An Veganer: wie schwierig war es, den Lebensstil zu ändern?

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11 Antworten

Als mir mehr und mehr klar wurde, dass ich durch artenfremde, erhitze Nahrung krank wurde und meine ganzen Leiden, auch von vor Jahrzehnten schon, von der angeblich "normalen" Nahrung entspringen, war der Umstieg gar keiner mehr, es war Normalität.

Mit dem jetzigen Wissens- und Erfahrungsstand in der Theorie und vor allem in der Praxis, sowie natürlich durch die Beobachtungen und entsprechenden Zusammenhängen in meinem Umfeld bei anderen Menschen und Tieren, ist eine rohköstliche Früchteernährung von ausschliesslich reifen Früchten, fast ausschliesslich als Monokost pro Mahlzeit und reinem Wasser (keine Mineralwässer), eher weniger essen, absolut Normal und alles andere erkennt man ganz deutlich als Fehlernährung.

Denn praktisch sämtliche Leiden und Wehwehchen, entspringen immer aus der Fehlkost, sowie zu einem gewissen Punkt, ein paar %, auch der Bewegungsarmut, die aber auch mit Fehlkost und dadurch fehlender Kraft und Motivation, körperlich wie geistig, einhergeht.

Es ist zwar in der unwissenden, süchtigen Gesellschaft befremdlich, jedoch verhält es sich eben genau anders herum. Praktisch fast alle Leute sind die Leute, die sich absolut fehlerhaft gegen sich selbst verhalten, gegen die Natur, denn sie sind Natur, jede einzelne Zelle.

Leider ist das nicht alles ihre eigene Schuld, sondern es wird und wurde ihnen weitergegeben und durch außerliche Blendung auch forciert, damit z.B. gewisse Industrien, bzw. recht viele, genannt unsere Wirtschaft, davon Leben können und versuchen so zeitig wie möglich, so viele wie möglich Kunden dahin zubringen, um Umsätze und Profite zu machen. Es werden z.B. schon Mütter mit Babys belogen durch die Babynahrungsmittelindustrie, die den Müttern solange das Hirn weich kocht, bis sie glauben, dass ihre Muttermilch schlechter sei als der tote(erhitze), mit suchtstoffen(Gewürze, Aromen etc) Brei.

Babys und Kleinkinder werden also so zeitig wie möglich in diese Suchtfalle gelockt und man trainiert sie auf Industrienahrung. Diese Industrie weis natürlich, dass man einmal darauf konditioniert, sich sein ganzes Leben schwert tut, diese Falle wieder zu verlassen.

Dummerweise macht die Industrie und ihre Machtstellung, auch nicht vor der normalen Ernährung halt und man manipuliert und züchtet und Genverändert auch die Früchte zunehmend. Da es um Profite geht und um nichts anderes, wird dazu auch alles getan um mehr davon zu "erwirtschaften" und alles andere leidet darunter, wie Böden, Insekten und die Früchte selbst , durch Sonnenentzug, unreife Ernte usw.

Entsprechend sind sie auch sehr lasch, aber immernoch 10 Mio besser als jede erhitze Speise. Dennoch ist es eben immer am besten Nahrung aus seiner Umgebeung zu holen, sobald sie reif sind und mit anderen Menschen diese Freude und Gabe der Natur zu teilen.

Wie du dich "umstellst"? Im Kopf natürlich muss es klar sein, dass du dich erst dann normal verhälst, wenn du den klaren und einfachen Richtlinien der Natur folgst, die für jedes Lebewesen gelten auf dem Planten.Rückschläge akzeptieren, die Auswirkungen erleben und lernen und wieder zurückfinden.

Bitte achte darauf, immer nur reife Dinge zu essen, denn sonst können die vielen unreifen Stoffe in Früchten auch Schäden verursachen, die sie sonst nicht anrichten würden im reifen Zustand und wenn du viel isst, musst du dich auch am Tag bewegen. Wobei der Körper mit zuviel an roher Kost ganz gut klar kommt, dennoch fühlt man sich mit weniger weit gesünder und ist es auch.

