An Gott glauben? Ých weiß nicht..

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75 Antworten

Von Leuten, die an einen allwissenden, allmächtigen, transzendenten Schöpfer glauben habe ich generell keinen guten Eindruck.

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Kommentar von Iflar
09.06.2014, 23:16

Jetzt aber mal nicht so voreilig hier! Es gibt auch eine Menge gläubiger Menschen, die einen guten Eindruck hinterlassen.

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Kommentar von catchan
10.06.2014, 09:34

Von Leuten, die andere Leute wegen ihrers Glaubens verurteilen und noch nie was von Artikel 4 im Grundgesetz bei den Grundrechten gehört haben, habe ich generell keinen guten Eindruck.

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Kommentar von honeybadgermara
10.06.2014, 13:04

Ich bin Atheist, aber das ist ein Vorurteil.

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Kommentar von MeGusta97
10.06.2014, 13:44

Und alleine durch diese Aussage vermittelst du mir einen äußert unsympathischen, intoleranten Eindruck. Naja, scheint als hätte ich nichts für dich übrig, egal welcher Glaubensrichtung ich angehöre oder nicht, das spielt hier keine Rolle mehr.

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Kommentar von Hallemachallema
10.06.2014, 16:16

Das ist eine sehr naive Ansicht. Wenn du dich ein wenig in Philosophie bildest, wirst du mit ein bisschen Verständnis schnell merken, dass die Frage nach der Existenz eines Gottes letztendlich nicht beantwortbar ist. Ich selbst bin zwar religionslos, sehe aber ein, dass naturwissenschaftliches Denken seine Grenzen hat, auch wenn dieser Gedanke weit über die Vorstellungskraft des durchschnittlichen Menschen hinausgeht.

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Die Aktivität in einer Kirche sagt nicht als einziges etwas über den eigenen Glauben aus. Wichtiger ist, was man selbst glaubt oder glauben möchte, wonach man lebt und ob dies im Einklang damit ist, woran man glaubt und was einem als richtig und wichtig erscheint.

Es gibt immer jemanden, der sich über andere gern lustig macht, der seinen Unmut darüber zum Ausdruck bringt, was er nicht versteht, ja nicht einmal verstehen will.

Ich respektiere die Menschen, so wie sie sind. Ich versuche sie nicht von dem abzubringen, was sie für sich als richtig sehen. Wenn sie meinen Rat haben möchten, gebe ich auf ihre Fragen die Antworten, die ich als für mich richtig ansehe. Ob sie es annehmen oder nicht, liegt allein in deren Entscheidung. Sicher kann man ein solches Niveau nicht von jedem erwarten, aber man kann darauf hoffen und sie so behandeln, als wären sie soweit.

Ich weiß nicht, gegen welche der 10 Gebote verstoßen hast, aber erstens ist es nebensächlich, solange Du dafür wirklich nach Vergebung suchst, denn diese Suche, sofern sie von Herzen kommt und demnach ernst gemeint ist, nennt sich Reue und der Versuch der Umkehr. Die Sünden definieren nicht, ob Du glaubst oder nicht glaubst, sondern wenn Du Dir wünschst, dass Du durch Gott und Jesus Christus Vergebung finden kannst, dann glaubst auch an sie. Mach Dich nicht selbst fertig, weil Du Zweifel wegen Verfehlungen hast, sondern versuche im Einklang mit Deinem Gewissen zu leben und Dir wird Vergebung dadurch offenbar, dass Du Frieden zwischen Deinem Gewissen und Deinem Bewusstsein findest. Mag sein, dass die Bibel Vergebung anders beschreibt, aber wenn man mal wirklich darüber nachdenkt, stellt sich doch die Frage, was Vergebung wirklich ist? Ist nicht die beste Vergebung die, welche in Form von Frieden zwischen dem eigenen Gewissen und Bewusstsein ist? Denn das ist es, was man vor sich selbst nicht verbergen kann, alles andere wäre äußerlich und könnte über die eigene Gedankenwelt hinwegtäuschen, aber dieser Friede ist nichts, was man für sich vortäuschen kann.

Wenn Du glauben möchtest, lass diesen Wunsch für Dich wirken und Du wirst schnell merken, wie dieser Glaube stärker wird, vor allem wenn Du beständig daran arbeitest, diesen zu stärken, indem Du ein Fundament aus eigener Gewissheit dafür aufbaust. Doch wenn man nicht an dem eigenen Glauben arbeitet, fängt das Fundament, egal wie stark es ist, auch an, wieder schwächer zu werden. Es gibt kein Stagnieren in dieser Hinsicht, denn der Mensch ist ein "Gewohnheitstier" - was bedeutet, dass er in seiner Lebens- und Denkweise immer von seinem jeweils gegenwärtigen Standpunkt zu einem gewissen Maß flexibel ist - zum Guten wie zum Schlechten.

