Angeblich Schwarzgefahren, kann man Widerspruch einreichen?

14 Antworten

Klar kannst Du Einspruch einlegen. Beim Versorgungsamt. Dafür, das es keine Wertmarke gibt und das Merkzeichen "B", wenn Dein Freund wirklich alleine nicht mehr das tägliche Leben meistern kann.

Oder hat er ein Auto steuerbegünstigt angemeldet ?

Dafür ist aber weder die Bahn, noch der Verkehrsverbund (ich vermute hier mal den VBB) verantwortlich. Da gibt es ganz einfach Regeln, welche in den allgemeinen Geschäftbedingungen (Beförderungsbedingungen) verankert sind. Diese muss man nicht unterschreiben, diese akzeptiert man beim Betreten eines Verkehrsmittels des VBB. Die Bahn fährt auch in derem Auftrag, darum gelten dort die gleichen Regeln UND Fahrscheine. Sonst könnte man für eine Fahrt quer durch Berlin nicht 3 Euro sondern um die 12 bezahlen. In dem Fall natürlich den Fahrschein auch noch beim Schaffner lösen, weil der Zug ja fast leer wäre. Ist nun mal aber nicht so.

Also. bezahlen und merken.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Meines Wissens muss lt. den Beförderungsbedingungen der DBAG das Ticket VOR Fahrtantritt entwertet werden.

Ist das nicht der Fall, so fährt man ohne gültigen Fahrschein und die Konventionalstrafe von 60,- € kann erhoben werden, sofern der Schwarzfahrer volljährig ist oder als Minderjähriger das elterliche Einverständnis zur Schwarzfahrt hatte.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

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