An was glaubt ihr heute?

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9 Antworten

Woher willst du wissen, dass es nach dem Tod kein Leben mehr gibt? Vielleicht gibt es ja doch eins?! Das kannst du nicht wissen.

Ich glaube an Gott.
Und ich lebe um zu leben. Soll man sich nichts aufbauen, keine Erfahrungen sammeln, nichts spannendes erleben und keinen Spaß und keine Freude haben nur weil alles vielleicht irgendwann mal weg ist? Vielleicht ist es das, aber dann können wir uns bis dahin ja trotzdem eine schöne Zeit haben. Außerdem wissen wir einfach nicht was danach kommt. Vielleicht nichts mehr, vielleicht aber auch ganz viel und das Leben hier ist nur der Anfang. Wer weiß... :)

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Kommentar von Noname288
18.06.2017, 16:31

Danke, sehr nett. Ja, du glaubst halt an Gott.

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Hallo Noname288,

ich habe mich bereits vor Jahren sehr intensiv mit der Frage nach dem Sinn des Lebens beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass man eine Antwort drauf nicht allein durch Nachdenken finden kann. Das wäre ungefähr so, also würde ich versuchen, eine komplizierte Maschine bedienen wollen, ohne zuvor die Bedienungsanleitung gelesen zu haben. Mir nur auszudenken, wie gewisse Funktionen der Maschine zu bedienen sind, würde mich garantiert nicht viel weiterbringen. Außerdem bestünde die Gefahr von Bedienungsfehlern und Hervorrufen von Defekten.

Da ich an Gott glaube, ist es meine feste Überzeugung, dass er sich uns Menschen durch sein geschriebenes Wort, die Bibel, mitgeteilt hat. In ihr findet man Antworten auf all die vielen Lebensfragen, die wir Menschen uns stellen, auch die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Wenn Gott uns geschaffen hat, dann ist es logisch, dass er uns auch einen Daseinszweck gegeben hat. Einen ersten Hinweis findet man in einer Anweisung, die Gott den Menschen kurz nach Ihrer Erschaffung gegeben hatte. Sie lautet: "Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“ (1. Mose 1:28). Als Gott den Menschen diesen Auftrag gab, befanden sie sich im Garten Eden, dem Paradies. Gemäß diesen Worten war es also die Bestimmung des Menschen, zusammen mit all den nachfolgenden Generationen aus der Erde ein Paradies zu machen. Da Gott den Menschen vollkommen an Geist und Körper gemacht hatte, wären sie weder alt und krank geworden, noch hätten sie irgendwann sterben müssen.

Auch wenn die ersten Menschen die Entscheidung getroffen haben, eigene Wege zu gehen und ihr Leben unabhängig von Gott zu führen, hat Gott dennoch sein ursprüngliches Vorhaben niemals aufgegeben. Nach wie vor hat er das Ziel im Auge, aus unserer Erde eines Tages ein Paradies zu machen in dem Menschen sogar ewig leben werden! Jeder, der sich schon heute darum bemüht, im Einklang mit Gottes Vorhaben zu leben, stellt fest, dass sein Leben dadurch sinnvoll und befriedigend wird. Vor allem aber erhält er die beste Zukunftsperspektive, die man sich nur denken kann. Allein zu wissen, dass Gott etwas Wundervolles mit uns Menschen und der Erde vorhat, macht einen glücklich und zufrieden.

Den Sinn im Leben kann man also gemäß der Bibel dann niemals finden, wenn man sein Leben unabhängig von Gottes Willen führen möchte. Dazu sagt die Bibel: "Der Abschluss der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]. (Prediger 12:13). Es geht hierbei nicht darum, Gott allein aus einem Pflichtgefühl oder aus Furcht vor Strafe zu dienen. Vielmehr geht es darum, als irdisches Geschöpf zum Schöpfer eine enge Beziehung einzugehen.

Dies kommt auch durch das wichtigste aller Gebote zum Ausdruck, was lautet: "Er sprach zu ihm: „Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ Dies ist das größte und erste Gebot.   Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ (Matthäus 22:37-39). Einen echten Sinn im Leben kann man also nur durch eine enge Freundschaft zu Gott finden und dadurch, dass man anderen Gutes tut. Zu wissen, was sich Gott von uns wünscht und das Tun seines Willens zum Mittelpunkt unseres Lebens zu machen, das ist es, was den wirklichen Sinn unseres Lebens ausmacht!