Wenn Du etwas Gutes anstreben möchtest, suche Dir ein Ziel, das Deinem persönlichen Glauben, Deinem idealen Ziel am ehesten entspricht. Versuche, die Ideale, die damit verbunden sind, in Deinem Leben als Teil Deines Selbst anzunehmen. Sicher wirst Du durch Verlockungen und Fehlentscheidungen hin und wieder Fehler machen. Niemand ist vollkommen. Man fällt nicht, um sich in Selbstmitleid hinzugeben, sondern damit man lernen kann, wieder aufzustehen. Wenn Du einen Fehler gemacht hast, ist es gut, dies zu erkennen, aber nicht um Dich selbst zu verurteilen, sondern um zu versuchen, es in Zukunft besser zu machen.

Wenn Du an Gott glaubst oder glauben möchtest, ein kleiner Tipp: Christus stellte die Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen als die wichtigste Eigenschaft eines Christen dar. So wie er diese vorlebte, ist sie ein extrem hohes Ideal, welches man kaum erfüllen kann, ja sogar seine Feinde zu lieben, aber man kann danach streben, die eigene irgendwann Nächstenliebe so weit zu entwickeln, indem man immer (wieder) daran arbeitet, die einzelnen Eigenschaften dieser Nächstenliebe zu verbessern. Gott ist Liebe, sowohl der Vater als auch der Sohn. Nicht Strenge, Furcht, Eifersucht oder ähnliches ist mit dieser Liebe vereinbar, sondern Vertrauen, Vergebung, Geduld, Verständnis und so weiter. Deshalb sandte der himmlische Vater seinen Sohn, deshalb nahm der Sohn durch das Sühnopfer die Schuld aller, die an ihn glauben, auf sich, damit all diejenigen, die an ihn glauben, dadurch Vergebung finden können. Wer nicht an ihn glaubt, sieht sicher auch eine andere Möglichkeit, irgendwann diesen Frieden zu finden, nur wird ihm das Sühnopfer Christi in seiner Sichtweise vermutlich erst einmal nicht viel bringen.

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Das ist so eine Sache, da kann man dir nicht eindeutig antworten, weil du das für dich selber entscheiden mußt. Ob du an Gott glaubst, ist auch eine Sache, mit der du dich vermutlich noch öfters auseinandersetzen wirst. Manchmal glaubt man, daß man ihn spürt, vielleicht fühlt man auch ein Gebet erhört. Manchmal ist es so, daß man es eher logisch findet, wie der Mensch zu der Erklärung einer Gottheit kam. Vielleicht hast du auch mal das Gefühl, daß es so etwas wie einen Gott geben muß, aber nicht so, wie er allgemein gesehen wird. Das ist etwas, das mußt du für dich selbst entscheiden. Man kann weder beweisen, daß es Gott gibt, noch daß es ihn nicht gibt. Deshalb heißt es ja "glauben" und nicht "wissen". Was ich dir nur für einen Tip geben kann: Distanzier dich von dem was Einrichtungen wie die Kirche vorgeben, wie Glauben und Religion ausgelebt werden müssen. Es gibt viele Facetten, und du mußt für dich entscheiden, wieweit du was für dich annimmst. Ich selber kann aus meinem großen Bekanntenkreis sagen, daß es so eine Schnittmenge gibt, in der sich viele meiner gläubigen und meiner ungläubigen Freunde wiederfinden. Viele gläubige Christen halten vieles für falsch, was vorgegeben wird. Z.B. daß jede kleine Lüge schon eine Sünde ist oder überhaupt viele mittelalterliche Vorstellungen auch jetzt noch im Kirchenkanon stehen... Im Gegensatz dazu kenne ich auch Leute, die atheistisch aufgewachsen sind, aber für sich selber sagen, daß es da schon etwas geben muß, daß die Welt so geschaffen und arangiert hat, daß sie so funktioniert, wie sie es tut. Also, daß es kein Zufall sein kann und daß es möglich ist, daß es ein Wesen gibt, das das quasi so gebastelt hat und dem nahekommt, was gläubige als Gott bezeichnen, auch wenn die die einzelnen Geschichten in der Bibel für sich gesehen nicht glauben.