Lasse also alles was nachreifen kann auch wirklich wenigstens bis zur reife liegen wie Äpfel, Bananen, Kakis(Achtung viele Gerbstoffe, davon nicht zu viel essen). Natürlich bleibt dann trotzdem das Manko, dass diese Früchte viel zu zeitig geerntet wurden und entsprechend nur wenige Mineralien enthalten. Denn Pflanze pumpt erst bei der vollen Reife nochmal alles in die Früchte und dann sind sie auch absolut perfekt und enthalten alles was der Mensch benötigt, inkl. den kleinen Wurm in der Kirsche oder die Eier unter der Schale, die wir mitessen sollen, da ist nichts dabei, solange es nicht total verwurmt ist versteht sich.

Daher ist unser natülicher Lebensraum auch in den klimatisch sehr warmen Zonen, wo unsere Nahrung immer wächst und da ist. Hier muss man eben sich entsprechend anpassen. Ab und zu ein paar Wildkräuter aus der Natur(abwaschen und Achtung für Plätzen wo viele Hunde Gasse geführt werden), die nicht zu scharf sind, oder bitter, denn dass ist immer ein Zeichen von zu vielen Schadstoffen, daher auch dieses Geschmacksempfinden als Warnsignal des Körpers.

Vermeide extra Öle und Fette, die wirken immer eher belastend und ermüdend, sind schwer verdaulich, also auch aus Nüssen, Avocados etc. bleibe eher bei Monokost, das bekommt einem am besten mindestens pro Mahlzeit und lasse lange Essenspausen.

Filtere dein Leitungswasser oder du hast das Glück reines Quellwasser zu bekommen.

Also tue es einfach und sieh es als völlig normal an, denn das ist es auch. Im Sommer dann die Naturfrüchte

Grüße

PinkBat 13.06.2015, 18:22

Cool! Danke an alle! Ich bin jetzt doch seit mehreren Wochen schon vegan und die einzigen, die damit ein Problem hatten, waren meine Klassenkameraden (sie fanden es "nervig"). Hab jetzt jedoch die Schule fertig :D

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Wichtig ist, dass Du Dir einen Wochenplan machst, damit Du auf Dauer keine Mangelerscheinungen bekommst, das ist aber aufwändig, das kann ich Dir jetzt schon sagen (ich hoffe, Du hast Zeit und Lust zum Kochen). Du musst ausreichend Kartoffeln (wegen Kalium) und viel Hülsenfrüchte essen. Wenn Du mal unter dem Stichwort "Wochenplan für Veganer" schaust, findest Du da viele Beispiele. -- Ich habe das auch mal ausprobiert - wir sind Vegetarier. Aber da ich einen heranwachsenden Sohn habe, hatte ich Befürchtungen, dass er zu wenig Calcium abbekommt (wichtig für den Knochenaufbau). Daher habe ich das wieder gelassen - wir ernähren uns hauptsächlich aus der indischen Küche. Hier mein Lieblingsrezeptbuch - die meisten Gerichte sind vegan (Sahne kannst Du ja weglassen)

http://www.randomhouse.de/Buch/Kochen-nach-Ayurveda-Koestliche-Kueche-fuer-ein-langes-Leben/Dr-Karin-Pirc/e127787.rhd

