Angemessene Stallmiete Bewegungs /Laufstall?

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4 Antworten

Ich weiß jetzt nicht, ob das heut noch interessant ist, aber wieso sollte ich einen Cent zahlen für ein gutes Konzept, das ich nur in der Winterhälfte des Jahre nutzen kann? Ich hab meine wegen der befestigten Böden und der Futterstationen (damit sie ihren Hafer nicht auf einmal fressen müssen) im Aktivstall. Da will ich nicht jedes Jahr von April bis Oktober raus geworfen werden.

Auch wäre mir die Gruppengröße zu klein. Da bilden sich maximal zwei Pferdefamilien. Was, wenn mein Pferd in keine der beiden wirklich passt? Bei großen Herden hat das Pferd quasi "freie Auswahl", irgendwo wird es sicher aufgenommen. Für qualifiziertes Training ist mir ein guter Reitplatz, der nicht von der Herde umgeackert, bepinkelt und beäpfelt wird, durchaus wichtig. Ich bin zwar wetterfest, aber aus dem Zirkel wechseln möchte ich können, um die Tierchen bis ins hohe Alter fit zu halten.

Es gibt in Bayern bereits ein paar Aktivställe, die mir gute Trainingsmöglichkeiten bieten und die Pferde die durchaus teuer erbaute Anlage ganzjährig nutzen lassen - warum sollte ich dann in einen einstellen, den ich nur teilweise zur Verfügung habe?

Das mit dem Pferdeklo vergiss übrigens ... in der Praxis werden die Pferde da hin pinkeln und äpfeln, wohin sie wollen und nicht wohin Du willst.

Weil jemand von Misten 2-3 Stunden geschrieben hat ... ich miste einen 35-Pferde-Aktivstall in einer Stunde alleine. Es gehört zum Aktivstallkonzept, dass die Böden mit den betonharten Steppenböden zumindest auf einem Großteil vergleichbar sind und die misten sich schnell. Drüber kehren, aufschaufeln, fertig. Trotzdem würde ich mich nicht zur Stallarbeit verfplichten lassen wollen. Was, wenn ich auf der Arbeit festhänge? Was, wenn ich krank bin? Toll, dann springen die anderen ein! Hat aber eine Kehrseite: Ich muss für die anderen auch einspringen, bin plötzlich an Tagen dran, wo ich anders geplant habe. Und was, wenn die anderen alle nicht können? Die haben auch alle Beruf, Privatleben inkl. Familie oder so.

Also, meins wär's nicht. Das einzig gute dran wär Aktivstall im Winter.

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Bei uns liegen die Preise für Aktivställe bei 280-380€. Ich weiß ja nicht, ob der Stall sich auf dem Land oder am Rand einer Großstadt befindet.

Aber ihr könntet ja in etwa mit den Ställen in eurer Gegend vergleichen und auch mal eure Kosten berechnen - dh., wie viel habt ihr für den Bau ausgegeben, wie viel Arbeit fällt für euch täglich an, wie viel bezahlt ihr monatlich für Futter, evtl. möchtet ihr ja noch Gewinn machen!?

Aber ich finde, es klingt super - also wenn ich bei euch in der Nähe wohnen würde, würde ich mein Pferdchen sicher reinstellen ;-)

LG & viel Erfolg!

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Ich habe selbst einen kleinen Reitstall mit großem Auslauf - nachts Boxenhaltung im Winter, im Sommer Koppel, Reitplatz (auch im Winter benutzbar, Flutlicht) - Misten, Futter, Deckenwechsel, etc inklusive - sind auf dem Land bei Marktbreit (Bayern) - 230€ pro Pferd

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Dafür müsste man die Preise in eurer Umgebung kennen. Zudem habt ihr keine Trainingsmöglichkeiten. Ein Reitplatz der extra abgetrennt werden muss. Je mehr der Stall für Pferd und Reiter bietet um so mehr kann man eben auch verlangen. Und viele Ställe bieten nun mal alles... Das mit dem 1 mal in der Woche misten wird sicherlich nicht hin hauen, da immer mal jemand ausfällt. Zudem ist es eine ziemlich Aufgabe 8 Pferde zu Misten bzw. Ab zu Äppeln. Gerade wenn der, vom Vortag eventuell Morgens oder Vormittags da war und man am nächsten Tag erst gegen Abend kann. Dann ist man 2/3 Std am Misten. Ich hab im alten Stall ink. Heu und Kraftfutter 180 Euro bezahlt.

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