Ich sag mal so, es ist vielleicht auch nicht so wichtig, was du genau glaubst. Wichtig ist, daß du die Lehre verstehst, die im Grunde dahinter steckt. Du sagst als Beispiel die 10 Gebote. Überleg mal, warum es die gibt. Die sollen ja helfen, das Zusammenleben zu regeln. Schlägt das denn Fehl, wenn du für dich selbst eine Ausnahme festlegst, wann du meinst, daß sie da angebracht ist? Wenn du z.B. lügst, weil du jemanden nicht verletzen willst (und das macht jeder automatisch) ist das doch sicher weniger schlimm, als wenn einer ständig stiehlt und sich am Besitz anderer bereichert.

Das sind jetzt aber nur mal Aspekte, die ich dir mitgeben kann. Entscheiden mußt du es selbst. Und für diese Entscheidung muß man sich auch manchmal viel Zeit nehmen.

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Kommentar von M0naMaus
10.06.2014, 14:30

Kaum wird eine Frage über Gott bei GF gestellt, kommen die ganzen Prediger und Gottesvertreter raus :D Es ist eine wahre Schau hier, geradezu belustigend. Und wie alle diesen "...aber entscheiden musst du es ganz allein" Satz bringen, aber vorher einem 30 Zeilen vorbete, warum man unbedingt an Gott glauben sollte ;-)

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Es macht keinen Unterschied an welchen Gott du glaubst. Ob du jetzt einen Gott hast oder viele. Die Frage ist eher was hast du davon ? An einen Gott oder mehrere zu glauben kann dich tolerant oder intolerant anderen Auffassungen gegenüber machen. Der Glaube an übernatürliche Wesen bietet dir eine Möglichkeit Rückhalt in dieser sinnlosen Welt zu finden. Er bietet dir Voraussetzungen und Normen, sowie "Glaubensbrüder/-schwestern. Ich persönlich glaube an keinen speziellen Gott, obwohl ich christlich bin, zumindest von der Konfession aber man wird am Anfang ja nicht gefragt. Ich schließe es nicht aus, dass es einen Gott geben könnte, ebenso mehrere. Ebenso könnte es sein das es auch gar keinen solchen bzw solche gibt. Wer weiß das denn schon? Eine Antwort wirst du in deinem jetzigen Leben nicht finden. Vielmehr was du glaubst das ist auch. Heißt wenn du an die Götter oder an den Gott glaubst, dann gibt es diese oder ihn. Wenn nicht, dann halt nicht. Die Welt die DU siehst, siehst auch nur DU, es ist deine subjektive Welt. Demnach glaube ich nicht direkt an einen Gott oder Götter sondern vielmehr an das unendliche Ungewisse. Wobei ich nicht einmal sicher sein kann ob ich in meinem jetzigen oder in anderen Leben, gesetzt dem Fall es gibt solche, jemals eine Antwort darauf finden werde.

Also als direkte Antwort jetzt auf deine Frage: Glaube an was auch immer du Glauben möchtest, und handle stets so, dass du mit dir stets mit dir im Reinen bist. Sei dabei stets tolerant und aufgeschlossen anderern gegenüber und wachse mit deinen Erfahrungen, auf dass wir alle niemals auslernen mögen. ^^

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Den Glauben musst du zunächst für dich alleine finden. Die anderen haben gar nichts damit zutun. Dich kann niemand zwingen, mit anderen darüber zu sprechen.

Genausowenig kann man dich zwingen, alles Geschriebene als wahr anzuerkennen. Die Schwierigkeit ist aber, wenn du nur einen Teil der erwählten heiligen Schrift glaubst, dass das natürlich unheimlich willkürlich ist und du dich immer fragen musst, ob es denn wahrscheinlich ist, dass genau das, woran du glauben möchtest, wahr ist.

Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es leider nur ganz oder gar nicht geben kann.

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Also ich glaube an Gott. Ich werde sicherlich auch mal komisch angesehen wenn ich das irgendwann mal erwähne, weil das dann zufällig auf dieses Thema kommt (gerade in meinem Freudes – und Bekanntenkreis wissen das längst nicht alle) aber, kommt es irgendwie zur Sprache sage ich kurz ich glaube an ihn und weswegen das so ist.

Da gibt es dann genug die das oder das dagegen sagen aber dann entgegne ich das ich ihn nicht bekehren will, sondern lediglich meinen Standpunkt geäußert hatte, weil wir auf das Thema kamen und woran er glaubt ist mir vollkommen latex, denn selbst wenn er auch an Gott glauben würde glaubt er auf seine Weise daran und nicht auf meine.

