Analyse einer fiktiven Erzählung/Geschichte

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3 Antworten

Dein Gefühl trügt dich nicht! Die indirekte Rede musst du tatsächlich nur verwenden, wenn du tatsächlich Rede oder Gedanken einer Figur wiedergibst. Bei deinem Beispiel ist also der Indikativ genau richtig.

Noch viel Erfolg, Kafka ist nicht gerade einfach. :)

Es ist insofern indirekte Rede, als dass du wiedergibst, was der Erzähler erzählt. Ich würde allerdings "hätte" nehmen, weil ja alles im Präteritum geschrieben ist. Glaub ich. Jetzt hast du mich auch verunsichert. Wenn gar nichts hilft, würde ich komplett umschreiben. Du sollst ja keine Nacherzählung schreiben.

zB. "Im ersten Absatz auf Seite 15 erfährt der Leser, dass sich in diesen drei Jahren einiges in Georgs Leben verändert hatte:

"Der Tod der Mutter habe besonders......" (S. 15)

Intuitiv sage ich, der Tod der Mutter hat das Leben verändert. Wenn du "habe" benutzt, hört sich das so an, als ob das ein Sachverhalt ist, der erst noch zu überprüfen ist / nicht beweisbar ist. Aber der Tod der Mutter hat die Beziehung der beiden Männer massiv verändert.

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