Angel, wann und wie oft anfüttern, womit?

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4 Antworten

In so einem Verhältnismäßig kleinen See musst du gar nicht unbedingt vorfüttern. Würde aber trotzdem helfen. Du kannst auch probieren einen auffälligen Futterplatz anzulegen. Das dann aber nur am Angeltag. Mit vielen verschieden Partikeln: z.B. Mais und andere farbige Köder; Pellets, welche sich im Wasser schnell auflösen und Aroma verbreiten; und ander Partikel in allen GRößen und Formen (Tigernüsse, Boilies; Hanf, Brot, Kartoffeln...). Als köder kannst du dann etwas schwimmendes, auffälliges nehmen, was die Fische auch von weiter weg sehen. z.B. (gefärbten) Mais, PopUpBoilies oder ähnliches. So kannst du auch gut Karpfen fangen ohne gleich hunderte Kilos Mais und Boilies reinzuwerfen.

Falls du aber doch über längeen Zeitraum anfüttern willst, dan würde ich das am ersten Tag mit den eben beschriebene auffälligen Ködern machen, damit die Fische den Futterplatz finden. Es lohnt sich auch mit Maden oder ähnlichem anzufüttern um weißfische anzulocken, was oft auch die Karpfen anlockt. Die wissen nämlich, dass es an stellen wo viele kleine Fische schwimmen meist Futter gibt.

Dann würde ichn einfach mit dem Anfüttern, mit dem du später auch angeln willst. Wenn sich die Fische dann daran gewöhnt haben, dass, si jeden Morgen an dieser Stelle was zu futtern kriegen solltest du am Angeltag wenig oder garkein Futter reinwerfen und dann deinen Köder auf den Futterplatz legen.

Die Fische werden nun den Futterplatz nach dem Täglichen Futter absuchen und dann deinen Köder gierig einsaugen ;-)

Petri Heil!

Vor allem auf Friedfisch ist Anfüttern eigentlich immer angesagt. Willst du dir eine richtige "Futterstelle" anlegen, solltest du auf jeden Fall regelmässig und auch über einen längeren Zeitraum anfüttern. Vor allem solltest du mit dem Köder anfüttern (oder zumindest mit dessen Partikeln), mit dem du dann auch angelst. Wenn die Fische den Mais schon kennen, kann dies sowohl von Vorteil als auch von Nachteil sein - je nachdem, welche Erfahrungen sie damit gemacht haben! Ich angel' auch heute noch auf Karpfen mit der guten alten Kartoffel, die ich entweder in Vanillezucker eingelegt oder mit Vanillearoma beträufelt habe - aber Vorsicht: weniger ist auch hier mehr! Meistens reicht es in diesem Falle schon, anfangs 2 - 3, später auch 4 - 6 gekochte Kartoffeln zerkleinern, süssen und ab damit ins Wasser, möglichst immer an derselben Stelle flächig verteilen. Aber auch gesüsster Mais mit zerstückelten Tauwürmern bringt manchmal das erwünschte Ergebnis. Von der Vielzahl der Boilies dagegen halte ich nicht sehr viel - im Gegensatz zu den Karpfen-Spezialisten! Ich halte es dagegen mehr mit der Natur.

Ist Anfüttern überhaupt dort erlaubt? In vielen GEwässern ist es untersagt.

Bitte beantwortet mir mal - auch bitte die Antworter - ist Vanille-Aroma ein Geheimtipp? Weil ich kenne das wirklich nicht! Auf was geht man mit einem Vanille parfumierten Köder ??? Karpfen ???

Jipp, ist Erlaubt.... Ich darf an dem See alles machen, weil der uns gehört....

PS: Vanille ist immer gut. Aber damit lockst du so ziemlich alles. Wenn du also Karpfen willst, solltest du eher was spezielles nehmen. PS: In den kälteren Jahreszeiten eher Mild und herbe Aromen.. Nichts süsses.

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VanilleZucker etc. ist schon seit jeher ein altbekanntes Lockmittel; damit hat schon mein Grossvater vor 80 Jahren seine Fische (vor allem Karpfen) gefangen. Im Grunde genommen kannst du Vanillearomen allem Lockfutter und/oder Köder zugeben, mit dem du Cyprinieden und Weissfische fangen willst. Ein ebenso altes "Geheimrezept" ist getrockneter Taubenmist (Brieftauben), der gut zerkleinert unter das Lockfutter gemischt wird. Da haben wir früher am Rhein bombastisch mit gefangen - und das ist wirklich kein verspäteter Aprilscherz!

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@OldAndy

Danke - ich bin Neuling beim Angeln - im Kurs hat der LEiter nichts davon erwähnt. Aber ich denke am FLießgewässer bei Weißfischen macht es keinen Sinn - weil das Aroma sicher abgetrieben wird?

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@findesciecle

Im Gegenteil! Es macht deshalb Sinn, weil der Duft zu den Fischen getragen wird, die ihrerseits wiederum der Duftspur bis zum Köder folgen. In einem Gewässer mit Strömung verteilt sich die Duftspur besser und kontrollierter. Natürlich verliert, verdünnt und verflüchtigt sie sich auch auf diesem Wege schneller als in einem Stillgewässer. Vorteil aber: siehe oben!

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@OldAndy

ok - vielen Dank für Tipp - ich weiß ja dass die erfahrenen Angler nicht gern mit Tipps herausrücken! Deswegen doppelt Dank!

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