Anfang einer indirekten Charakterisierung

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1 Antwort

Das Wenige, was über den Jungen bekannt ist, beruht gröptenteils auf Gesprächsinhalten oder die Art und Weise seines Sprechens. Hierzu gehören charakteristisches Vorgehen bei Gesprächen über Kunst, Politik usw. als Ansichtsäußerung, Lieblingsthemen, Anteilnahme am Gespräch, Lieblingswendungen, Satzmuster, Wortschatz und Dialekt. Der Leser muss daraus die Wesenszöge selbst erschließen.

Das kannst du natürlich verkurzen. Jetzt kommen noch eimal allgemeine Hlfestellungen zur indirekten Charaktersierung, die dir aber auch bereits bekannr sein dürften.

ZITAT: (aus: http://www.cosmiq.de/qa/show/2777813/Indirekte-Charakterisierung/)

Man sollte darauf achten, ob im Laufe des Werks Veränderungen des Verhaltens oder des Charakters auftreten. Wenn man den Gesamtzusammenhang des Werkes nicht aus den Augen verliert, sieht man, dass nicht alle Gesichtspunkte für die Charakterisierung der Person gleich wichtig sind, dass man im Aufsatz auf manche mehr, auf andere weniger Gewicht legen muß. Es spart unnötige Arbeit, wenn man seine Beobachtungen und die gefundenen Textstellen gleich mit einem Quellenvermerk versieht (vgl. Zitieren).

Eine Charakteristik ist ein argumentativer Text. Alle Behauptungen, die man über eine Figur aufstellt, müssen begründet, d. h. in der Regel durch eine oder mehrere Textstellen belegt werden. Auf korrektes Zitieren ist dabei besonderer Wert zu legen.

Eine große Gefahr beim Abfassen von Charakteristiken besteht darin, in eine Art Inhaltsangabe zu verfallen und gewissermaßen „am Text entlang“ Charaktereigenschaften der Personen aufzuzeigen. Das führt in den meisten Fällen zu unnötigen Wiederholungen.

Nicht aus einer Wiedergabe des Textinhalts sollen Charaktereigenschaften abgeleitet werden, sondern die Charaktereigenschaften sollen festgestellt, erläutert und schließlich durch Textbelege gestützt werden. /ENDE ZITAT

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