An welchen Gott glaubt der Hinduismus und der Buddhismus?

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11 Antworten

Ich bin selbst Buddhist und helfe dir bei deiner Frage gerne weiter.

Götter im Buddhismus

Der Buddhismus hat keinen zentralen, allmächtigen Schöpfergott und glaubt auch nicht an ewige Gottheiten, wie etwa im Hinduismus.

Bei seiner Anpassung an die Kulturen verschiedener Länder hat der Buddhismus einfach den dortigen Volksglauben aufgenommen und zB örtliche Naturgötter als "Schutzgottheiten" der buddhistischen Lehre integriert.

Diese Gottheiten haben also eigentlich gar nichts mit der Buddhismus zu tun, sondern sind ein Zugeständnis an die zuvor vorhandenen religiösen Vorstellungen in Asien, so dass das Volk dort die alten Götter in neuer Gestalt verehren kann.

Entkleidet man den Buddhismus von diesem asiatischen Lokalkolorit gibt es in der Lehre des Buddha Shakyamuni keine Aussagen über einen Gott.

Er lehrt jedoch, das alles ewiger Vergänglichkeit unterworfen ist. Die Vorstellung eines ewigen, allmächtigen Gottes wäre also nicht haltbar.

Götter im Hinduismus

Im Hinduismus gibt es unzählige verschiedene Strömungen und Sekten, die jeweils eine andere Gottheit in den Mittelpunkt stellen und andere Götter als untergeordnet ansehen.

Gerade unter Anhängern der verschiedenen Yoga-Wege ist außerdem die Vorstellung verbreitet, dass das ewig Göttliche (Brahman) formlos und unbeschreibbar ist. Alle Götter würden demnach nur einzelne Aspekte des Göttlichen darstellen.

Gegen diese Anhänger der Unpersönlichkeitstheorie steht beispielsweise die Überzeugung der Gaudiya Vaishnava, für die Krishna die höchste Verkörperung darstellt und die ihr Leben im Idealfall ganz Krishna widmen.

Wie gesagt, da gibt es unzählige Formen religiöser Verehrung von Göttern - das reicht von radikal asketischen Aghoris, die Shiva verehren, bis hin zum Geschäftsmann, der sich von der Ganesha-Verehrung finanziellen Erfolg verspricht.

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Der Begriff Gott wird hier und dort unterschiedlich wahrgenommen, wir müssen also unser eigenes Gott-Modell daneben halten um es zu verstehen. 

Unser Kulturkreis glaubt daran dass es genau einen Gott (monotheistisch) gibt der alles kann und alles weiß (omnipotent und omniszient).

Bei den Indern ist es in dem Punkt eher wie bei den Germanen früher oder im greichisch-römischen Pantheon. Sie haben die vielen Facetten der menschlichen und nicht-menschlichen Natur mehreren unterschiedlichen Figuren zugeordnet, die diese Aspekte dann sinnbildlich verkörpern. Die sind sehr viel menschlicher als unser Allgott, mit Fehlern und Schwächen behaftet und tun allerlei wildes Zeug. Das erleichtert eine Identifikation und ermöglicht, seine eigene Natur darin zu spiegeln um sich selbst in dem Gott zu er-kennen oder eben den Gott in Dir, was nach buddhistischer Überzeugung dasselbe ist. (Ying und Yang z.B.)

Das Ziel ist entscheidend:

Willst Du als Religionsstifter Deinen Mitmenschen eine Auseinandersetzung mit sich selbst im Kontext ihrer Welt erleichtern, dann ist die Vielgötter-Metaphorik sehr hilfreich da sie grundlegende Fragen des Lebens bereits vorportioniert. Die Götter sind aber tendenziell eher Orientierungsfiguren und Rollenmodelle, an deren Beispiel man sich selbst besser erforschen kann. Klar finden auch Gebete und Huldigungen statt aber die Unterwerfung die unsere Kirche fordert spielt hier weniger eine Rolle. Der Buddhist weiß, dass alles was der Mensch in einem äußeren Gott zu finden hofft eigentlich im Menschen selbst zu finden ist und nicht Außen. Da jede Autorität

In dem Moment aber wo Dein Gott unsterblich, allwissend, allmächtig und unfehlbar ist, also Dir in jeder nur denkbaren Hinsicht überlegen, da ist Unterwerfung die logische Schlussfolgerung. Wozu soll ich denken wenn ein weit überlegener Verstand mir alle Antworten liefert? Wozu soll ich mich gegen Ungerechtigkeit wehren wenn doch alles was geschieht automatisch Gottes Wille ist? Er kennt schließlich den Masterplan und ich nicht.

Eine Identifikation ist hier nicht möglich. Wie willst Du Dich mit Allmacht messen? Obwohl die Bibel auch sagt Gott sei in Dir und in Allem, verstehen wir unseren Allgott doch eher als etwas Äußeres das die Welt steuert und über Dich richtet. Die hundsgemeine Implikation dabei lautet, dass es normal sei dass irgendetwas das Recht habe Dich zu steuern und über Dich zu richten. Um den Brainwash perfekt zu machen wird sehr viel mit dem Konstrukt "Schuld" gearbeitet. Durch die Erbsünde seien wir IMMER schuldig auch wenn wir nichts gemacht hätten. Buße und Unterwerfung für immer sind das angebotene Lösungsmodell. Dann kann man auf Vergebung und auf Erlösung hoffen.

Nach diesem Schema endet man bei: "Sag mir was ich tun soll oh Herr, ich bin Dein unwürdiger und ergebener Diener, das Werkzeug Deines Willens."

Wenn Du das brav tust dann kommst Du ins Paradies, wo Du bis ans Ende aller Zeiten Gott lobst. Gottesdienst für alle Ewigkeiten.  

Der Herr, freilich in Gestalt Deines regionalen Religionsproviders, hat da natürlich schon einige Vorschläge für Dich parat ;)

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Buddhismus hat keinen Gott - auch wenn manche Buddha als eine Art Gottheit wahrnehmen, aber sie sind sozusagen eine gottlose Religion.

Hinduismus hat tausende sogenannte Götter - die es aber laut Bibel gar nicht gibt. Aber es gibt demnach Dämonen, die sich diesen Aberglauben der Menschen für ihre Zwecke zunutze machen. Hier empfehle ich dir das Buch "Tod eines Guru" - von Rabindranath R. Maharaj. Gibt es hier kostenlos als pdf:

http://clv-server.de/pdf/255414.pdf

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Über beide Religionen , kannst Du Dich per Google bestens informieren !

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In beiden Religionen gibt es jeweils eine große Zahl von Göttern - obwohl manche sagen, dass es im Buddhismus gar keinen Gott gibt.

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Im Buddhismus gibt es keinen Gott. Buddha war nur ein Religionsstifter. Im Hinduismus gibt es viele verschiedene Götter ( zum Bsp. den Elefantengott usw.)

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Buddhismus an keinen, oder an alle, je nach Strömung, der Hinduismus hat ein paar tausend Götter

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Buddhismus an Buddha und Hinduismus an Shiva

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