An was glaubt ihr, wieso?

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12 Antworten

Ich bin Humanist (aber ebenfalls auch Atheist und Freidenker).

Aufgewachsen bin ich als liberaler Christ, der immer alle Religionen unter einen Hut bringen wollte. Immer auch mit der Prämisse, dass man die Welt vor allen Dingen mit Logik und Verstand betrachten muss. So wurde mir schnell klar dass Religionen sehr verschieden sind und kaum Gemeinsamkeiten haben. Selbst Gottesbilder heutiger Religionen sind nur schlecht mit Gottesbilder des Altertums vereinbar.

Das ständige Schimpfen auf den "bösen" Islam was ich von Nicht-Gläubigen, aber auch von Christen vernahm, brachte ich dann von der Glaubensvorstellung der christlichen Nächstenliebe vollkommen ab. Waren doch meine muslimischen Freunde von damals alle friedlich gegenüber allen Menschen. Wieso musste Islamkritiker (im Jahre 2010 - lange vor Pediga)  vom jüdisch-christlichen Abendland reden? Juden wurden bis 1945 noch massenweise ermordet, als warum jüdisch? Das Christentum brachte uns Ketzerei, Hexenverbrennung und Teufelsaustreibungen? So wurde mir allmählich die geschichtliche Aufklärung (Feuerbach, Nietzsche, Voltaire) bewusst. Erst durch die Vorstellung, dass alle Menschen und Religionen als gleich angesehen werden, brachte uns zu mehr Menschlichkeit. Natürlich war der Weg bis dahin steinig (man denke nur an die Rassenlehre, die dazu genutzt wurde, Gruppen zu diskriminieren), aber ohne dass man den Absolutheitsanspruch des Christentums in Frage gestellt hätte, wäre es nie zu den heutigen Menschenrechten gekommen.

Glauben tue ich: Nicht an einen Gott, sondern an das Gute und Wahre im Menschen, an die Weiterentwicklung humanitärer Ideale, an ein Leben in einer pluralen Gesellschaft ohne religiöse Dogmen, an den Forschungsdrang des Menschen und die ethische Verantwortung der Gesellschaft, diese Technologien im Sinne aller Menschen zu verwenden.

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Ich bin Atheist.
Das kommt daher, dass ich zwar katholisch erzogen wurde, aber schnell das Gefühl hatte, etwas aufgezwungen zu bekommen, vor allem seitens der Kirche.
Parallel habe ich bemerkt, dass alle Moral die ich brauche nicht von der Kirche kommt, sondern allein von mir selbst.

Irgendwann habe ich begonnen mir Gedanken über Gott zu machen und habe ihn/sie/es ab einem Zeitpunkt einfach abgeschrieben.
Erst als die Missbrauchsfälle häufiger bekannt wurden, habe ich angefangen, Hass zu entwickeln. Ich weiß das ist pauschalisiert, aber es ist nur so schlimm, weil sich der Vatikan und die Diözesen bei der Aufklärung dieser Fälle quer stellt.
Gepaart mit einer Homophobie, Missachtung von Frauen und so weiter, haben sie sich meiner Meinung nach selbst ein Kotzbrocken-Etikett verpasst.

Die ganze Kirche ist für mich Sekten-Ähnlich und deswegen zu verurteilen.

Aber die anderen Religionen sind für mich auch nicht entsprechend.

Für mich ist es eine Lebenseinstellung (KEINE Religion), Satanist zu sein.

Es bedeutet einfach nur, sich selbst und die geliebten Menschen im Mittelpunkt zu sehen und alles zu tun, was man will.
(Sex, Alkohol -> man lebt nur einmal...)

Es unterscheidet sich von Religionen schlicht darin, dass nichts angebetet wird, sondern man nur nach Regeln lebt, die allesamt einleuchtender sind als alle Gebote der Kirche.

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Kommentar von Khalil2023
27.12.2015, 02:48

Beweise es das man nur Einmal lebt ..:)

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Kommentar von Micromanson
27.12.2015, 08:29

Du willst mich wohl aufs Glatteis führen, du Schlitzohr. Natürlich kann ich das nicht, aber das Gegenteil kann auch niemand beweisen, deswegen ist es ja Religion daran zu glauben.

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Ich bin Christ. Ich habe einige Gründe, warum ich an Gott glaube. Menschen berichten davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Die Berichte findet man im Internet.
Auch habe ich Sachen erlebt, die mich glauben lassen.
Kennst du die erfüllten Prophezeihungen der Bibel?
Ich finde diese Welt sehr gut durchdacht. Ich glaube nicht, dass sie aus Zufall entstanden ist.
Weitere Gründe findest du auf meinem Profil.

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Ich bin Muslim, weil der Koran wissenschaftliche Kenntnisse besitzt, die die Wissenschaft vor Jahrzehnten erst nachweisen konnte. Dabei ist der Koran über 1400 Jahre alt und beinhaltet wissen, welches ohne wissenschaftliche bzw. elektronische Geräte nicht "entdeckt" werden konnte. Dazu hat er auch noch Prophezeiungen wovon keine bis jetzt falsch war. Als ob das nicht schon genug wäre, ist der Koran ein Wegweiser fürs Leben um ein glückliches, diszipliniertes und problemfreies leben zu führen.

