Anfängerfische für ~60L Aquarium

2 Antworten

Hallo Alpha27,

Dem was Daniela schreibt ist nichts hinzuzufügen!

Ermittle alle relevanten Wasserwerte, die bekommst Du alle von Deinem Wasserversorger, sogar online und schreibe sie hier, außerdem wie groß das "kleine" Becken ist!

Mit dem "kleinen" Aquarium will ich mich lediglich an die Materie heranarbeiten

Du solltest aber wissen, dass in einem kleinen Becken das biologische Gleichgewicht weit schwerer zu erhalten ist, wie in einem großen, darum wird meist von kleinen "Anfängerbecken" abgeraten, denn je kleiner, desto schwieriger!

Auch gibt es keine wirklichen Anfängerfische, auch wenn das immer behauptet wird, selbst ein Guppy hat seine Pflegeansprüche!

Da ist auch in der Theorie viel zu lernen, darum lesen, lesen und noch einmal lesen, vor allem, sein geduldig!

MfG

norina

Moin Norina,

Wie "groß", eher gesagt wie klein, es ist Steht doch in der Überschrift. --> 60l

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@MMMaster

Au weia, ja so ist es wenn man alt wird :-) danke für`s "aufpassen" ;-)

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Das weiß ich, deswegen mache ich es ja - will was dabei lernen! :)

Das Problem ist, ich bräuchte für das große Becken komplettes Equipment (Pumpe/Filter, Bodengrund, viele viele Pflanzen etc.) und das kann ich mir im Moment noch nicht leisten. Was noch dahinter steckt: Meine Shubunkins im Teich haben Nachwuchs, da hatte ich die Idee 3-5 Fische in einem Aquarium "groß zu ziehen", bis sie groß genug sind um nicht gefressen zu werden. Hat sich glaube ich erledigt da schon sehr sehr viele fehlen und die, die noch da sind, sind schon ziemlich gewachsen, also überlasse ich es der Natur. :) Und dann stand halt schon ein eingerichtetes Aquarium in meinem Zimmer - nun bin ich am Informationen sammeln rund ums Aquarium. :)

Ich lese mich schon seit einer Woche hin und wieder durch Foren und Guides, ich hätte mehr Informationen in meine Frage schreiben sollen, so sieht es nämlich aus, als hätte ich keinen Plan - war mein Fehler.

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Hallo,

bitte mache nicht den schlimmsten aller Anfängerfehler und besetze dein AQ zu früh. Mindestens 3 Wochen muss!!! es einlaufen, vorher können sich die wichtigen, nützlichen Bakterien überhaupt noch nicht gebildet haben - meist dauert es sogar noch einige Wochen länger, bis sich wirklich stabile Stämme gebildet haben.

Lässt man das Wasser nach 10 - 14 Tagen testen, kann es gut sein, dass sich die Werte in Ordnung zeigen - aber nur, weil sich schadstoffmäßig noch gar nichts getan hat. Und ohne Schadstoffe auch keine Entwicklung der Bakterien. Da diese Entwicklung der unterschiedlichen Bakterien auch aufeinander "aufbauend" erfolgt, dauert es eben schon einige Wochen.

Setzt du die Fische also zu früh ein, dann schweben sie in höchster Lebensgefahr.

Die Pflanzen sollten übrigens immer schon direkt während der Einlaufzeit ins AQ.

Der KH-Wert hat nichts mit "optimal" im Allgemeinen zu tun, denn er gibt nur an, welche Karbonathärte sind zur Zeit im Wasser befindet. Die KH ist veränderlich. Das hat nichts mit Schad- und Giftstoffen zu tun, dazu sind die Werte von NH3/NH4 (also Ammonium/Ammoniak),. NO2 (Nitrit) und NO3 (Nitrat) wichtig.

Die KH und die GH und der PH-Wert sind allerdings wichtige Faktoren für die Fischauswahl, denn nicht jeder Fisch kann gesund in jedem Wasser schwimmen. Da muss man sich ganz genau informieren.

Antennenwelse kannst du in diesem kleinen AQ nicht pflegen, da diese zu groß werden. Panda-Panzerwelse gehen - aber müssen mind. in einer 5er Gruppe gepflegt werden (immer vorausgesetzt, die besagten Wasserwerte passen).

Die meisten farbenfrohen Pärchen-Fische (Zwergbuntbarsche z.B.) sind für Anfänger keinesfalls zu empfehlen, da ihre Haltung schon recht schwierig ist, sonst sterben sie sehr schnell).

Recht hübsch und pflegeleicht wäre in dem Zusammenhang z.B. ein Pärchen Schwanzfleckschläfergrundeln oder auch Pastellgrundeln genannt. Auch ein Pärchen Honigguramis könnte gut gehen, kombiniert z.B. mit einer kleinen Gruppe Funkensalmler.

http://www.aquariumguide.de/schwanzfleck-schlaefergrundel.htm

Am besten wäre es, du bringst mal alle wichtigen Wasserwerte in Erfahrung - dann ist es viel einfacher, dir verantwortungsvolle passende Vorschläge zu machen.

Gutes Gelingen

Daniela

Danke für deine informative Antwort!

Also ich bin nicht ganz "uninformiert" und ich werde es auch nicht überstürzen mit den Fischen. Zudem hilft mir mein Bruder ab und zu, er hatte über 10 Jahre das besagte 300L Aquarium.

Das mit den Fischen mache ich nur, da mir zu einem "Bakterienstarter" geraten wurde (hatte im Internet gelesen das, wenn man mit sowas arbeitet, Fische rein SOLLTEN). Zudem habe ich noch einen Wasseraufbereiter und einen Wassertester bestellt (kommt alles mit den besagten Pflanzen am Wochenende) und bevor es nicht alles im Einklang ist, setze ich auch keine Fische ein, keine Sorge (bin in diesem Zusammenhang erwachsen genug und halte/pflege auch schon seit Jahren Goldfische und Shubunkins in meinem Teich). :)

Ich werde mir die Fische mal anschauen und mir das nochmal gründlich überlegen, danke! :)

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@Alpha27

um eine Schadstoffbelastung im AQ "anzukurbeln", sollte man keinesfalls schon Fische einsetzen - ein paar Flocken Fischfutter jeden Tag tut es viel besser.

Wasseraufbereiter kannst du getrost sein lassen, die sind ebenso überflüssig wie flüssig. Das Zeug dient nur den Herstellern und dem Verkäufer - sonst niemandem.

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