An wen muss man sich bei einem Garantiefall melden, an den Händler oder an den Hersteller?

10 Antworten

Die Frage ist tatsächlich,nach erfolglosem Umtausch und erfolglosen Nachbesserungen,ob nun ein Fabrikationsfehler vorliegt.Wenn immer das Gleiche Teil kaputt geht,sieht es danach aus Sicherlich konntest Du das Gerät auch monatelang nicht nutzen.Bitte beauftrage einen Anwalt,Dein Recht gegenüber dem Hersteller durchzusetzen.Falls Du den Kauf nun rückgängig machen willst,musst Du Dir eine hohe Abnutzung anrechnen lassen,da das Gerät alt ist.Hast Du keine Rechtsschutzversicherung,würde ich erstmal feststellen was der Restwert des Gerätes ist.Im Zweifel,Sperrmüll.Liebe Grüße.

Wenn der Kauf im Zuge der Gewährleistung rückabgewickelt wird, sind keinerlei Nutzungsabzüge berechtigt. Vielmehr ist es so, dass der VK es nicht geschafft hat, seine Verpflichtungen aus dem KV zu erfüllen und somit findet eine Komplettabwicklung statt. Heißt: Kompletter Lieferumfang gegen vollständigen Kaufpreis zurück. Höchstens, wenn Zubehörteile fehlen oder andere Gegenstände der Lieferung kundenverschuldet defekt sind, können Abzüge eingerechnet werden,da der Kunde nicht in der Lage ist, den "Lieferzustand" wieder herzustellen.

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Verständlich, dass es einen ärgert, wenn etwas wiederholt kaputt geht.

Wenn 2 Jahre Garantie um sind, dann ist da normalerweise auch nix mehr zu holen. Schließlich hast Du keine "Vollkasko - Flatrate".

Das einzige wäre, einen Kulanzantrag beim Hersteller zu stellen.
Je nachdem, um was für einen Artikel mit welchem Wert es sich handelt, wird man dem dort nachgehen - oder lächelnd in den Papierkorb werfen.

Der Kulanzantrag sollte nicht wie eine Beschwerde formuliert werden, sondern sehr höflich und  zurückhaltend! Wer seinen Brief / oder seine Kulanz-Email beginnt mit "Jetzt passt mal auf ihr Nacken! Dat Ding ist schon wieder im Eimer! Wenn ihr jetzt nicht sofort....." - der hat keinen Erfolg.

Wenn es sich um einen teuren Artikel handelt (200 - 300 Euro und mehr) würde ich es versuchen. Ansonsten eher nicht.

Grüße, ------>

die Garantie gilt, so weit ich das verstanden habe, bei Austausch einer Ware wieder von neuem, wenn ich es nachweisen kann, dass ich ein neues Gerät erhalten habe. Bin mir aber nicht sicher.

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Die gesetzliche Gewährleistungsfrist ist nach 2 Jahren abgelaufen.

Eine Garantiezusage ist eine freiwillige Leistung des Herstellers. In der Regel ist der Garantiezeitraum fest, was bedeutet, daß ein Garantiefall während des Garantiezeitraumes die Garantiefrist nicht verlängert.

Das wird bei Deinem Gerät auch der Fall sein; die Garantiefrist ist abgelaufen. Der Hersteller verweist daher an den Händler und stellt ihm anheim, Kulanz zu üben oder auch nicht. Der Hersteller ist nicht mehr in der Pflicht.

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