Klar wenn man sich das von der wissenschaftlichen Seiet her ansieht ist das vielleicht alles zu widerlegen aber dagegen wehre ich mich auch nicht (zumindest nicht so wie die Kirche die ja das ja beinahe als Ketzerei abtut).

An Gott zu glauben kann sehr unterschiedlich sein. Ich gehe z. B. nicht in die Kirche denn im Namen der Kirche sind früher viele Verbrechen verübt worden und das wird immer ein Makel für mich bleiben.

Ich bete auch nicht zu Gott, ich halte mehr so was wie Zwiegespräche (in Gedanken) denn Gott weiß was ich will (ich sage immer er lenkt meine Schritte) und deshalb muss ich mich nicht in einer stillen Kammer hinknien und laut zu ihm beten.

Und das mit dem ob er mich hört kann ich auch mit ja beantworten. Ich brauche hin und wieder mal dies oder das (nichts wichtiges) aber ich sage das dann z. B. zu Kumpels und oft habe ich das dann nur einen Tag später ganz zufällig beim Sperrmüll gefunden (kein Witz) ich bin dann wirklich nur ganz zufällig anstatt den gewohnten Weg zu nehmen, in eine Seitenstraße eingebogen die ich normalerweise nicht so häufig durchquere und da stand das dann. Und selbst im Koran (in dem ich irgendwann mal einige Suren gelesen hatte) stehen Dinge die erst beinahe 1000 Jahre später durch die Wissenschaft belegt worden sind und all das kann einfach kein Zufall sein.

Und falls die Frage auftaucht warum ich dann keine Geldsummen finde oder im Lotto gewinne, Geld ist nichts wichtiges, wir machen daraus immer einen Riesenfilm aber ich mache mir nicht viel aus Geld. Ich bin zwar nicht reich aber auch nicht unglücklich darüber, denn es ist nur Geld und Gesundheit oder ein langes Leben kann man sich davon nunmal nicht kaufen egal wie reich man jemals sein wird. Ein (altes indiansiches) Sprichwort der Cree sagt: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

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Hallo :)

Das ist eine schöne und wichtige Frage, weil die sich wahrscheinlich von jedem mindestens einmal im Leben gestellt wird. Ich habe mich das gleiche gefragt vor einiger Zeit.

Ob es Gott gibt oder nicht, kann man nur entdecken, wenn man ihn sucht. Du bist ja grade auf dem Weg. Ich denke, jeder der ihn sucht, findet ihn. Gott versteckt sich nämlich nicht.

Jetzt zu der Frage, ob es peinlich wäre, an Gott zu glauben. Das hängt in erste Linie von dir ab und danach von den Leuten, denen der Glauben missfällt. Wie du hier bei gutefrage.net siehst, gibt es von der zweiten Gruppe sehr viele, die ihre Meinung leider auch oft sehr aggressiv und verletzend publizieren. Mich treffen die Nachrichten schon ziemlich und es macht mich traurig, wenn Leute über meine Religion herziehen.

Das könnte ein guter Grund sein, dass man sich vielleicht peinlich fühlt. Mit dem Alter hat das glaube ich gar nichts zu tun. Ich z.B. bin 18 Jahre alt und mittlerweile sehr gläubig. Ich fand es anfangs sehr schwierig, weil ich in einer Gegend wohne wo es sehr wenige Gläubige gibt. Mich hat der Atheismus ziemlich verschreckt. Ich hab mich nie richtig getraut zuzugeben, dass ich katholisch bin. Aber ich bin es. Und mit Freude. Ich fühle mich einfach besser, seit dem ich dazu stehe. Mein Glaube ist ein Teil (sogar der größe Teil) von mir!

Ich glaube, dass man sich kaum über jemanden lustig machen wird, der wirklich glaubt. Wenn eine Person ankommt und sag "Naja, ja ich glaube zwar, aber irgendwie auch nicht" dann bietet es eine gute Angriffsfläche zum Lustigmachen. Ich allerdings habe kaum mehr Problem, dazu zu stehen. Ich kann auch über meinen Glauben diskutieren. Wenn jemand in meiner Gegenwart anfängt über die Kirche herzuziehen, sage ich gleich am Anfang, dass ich dazu gehöre. Die Leute respektieren das. Sie zügeln sich dann jedenfalls in der persönlichen Schiene des Gesprächs, weil sie merken, dass die Gläubigen, die Katholiken (von denen die Meisten einfach eine falsche Vorstellung besitzen) auch ganz normale Menschen sind. Man sieht einem ja auch nicht an, ob er gläubig ist oder nicht. Genauso gut könnte man sich darüber lustig machen, dass jemand die Evolutionstheorie glaubt. Das ist schließlich auch nur eine Theorie..

