Angeklagt wegen Falschaussage! Zum Tatzeitpunkt betrunken... was kann ich tun?

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4 Antworten

  1. Ja. Das nennt sich Erwzingungshaft und kann bis zu 6 Monaten andauern. Prominentestes Beispiel aus jüngerer Vergangenheit ist Birgit Hogefeld (RAF). Die ist gerade noch drumrum gekommen.

  2. Ja. Geständnis gegen Strafmilderung ist eine übliche Vorgehensweise, um Prozesse abzukürzen. Ist aber auch in Ordnung, da ein Geständnis hochoffiziell strafmildernd berücksichtigt werden soll.

  3. Nein. Das kann nur ein Angeklagter. Reine Zeugen haben im Strafprozeß keinerlei Antragsrecht. Sollte es gegen Dich zu einer Verhandlung wegen Falschaussage kommen, ist ein anderer Richter zuständig. Der Richter aus der ersten Verhandlung wird dann als Zeuge geladen.

  4. Die Wahrheit. Macht zwar die Falschaussage nicht ungeschehen, aber alles andere reitet Dich weiter rein. Auch die wahrheitswidrige Behauptung, man könne sich nicht erinnern, ist eine Falschaussage. Daß Du unter Druck von Bedrohungen der Angeklagten falsch ausgesagt hast, kann strafmildernd berücksichtigt werden. Straflos wirst Du deshalb aber nicht. Wäre das so, dann könnte die Strafjustiz einpacken, weil dann Angeklagte und Zeugen machen könnten, was sie wollen.

Du brauchst jemanden der dich angemessen vor Gericht vertritt und zwar jemand, der auf deiner Seite steht! Einen Befangenheitsantrag stellen, sollte man sich genau überlegen und auch erst mal nach Rücksprache mit einem Anwalt machen.

Kann ich mir aber im Moment leider nicht leisten... Aber trotzdem danke für die Antwort!

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da kann dir nur ein anwalt helfen.

wenn du kein geld hast, kannst du einen beratungsschein beim amtsgericht beantragen.

ich frag mich, warum aus den erzählungen de randeren sich etwas zusammenbastelt, das man dann erzählt.

wurde schon abgelehnt vom selber Richter! Deswegen auch die Frage wegen Befangenheit!

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ich habe mich wohl bei der Formulierung etwas falsch ausgedrückt... ich habe bei der Polizei nur dass gesagt was ich auch wirklich gesehen habe... desweiteren bin ich mir relativ sicher dass es dem Richter nur um eine Verurteilung ging! Erstens war er früher Staatsanwalt und zweitens wurden die beiden einzigsten nüchternen Zeugen nämlich die Türsteher (die an dem Abend auch gekündigt haben) nicht als Zeugen geladen!

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Nichts kannst du machen und natürlich darf der Richter dir was androhen. Du hast nunmal gelogen und das ist vor Gericht eben strafbar. Darüber wurdest du vor deiner Aussage auch informiert.

wo habe ich gelogen???? Ich hab nur dass gesagt woran ich mich erinnern konnte... und dass war nicht viel!

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Außerdem schon mal was von Zeugenbeinflussung gehört??? Bitte nur Ratschläge von Leuten die Ahnung haben! Und nicht von irgendwelchen dahergelaufenen die keine Ahnung haben! DANKE!

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