich regional die Lebensumstände geändert hatten.

So war das auch beim Menschen und dem Affen. Der Mensch änderte seine Lebensumstände und begann aufrecht zu gehen (wofür es viele Thesen und Theorien gibt) wodurch er auf erhöhte Intelligenz angewiesen war um zu überleben.

Der Affe, welcher in einem anderen Umfeld lebte, wurde kräftiger, was ihm sein Überleben sicherte. Intelligenz war nicht notwendig, denn er hatte genug Kraft um zu überleben.

Die Natur folgt dabei ganz einfachen Prinzipien: "Maximale Leistung bei minimalem Aufwand" und "Survival of the fittest", sprich wer der Situation am besten angepasst ist, überlebt.

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Andrastor 12.07.2016, 16:10
@danhof

Die Wissenschaft ist sich ziemlich einig dass es Jesus nie gegeben hat.

Und was die ersten Menschen betrifft: Wir haben Fossilien gefunden, die das belegen. Von Jesus haben wir nichts gefunden was auf ihn hindeuten würde, ausser den Märchen und Mythen der Bibel.

Und du legst für die Bibel die Hand ins Feuer aber nicht für die Wissenschaft? Schreibst du hier auf einem Computer, der einfach so aus dem Nichts entstanden ist, oder der auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse vieler Menschen beruht? (Vor allem auf den Erkenntnissen eines homosexuellen Atheisten).

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DerKleineRacker 12.07.2016, 16:30
@danhof

Wörter? Klar, die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Wohlgemerkt OHNE Sinn und Verstand! Sätze? Ja, vielleicht kurze Sätze. Aber wohlgemerkt OHNE Sinn und Verstand. Ohne den Regeln der Grammatik zu genügen. Ganze Geschichten? Träumt weiter...

Ja, "träum weiter" ist natürlich ein starkes Argument. Selbst deine Argumentationskette die dich dort hin führt ist nicht schlüssig. "ohne Sinn und Verstand" - was soll das heißen? Natürlich ohne Sinn und Verstand, niemand sagt dass Evolution ein Wesen mit Bewusstsein ist. Ohne den Regeln der Grammatik zu genügen? Eben doch, es braucht nur genug Zeit. Und das ist nur ein Extrembeispiel. Vielleicht dauert es länger als Millionen Jahre, aber das ist hier nicht von Bedeutung. Niemand behauptet, dass die komplette DNS des Menschen sich auf einen Schlag durch Zufall zusammenfügte. 

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raimas 12.07.2016, 16:50
@AaronMose3

"...aber es gibt keinerlei Beweise dafür das die stimmt..."

.. wenn man mal von den Millionen wissenschaftlicher Ergebnisse absieht, die seit Darwin in allen Bereichen der Biologie veröffentlicht wurden, und die ausnahmslos die Evolutionstheorie bestätigen.

Mann, mann...

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Der Mensch stammt nicht vom Affe ab. Die Evolution ist allgemein eher kritisch zu betrachten, da es keine Beweise für sie gibt.

Das liegt daran, dass die Entwicklung eine Art Glückspirale ist die jedoch von enorm viele Faktoren abhängig ist. Aus einem Affe wird nicht unbedingt ein Mensch, es kann auch eine Art Pferd werden - vereinfacht gesagt.

Außerdem dauert eine solche Entwicklung leicht eine Millionen Jahre.

Eine Entwicklung passiert nur dann wenn etwas kompensiert und/ oder verbessert werden muss am Organismus. Darum sind die Affen nahezu nicht weiter Entwickelt, da ihre Umgebung und ihr Lebenssytem außreicht.

BangBang3 12.07.2016, 13:48

Codierte Information kann nicht selbstständig entstehen. Codierte Information ist eine geistige, nichtmaterielle Größe und stammt IMMER von einem intelligenten Sender/Urheber

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S7donie 12.07.2016, 14:19
@DerKleineRacker

'Codierte Informationen', ach nee ist klar. Du weisst schon, wenn ich einen Affen an eine Schreibmaschine setzen würde und er unendlich lange Zeit hätte, dass er mir die gesamten Texte von William Shakespeare aufschreiben würde, irgendwann? Aus reinem Zufall. Das gleiche ist, dass ich wenn ich genügend Zeit hätte deine Komplette Lebensgeschichte aufschreiben könnte, von Anbeginn deiner Geburt bis in die Zukunft und sie würde stimmen. Daneben gäbe es tausend Geschichten die nicht stimmen würden, nicht mal ansatzweise aber es geht um die Wahrscheinlichkeit und den Zufall. 

