Andauernde Müdigkeit und Gliederschmerzen - was könnte das sein?

4 Antworten

Wie alt bist du denn?

Evtl. sind das Hormonschwankungen, weil du im Wachstum bist. Das wäre ganz normal.

Eisenmangel oder der Mangel anderer Stoffe kann Müdigkeit und Abgeschlagenheit verursachen.

Vielleicht war dein Blut an dem Tag gerade in Ordnung, als es untersucht wurde. Geh einfach nochmal testen, wenn du total schlapp und hundemüde bist.

Den Rheumatologen nimmst du auch mit. Je mehr Untersuchungen, desto eher bekommt man es raus.

Ich bin 20 und schon seit Jahren nicht mehr gewachsen. Ich kann es einfach nicht abschätzen, wann es mir so schlecht geht. ich erkenne da keinen Rythmus dahinter.

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@dummefragehoch3

Na, mit 20 solltest du ausgewachsen sein ;o) . Trotzdem können auch da Hormonschwankungen vorkommen. Bist du männlich, oder weiblich?

Schreib einfach mal auf, was an dem Tag ist, wenn es dir nicht gut geht. Vielleicht kannst du da etwas entdecken. Auch das Wetter, die Temperatur, Mondstand, was du gegessen hast, wie du geschlafen hast..., alles, was dir einfällt. Vielleicht kann man Parallelen ziehen.

Und auch, wenn der Arzt nichts findet, bestehe auf weitere Untersuchungen, denn da ist ja was.

Viel Erfolg, dass du es herausfindest.

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Auch wenn die Frage schon etwas länger her ist, und ich nicht erkennen kann ob es eine befr. Antwort für dich gab, möchte ich dir einen Rat geben. Auch wenn du noch sehr jung bist und diese Diagnose meistens erst etwas später auftritt, solltest du vllt. einen Rheumatologen ansprechen, denn in den USA gibt es sehr viele Teenager die bereits diese Krankheit haben.

Ich spreche von der "Fibromyalgie". Deine Symptome passen exakt, vor allem die Tatsache dass es dir an manchen Tagen besser und an anderen Tagen schlechter geht. Hier in Deutschland wird diese Krankheit leider noch von vielen Ärzten belächelt und nicht ernst genommen, aber in den USA z.B. wird sie sogar als Schwerbehinderung anerkannt.

Man kann sie leider nicht im Blutbild nachweisen, nur ein guter Rheumatologe kann sie durch gezielte Untersuchungen diagnostizieren. Falls du also noch nicht weitergekommen bist, wäre es vllt. ein Versuch wert. Du hast ja nichts zu verlieren.

Ich war auch schon eine ganze Weile nicht mehr online, aber ich danke dir trotzdem für deine Antwort. Eine neue Hausärztin ist der gleichen Meinung wie du. Momentan warte ich auf einen Termin beim Rheumatologen, aber das dauert noch fast 2 Monate.

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Was machst du so den ganzen Tag, wieviel bewegst du dich? Sport? Ernährung?

Sport mach ich seitdem immer weniger. An manchen Tagen bin ich schon fertig, wenn ich nur die 4 Stockwerke zu mir in die Wohnung hoch muss. Meine Ernährung ist nicht ideal, aber mein Arzt meint, dass es mir an nichts mangelt.

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@dummefragehoch3

Das heißt du hast Sport gemacht, bis es schlimmer wurde?

Ernährung umstellen macht manchmal viel aus, manchmal wenig. Aber es ist immer einen Versuch wert. Das Bild sagt nicht halb soviel aus, wie du dich fühlst. Mein Bild war immer ok und erst als ich meine Ernährung umgestellt habe, FÜHLTE ich mich auch gut!

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Chronisch müde trotz genügend Schlaf - Was kann ich tun und was sind mögliche Ursachen?

Hallo ihr Lieben,

ich leide seit mehreren Jahren an einem sehr zermürbenden Problem und zwar bin ich chronisch müde, selbst wenn ich mehr als ausreichend geschlafen habe. Ich fühle mich an einem Großteil der Tage unausgeschlafen, erschöpft und lethargisch und bin über jeden Tag froh, an dem das mal nicht so oder zumindest nicht ganz so stark ausgeprägt ist. Ich brauche auch verhältnismäßig viel Schlaf, mindestens 10 Stunden. Wenn ich weniger geschlafen habe, komme ich nur mit Mühe durch den Tag und quäle mich nur rum. Häufig leide ich dann zusätzlich unter Kopfschmerzen, manchmal kommt es zu Migräneattacken. Seit etwa ein bis zwei Jahren habe ich manchmal starke Muskel- und Gelenkschmerzen, die sich anfühlen als würde mein Körper in Flammen stehen und die so stark sind, dass ich kaum aufstehen kann. Schmerzmittel helfen hierbei nicht. Das Einzige, was Linderung verschafft, ist eine warme Badewanne. Ich war wegen dieser Symptome schon mehrmals beim Arzt und es wurden auch über die Jahre hinweg mehrere Blutbilder gemacht. Bis darauf, dass ich einmal einen Eisenmangel hatte, der behandelt wurde und mittlerweile nicht mehr vorliegt, waren immer alle Werte im grünen Bereich, auch die Schilddrüsenwerte. Das letzte Blutbild liegt maximal zwei Monate zurück und auch diesmal war alles in Ordnung. Ich habe eine schlanke gesunde Figur, bin also weder dürr, noch übergewichtig. Ich lege Wert auf eine ausgewogene gesunde Ernährung und trinke zudem wenig Alkohol, bin Nichtraucherin und nehme keine illegalen Drogen. Bis auf die Pille nehme ich keine Medikamente und die chronische Müdigkeit bestand schon lange bevor ich mit der Pille angefangen habe. Das kann also auch nicht die Ursache sein. Ich bewege mich auch genug, aber Sport half leider nie gegen diese bleierne Müdigkeit. Ich habe vor einer Weile vom chronischen Müdigkeitssyndrom (Chronic Fatigue Syndrom) gelesen und mich darin wiedererkannt, was ich meinem Hausarzt auch so mitgeteilt habe. Er meinte dazu aber nur, dass das "doch nur Krebskranke oder Leute, die im Krieg waren, hätten". Bei mir wurde vor kurzem eine Sinustachykardie festgestellt, was heißt, dass mein Ruhepuls sehr hoch ist. Der Arzt ist aber nicht weiter drauf eingegangen und hat keine Notwendigkeit gesehen, das Ganze näher zu untersuchen. Könnte es trotzdem eine mögliche Ursache sein? Macht es Sinn, auch meinen Schlaf in einem Schlaflabor untersuchen zu lassen?Habt ihr Anregungen, was ich gegen diese chronische Müdigkeit und Erschöpfung und natürlich auch diese Schmerzen tun kann? Koffein vertrage ich nur in ganz geringen Mengen, weil mein Herz dann noch mehr rast und ich ganz zittrig und nervös werde. Das ist also keine Option, auch wenn es mir viele Leute in der Vergangenheit geraten haben.

Ich bin über jeden Rat dankbar.

Liebe Grüße, Lina :)

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