Anerkennung als leiblicher Vater nach Volljährigkeit des Kindes?

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5 Antworten

Ich versteh das jetzt nicht so wirklich. Schreibt doch nicht immer so kompliziert.

Wer ist denn nun der leibliche Vater? Ich nehme an, das warst du, während die Frau damals noch verheiratet war.

Die Anerkennung erfolgt u.a auch in Amtsgerichten. Daher geh ich davon aus, dass du da auch klagen müsstest. Bin mir da aber nicht sicher, wo so ein Vaterschaftsverfahren läuft.

Ich frage mich aber, ob da ein kurzer Anwaltsbesuch nicht zieführender wäre.

Wurzelpeter 11.05.2016, 14:48

@qugart

Deine Annahme ist richtig. Ich bin der leibliche Vater. Bei Patchwork Familien ist das nicht immer einfach zu beschreiben ohne einen Roman zu verfassen.

Zuständig wird wahrscheinlich das Familiengericht sein.

Wegen Trennung / Scheidung bin ich ja in  anwaltlicher Obhut und bekomme VKH, also Verfahrenskostenhilfe (früher Prozesskostenhilfe). Meine Anwältin mag es am liebsten wenn ich ihr schreibe, dass sie das Schreiben fast ohne Änderung in einen Schriftsatz einarbeiten kann.

Nur meine Anwältin würde in diesem Fall erst einmal die Erstberatungsgebühr in Rechnung stellen. 190 € zzgl. MwSt. Das Geld habe ich aber nicht.

Mir geht es nur darum, zu Wissen wen ich verklagen muss/soll. Ich vermute, meine Tochter weil sie inzwischen schon lange volljährig ist.

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qugart 11.05.2016, 14:51
@Wurzelpeter

Die Frage, die jetzt noch zu klären ist: Warum?

Was willst du mit einer Klage erreichen?

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Das ist nicht dein Ernst, dass es dir nicht um dein Kind geht, sondern nur um Geld und dein eigenes persönliches Wohlbefinden.

Wahrscheinlich hast du noch nicht einmal Unterhalt für deine Tochter gezahlt, womöglich noch mit der Begründung, das du nicht der "rechtliche Vater" bist und jetzt im deinem Alter soll sie "Verantwortung für dich haben und diese übernehmen?

Was ist und war mit deiner Verantwortung zu deinem Kind in den letzten 36 Jahren?

Du bist nichts anderes als ein Schmarotzer.

Deine "Tochter" hat Glück, dass du die Frist versäumt hat und sie rechtlich gesehen nicht deine Tochter ist und werden kann.

Wurzelpeter 17.05.2016, 13:41

Da wiehert der Amtsschimmel, oder??

Normaler Weise müsste ich Deine Antwort wegen Beleidigung (Schmarotzer) beim Support melden!!

Du solltest vielleicht noch Nachhilfe im Fach Lesen und verstehen, buchen.

Ich war mit der Mutter 35 Jahre verheiratet und habe meine Tochter groß gezogen und unterhalten!

Zu Deiner Information und Weiterbildung empfehle ich Dir den folgenden Link

http://www.kostenlose-urteile.de/OLG-Hamm_12-UF-24414_Bilden-rechtlicher-Vater-und-sein-Kind-keine-soziale-Familie-ist-leiblicher-Vater-zur-Anfechtung-der-rechtlichen-Vaterschaft-berechtigt.news22448.htm

Im verhandelten Fall handelt es sich zwar um Migranten, aber dieses Urteil muß ja wohl auch für Innländer gelten, oder??

Weitere Ausführungen spare ich mir weil ich mich sonst auf Dein Niveau begeben müsste.

Die Messlatte für Geist und Niveau kann man noch so tief hängen, es gibt immer noch jemand der aufrecht drunter durch geht.

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Amtsschimmel25 17.05.2016, 16:51
@Wurzelpeter

Gut gebrüllt Löwe ! ;) Für den Schmarotzer entschuldige ich mich. Wer Recht hat soll auch Recht behalten. Der Rest war aber aus den Ausführungen so nicht eindeutig herauszulesen. Daher auch keine Behauptung von mir, sondern Mutmaßungen im Konjunktiv.

Ein kleiner Hinweis noch. Auch deine Ausführungen kann ein empfindlicher Mensch als beleidigend betrachten.

Aber sei es drum. Ich sage immer, so dumm wie ich es bräuchte, kann mir eh keiner kommen. ;D

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Wurzelpeter 29.05.2016, 10:24
@Amtsschimmel25

Mit Humor geht alles besser......

Entschuldigung angenommen und weiter gehts.

Eine brauchbare Antwort habe ich aber immer noch nicht, von keinem, bekommmen.

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Wessen Vaterschaft willst du denn jetzt überhaupt feststellen lassen und warum?

Wurzelpeter 11.05.2016, 14:59

Ich will MEINE Vaterschaft feststellen lassen.

Hintergrund ist eine ganz schmale Rente die mich zum Bezug von Grundsicherung im Alter berechtigen würde.

Bekomme ich aber nicht, weil ich noch einen Minijob mit 450€ ausübe und liege damit ganz knapp über der Berechnungsgrenze.

Den Job kann ich aber nicht bis zum Tod (bin 68 Jahre) ausüben und werde dann irgend wann die Leistung beantragen müssen. Solange ich noch einigermaßen Fit bin, will ich das aber nicht beantragen!

Das Amt würde dann natürlich schauen, wen sie in Regress nehmen könnten. Habe noch zwei Kinder aus erster Ehe. Diese würden dann unangemessen benachteiligt werden wenn sich die Tochter aus der Verantwortung stehlen würde.

Deshalb meine Frage! Eine eventuelle Last auf drei Schultern verteilt, wäre dann nicht ganz so schwer.

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archibaldesel 11.05.2016, 15:41
@Wurzelpeter

okay, verstanden.

Das ist ein Thema fürs Familiengericht, angesiedelt beim Amtsgericht.

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haufenzeugs 11.05.2016, 23:00
@Wurzelpeter

deine leibliche tochter hat einen rechtlichen vater. dessen vaterschaftsanfechtungsklage wurde bereits abgewiesen, so wird es auch dir ergehen da auch du vaterschaft anfechten und feststellen lassen willst. 34 jahre zu spät. deine anwältin zieht dich über den tisch, du hast keine chance.

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das ist nicht mehr möglich. die klage wurde ja bereits abgewiesen. die frist betrug 2 jahre. das war vor 34 jahren. der rechtliche vater wird für immer dieser bleiben.

eine weitere anfechtungs- oder feststellungsklage ist nicht mehr mgl.

Das wird nichts mehr. Das hättest du in den ersten zwei Jahren machen müssen.

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1600b.html

Wurzelpeter 11.05.2016, 14:37

@AalFred,

Diese Antwort hättest Du Dir, nach aufmerksamen Lesen meiner Frage, sparen können.

Bekommst ja wenigstens Punkte, also nicht traurig sein.....

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AalFred2 11.05.2016, 14:40
@Wurzelpeter

@ Wurzelkasper,

Wie kommst du auf die grandiose Idee, du wärest nicht verspätet, wenn es schon der Ex-Mann war?

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haufenzeugs 11.05.2016, 22:58
@Wurzelpeter

er hat aber recht wurzel, du kommst 34 jahre zu spät damit. du hättest anfechten können zwei jahre lang. aber du hast es nicht. und mit diesem grund schon garnicht. er hat recht.

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