An Gott und Evolution glauben?

25 Antworten

Die Evolutionsbiologie ist bemüht, die stammesgeschichtliche Entwicklung der Lebewesen auf der Erde nachzuvollziehen, und nicht, Aussagen über die Existenz von irgendwelchen Göttern zu machen. Insofern schließen sich die Akzeptanz ihrer Forschungsergebnisse und der Götterglaube prinzipiell nicht aus.

Wenn man davon ausgeht, dass z.B. zum christlichen Glauben auch die wortwörtliche Auslegung der gesamten Bibel gehört, werden abweichende Vorstellungen natürlich damit ausgeschlossen. Solche Fundamentalisten, von denen einige ja schon gewantwortet haben, lehnen dann Evolutionstheorie und andere Modelle der Geologie, Physik und Kosmologie vehement ab, ohne sich überhaupt einmal unvoreingenommen damit beschäftigt zu haben.

Hallo dasruben,

ja, ich denke das kann man schon.

Gott ist allmächtig, so der Glaube.

Der Mensch ist in seinem einfältigen Denken stets bemüht die Welt zu erklären.

Da spricht ja auch nichts dagegen. Aber Wissenschaft beweist nicht, dass es Gott nicht gibt.

Ich glaube, dass wir ein ganz großes, vor allem sprachliches und auch geistiges Problem haben.

Es geht los damit, dass Gott immer als Mann "gedacht" wird, aber es heißt, du sollst dir kein Bild von Gott machen. Also könnte Gott auch weiblich oder eben ein Geistwesen, kein Gespenst! sein.

Wenn Gott ein Geisteswesen ist und in einer uns unbekannten Dimension existiert, nämlich vor, mit und nach uns genauso wie in und um uns, dann bekommen wir eine kleine Vorstellung davon, dass es wohl zu schwer für uns zu begreifen ist.

Es gibt eine Geschichte über die Ewigkeit:

"Jeden Tag zu einer bestimmten Stunde kommt ein kleiner Vogel auf den höchsten Berg geflogen und wetzt seinen Schnabel daran.

Dies tut er jeden Tag und wenn der ganze Berg abgewetzt ist, dann ist eine Sekunde der Ewigkeit vorbei."

Wenn wir dies bedenken und begreifen können, dann lässt sich damit auch die Zeitspanne der Entstehungsgeschichte der Welt erklären.

Wenn wir unseren Geist über die Dimensionen hinaus öffnen könnten, dann würden wir mehr begreifen können.

Der Mensch an sich hat seinen Glauben, andere haben einen anderen Glauben. Die einen glauben an die Wissenschaft, die anderen an Gott und wieder andere an die Macht es Universums.

Was aber der rechte Glaube ist, das kann keiner sagen. Und wenn wir fähig wären einfach in all unserer Unterschiedlichkeit in der Liebe zu leben, dann hätten wir wohl die rechte Art zu leben gefunden.

Denn die Vielfältigkeit ist das, was unser Leben bereichert.

Wir sollten aufhören zu bewerten, zu urteilen, sondern demütig dem Leben gegenüber sein.

(Sorry, da fange ich an Prediger zu werden.... 'tschuldigung)

LG Mata

Natürlich kannst du das. Die Evolution des Universums und die (scheinbare) Entwicklung sind ja nur Wandlung von Energieformen. Und nach dem Energieerhaltungssatz besteht alles aus nicht erzeugbarer Energie. Die meisten streng wissenschaftlich orientierten ahnen gar nicht (oder blenden bewusst aus), dass "nicht erzeugbare Energie" im Grunde synonym mit "Gott" ist, da beides praktisch schon "ewig" vorhanden ist...


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