Viele können sich mit dem Gedanken, dass ihr Leben von Gott bestimmt wird, nicht anfreunden. Sie möchten lieber eigene Entscheidungen treffen. Es ist ja auch nicht so, dass Gott uns von früh bis spät bevormundet und uns keinen Spielraum für eigene Vorstellungen, Wünsche und Entscheidungen lässt. Wenn Gott uns bestimmte Grenzen setzt, dann tut er dies nicht deshalb, weil er unsere Lebensfreude einschränken möchte, ganz im Gegenteil! Das Beachten gewisser Gebote dient letztendlich zu unserem eigenen Schutz und schränkt unser Glück in keiner Weise ein. Jesus brachte es einmal auf den Punkt, als er sagte: "Glücklich sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es bewahren!" (Lukas 11:28). Wenn man sich also die große Erfahrung und Weisheit unseres Schöpfers zunutze macht, kann man davon nur profitieren. Außerdem bekommt unser Leben dadurch Richtung und Zweck!

LG Philipp

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Ich persönlich glaube an Gott, ich wurde so erzogen seit ich ein Kind bin. Mir ist es egal was andere sagen für mich existiert Gott. Es hört sich sehr doof an aber in meiner Familie haben viele was Erleben (in dieser Richtung)

Lg.

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Woran glaubt ihr?

Wenn Du schreibst, "Gott ist ja irgendwie tot", warum willst Du dann wissen, woran ich glaube? Also schön ich glaube an Gott, aber das bringt Dir wohl sicher nichts.

Wozu lebt ihr, wenn ihr wisst, dass ihr eh einmal sterben werdet und alles was ihr aufbaut 

Ich glaube nicht nur an Gott, sondern auch an das ewige Leben nach dem Tod.

und es auch kein Leben nach dem Tod gibt?

Wer beweist mir, dass es so sein soll? Selbst wenn es so ist, habe ich lieber eine Hoffnung, wo es ohnehin keine Gegenbeweise gibt und kann nicht enttäuscht werden, weil wenn es kein Leben nach dem Tod gibt, kann ich das auch nie erfahren, als wenn ich ein beschissenes Leben führe, weil ich keinen Anreiz für positive Werte hätte und dann doch im Leben nach dem Tod erfahre, dass es dieses gibt und ich hätte glücklich werden können, wenn ich nach besseren Werten (die mich auch im irdischen Dasein glücklicher gemacht hätten) im irdischen Leben gelebt hätte.

Im Übrigen steht nirgends in der Bibel, dass der Glaube an Gott irdisches Leid verhindert, sei es durch Kriege, Krankheiten, den Holocaust oder irgendwas dazwischen, sondern es steht in den Seligpreisungen der Bibel, dass jeder im Leben nach dem Tod das erhält, was seinem Werk entspricht und für zu Unrecht erfahrenes Leid entsprechend ausgleichende Verheißungen erfährt und während das Leid im irdischen Dasein zeitlich begrenzt ist, würden die Verheißungen in Bezug auf die Ewigkeit im Leben nach dem Tod zeitlich unbegrenzt sein. 

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach
"Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

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Ich bin Satanistin. Ich glaube an keine "höhere Macht" wie Gott. An Satan glaube ich dennoch, aber er steht nicht über mir. Im Satanismus werden alle gleichgestellt c:

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Man glaubt an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man belohnt (Himmel – Man hat gewonnen)

.Man glaubt an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man nichts (verliert aber auch nichts).

Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man ebenfalls nichts (verliert aber auch nichts). 

Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man bestraft (Hölle – Man hat verloren).

Pascalsche Wette

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Kommentar von Noname288
18.06.2017, 16:29

Ich könnte nie zu einem Gott beten, der mich bestraft, weil ich nicht an ihn glaube. Was muss das für ein fürchterlicher Gott sein. Mit so einem Menschen würde ich nicht mal befreundet sein wollen.

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Also es steht schon fest, dass jeder einmal sterben wird. Und warum sollte es ein Leben nach dem Tod geben? Warum sollte Gott Tod sein?

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Ich bin stark ungläubig, ich denke, dass es nach dem tod ist, als hätte man einen Schlaf ohne Traum.

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