An Gott glauben (ich bin mir unsicher) im Christentum?

12 Antworten

Zum einen würde ich gerne daran glauben weil es einen vielleicht eine Art Sinn oder sonstiges gibt?

Viele Menschen sind der Meinung, dass Gott dem Leben Sinn gibt. Mir ist mein Glaube sehr wichtig. Ich finde es schön, wenn Menschen aus ihrem Glauben Hoffnung, Trost und Kraft schöpfen können. Ein solcher Glaube kann das Leben meiner Meinung nach sehr bereichern.

Ich finde am Christentum u.a. schön, dass man an einen liebenden, gnädigen Gott glaubt und das die Nächstenliebe sehr wichtig ist.

Andererseits fehlen leider die nötigen Beweise dafür .

Es gibt meiner Meinung nach durchaus gute/überzeugende Gründe/Argumente, um an Gott zu glauben. Ich schreibe hier immer, dass ich an Gott glaube. Ich sage nicht, dass ich Beweise habe. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Es gab eine Philosophin, Edith Stein (geb. 1891) , die bis ca. zu ihrem 21. Geburtstag an keinen persönlichen Gott glauben konnte und wollte. Jedoch war sie von großer Wahrheitsliebe geprägt ... und ihre große Liebe zur Wahrheit führte sie schließlich zu einem tiefen Glauben an Gott. Sie wurde 1942 im KZ Auschwitz hingerichtet.

So ähnlich ging es auch einem der größten Literaturwissenschaftler, C.S. Lewis und anderen Menschen. Eine tiefe Sehnsucht nach Wahrheit oder nach Liebe ist nicht bei allen Gott Gläubigen gleich groß. Aber so eine Sehnsucht ist sehr hilfreich, damit man sich auf den Weg macht und herausfindet, was einem wichtig ist.

Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und nach Seinen Willen zu leben. Auf diese Weise ist es möglich, das eigentliche Leben zu finden und eine Bedeutung, die weit über das irdische Leben bis ins ewige Leben in Herrlichkeit bei Gott hinausreicht.

Für mich gibt es einfach viele Gründe dafür, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat und dem es gefallen hat, sich uns in der Bibel zu offenbaren (die Bibel selbst, die Historizität der Auferstehung Jesu, erfüllte biblische Prophetie, die Schöpfung usw.).

Wenn Du da unsicher bist kannst Du Dir doch andere "Götter" aufsuchen als ausgerechnet so einen kleinen semitischen Einzel - "Gott".

Der Mensch schuf tausende "Götter", suche Dir ein paar davon aus.

Oder befreien Dich von allem absurden "Götter" - Glauben und lebe in der Realität. Denn die ist völlig "götter" - frei

Tja, da befinden wir uns in der gleichen Situation. Ich würde auch gern an Gott glauben, habe aber keine Beweise für seine Existenz. Auf der anderen Seite kann ich ihn manchmal "fühlen", wie es ja viele Religionen beschreiben. Dann kommt aber mein logischer Verstand und sagt: "Das bildest du dir nur ein, du erzeugst dein "Gottesgefühl" selbst". Deswegen glaube ich eigentlich nicht an Gott, würde mich aber trotzdem als Agnostiker bezeichnen. Ich habe mich mit vielen Religionen beschäftigt, und nur der Buddhismus kann "Beweise" liefern. Natürlich nicht für alles, aber er macht am meisten Sinn. Deshalb würde ich den Buddhismus als meine Lieblings-Religion bezeichnen. Da gibt es keinen Gott, nur logische Erklärungen. Das Christentum ist mir da meistens zu radikal, und man kann die wahre Lehre von Jesus sowieso nicht mehr erkennen, da die Bibel höchstwahrscheinlich gefälscht wurde.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich hab Ahnung

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