Also liebe Grüße, wenn du willst können wir auch persönliche Nachrichten schreiben, falls du noch Fragen hast :)

PS: Ich glaube Pfingsten hat dir den heiligen Geist gebracht. Er entflammt wohl deine Interesse an Gottes Freundschaft! Das freut mich :))

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Kommentar von Brighet
11.06.2014, 07:32

DH. Eine sehr gute Antwort Gottes Segen Brighet

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Es ist allein deine Entscheidung, ließ dir am besten die Bibel durch oder den Koran, ich bin für den Islam, aber ist völlig deine entscheidung. Wenn deine 'Freunde' dich deswegen mobben bzw. auslachen würden, dann sind sie keine Freunde. Ich bin mir völlig sicher, das es Gott gibt, aber jetzt mal aus nicht religiöser Sicht: Gäbe es Gott nicht bzw. keiner würde an ihn glauben, wäre die Welt nur voller hass erfüllt und jeder würde sich belügen,betrügen und schlimmeres. Über den Christentum kann ich dir nichts sagen, tut mir Leid. Aber dann noch etwas zum Islam: Islam ist arabisch und bedeutet Frieden. Eigentlich ist der Islam eine schöne Religion, aber (und das muss ich jetzt leider zugeben) verhalten sich so viele Muslima so unmöglich (ddarunterb versteht sich kein Respekt zu anderen Religionen) weshalb der Islam einen sehr schlechten Eindruck hat. Viele Moslems verwenden ja Gewalt bei ihren Kindern, was nicht so gut ist, aber man muss ja auch seine Grenzen zeigen und das kann man auch mit Bestrafungen machen, aber das reicht manchmal even nicht aus. Steht ja auch in der Bibel das wenn man die hiebe auslässt, erzieht man sein kind nicht richtig. Okay, meine Antwort ist ja viel länger als ich gedacht hab :o Naja, egal. Ich wollte noch übrigens sagen: Ich bin 11 und beschäftige mich sher mit dem Thema. Kümmer dich doch am besten etwas um das Thema und experimentier herum. Du wirst sicher schon den richtigen Weg finden.

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Kommentar von geegeeone
10.06.2014, 11:00

Bitte entschuldige, aber wie viele Menschen leiden heute gerade, weil andere meinen, im Sinne Allahs zu handeln. Sicher will auch kein Moslem, dass so etwas geschieht. Aber wie viele von denen äußern sich öffentlich dazu und verlangen, dass gegen diese Verbrechen gehandelt wird? Wenn ich Mohammed beleidige oder die Religion, dann sind schnell tausende da, die meinen Tod wollen.

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Mir ist es egal, ob einer an Gott glaubt oder nicht.

Ich reagiere nur allergisch, wenn mir einer erzählen will, dass es ohne an Gott zu glauben ja gar nicht gehe.

Wie du erkennen kannst, glaube ich nicht an Gott. Was die Gebote anbelangt: wie viele Gläubige halten sich wirklich zu 100 Prozent an Forderungen, die mal vor etlichen Jahren erstellt wurden? Da gibt es mehr als genug Scheinheilige.

Das Leben lässt sich nicht vom (Nicht-)Glauben beeinflussen, behaupte ich.

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Die Vorstellung das auf den Wolken ein alter man mit Grauen bart sitzt ist an sich auch nciht ehrnstzunehnmen. Aber du musst dir überlebgen wie alles was du siehst und auch nicht sihst erschffen wurde. Durch Zufall? SIcher nicht. Meiner meinung muss es eine höhere macht geben die alles erschaffen hat den anders gibt es keine erklärung für ALLES. Die Wissenschaft erklärt zwar Wie etwas ist aber nicht WARUM es so ist. Die 10 Gebote sind zwar gut wenn du sie einhälst ist aber keine Pflicht ich denke das 98% aller Menschen diese Gebote shconmal gebrochen haben also mach dir da keine Gedanken. Am ende ist es deine entscheidung ob du an Gott glaubst oder nicht meiner meinug nach gibt es ihn und diese erkenntniss hilft mir bei allem. z.b warum es Untwerrer und katastrophen gibt, Durch einen Gottglauben ergibt alles einen Sinn. Aber es ist deine Sache am ende

