Angemessene Mahnkosten?

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6 Antworten

Kommt drauf an, wie lange schon der Betrag offen ist. Wenn es ohne Anwalt läuft, 5 Euro, mit Anwalt mindestens 15 Euro.

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Kommentar von Betty24
09.07.2011, 15:02

ohne Anwalt, aber 20% Mahnkosten?

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1. ist es gesetzlich zulässig, ca. 1,50 EUR Mahngebühren zu verlangen (Kosten für Papier + Porto)

2. hinzu kommen die Verzugszinsen, die man mit einer Formel ausrechnen kann:

pro Tag schuldet man
5% + aktuellen Basiszins (derzeit im Minusbreich bei -0,73) * Betrag / 365 (Tage)

Verzugszinsen sind zB bei 50 EUR:

50 EUR * 5% + (-0,73%) / 365 Tage == 0,005849315 EUR pro Tag

→ Achtung: Taschenrechner: Prozent gibt man so an: (10 %) = 0,1                   -> 4,27 % = 0,0427!

Dies sind bei 30 Tagen Verzug = 0,175479452 €! also 17-18 cent!

Bei 50 Euro und 30 Tagen Verzug überweise ich dann also 1,68 EUR,

und Schluss. Funktioniert. Man ist auf der sicheren Seite, mit dieser Formel.

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Kommt darauf an, wie lange die Zahlung bereits überfällig ist. 1,50-2,50 € würde ich für angemessen halten, wenn es sich um weniger als 8 Wochen Überfälligkeit handelt.

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Es tretten Verwlatungs bzw. Bearbeitungskosten an, desweiteren noch der Zinsverlust (hätte man den Betrag rechtzeitig überwiesen, so hätte das Unternehmen noch Zinsen erhalten).

Ich denke 6 - 10€ sind je nachdem angemessen.

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Kommentar von Betty24
09.07.2011, 15:04

Zinsen bei 20,00 EUR? Die Bestellung ist nun ca. 2 Monate her

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Eine private oder eine gewerblich ausgestellte Mahnung? Bei gewerblich sollten die Mahnkosten aus den AGBs ersichtlich sein, denen man (z.B.) bei einem Kauf zugestimmt hat.

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Kommentar von Betty24
09.07.2011, 15:02

gewerblich, in den AGBs steht nur, dass man innerhalb 10 Werktagen bezahlen muss. Da kam nach etwa 14 Tagen eine höfliche Erinnerung per Email.

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Kommt auf den Zusammenhang an, da grundsätzlich Mahnkosten überhaupt nicht zulässig sind, wenn dies nicht vertraglich vereinbart ist, diese gehören zu den Verwaltungskosten des Gläubigers und sind von diesem zu tragen...

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