Andere Redewendungen aus dem Nationalsozialismus?

4 Antworten

Da gibt es neben Redewendungen auch noch viele Begriffe, die "überlebt" haben.

Zu Redewendungen noch eine spätere, "nostalgische" Erinnerung: "Das hätte es unter Adolf nicht gegeben." Von damals noch: "Wenn das der Führer wüsste!" Dann auch eine Ermahnung, was ein doitsches Mädel tun müsse, denn: "...Deutschland braucht Soldaten!" Oder: "Flink wie die Windhunde, zäh wie Hosenleder." Oder: "Arbeiter der Stirn und Faust."

An Vokabular ein braunbunter Strauß: Entartung, Aktion, Kulturschaffende, Sippenhaft, Mädel, Achse, Gleichschaltung, Endlösung, Machtergreifung, Volkskanzler, gesundes Volksempfinden, Menschenmaterial, Front (in vielen Variationen), Frontbegradigung, Arbeitseinsatz usw.

Gruß, earnest

Besonders schlimm sind doch die Verharmlosungen!

Sonderbehandlung hast Du vergessen.

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Die Redewendung mit dem inneren Reichsparteitag stammt übrigens gar nicht aus dem Nationalsozialismus, sondern von den Alliierten als Verarschung des Reichsparteitages. Hat man im politisch über-korrekten Millieu leider wieder den Nazis zugeordnet.

"Nach Empfinden des Volkes" oder "Nach gesundem Menschenverstand" stammen schon eher aus dem Dritten Reich.

Ich bin in der Zeit aufgewachsen. Wir sind manipuliert worden.

Ein Beispiel. In der Schule wurden wir gefragt, wo wohnt der Führer?

Antwort: In Berlin. falsch. Salzburg. falsch. Richtig war: Im herzen eines jeden Deutschen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Z.B. der Satz "Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe". Das soll angeblich Churchill gesagt haben, ist aber reine NS-Propaganda.

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