lg Lilo

HontaYO 03.02.2015, 12:06

Hallo Lilo, ich finde prima, dass ihr euch alle vegetarisch ernährt, auch dein Sohn... Das mit dem wertvollen Calcium in der Kuhmilch ist ein nur schwer auszurottendes Märchen, ein Mythos, gespeist von der mächtigen Milchlobby, u. a. in Zusammenarbeit mit der Pharma- und "Gesundheits"lobby... Kuhmilch ist ein Calciumräuber, denn durch tierliches Eieweiss entsteht im Körper die giftige Phosphorsäure, zu deren Abbau der Körper eben Calcium benötigt, das er notfalls wieder den Knochen entzieht - ein Teufelskreis. Die Lobby wird jedoch nicht müde, mit ansprechenden Spots für immer mehr Milchkonsum etc. zu werben. Auffallend ist jedoch, dass in den Ländern mit dem höchsten Milchkonsum die höchsten Osteoporoseraten herrschen, wohingegen in Ländern mit wenig bis keinem Milchkonsum so gut wie keine Osteoporose vorkommt. Bei Interesse empfehle ich dir das Buch "Milch besser nicht" von Maria Rollinger. Als die Doku "Die Milchlüge" in einem der Regionalprogramme ausgestrahlt werden sollte, hat die Lobby nichts unversucht gelassen, dies zu verhindern. Es hat Monate gedauert, bis die Sendung freigegeben werden konnte, allerdings zensiert... Man sollte nicht alles glauben, was in der Werbung steht, aber leider fahren auch noch viele Ärzte auf dieser Schiene, trotz besseren Wissens. Calcium kann man wunderbar aus Pflanzen aufnehmen. Ich wollte dich nicht belehren, aber es ist mir wichtig, dieses Missverständnis immer wieder richtigzustellen. Gruß, Elsie

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giovanni72 03.02.2015, 16:42

hallo lilo, ich moechte hier noch gerne den komentar ueber die milch von hontayo bestaettigen.sie hat damit nur allzu recht.befass dich ein bisschen intensiver mit dem thema und du wirst sehen das es stimmt!! diese lobbys haben so irrsinnig viel geld um ihre unwahrheiten zu verbreiten,es ist der wahnsinn!! alles gute

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Peterxkcd 07.02.2015, 21:59

Das mit dem Wochenplan ist Blödsinn. Die Theorie gabs vor zig Jahren, hat sich aber als unnötig rausgestellt. Solang man nicht nur Chips und Cola zu sich nimmt reicht ne normale ausgewogene Ernährung ohne Gedanken an Nährstoffe.

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Hallo PinkBat! Geh Deinen Weg, es ist ein guter und gesunder. Ich esse Fleisch, wenn auch nur sehr wenig. Es gibt genügend Gründe, in dieser Position ein schlechtes Gewissen zu haben - habe ich auch. Wie viele Fleischesser, auch in meinem Umfeld. Überall, wo es ein begründet schlechtes Gewissen gibt, gehen Menschen verschieden damit um. Ich mache das ehrlich und souverän : Hochachtung vor allen Menschen, die aus Gründen der Nachhaltigkeit oder des Tier- / Naturschutzes Vegetarier oder Veganer sind. Aber Achtung : Gerade wenn du jung bist solltest Du darauf achten dass Deine Ernährung vielseitig ist. Und nach einigen Jahren mal den B12 - Wert testen lassen.

Aber es sollte kein Dogma sein - und wenn mal ein Stückchen Fleisch dabei ist.

Erstmals hat ein Lebewesen - der Mensch seit einigen Jahrzehnten - die Macht alles Leben inklusive dem eigenen auszulöschen und daran arbeitet er auch. Täglich sterben zig Tierarten. Der Mensch löscht die Festplatte der Natur und eine Kopie gibt es nicht.

"Für die Produktion von Fleisch und Milch wird mehr Soja und Getreide gebraucht als für die Produktion pflanzlicher Alternativen", erklärt Rieke Petter von der Albert-Schweitzer-Stiftung. "Die Tiere wandeln nur einen Bruchteil der ihnen zugeführten Kalorien und Nährstoffe in Fleisch und Milch um. Den Rest verwenden sie für den Skelettaufbau, die Körperfunktionen und so weiter." Als Rechenbeispiel: Um ein Kilo Schweinefleisch zu produzieren, werden fünf Kilo Futter benötigt – Nahrung, die theoretisch auch viele hungernde Menschen ernähren könnte.

Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste. (Theodor Heuss)

Alles Gute.

Hey,

finde ich gut das du vegan probieren möchtest.

Also ich habe von heute auf morgen meine komplette Ernährung auf vegan umgestellt. Das schlimmste dabei war allerdings nicht der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel, sondern das Unverständnis und das Halbwissen mit dem man dann konfrontiert wird.

Essen gehen bei Dates usw. geht schon relativ leicht. Es gibt, zumindest hier in der Gegend, sogut wie überall vegane Gerichte, selbst im Steakhouse :) Natürlich kommt es immer ein bisschen auf die äußeren Umstände an ...

Probleme hatte ich vorallem damit, es zeitlich hin zu bekommen. Neben Uni, Sport usw. hat, gerade am Anfang, kochen sehr viel Zeit in Anspruch genommen aber das hat sich jetzt eingependelt. Wenn man irgendwann raus hat wie man was macht und nicht alles nachlesen muss, dauert es auch nicht länger als "normal" zu kochen.

Körperliche Veränderungen habe ich nicht umbedingt festgestellt, aber ich hab auch nicht gezielt darauf geachtet.

Nahrungsergänzungsmittel nehme ich keine. B12 decke ich durch Müsli und den Milchersatzprodukten.

Mfg

Ich habe es eine Woche lang ausprobiert,mir ging's danach super ! :) Allerdings musst du dich vorab damit sehr gut auseinandersetzten ,ich würde dir gerne 'ein paar' Tipps hier reinschreiben ,würde allerdings zu viel werden.Am Anfang muss aber jeder damit rechnen,rückfällig zu werden.Bei Feiern lass ich sowas,das überfordert nur die Gastgeber.Dann wird einfach normal 'reingehauen' :) . Wenn du aber trotzdem nach Eiern usw. Ausschau halten willst,sieh dich in deiner Umgebung um.Da gibt es immer kleine Bauern,die ihre Hühner halten wie sie es sich verdient haben und du kannst dein Ei bedenkenlos essen!:)

Hallo, erstmal Respekt ! .) Ich denke, dass für die meisten Veganer der Vegetarismus der Einstieg war - häufig bedingt durch ein einschneidendes persönliches Erlebnis, schlimme Bilder oder Filme, Zeitungsartikel oder ähnliches über Tierleid und Grausamkeiten... Ich finde auch, dass der nächste, weil logische und konsequente Schritt zum Veganismus dann nicht mehr so schwer ist, wie viele denken - eher im Gegenteil ! Es gibt ganz wunderbare und hilfreiche Bücher grade für den Einstieg, z. B. "Vegan" von Marc Pierschel und das gleichnamige von Kath Clements, "Ab heute vegan" von Patrik Bolk, "Ich bin dann mal vegan" von Bettina Hennig oder "Anständig essen" von Karen Duwe (das wohl bekannteste). Tolle Internetseiten sind z. B. "Achtung Pflanzenfresser - vegan für Anfänger", "vegane beratung", "provegan", "Peta bzw. Peta2", diverse Veganblogs, wo man mitschreiben und sich austauschen kann. Prima Rezepte findest du auf den Seiten "veganguerilla", "Laubfresser", dem "Tierrechtskochbuch", bei "die Umsteiger.blogspot", "koch`s vegan", dem "Rockn-Roll-Veganer" Jerome Eckmeier, auf "rohvegan", bei Nicole Just und "Kochen mit Ente". Mit Büchern fang ich erst gar nicht an, sonst wird das hier endlos, nur eines sei dir ans Herz gelegt, wenn du zur Uni gehst und es oft schnell gehen muss: "Lunchbox Revolution - Veggie to go" von Micaela Sternieri. Ich wünsch dir viel Mut und Freude auf deinem Weg, es ist nicht schwer, du wirst stärker mit der Zeit und selbstsicher darin werden und du bist nicht allein. Frag hier, wenn du Fragen hast und schau auch in die bisherigen Veganfragen bzw. die Antworten dazu.. Alles gute für dich - go vegan ! :) Gruß, Elsie

