An Psychologen und psychologie interesisserte: Neue Umgebung, weit weg von allem

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6 Antworten

Du hast es schon erkannt, laß es einfach auf Dich zukommen und bleib offen. Wenn Du schon voreingenommen dort ankommst, wird man das merken und Dich auch entsprechend behandeln, also spiel nicht das Blümchen-rühr-mich-nicht-an. A*löcher gibt es überall, mal mehr und mal weniger, damit muß man leben, und nach einiger Zeit wirst Du auch wissen, wer das ist, und von wem Du Dich fernhalten solltest, aber davon brauchst Du Dich nicht seelisch ´runterziehen lassen. Und Entch3n hat recht, Hobbys (je mehr desto lieber, sofern die Zeit es zuläßt) sind die beste Methode, Gleichgesinnte zu finden.

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schliesse doch einfach mit dem unangenehmen kapitel des berufskolleg ab. das war einfach pech, was du da erlebt hast. du könntest dich erleichtert fühlen, dass diese phase endlich vorbei ist.

viel länger war ja wohl die zeit, in der du herumgereist bist, viele neue kontakte geknüpft hast. und dein natürliches selbstbewusstsein (prägung durchs elternhaus) hattest. falls du das momentan nicht sehen kannst, glaube mir, das ist nur verbuddelt, doch das frühere lebensgefühl ist noch da! und viel stabiler als diese neuste unangenehme erfahrung. und genau dort an diesem stabilen selbstbewusstsein kannst du wieder anknüpfen. immer und immer wieder.

du fährst ja an einen ganz neuen ort, dort weiss niemand, was du auf diesem berufskolleg erlebt hast, in welcher position du dich dort befunden hattest. jetzt hast du eine ganz neue chance. und die heisst auch, nicht nur reagieren, sondern auch agieren. du kannst selbst bestimmen, in welche studiengruppe du gehst, wie sympathisch du rüberkommen möchtest. bereite dich etwas vor, auf die für dich interessanten themen des studiums. denn über gemeinsame interessen finden leute am leichtesten zusammen. dann bist nicht du und dein innerstes ein thema (für dich) sondern irgendein übergeordnetes thema, über das ihr dort am neuen studienort sprechen könnt, du dich mit deinem wissen zeigen kannst.

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Ich kenne dein Problem von meinen Lehrgängen bei der BW, ich hatte mir ein neues Hobby gesucht und mich an den Orten an dennen ich war z.B. ins Fitnnes Studio eingeschrieben, da lernt man immer Leute kennen.

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Du kannst diese Distanz als einen echten positiven Aspekt nutzen. Ich meine, keiner wird dich in diesem 570km entfernten Ort kennen. Keiner kann dir gegenüber Vorurteile hegen, weil keiner dich kennt. Du hast jetzt eine Chance, dass ich, welches in dir steckt heraus zu holen und wieder allen zu zeigen. Am neuen Ort brauchst du dich nicht zu verstecken. Sei wieder die, die du mal warst. Und auch wenn es vielleicht schwer klingt, denk einfach am ersten Tag daran offen zu sein und mit den Leuten gleich zu reden. So brichst du schnell das Eis. Und wenn du eben ein bisschen aufgedreht bist, wenn juckts....

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Ich bin zwar keine Psychologin, glaube aber, Dir einige Tipps geben zu können.

Als junges, damals gerade volljährig gewordenes Mädchen (mit 21 Jahren!), zog ich auch in eine mir fremde Stadt, ca. 200 km von meinem Elternhaus entfernt, was ziemlich ländlich gelegen war.

Also: Neue Umgebung, neue Menschen, neue Lebensumstände, also alles neu...

Das war eine große Herausforderung, mit der neuen Lebenssituation zurecht zu kommen!

Anfänglich ist es nicht so einfach, aber man sollte durchhalten, immer Neues erfahren und offen sein für alles, was auf einen zukommt. Ich habe es geschafft und bin heute froh, diesen damals für mich entscheidenden Schritt vorgenommen zu haben.

Mein Tipp:

Habe keine Angst (Angst hemmt und engt ein!), sondern sei offen für alles, was neu auf Dich zukommt.

Gehe freundlich auf Menschen zu, bitte sie gegebenenfalls, Dir weiterzuhelfen; dann tun sie das auch.

Verhalte Dich natürlich (nicht arrogant oder besserwisserisch) und sei aufmerksam, andere Menschen in ihrer Denkweise zu verstehen und Dich entsprechend anpassen zu können.

Dann wird alles super klappen! Beste Wünsche für Dein neues Vorhaben!

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Hallo Suse1991,

sieh es einfach als Chance für einen Neuanfang.

Vergiss die alten Ängste und Hindernisse.

Geh offen auf die Menschen zu - so wie du früher einmal warst.

Was sollte dich daran hindern?

Ich bin damals auch 200 km entfernt von meinen Eltern gezogen. War eher der Einzelgänger. Aber dennoch ist es mir nicht schwergefallen, neue Kontakte zu knüpfen, die manche Höhen und tiefen überstanden.

Alles Gute

Virginia

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