An Ofen verbrannt, keine brandsalbe da

8 Antworten

Du weißt genau dass es da keine anderen Zaubermittelchen gibt. Kühlen und aushalten ist das was du tun kannst. Mach auf keinen Fall die Blase ab, die tote Haut schütz das rohe Fleisch darunter. Wenn du das abpuhlst brennt dann alles was daran kommt wie die Hölle! Und lass die Finger von allen nichtmedizinischen Zauberwerken! Wasser ist das einzig gescheite wenn keine Brandsalbe da ist.

Nicht nur das; wenn man abpuhlt, kann es eine Infektion geben.

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Also lass erstmal den Waschlappen drauf und vllt mit normaler kühl Creme eincremen und steril verbinden und natürlich aufjedenfall kühlen

Sofort unter kaltes (!) laufendes Wasser halten, bis es nicht mehr weh tut. Auf KEINEN Fall Öl oder Butter drauf tun sondern höchstens das Eiweiss von einem rohen Ei.Gute Besserung

Quark und ähnliches ist nicht wirklich gut, du solltest die Hand noch viel länger mit fliessendem Wasser kühlen (MINDESTENS fünf Minuten am Stück) und dann steril verbinden. Und morgen früh direkt zum Arzt.

Nur kleine Verletzungen kühlen

In punkto Erste Hilfe galt lange Zeit die Empfehlung: „kühlen, kühlen, kühlen“. Der Grund dafür war die Annahme, dass sich damit die Tiefenwirkung der Hitze verhindern lässt. Heute weiß man, dass das nicht der Fall ist. Bei kleinflächigen Verbrennungen oder Verbrühungen ersten Grades, etwa am Finger, kann der erste Schmerz gelindert werden, indem die betroffene Stelle einige Minuten unter fließendem, handwarmen Wasser gekühlt wird.

Wann muss man zum Arzt

Ein Arzt sollte größere Schädigungen zweiten Grades auf jeden Fall untersuchen. Bei Erwachsenen ist die Verletzung lebensbedrohlich, wenn zehn Prozent der Körperoberfläche betroffen sind, bei Kindern bei fünf Prozent. Darüber hinaus sollte ein Arzt hinzu gezogen werden, wenn Gesicht, Genitalbereich oder Gelenke betroffen sind oder wenn der Verdacht auf eine Infektion besteht - also bei Rötungen rund um die verbrannte Stelle oder bei Eiterbildung. Verbrennungen und Verbrühungen dritten Grades müssen immer ärztlich behandelt werden.

Diese Hausmittel taugen nichts

Früher häufig genannte Hausmittel wie Zahnpasta oder Mehlteig sind nicht sinnvoll. Darauf sollte man unbedingt verzichten, warnen Mediziner nachdrücklich. Denn sie erschweren oft die anschließende ärztliche Behandlung und die Wundheilung.

Die Art der Schäden ist bei Verbrennungen und Verbrühungen vergleichbar: Beide führen zu einer Schädigung der Haut. Ihre Schwere hängt ab von der Tiefe und der Größe der betroffenen Fläche. Je mehr Hitze einwirkt, desto tiefer wird die Gewebezerstörung.

Mediziner unterscheiden drei Kategorien von Verbrennungen. „Bei Verbrennungen ersten Grades ist nur die Oberhaut verletzt und stark gerötet“, erklärt der Bundesfeuerwehrarzt und Intensivmediziner Hans-Richard Paschen.

Bei Verbrennungen zweiten Grades ist zusätzlich zur Oberhaut auch die darunter liegende Lederhaut verletzt. Neben der Rötung bilden sich Blasen.

Bei Verbrennungen dritten Grades sind alle Hautschichten betroffen. Die Zellen samt den Nervenzellen sterben ab. Die Haut verfärbt sich schwarz.

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