Angehende Psychoanalytikerin und modeln?

3 Antworten

Von Experte sWeEtAnKa98 bestätigt

Du hast jetzt einen Nebenjob, um Geld zu verdienen. Der ist weder anstößig noch unehrenhaft. Aber natürlich wissen zukünftige PatientInnen möglicherweise etwas von Dir außerhalb Deines späteren Berufes.

Für eine Verhaltenstherapeutin wäre das in der Regel kein Problem, Psychoanalytiker sind da oft strenger. Aber auch da mag sich das langsam etwas modernisieren und die Einstellungen werden lockerer.

Falls Du schon einen Lehrtherapeuten hast, kannst Du das ja auch mit ihm/ihr besprechen.

Ich war selbst bei einer Therapeutin und mich würde es nicht stören wenn diese modelt, warum auch. Sie ist ja da um mir zu helfen und wo sie früher gearbeitet hat, oder was sie in ihrer Freizeit tut ist irrellevant.

Und wenn dich ein Patient fragt hast du doch bereits die Erklärung die du hier genannt hast: Jeder (auser man hat reiche Eltern) - muss für sein Studium irgendwo her Geld bekommen.

Und ein Model-job ist ja nichts abwertendes oder anstößiges :)

Ich weiß nicht welche Art der Therapie du mal machst, ich hatte eine Verhaltenstherapie und da ging es auch viel um Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und ich denke, jemand der den Mut hat vor der Kamera zu stehen kann einem da sicher sehr gute Tipps geben! -> Das würde mein Vertrauen in den Therapeuten also eher steigern

Ich habe als Schülerin gemodelt, also auch "nebenbei". Im Studium nicht mehr, aber das hat andere Gründe.

Durch das Nebenbei-Modeln wirst du ja nun nicht so "berühmt", dass deine späteren Patienten*innen dich sofort mit der von dir produzierten Werbung identifizieren. Aber selbst wenn, sehe ich kein Problem.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich war vier Jahre Model (15 bis 19 Jahre)

Was möchtest Du wissen?