Anfechtung gegen die fristlosen Kündigung in der Ausbildung?

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5 Antworten

zunächst die wichtigste Frage 

Warum eine fristlose Kündigung; die kommt nicht so einfach aus heiterem Himmel. Was ist im Vorfeld passiert?

Beleidigung, Diebstahl, Tätlichkeiten, mehrere Abmahnungen erhalten ...

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Kommentar von Messkreisfehler
07.06.2016, 22:40

Die Sache ist eh gegessen. Kündigung liegt länger als 3 Monate zurück, Kündigungsschutzklage wurde nicht eingereicht, also ist die Kündigung rechtskräftig.

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Kommentar von Slave97
07.06.2016, 22:41

Aus keinem wichtigem Grund. Weil ich bei meiner Krankheit anrufen musste aber niht konnte ich schickte jedoch mehrere SMS eine E-Mail und noch ein Fax.

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Hallo! Ich würde am besten dich bei der arbeiterkammer erkundigen... Und aufjedenfall alles schriftlich festhalten! Dort kann man Eh ganz einfach einen Termin ausmachen! Lg

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Wenn Du eine Ausbildung beginnst, schließt Du mit dem Lehrherrn einen Ausbildungsvertrag ab. Darin steht auch die Dauer der Probezeit, die unterschiedlich lang sein kann. In dieser Zeit kann in der Regel ohne Angaben von Gründen gekündigt werden. Dies alles, sowie die Kündigungsfrist ist im Lehrvertrag festgelegt.

Danach ist eine einseitige Kündigung nicht mehr möglich bis zur bestandenen Prüfung. Das Ausbildungsverhältnis kann allenfalls einvernehmlich aufgelöst werden.

Bevor Du nun in deiner verständlichen Panik sämtliche Pferde scheu machst, lies einmal deinen Lehrvertrag durch, am besten zusammen mit einem Angehörigen oder guten Bekannten. Das ist das allererste, was man in solch einem Fall tun muss. Stelle fest, ob das so, wie ich es beschrieben habe, drin steht, oder ob da andere Details enthalten sind.

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Kommentar von skychecker
07.06.2016, 23:06

Das ist so nicht richtig.

Eine Kündigung ist immer einseitig.

Nach der Probezeit ist der Auszubildende schwer kündbar. Dennoch ist eine Kündigung aus wichtigem Grund, also eine außerordentliche Kündigung, immer möglich (sofern ein Grund dazu gegeben ist). 

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Weder noch, Du musst innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung beim Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage einreichen.

Was war denn der Kündigungsgrund?

Warst Du noch in der Probezeit?

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Kommentar von Slave97
07.06.2016, 22:36

Ja ich War aus der Probezeit. Jedoch sind die 3 Wochen schon um aber ich habe mich nach der Kündigung sofort gemeldet und einen Anwalt eingeschaltet der schrieben das die kündigung nicht akzeptiert wird. Dannach haben wir bei der IHK einen Antrag gestellt. Aber vom Arbeitsgericht sagte mir niemand was.

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Kommentar von Familiengerd
08.06.2016, 12:33

Weder noch, Du musst innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung beim Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage einreichen.

Die Bemerkung des Fragestellers zur Einschaltung der Schlichtungsstelle war völlig korrekt.

Sie geht einer Kündigungsschutzklage vor und muss auch nicht zwingend (sollte aber möglichst) innerhalb der für eine Klage gesetzten Frist von 3 Wochen erfolgen.

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Erstmal der Kündigung wiedersprechen. Durch schweigen akzeptierst du es. Das ist übrigens bei Rechnungen und Forderungen auch so.

Kannst auch das schlichtunsgespräch der IHK danach beantragen. Wiederspreche aber erstmal der Kündigung.

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Kommentar von Messkreisfehler
07.06.2016, 22:38

Bei Kündigungen gibt es keine konkludente Zustimmung. Es bringt auch absolut nichts wenn der Fragant widerspricht. Die einzig rechtliche Möglichkeit ist innerhalb von 3 Wochen Kündigungsschutzklage einzureichen. NIcht mehr, nicht weniger.

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Kommentar von Dontknow0815
08.06.2016, 07:44

Ok wieder was gelernt

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