Und ganz ehrlich, sogar die Aufrufe zur Gewalt interpretiert der IS falsch. Die meisten gewalttätigen stellen klären sich von selbst, wenn man die Kontexte liest und der Rest gilt zB für Kriegsfälle. Denn das töten von unschuldigen Menschen ist im Islam verboten. Genauso ist der Zwang zum Glauben eine Sünde und vom unterdrücken, der Frau ist im Koran auch nirgendwo die Rede. Also ist alles was im Süden passiert, nicht unbedingt die Schuld von Islam. Wenn man das alles in Betracht zieht, ist der Islam eine relativ friedliche Religion und wenn es anders wäre, wäre ich auch kein Muslim.

Frohe Weihnachten noch:)LG

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Kommentar von thenapmanx
25.12.2015, 20:25

Die Authentizität des Qur'an auf die Wissenschaft zurückzuführen ist wie mit einem Viertel Boot ins Meer vorzustoßen..

Es wird garantiert sinken.

Wissenschaft ist dynamisch, wenn heute gesagt wird, es gibt schwarze Materie, kann es schon morgen heißen, ups, Messfehler.

Wenn du nun sagst, dieses und jenes stünde im Qur'an und die Wissenschaft sagt.. und dann die Wissenschaft in einem Jahrzehnt dies nicht mehr sagt.. kommst du, aber vor allen Dingen der Qur'an in Verlegenheit.

Der Qur'an ist edel, edler, als dass man es mit etwas Unedlem authentifizieren möchte.

Es gibt nichts anbetungswürdigeres als GOTT und Muhammed ist der letzte Gesandte und Prophet GOTTES und der Qur'an ist die Offenbarung GOTTES durch den Erzengel Jibril an den Propheten Muhammed, sALLAHU aleyhi ve selam.

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Ich bin Buddhist, weil mich die Lehre überzeugt und ich ganz konkret die Erfahrung mache, wie sich die Praxis positiv auf mein Leben auswirkt.

Das bedeutet aber für mich keineswegs, den gesunden Menschenverstand aufzugeben und Dinge nicht mehr kritisch zu hinterfragen.

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Kommentar von Enzylexikon
25.12.2015, 12:54

Übrigens, da es offenbar noch nicht alle begriffen haben:

Der "Pfeil runter" dient der Abwertung qualitativ minderwertiger Antworten und nicht dazu, seine persönlichen Animositäten und Vorbehalte auszudrücken.

Wer also Probleme mit meinen religiösen Ansichten hat, kann diese gerne mit mir diskutieren, anstatt feige und verschämt einen Pfeil nach unten zu klicken.

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Ich bin Hindu, aus Gründen der Lebensauffassung und Glaubensrichtung dieser Religion.

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Ich bin als orthodoxer Christ getauft.

Zudem habe ich mich mit meiner orthodoxen Religion stark auseinander gesetzt, und diese als richtig empfunden.

Andere Religion habe ich gleichsam geprüft, und dabei weder das angenehme Gefühl gehabt richtig zu liegen, noch habe ich die Tiefe und das innere Verständnis finden können.

Zusätzlich habe ich aber auch nach der Person Jesus Christus geforscht. Dabei habe ich mich mit Werken nicht christlichen Ursprungs beschäftigt. Auch dort wurde ich fündig, so dass ich davon ausgehe, dass Jesus Christus in der in der Bibel dargestellten Form tatsächlich gelebt haben muss.

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Ich kann nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E. in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw..

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben.

Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Ähnlich erging es auch Lee Strobel, der eigentlich beweisen wollte, dass Jesus nicht Gottes Sohn und nicht auferstanden sei. Nach seiner Untersuchung wurde er gläubiger Christ und schrieb das Buch "Der Fall Jesus".

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

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Ich bin elhamdullilah Muslima
Ich bin aus einer türkischstämmigen Familie. Wir praktizieren von Generation zu Generation den Islam. Für mich ist das der richtige Weg! Ich bin mit meinem Glauben zufrieden auch wenn es die Medien oder andere Menschen falsch interpretieren, meine Religion ist die Religion des Friedens. Es fühlt sich richtig an. Es befreit meine Seele. Wenn ich bete oder den Kuran lese.

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Das glaube ich gleich, dass du das wissen willst, doch hier sind nur Fragen nach Rat zulässig; eine Frage wie diese, gehört in das Forum.

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ich bin Atheist und glaube an garnichts 

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Kommentar von thenapmanx
25.12.2015, 20:26

Das stimmt nicht so ganz, du glaubst schon. Nennt sich Wissenschaft, Mathematik, Demokratie, Laizismus: Die gegenwärtige Götzen eben.

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Ich bin Christin aber interessiere mich sehr für den Islam

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Kommentar von askiMenzil
24.12.2015, 20:34

İch habe dir eine freundschaftsanfrage geschickt:) wenn du willst koennen wir schreiben und ich koennte dir ein wenig ueber den islam erzaehlen bzw du stellst mir fragen die du bezueglich dieser religion hast:)

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Kommentar von 19rapper99
24.12.2015, 21:56

darf ich auch ?

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Kommentar von Becky1605
26.12.2015, 09:14

wo sieht man die Anfrage ?

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