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danhof 12.07.2016, 15:47
@S7donie

Das ist mathematisch nicht korrekt.

Auf diese Weise könnte man auch argumentieren, dass in iiiiiiiiiirgendwelchen Nachkommastellen von PI sicherlich die dezimal codierte Repräsentation eines beliebigen Softwareprogramms (z.B. Firefox oder Word) stehen würde. Das ist aber leider falsch. Nur, weil PI eine unendliche, irrationale, nichtperiodische Zahl ist, heißt das noch nicht, dass ALLE beliebigen Kombinationen beliebiger Länge in ihr enthalten sind. Der Beweis dafür steht aus.

Der Affe würde also mitnichten dergleichen tun. Wir meinen das nur mit unserem begrenztem Verstand. "Das wird doch sicher so sein, wenn nur genug Zeit da ist. Und wenn sie nicht reicht, verdoppeln wir die Zeit nochmal..."

Zeit heilt nicht alle Wunden. Die Zeit ist nicht das Allheilmittel, das uns die Evolutionsjünger wie sauer Bier anpreisen.

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raimas 12.07.2016, 16:45
@danhof

Das mag für die Zahl Pi gelten (aber nur, falls die Nachkommastellen nicht zufällig verteilt sind), aber logischerweise nicht für den Unendlichen Affen. Wenn er wirklich unendlich lange schreibt, dann müssen irgendwann alle Werke Shakespeares auftauchen. Wenn nicht, dann hat der Affe einfach noch nicht lange genug geschrieben!

Im Übrigen hat das nur indirekt mit Evolution zu tun, da die Evolution nicht unendlich Zeit hatte. Braucht sie aber auch nicht!

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DerKleineRacker 12.07.2016, 16:46
@danhof

Du hast keine Ahnung was du da schreibst. Das Infinite-Monkey-Theorem ist bereits mathematisch bewiesen.

worden. https://de.wikipedia.org/wiki/Infinite-Monkey-Theorem#Ein_formaler_Beweis

Pi ist ein anderer Fall, bei dem tatsächlich noch ein Beweis aussteht, aber Pi ist eben auch kein echter Zufallsgenerator. Dennoch stehen auch bei Pi die Chancen nicht schlecht, dass sich in ihr Geschichten und Programme wiederfinden, und vielleicht auch eben alle, das weiß man noch nicht.

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S7donie 12.07.2016, 18:25
@DerKleineRacker

In jeder unendlichen Zahl findet man jedes Programm der Welt... rein von der Logik her weiss man dass. Es ist unendlich... hallo, Leute, das ist das gleiche wie mit den Affen. Ja, das mit den Affen wurde schon bewiesen. Evolution 1 : 0 Gott. 

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realsausi2 13.07.2016, 18:24
@danhof


"Das wird doch sicher so sein, wenn nur genug Zeit da ist. Und wenn sie nicht reicht, verdoppeln wir die Zeit nochmal..."

In dieser Betrachtung fehlt das wesentliche Merkmal. Das ist die kummulative Selektion.

Wenn man sie in die Gleichung reinnimmt, ist das sehr wohl möglich und braucht nicht unendlich viel Zeit.

Es ist wichtig zu begreifen, dass Evolution ja nicht im theoretischen Raum statt fand, sondern auf einem Planeten, der zum Einen äußerst komplex und zum Anderen sehr veränderbar ist.

Man kann diese Umwelt als einen Lektor in das Gleichnis mit den Affen einbauen. Immer, wenn ein Affe etwas geschrieben hat, was "Sinn" macht, also ein Wort oder gar einen Satz, markiert der Lektor diesen Schnippsel. Dieser Schipsel erscheint nun in den Texten aller Affen an der gleichen Stelle. Sie dürfen ihn wohl für sich verwenden, aber nicht wieder löschen oder radikal ändern.

Jedes Mal, wenn also ein Affe zufällig etwas Sinnvolles schreibt, rastet dies sozusagen im Textpool ein.

Genau so funktioniert kummulative Selektion. Das Grundprinzip der Evolution. Es braucht hierfür keinen Gott oder dergleichen. Allein dieser Mechanismus, der vielfach in der belebten Natur belegt ist, ist in der Lage, über die Zeit aus einfachen Strukturen sehr komplexe Strukturen zu bilden. Es kommt hierbei zu einem gewaltigen Anstieg von Information ohne das eine externe Macht vonnöten wäre.

