angebot u nachfrage

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4 Antworten

Zeichne dir im Koordinatensystem Angebots- und Nachfragekurve auf. (Angebotskurve von links unten nach rechts oben, Nachfragekurve von links oben nach rechts unten) Da wo sich die beiden Kurven treffen, ist der Gleichgewichtspreis, er räumt den Markt, lbei ihm sind Angebots- und Nachfragemenge gleich. Steigt der Preis, sinkt die Nachfrage, das kannst du unten auf der x-Achse ablesen. Nachfrager kaufen weniger, sie weichen z.B. auf Erssatzgut (Substitutionsgut) aus. Aber das Angebot steigt, weil jetzt auch solche Anbieter, die bei dem niedrigeren Preis vorher nicht mithalten konnten, jetzt wieder anbieten, weil sie Überschuss haben. Kurzfristig betrachtet ist die Aussage also richtig.

Je höher der preis desto höher das angebot.

Ja, das ist unlogisch. Was soll das überhaupt heißen? Wie ermittelt man die "Höhe" eines Angebotes?

Übrigens ist auch der ideologische Unfug "Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis", der immerzu in den Schulen gepredigt wird, ziemlich unsinnig:

Der Preis eines Porsche ist nicht deshalb höher als der Preis eines Gummibärchens, weil der Porsche mehr nachgefragt ist. Der Preis des Porsche würde auch dann nicht unter den Preis des Gummibärchens sinken, wenn Porsche unter eklatanter Nachfrage (Absatzeinbruch) leiden würde, während sich Käuferschlangen um der Gummibärchen willen bilden würden.

Gleichwohl sind Preisschwankungen mit Angebot und Nachfrage zu begründen. Der überregionale, langfristige Durchschnittspreis ist das Ergebnis der Wertschöpfungskette. Er ergibt sich aus der gesellschaftlich durchschnittlich notwendigen Arbeitszeit zur Erzeugung eines Produktes, soweit die Produktion nicht monopolisiert ist und die Preisgestaltung nicht durch politische Instrumente beeinflusst wird. Solche Instrumente können z.B. staatliche Förderung sein, Sondersteuern oder besondere Umlagen wie z.B. beim Ökostrom.

Grundsätzlich ist die Aussage schon falsch...Richtig wäre:

je niedriger das Angebot, desto höher der Preis....

Da hast du wohl was falsch verstanden;

Der Preis orientiert sich an Angebot und Nachfrage.

Wenig Angebot (z.B. sehr seltene Diamanten) und hohe Nachfrage (also viele Leute die diese Diamanten wollen) ergeben einen hohen Preis.

Hohes Angebot (z. B. Magnete) und wenig Nachfrage (also wenige Leute die Magnete kaufen wollen) ergeben einen niedrigen Preis.

Der Preis orientiert sich also am Schnittpunkt, an dem Angebot und Nachfrage sich treffen (siehe Bild).

Soweit ich mich erinnern kann war das der Liberalismus nach Adam Smith.

Schnittpunkt aus Angebot und Nachfrage ergibt Preis - (Wirtschaft)

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