Angaben in der Steuererklärung unter Berücksichtigung der Kleinunternehmerregelung?

3 Antworten

Du musst eine Einkommensteuererklärung abgeben, in der deine gesamten Einkünfte erkärt werden, d.h. sowohl der Gewinn aus deinem Gewerbe als auch dein Arbeitslohn.

Danke für die Info, aber das beantwortet meine Frage nicht komplett.

Muss ich in meiner Steuererklärung auch Angaben zu meinen Einkünften aus meinem Kleingewebe machen?

Oder muss ich zu meinem Kleingewebe nur die Einkommenssteuererklärung machen?

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@Bombaci

Du meinst die Kleinunternehmerregelung nach § 19 Umsatszteuergesetz. Damit das Finanzamt prüfen kann, ob du die Freigrenze nicht überschritten hast, muss eine Umsatzsteuererklärung abgegeben werden.

Dass in der Einkommensteuererkläung alle Einkünfte zu erklären sind, habe ich bereits geschrieben.

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@PatrickLassan

Genau, Kleinunternehmerregelung bis 17.500€ Umsatz.

Also sprich:

  • Ich mache mit der Software „Smartsteuer“ ganz normal meine Steuererklärung
  • Zusätzlich mache ich eine Einkommensteuerklärung, in der ich sowohl meine Einkünfte aus dem Angestelltenverhältnis als auch aus selbständiger Arbeit angebe.

Muss ich sonst noch an etwas denken? Da ich definitiv unter den 17.500€ bin, muss ja keine Gewerbesteuer usw. bezahlen, sondern mir die Einkommensteuer.

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@Bombaci

Zur Klarstellung: Du machst eine Einkommensteuererkläung und eine Umsatzsteuererklärung.

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Mit Deiner Einkommensteuererklärung gibst du die Anlage G ab, aus der die Gewinne Deines Gewerbebetriebs ersichtlich sind. Des Weiteren ist die Anlage EÜR ab 2017 Pflicht.

Ok, werde daran denken. Danke dir.

Also müssen in der „normalen“ Steuererklärung keine Angaben zu meinen Kleingewebe gemacht werden?

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@Bombaci

Doch, natürlich müssen sie das. Das hat PatrickLassan dir doch schon erklärt

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@Bombaci

Das ist doch Deine "normale" Steuererklärung. Deine Angaben aus der nichtselbständigen Tätigkeit gibst du in der Anlage N an. Für jede Einkunftsart gibt es eine der Steuererklärung zugehörige Anlage. Weitere sind z. B. Anlage V&V für Vermietung und Verpachtung, Anlage KAP für Kapitalertragsteuer etc.

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was verstehst du unter deiner normalen Erklärung?

In deiner Einkommensteuer werden alle Einkünfte erfasst. Sowohl das Angestelltverhältnis als auch dein Gewerbe, eventuelle Kapitaleinkünfte und Vermietung usw. Deine Einkommensteuer umfasst somit alles was du hast. Anlge G EÜR KAP N und wie sie sich alles nennen sind Bestandteil davon.

Für die Berechnung der Steuer werden grob gesagt die EInkünfte alle Einkunftsarten addiert, mögliche "Kosten" (Vorsorgeaufwand, Haushaltsnahe Dl usw usw) abgezogen, womit du am ende dann beim zu versteuernden Einkommen landest und darauf die Steuer gerechnet wird.

Von dieser Steuer werden dann deine Vorauszahlungen im Sinne von "Lohnsteuerabzügen" sowie ggf quartalsmäßigen vorauszahlungen abgezogen und man kommt zur Steuernachzahlung/erstattung.

Ich hoffe irgendwo war etwas für dich hilfereiches dabei.

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@zonkie

Ok, deine Infos helfen mir auf jeden Fall weiter.

Mir war einfach nicht klar, dass alles (Angestelltenverhältnis und Gewerbe) innerhalb einer einzigen Steuererklärung gemacht werden, sondern dachte, es muss jeweils eine gesondert abgegeben werden. Man muss ja auch Angaben bezüglich der Gewerbesteuer machen und ich wusste nicht, dass auch dafür eine Anlage in der „normalen“ Steuererklärung vorhanden ist.

Unter „normal“ verstehe ich eine Steuererklärung für mein Angestelltenverhältnis. Ich dachte eine Einkommenssteuererklärung als Kleinunternehmer sei nochmal etwas besonderes/zusätzliches..

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@Bombaci

"Man muss ja auch Angaben bezüglich der Gewerbesteuer machen"

Aber nicht in der Einkommensteuer-Erklärung...

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Du solltest schnellstmöglich einen Steuerberater aufsuchen!

Beantwortet nicht meine Frage..

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@Bombaci

Doch, tut sie durchaus!

KEIN Steuerberater ist regelmäßig teurer als EIN Steuerberater...

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@Bombaci

Der Steuerberater würde sie aber sehr ausführlich beantworten.^^

Ein Steuerberater ist nicht billig, aber es kann sehr teuer werden, wenn man keinen hat.

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Werkstudent und Kleingewerbe. Was ist steuerlich zu beachten?

Hallo,

ich hab mich jetzt schon durch mehrere Foren geklickt, aber so ganz sind noch nicht alle Fragen geklärt.

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Nun zu den Fragen:

  1. Wie wirkt sich das auf meine Steuererklärung aus? Bezieht sich der Lohn/Gehalt des Werkstudentenjobs auch auf die Einkommensteuer? Muss ich also Werkstudentenjob + Einnahmen Kleingewerbe zusammenrechnen und wenn ich über den Grundfreibetrag von 9000Euro(2018) komme, nach Einkommensteuertabelle, diesen Betrag ans Finanzamt zahlen, oder berechnet sich das nur auf die Einnahmen meines Kleingewerbes? Falls dem so wäre, wie kann ich diesen Betrag schmälern? Gelesen habe ich bisher, dass ich im Falle Werkstudentenjob eine Werbepauschale von 1000Euro angeben kann. Kann ich im gleichem Atemzug dann auch die Einnahmen des Kleingewerbes durch Ausgaben schmälern, wie z.B. durch Anschaffungen, Fahrtengeld, Restaurant besuche etc.? Wenn beides angegeben werden muss, würde das ja auch im Umkehrschluss bedeuten, dass ein nicht häufig genutztes Kleingewerbe zu Nachteilen führt? Da ich als Werkstudent ja keine Steuererklärung abgeben muss, als Kleingewerbetreibener aber schon. Das würde ja bedeuten, dass wenn ich 12Monate lang als Werkstudent 1200Euro, also 14400Euro jährlich Verdiene, ich aber nur sagen wir 3000Euro nebenberuflich Einnehme, ich nach Einkommensteuertabelle mit 17400Euro die Einkommensteuer berechnet wird obwohl ich ja den Großteil als Lohn/Gehalt bekommen habe, bei dem ich eigentlich gar keine Einkommensteuer machen müsste. Hab ich da ein Denkfehler oder wie ist da die Sachlage?
  2. Wie schaut das ganze mit der Krankenversicherung aus? Gibt es hier einen bestimmten Betrag nachdem gesagt wird "so ab jetzt bist du nicht mehr studentisch Versichert"?
  3. Was gibt es noch so steuerlich zu beachten? Gibt es Möglichkeiten letztendlich sogar Geld zurück zu bekommen?

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Liebe Grüße

Oli

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