An wen soll ich mich wenden bei Depressionen?

6 Antworten

Als erstes bringt es etwas, sich mit den medizinischen Diagnosekriterien einer Depression vertraut zu machen. Diese sind im internationalen Diagnoseverzeichnis ICD-10 festgehalten, welches auch in Europa als Standartwerk gilt bzw. für Erstdiagnose herangezogen wird. Alles dazu findest du hier verständlich erklärt: http://deprimed.de/depressionen/

Eine Selbstdiagnose zu erstellen ist dennoch nicht möglich. Die im Link beschriebenen offiziellen Kriterien können dir jedoch Anhaltspunkte geben. Treffen die dort beschriebenen Symptome auf dich zu, ist es wichtig sich professionelle Hilfe zu holen.

Grundsätzlich hängt es von deinem Versicherungstarif ab ob du dich direkt an eine Fachperson (Psychiater/Psychologe) wenden kannst oder erst zu deinem Hausarzt musst. Bei den meisten ist ein direkter Kontakt zu einer Fachperson möglich (bzw. wird von der Krankenkasse bezahlt), jedoch nicht immer.

Ich empfehle dir jedoch zunächst zu deinem Hausarzt zu gehen. Dieser kann dann gleich körperliche Ursachen (wie z.B. Schilddrüsendysfunktion, Vitamin D Mangel etc) für deine Beschwerden ausschliessend. Anschliessend wird er dich an einen Psychiater oder Psychologen überweisen (falls sich dein Verdacht auf eine psychische Erkrankung erhärten sollte).

Der Vorteil des Hausarztes ist auch, dass man unter einem Vorwand zu ihm gegen kann und es die Eltern erst mal nicht mitkriegen. Denn diese sehen auf der Krankenkassenabrechnung bei welchen Ärzten du warst und wenn da Psychiater steht gibts sofort einige Fragen zu klären. Wenn hingegen Hausarzt steht gibts meist keine Diskussionen.

Falls du nach dem Hausarzt tatsächlich einen Facharzt oder Psychologen brauchst ist es meist wesentlich einfacher, wenn der Hausarzt dies so verordnet. Sonst gibt es Eltern die das Gefühl haben, dass man wegen jeder Kleinigkeit gleich zum Psychiater rennt.

Falls du Depressionen hast, müssen diese unbedingt behandelt werden. Je früher desto besser. Dies geschieht meist mit einer Psychotherapie und in schwereren Fällen auch mittels Medikamenten (allen voran Antidepressiva).

Hoffe konnte dir einen Denkanstoss geben und alles gute...

Hi,

wende dich einfach an den Arzt, den du am nettesten findest. Das kann dein Hausarzt, Kinderarzt oder Gynäkologe sein.

Wenn du beschreibst was dich bedrückt, wird der Arzt dich aufklären, wie man das Problem am besten angeht. Du scheinst ja nicht auf den Kopf gefallen zu sein.

Alles Gute.

Kommt drauf an was du hast, ich denke es übernimmt die Versicherung. Melde dich bei einem Psychologen an, aber ich weiß nicht ob man dafür eine "Einverständniserklärung" der Eltern braucht. Ich war zwar selber schon bei einem aber ich weiß es leider nicht mehr.

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Ich habe schon relativ lange Suizidgedanken, ich wollte mich ne Zeitlang mal umbringen aber das werde ich eh nicht durchziehen, allein weil ich viel zu feige bin. Da Suizid für mich keine Lösung ist sollte ich logischerweise zum Arzt bzw. Psychiater, aber hier ist das Problem. Meine Eltern haben von alldem keine Ahnung, die haben's nichtmal bemerkt als ich mich geritzt hab obwohl das sogar irgendwelche Leute auf 5 Meter Entfernung gesehen haben. Mein Problem ist also, ich muss zum Psychiater aber meine Eltern sollten es nicht wissen. Hier auf Gutefrage wird gesagt man solle sich an den Hausarzt wenden aber

1. Ich weiß nicht wer mein Hausarzt ist

Und

2. Ich bin schüchtern und wüsste ich zu wem würde ich wahrscheinlich eh nicht hingehen, das kommt ja schon ein bisschen dumm vor wenn ich zum Artzt komme und so raushaue :,, ach hallo ich will verrecken können sie mir bitte helfen ich will mich ja eigentlich nicht umbringen''

Und dann hab ich gehört das da noch irgendwelche Rechnungen kommen und meine Eltern sind die letzten mit denen ich darüber reden will.

Kann mir das also bitte jemand erklären?

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Hallo,

ich ziehe es nun ernsthaft in Betracht, meine Psychotherapeutin zu wechseln. Ich habe schon mit einigen Leuten darüber gesprochen und sie alle rieten mir zu wechseln.. Das ich mit ihr nicht wirklich klar komme, ist auch keine neue Erkenntniss, denn es ging die ganzen Jahre schon so - ich dachte immer, ich probier's nochmal, aber nee. Ich habe damit schon lange genug gehadert, doch jetzt will ich's endlich wagen! Mir sind schon Therapeuten (Waren jedoch welche in Kliniken) begegnet, bei denen ich wesentlich besser klar gekommen bin.

Die Gründe, wieso ich so lange gehadert hab' oder wieso ich mit ihr nicht klar komme, sind irrelevant. Das schweift nur vom Thema ab. Ich habe meine Entscheidung endlich getroffen, daher ist meine Frage NICHT, ob ich meinen Behandler wechseln soll oder nicht!!

Ich möchte nur dieses wissen:

- Hat jemand schon mal seinen Therapeuten gewechselt?

- Wie habt ihr es dem Therapeuten gesagt? (u. evtl. Eltern)

- Was es danach passiert?

- Wie habt ihr einen neuen Therapeuten gesucht und gefunden?

- Wie lang hat alles gedauert? (bestimmt lange oder)

Ich möchte NUR wissen, wie alles genau ablief - wie ihr zum neuen Therapeuten gefunden habt! Sowas.

(Alles andere, was davon abweicht, werde ich plump ignorieren, denn ich habe meine Entscheidung letztlich getroffen und warum und woran ich zögerte, weiß ich genau)

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