Anfälliger für Tumore?

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6 Antworten

So grundsätzlich kann man das nicht sagen, aber häufig ist es schon so. Um Missverständnisse auszuschließen, einigen wir uns erst mal auf einen malignen Tumor, also Krebs.

Es gibt einige Faktoren, die die Krebshäufigkeit definitiv erhöhen können: Genetische Disposition, Umgang mit krebserregenden Substanzen oder Strahlen, erworbene Erkrankungen, die das Immunsystem schwächen, oder eine vorangegangene Chemotherapie. Darüber hinaus kann ein Krebs (versteckte) Metastasen im Körper hinterlassen oder Strukturen bzw. DNA beschädigen und für Folgekarzinome bzw. Mutationen anfälliger machen. Wobei man da ganz klar zwischen Rezidiv und Neuerkrankung differenzieren muss.

Allerdings ist es nicht immer leicht herauszufinden, ob das Zweit- oder Drittkarzinom tatsächlich im Zusammenhang mit dem Erstkarzinom steht. Denn rein wahrscheinlichkeitstheoretisch spielt es für die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Krebses überhaupt kein Rolle, ob vorher kein, einer oder hundert Karzinome da waren. Einschränkend gilt das natürlich nur, wenn die Ereignisse voneinander unabhängig sind. Und bei o.g. Faktoren gilt diese Unabhängigkeit leider nicht. Daher untersucht man geheilte Krebspatienten im Allgemeinen lieber einmal mehr als einmal zu wenig.

Die o.g. begünstigenden Faktoren für Rezidive oder Neuerkrankungen gelten im Übrigen auch für gutartige Tumore. Wer einmal ein Lipom oder eine (durch Viren ausgelöste) Warze hatte, weiß, was ich meine.

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ich denke schon, denn im Prinzip gibt es ja bei jedem Menschen staendig entartete Zellen, diese werden vom Organismus erkannt und vernichtet. Kommt es zu einer Tumorbildung, dann fand dieser Prozess des Erkennes und vernichtens nicht optimal statt.

Von daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass so was wieder passieren kann sicher groesser, als bei Menschen, die noch keine Tumore hatten.

Aber es muss auch nicht sein, oft bleibt es zum Glueck doch die Ausnahme.

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Hi phillipp06.Tumoren werden je nach Wachstum eingeteilt in gutartige und bösartige.Das sind solche Tumore,die destruierend wachsen und vor allem sogenannte Metastasen bilden,die praktisch fast alle Organe und auch das Bindegewebe befallen können.Bei gutartigen Tumoren findet eher kein  Wachstum statt und bleibt auf das betreffende Organ beschränkt.Auch wenn der Tumor wächst,bleibt er auf die Region beschränkt.Vor allem dieser Tu kann radikal exstirpiert werden und dann ist der Betreffende geheilt.Bei Maignomen ist zwar eineTotalentfernung möglich aber wegen der Metastasen muss eine weiter Therapie wie Chema-Strahlen und Immuntherapie angeschlossen werden.Die Erkrankung dann chronisch.LG Sto

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Hallo, ich würde mal sagen ja.Auch wenn du noch kein hattest aber in deinem Familienkreis jemand sowas hatte, biste erblich vorbelastet.Ich sprech da aus Erfahrung.Ich hatte Darmkrebs und im Mai ne große 6,5 Stunden OP.Meine Vater hatte 2004 auch Darmkrebs.Aber alles ist bei uns beiden gut verlaufen und nix mehr da.Meiner war 4,8 cm groß.

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Faktisch nein, statistisch ja.

Durch einen überstandenen Tumor kriegt man nicht eher einen neuen Tumor. Aber der erste Tumor hatte ja eine Ursache, und wenn diese nicht vollständig beseitigt wurde besteht sie fort und kann weitere Tumore auslösen.

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Ja sonst hätte man die ja auch nicht gehabt.

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Kommentar von Docvomdorf
16.12.2015, 22:04

Diese Herleitung halte ich für gewagt. Denn Karzinome können auf der Basis von Präkanzerosen (Krebsvorstufen) oder genetischer Disposition entstehen. Müssen aber nicht.

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