Angemessene Frist für ein Zwischenzeugnis?

2 Antworten

Jeder ist gut beraten, regelmässig ein Zwischenzeugnis einzufordern, damit am Ende nicht die vielen guten Ergebniss der Vergangenheit vergessen sind. Beim Wechsel des Vorgesetzten ist dies besonders zu empfehlen, weil man in Abhängigkeit von den Umständen, sich ggf, doch um eine neue Herausforderung kümmert. Da das Zeugnis eine wichtige Werbefunktion für den AN hat, macht sich der AG schadensersatzlichpflichtig, wenn er neue Engagements dadurch vereitelt, dass er die Zeugnisausstellung und Übergabe nicht umgehend veranlasst. 14 Tagen sind daher zu lang. Eine Woche ist das Maximum also ausreichend Zeit, das Zeugnis zu erteilen. Besser ist es in der Praxis, eine Aufstellung seiner "Highlights" von vornherein abzugeben, damit es keine "Fehler" gibt. Wegen des Zeugnisses werden auch häufig die Arbeitsgerichte angerufen, weil die verklausulierte Sprache ein schlechteres Zeugnis dem Eingeweihten signalisiert, als der AN erkennen kann.. Grundsätzlich ist das Zeugnis umgehend auszustellen. Daher ist im BGB auch keine Frist angegeben. Bei tarifgebundenen Unternehmen muss man im nachprüfen, ob im Tarifvertrag eine bessere Regelung enthalten ist.

Nein, man muss ja nicht zwangsläufig kündigen.

Ich habe im letzten Jahr ein Zwischenzeugniss beim Wechsel meiner Vorgesetzten verlangt, um zu sehen "wo ich stehe".Jeder Arbeitnehmer kann ein Zwischenzeugnis anfordern und bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses auch ein qualifiziertes Arbeitszeugnis.Fristen sind nicht festgelegt, der Richtwert ist ca 14 Tage (bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses)Bei einem Zwischenzeugnis wegen Wechsel des Vorgesetzten z. B. kann es auch bis zu dessen Wechsel dauern (in meinem Fall 2 Monate nach Anforderung).

Welche Note beinhaltet das Zwischenzeugnis meines AG?

Morgen zusammen,

habe vor kurzem ein Zwischenzeugnis meines AG angefordert, da ein Wechsel meines Vorgesetzten anstehen wird. Ich selber habe schon ein paar Erfahrungen bzgl. Zeugnisformulierung gemacht und auch die folgende Sätze über ein Internetportal prüfen lassen, um mich etwas zu vergewissern. Da ich bei der Schlussformel die Formulierung nicht wirklich zuordnen kann und mir dieser Absatz etwas im Magen liegt, wende ich mich hier an Personen, die dies Verstehen und damit auch arbeiten können! Des Weiteren wäre ich dankbar, wenn man mir sagen könnte, welche Note jeder Absatz beinhaltet und dessen Gesamtbeurteilung meines Zeugnisses. Im Vorab, es ist bisher nur ein Entwurf d.h., ich soll mich wieder melden, falls ich mit etwas nicht zufrieden sein sollte!

Im Voraus bedanke ich mich jetzt schon!

  1. Die ihm übertragenen Aufgaben erledigt Herr S. stets zu unserer vollen Zufriedenheit.

  2. Herr S. erzielte Arbeitsergebnisse, die uns jederzeit in vollem Umfang zufrieden stellen und setzt sich dabei über das normale Maß hinaus für die Belange des Unternehmens ein

  3. Der Arbeitsstil von Herrn S. ist gekennzeichnet durch eine ausgeprägte Selbstständigkeit und eine souveräne Arbeitsweise, wodurch er auch in Zeiten sehr hohen Arbeitsaufkommens bzw. beim Erfordernis flexibler Reaktion auf neue Sachverhalte stets den Überblick behält und adäquate Lösungen für die jeweiligen Herausforderungen findet.

  4. Das Verhalten gegenüber Lieferanten, Vorgesetzten und Kollegen war stets vorbildlich. Durch seine kooperative und konstruktive Arbeitsweise ist er bei Führungskräften und Kollegen geschätzt; seine persönliche Integrität sowie die Loyalität gegenüber dem Unternehmen standen zu jedem Zeitpunkt außer Zweifel

  5. Dieses Zwischenzeugnis wird auf Wunsch von Herrn S. erteilt. Wir bedanken uns für die bisherige gedeihliche und angenehme Zusammenarbeit und verbinden diesen Dank mit dem Vertrauen auf eine weitere, langfristige Fortsetzung der erfolgreichen.

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Hallo; ich hab da mal eine konkrete Frage bezüglich der Herausgabe der Lohnbelege. Ich war zwei Monate in einem Bauunternehmen beschäftigt, wobei dort die Renovierung von „Neubau-Wohnungen“ realisiert wurde; incl. aller dazu notwendigen Arbeiten; tapezieren, Fussboden legen, fliesen, malern etc.! Ausgemacht und im Arbeitsvertrag festgehalten war ein Gehalt X; der Arbeitgeber sagte damals zu mir, dadurch wäre das Netto-Einkommen auch immer gleich hoch und er bräuchte mir daher auch keinen Lohnbeleg zukommen lassen! Nach zwei Monaten habe ich innerhalb der vereinbarten Probezeit gekündigt, wobei ich später aber erfahren habe, dass mir sehr wohl für beide Monate eine „Gehaltsabrechnung“ zusteht; zumal ich diese für meine Einkommenssteuer-Erklärung auch benötige. Der ehemalige Arbeitgeber will mir diese aber nur gegen Unterschriftsleistung aushändigen; da ich ihm aber nicht unbedingt mehr begegnen will, habe ich ihm vorgeschlagen, mir diese per Einschreiben zuzusenden, wobei ich diese Kosten auch übernommen hätte. Diesen Vorschlag lehnt der AG kategorisch ab; trotz Androhung von Einschaltung von Rechtsanwalt oder Arbeitsgericht! Dazu zwei Fragen: Steht mir der Lohnbeleg auch ohne Unterschrift zu und soll ich zum Anwalt und/oder Arbeitsgericht gehen bzw. schreiben? Danke im Voraus für eure Antworten!

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