Die Zeit ist also kein Allheilmittel, sondern einfach die Bühne, auf der sich kummulative Selektion entfalten kann. Es wird ja nicht schwer zu verstehen sein, dass tiefgreifende Veränderungen, die sich immer nur ein allerkleinsten Einzelschritten von Generation zu Generation vollziehen können, Zeiträume brauchen, die mit unserer Lebensdauern nicht zu messen sind.

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So eine Entwicklung dauert nicht von heut auf morgen sondern sehr sehr lange. Und da wir Einfluss nehmen auf ihre Entwicklung sehen wir es nicht.

BangBang3, du hast die Evolutionstheorie nicht verstanden.

Der Affe und der Mensch waren mal eine Spezies, oder eine von vielen, weil es verschiedene Menschenarten gab, sehr viele sogar, die sich auseinander entwickelt haben oder miteinander verschmolzen sind. In Thailand hat man eine 1m grosse Menschenart entdeckt die vor rund 50'000 Jahren gelebt haben soll und dann durch eine andere Art verdrängt worden ist. 

Affe und Mensch hatten also die selben Vorfahren. Warum haben sich also nicht alle Affen zu Menschen entwickelt? Es gibt Nischen in der Natur, wenn also ein Tier den Luftraum besetzt, ist es für ein anderes nicht sinnvoll auch Flügel zu entwickeln, da die Nahrung ja begrenzt ist, also sucht es sich am Boden und besetzt eine andere Nische. (Verstehst du?)

Die Evolution braucht hundertausende Jahre um eine Art Mensch zu entwickeln, selbst wenn es in ein paar Jahren passieren könnte, für die Affen wäre e nicht mehr sinnvoll, da wir bereits die Nische besetzt haben.

BangBang3 12.07.2016, 14:08

und das glaubst du wirklich? Dass ist einfach irgendwie etwas zusammen geschustert, weil man nicht wahrhaben will dass dass Leben mehr ist, man will nach dem Motto man lebt nur einmal leben und nichts verpassen, eine Religion wird in den Dreck gezogen aber sowas glaubt man dann? wieso glaub man etwas was genau so stark angezweifelt wird anstatt dem der uns geschaffen hat.?

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S7donie 12.07.2016, 14:11
@BangBang3

Deine Religion gibt es seit 4000 Jahren, den modernen Menschen gibt es seit 10'000 Jahren... Religionen kommen und gehen, auch deine wird in ein paar tausend Jahren verschwinden. Es gibt keine Indizien für Gott, aber es gibt Indizien für die Evolutionstheorie, jeder der nicht komplett verblödet ist, nimmt die wahrscheinlichere Annahme, die die bereits Indizien hat. ;)

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danhof 12.07.2016, 16:35

Also wenn ich mich nur ordentlich bemühe und mit den Händen und Armen flattere, und das auch meinen Kindern weitergebe und ihnen sage, sie mögen es ihren Kindern bitte auch weitergeben, dann werden uns in 300 bis 10 Millionen Jahren Flügel gewachsen sein und wir können uns in die Lüfte erheben?

Echt jetzt?

Das ist glaubwürdiger als Gott?

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S7donie 12.07.2016, 18:18
@danhof

Allein deine Existenz zeigt dass es Gott nicht geben kann, falls doch ist er ein ziemlicher Versager, schau an wie er es bei dir verkackt hat. Du hast die Evolution nicht verstanden, wie so vieles wahrscheinlich.

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ThomasJNewton 13.07.2016, 22:28
@danhof

Du weißt aber schon, was ein Strohmann-Argument ist?

Dinosaurier konnten nämlich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich gar nicht sprechen, wie du es vermutest.

Es wäre überhaupt kein Problem, durch gezielte Zucht dem Menschen (oder wie immer der dann heißt) das Fliegen "beizubringen".
Außer ein ethisches natürlich.

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BangBang3 12.07.2016, 16:48

Hahahahaha made my Day danhof

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Trashtom 12.07.2016, 16:58
@BangBang3

Von euch beiden und den letzten 2 Kommentaren muss ich einen Screenshot machen. Ganz Facebook pisst sich in die Hose vor lachen.

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S7donie 12.07.2016, 18:19
@Trashtom

Kein Mensch ist so dumm. Oder? Oder?! Bitte sag mir dass sie Trolle sind, so dumm kann doch kein Mensch sein. ><

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BangBang3 13.07.2016, 15:57

Die ET muss man ja auch nicht verstehen, da sie nur Spekulation ist, eigentlich ist sie nur Spinnerei von irgendwelchen "schlauen köpfen" welche mit ihren Vermutungen und Forschungen total ins Klo greifen. Dumm ist der, der einfach so ohne weiteres nachdenken auf Menschen vertraut. Guten Tag.

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