Das Schlimmste ist für mich den Verzicht auf Fleisch. Das ist nämlich mein Leibgericht. Deshalb war es ein sehr schwieriger Jahr für mich als ich versuchte auf Fleisch zu verzichten. Habe zu 95% geschafft. Alles andere Fisch, Eier, Milch, Käse, Quark hatte ich nie gemocht. Deshalb ist es auch nicht schlimm. Und so was wie Desserts und Kuchen verzichte ich wegen Erhaltung meiner Figur.

MainPrem 03.02.2015, 13:48

Und was die Einladungen betrifft, ich bin prinzipiell gegen das Essen, die nicht zu Hause vorbereitet ist. Und am bestem beim mir zu Hause. Die anderen verstehen es nicht immer, aber mein Verzicht auf Fleisch, Kaffee, Alkohol, Süßes... versteht auch keiner.

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Kaeselocher 03.02.2015, 17:34
Und so was wie Desserts und Kuchen verzichte ich wegen Erhaltung meiner Figur.

Jaja, damit darf man nicht Spaßen, ein Stück Kuchen und schon wird man zum nächsten Reinhard Calmund ;-)

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MainPrem 06.02.2015, 14:52
@Kaeselocher

Aber nach einem Stück Kuchen kommt auch der Zweiter und dann Dritter:) Und dann... baff und man hat paar Kilos, im Handumdrehen.

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Jedoch war ich mir bis vor Kurzem nicht im Klaren darüber, wie sehr auch die Milch- und Eierproduktion Tieren schadet.

Welchen Schaden erleiden denn Hühner aus Freilandhaltung die nicht mit Kraftfutter sondern Bio-Körnern aus eigenem Anbau gefüttert werden?

Freilich findest du solche Eier nicht in Fertigprodukten, das heißt aber nicht, dass du deswegen gleich ganz darauf verzichten musst. Nicht jedes Tiereuzeugnis schadet den Tieren, die Haltungsbedingungen können grundauf verschieden sein. Ein weiteres Beispiel ist der Honig - ohne einen Imker würden viele Bienenvölker mittlerweile verhungern.

Es sollte eher ein Verzicht auf industrielle Fertigwaren sein, denn diese sind es die Natur und Tier am meisten schaden. Frische Lebensmittel - am besten beim Bauern des Vertrauens geholt - sind immer ein Plus für Nachhaltigkeit und faire Anbau/Haltebedingungen. Die Industrie ist es die skrupellos mit Tier und Umwelt umgeht nur um höhere Profite zu erzielen.

Falls jemand von euch vom Fleisch essen oder auch vom Vegetarier-sein zum Veganer geworden ist, wie ist es euch dabei ergangen? Ist es nicht auf Dates, bei Essenseinladungen etc ziemlich schwierig?

Fast jedes Restaurant bietet auch etwas veganes an. Vegan ist nicht nur das, was industriell als "vegan" verkauft wird um den Umsatz zu steigern, sondern v.a. alles Gemüse, viele Salate, Kartoffelerzeugnisse, Brote, etc. Die Notlösung sind immer Pommes mit Ketchup, häufig kann man aber auch vegane Salate bestellen bzw. darum bitten, dass der Salat ohne Käse oder mit Essig-Dressing statt Joghurt-Dressing serviert wird. Mittlerweile gibt es aber auch viele Restaurants die speziell vegane Gerichte anbieten.

Auf Feiern kann man sein eigenes Essen mitnehmen oder mit dem Gastgeber absprechen ob bestimmte Speise nicht auch vegan angeboten werden können.

