Angeliche Beleidigung im Straßenverkehr. Einlassung auch dann, wenn Täterschaft noch nicht sicher is

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7 Antworten

Da Du an dem Strafverfahren nicht aktiv mitwirken mußt, würde ich dazu raten, schlicht GAR keine Einlassung zu machen und einfach abzuwarten, wie das Verfahren ausgeht. Auch ein Bild solltest Du nicht freiwillig rausrücken. Erkennungsdienstliche Maßnahmen mußt Du aber erdulden. Sollte es hier wider Erwarten zu einer Anklage oder einem Strafbefehl kommen - was ich aufgrund der Sachverhaltsschilderung eher bezweifeln würde - kannst Du immer noch aktiv werden, dann ggf. Rechtsmittel einlegen und Dich an einen Rechtsanwalt wenden. Im Moment sehe ich hier jedenfalls keinerlei Handlungsbedarf und es ist wohl mit einer Einstellung nach § 170 II StPO oder höchstens nach § 153 StPO zu rechnen. Laß die ma machen... ;-)

Komplizierte Geschichte. Kleiner Tipp: Solltest du ADAC Plus Mitglied sein, kannst du eine kostenlose Beratungsstunde bei einem Verkehrsrechts- Anwaltnehmen. Der ADAC empfielt auch einen Experten auf dem jeweiligen Gebiet.

Hübsche Geschichte.

Schwangere Beifahrerin läuft an der roten Ampel zum anderen Fahrzeug und stellt diese zur Rede, Dein Mann keine Eier in der Hose?

Über eine Bekannten nimmst Du Akteneinsicht, also das geht nur über einen Anwalt - lol.

Jetzt bist die ganze Zeit plötzlich krank und bettlägerig, och nö. Trotzdem kannst ein Foto einreichen, SIE hat zumindest eine Zeugin, die ihre Aussage untermauert.

Schau mal ins StGB: Die Beleidigung wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Beleidigung mittels einer Tätlichkeit begangen wird, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Alles nicht stimmig bei Dir, ein guter gegnerischer Anwalt nimmt Dich auseinander, frag doch Deinen "Bekannten" um Rat.

Ehrlich gesagt schwanke ich, ob ich die Frage nun ernst nehmen soll oder nicht.

Jedenfalls kannst bzw solltest du dich zur Sachlage äußern und auch angeben, dass dein Mann gefahren ist, und nicht du.

Da wird ohnehin nicht mehr viel nach kommen.

Über einen Bekannten kann man Akteneinsicht beantragen?

Entdeckung 20.07.2011, 14:32

Ne ... man kann nicht über einen Bekannten Akteneinsicht beantragen ... es sei den, er ist rechtlich dazu bevollmächtigt !

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Diese deine Fragen können wir hier mit Sicherheit nicht kompetent beantworten.

Alles was wir können, das ist Vermutungen äußern. Damit ist dir jedoch ganz bestimmt nicht geholfen.

Die ganze Angelegenheit scheint mir recht verzwickt zu sein, denn hier steht Aussage gegen Aussage. Wie das am Ende ausgeht? Wenn diese Klage nicht wegen Geringfügigkeit abgewiesen wird, dann wird das Gericht etnscheiden, welche Aussage glaubwüriger ist.

Das Beste wäre, wenn du dich mit deiner Gegnerin im Vorfeld einigen könntest, ehe die ganze Angelegenheit eine Instanz weitergeht.

Und wenn es zu einer Klage bei Gericht kommen sollte, dann wird das Ganze teuer, denn eine Mitschuld wird man dir in jedem Fall anlasten, das heißt, im günstigsten Falle trägt jeder ... die Klägerin und die Beklagte einen Teil der Kosten.

Entdeckung 20.07.2011, 14:36

Und ... nicht du als Beklagte bestimmst, wann ein Gerichtstermin angesetzt wird ... eine Anklägerin (und deren Vertretung) kann den Termin beeinflussen, durch den Termin der Klagseinreichung bei Gericht ... aber dann entscheidet das Gericht, wann der Verhandlungstermin angesetzt wird.

Zu diesem Termin musst du zwar nicht erscheinen, aber ... das ist bestimmt nicht zu deinem Vorteil, wenn du das ohne Angabe von wichtigen Gründen machst ... und ... die anfallenden Gerichtskosten, die werden durch eine solche Vorgehensweise nur höher.

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Wieso läufst DU zu dem anderen Auto und nicht dein Mann? Wieso ist dein Mann nicht DEIN Zeuge? Wieso bist du überhaupt ausgestiegen? So etwas passiert doch dauernd. Wenn ich mich da jedes Mal so aufregen würde, wäre ich ja mehr vor meinem Auto als drin. Warum nehmt ihr euch keinen Anwalt? Am Geld kann es doch nicht liegen

Benadino 20.07.2011, 11:00

wo steht den das sie da hinläuft es gibt auch zweispurige Fahrbahnen ;)

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cortijero 20.07.2011, 11:05
@Benadino

Verstehe deinen Kommentar nicht. Kannst du das nochmal verständlicher schreiben? Wieso muß die schwangere Beifahrerin zu dem anderen Auto laufen? Was hat das mit den Fahrspuren zu tun?

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Na ja eigentlich darfst du dich nicht wundern.

Wenn du ihr mit einer Anzeige drohst (und das wohl überzeugend präsentiert hast) musst du dich nicht wundern wenn sie sich absichert indem sie versucht dich ebenfalls anzuzeigen! Ich nehme an das sie im Laufe der Anzeigeerstattung dann etwas flunkern musste z.B das du gefahren bist sich aber nicht sicher ist^^

Ich würde einfach warten du musst der Polizei noch nicht einmal absagen wen sie dich vorlädt!

Wenn du nicht gefahren bist kannst du enspannt dem Gerichtstermin abwarten!

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