Die größte Umstellung ist wohl dass man sich nicht mehr einfach alles rein pfeifen kann, was gerade so herum liegt, sondern sich damit beschäftigen muss, was für Inhaltstoffe das entsprechende Produkt hat. Daraus resultiert - zumindest bei mir - eine gewisse Abneigung gegenüber Billigprodukten und Junk-Food, denn seit ich weiß wie minderwertigen diese Produkte sind möchte ich sie gar nicht mehr konsumieren.

Viele Konsumenten haben sich damit abgefunden, dass sie das essen/kaufen müssen, was die Industrie ihnen anbietet und in der Werbung als gut verkauft. Dabei ist es genau anders herum, die Industrie muss das anbieten, was der Konsument nachfragt, sonst gehen die Unternehmen pleite. So gesehen geben viele Konsumenten ihren Anspruch auf gesunde und hochwertige Lebensmittel freiwillig auf um im Gegenzug alles möglichst günstig kaufen zu wollen. In Deutschland ist das besonders schlimm.

Wer sich mit der Ernährung beschäftigt kann lernen dieses Verhalten zu hinterfragen. Das ist der beste Rat, den ich dir mit auf den Weg geben kann!

Peterxkcd 07.02.2015, 21:57

Weißt Du was Küken sexen bedeutet? Anscheinend nicht, sonst hättest Du die Frage nicht gestellt. Da hat sich das mit Bio-Eiern sehr schnell erledigt. ;-)

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Nö, ist in der Regel nicht schwierig. Die Leute gewöhnen sich dran. Das schwierigste sind die immer selben Sprüche.

ds geht ganz einfach: alle rtierprodukte weglasssen (milch/produkte begünstigen u. a. brust-, unterleibs-, prostatakrebs und osteoporose), ideal wäre fettarm pflanzlich zu essen, menschen sind von natur aus pflanzen- und keine frleishc- oder allesesser wie oft, aber falsch behauptet wird. siehe zu, dass deinen täglichen kalorienbedarf aus 80% komplexe kohlenhydrate, max. 10% fette (pflanzlich) und max. 10% proteine (auch pflanzlich) gedeckt wird, dfas ist die voraussetzung einer optimalen, dauerfahten gesundheit, natürlich wird das gewicht als nebenprodukt normalisiert.

Wobei es gibt doch noch Bio und son Zeugs? Also nicht alle tierischen Produkten sind mit Leid verbunden, oder?

WildazWip 03.02.2015, 10:16

für die Eierproduktion müssen immer neue Hühner und für die Milchproduktion neue Kälber produziert werden. Und die meisten der männlichen Küken werden dann entweder geschreddert oder vergast und die männlichen Kälber landen in der Mast bzw. werden beizeiten geschlachtet. Und da macht Bio dann auch keinen Unterschied! ... Und ne Kuh, die auf Hochleistungsnivau ständig Milch geben muss und nen Huhn, dass ständig Eier legen muss ... also, gut geht es denen auch nicht bzw.sind die irgendwann völlig ausgelaugt und werden auch nicht wirklich alt!

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HontaYO 03.02.2015, 10:50

Leider geht es den meisten Tieren in sog. Biohaltung nicht wirklich besser - wenn sie Glück haben, ist minimal mehr an Bewegungsfläche vorhanden, aber auch ihnen wird körperliche Gewalt und seelisches Leid angetan, der Nachwuchs entrissen - "WildazWip" hat das schon treffend beschrieben. "Bio" bezieht sich meist auf das Futter, ist Augenwischerei für den allzu gutgläubigen Verbraucher, damit wird viel Schindluder getrieben - wieder mal auf Kosten der Tiere ! Schau mal die Doku "Die Bio-Lüge" an...

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Peterxkcd 05.02.2015, 20:42

Genau, wenn eine Kuh Bio-Getreide bekommt, gehts ihr gleich super! :-D

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Idolon 09.02.2015, 13:02
@Peterxkcd

Aber BIO Eier sind doch aus Freilandhaltung oder? Bzw. was ist mit nur Freilandhaltungeiern? Sind die auch schlecht?

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