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Mit Naturwissenschaft und Logik kommt man bei diesem Thema nicht weiter. Wie willst du denn erklären, was den Urknall ausgelöst hat und was davor war? Ich würde die Begriffe 'Religion' und 'Gott' getrennt behandeln: Religionen sind menschliches Kulturgut und die heiligen Schriften stammen wohl eher nicht aus göttllicher Feder. Aber die Welt mit Naturwissenschaften zu erklären und abzulehnen, dass es etwas jenseits naturwissenschaftlicher Vorstellungen gibt, ist sehr niedrig, denn es ist im Prinzip nichts anderes als 'Was ich nicht sehe, dass ist auch nicht da.' Jenseits der menschlichen Vorstellungskraft existierende Sachen, wie beispielsweise die Unendlichkeit, wären dann aber nicht so einfach zu beschreiben, wie es die Religionen machen. Sie wären im Gegenteil für Menschen gar nicht fassbar und daher auch nicht beschreibbar, außer dass man sagen kann, das sie da sind. Nicht umsonst sagt man in der Mathematik zu 'unendlich' auch 'nicht definiert'.

Ich selbst fühle mich keiner Religion zugehörig und glaube auch nicht an einen Gott, wie ihn das Christentum, der Islam oder andere Religionen beschreiben. Zu sehr kommen mir solche Gottesbilder nach Mensch-Extrakten vor. Ich bin auch dagegen, dass im Namen des Glaubens zum Beispiel Menschen diskriminiert werden. Aber ich finde es nicht verkehrt, wenn Leute eine Religion haben und damit andere Menschen nicht belästigen, sondern im Gegensteil die Religion einen Gewinn für ihr Leben darstellt. Der Gedanke an einen Gott, der voll Liebe ist und die Menschen lenkt, den man aber nicht verstehen kann, ist für viele Leute eine Stütze und ein Rückhalt. Andere glauben dafür an politische Ideologien, an Moralvorstellungen oder Homöopathie - alles letztendlich nur Produkte des Menschen und seines Denkens, die Welt und das Universum scheren sich einen Dreck darum, was unter der Menschheit so los ist. Das Universum, oder übersetzt 'alles', schert sich im Übrigen um überhaupt nichts, weil es einfach da ist, seinen Lauf geht und, wer weiß, entstehen und wieder verschwinden kann. Menschen, die sich gegenseitig beleidigen, Unverständnis gegenüber der Unmoral der Welt und anderer Menschen zeigen, sind wie alles nicht weiter als ein Spiel der Elemente, völlig bedeutungslos.

Deswegen würde ich sagen, es ist völlig egal, was du glaubst. Es wird dein Leben und vielleich auch das deiner Mitmenschen beeinflussen, ob du einer Religion beitrittst oder sogar dein eigenes Ding machst und an etwas ganz anderes glaubst, aber insgesamt ist es egal.

Die Antworten hier durchzulesen ist teilweise rührend, teilweise langweilig, teilweise auch interessant, aber alle Menschen die hier antworten, einschließlich mir, sind nichts anderes als hormongesteuerte Biofabriken, auch wenn sie sich selbst als 'intelligent' und 'hochentwickelt' bezeichnen. Aber was bedeuten solche Worte, die von den Menschen selbst erdacht worden sind? Eigentlich nichts, es ist ja alles gesagte Definitionsfrage. Ich finde jedenfalls, dass es im Grunde egal ist ob und was man glaubt, aber wenn man ein glückliches Leben anstrebt und so, dann ist es vielleicht richtig, dass man das tut, wonach man sich fühlt.

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Hi Janne!

Also was Du glauben willst und was nicht, bleibt ganz Dir überlassen! Und, hey, Gedanken sind frei, keiner kann sie erraten! :-) Man muss mit dem was man glaubt ja auch nicht hausieren gehen, wenn man es lieber für sich behalten möchte!

Ich glaube an Gott, doch ich geh sehr selten in die Kirche. Ich finde das eine hat mit dem anderen auch nicht zwingend etwas zu tun!

Ich bete eigentlich nie - also so im klassischen Sinn - doch ich unterhalte mich mit ihm. In Gedanken! :-) Er ist ein guter Zuhörer! :-) Für mich ist mit Gott zu reden, die Antwort in mir selber zu finden! ;-)

Andere gehen gern in die Kirche, weil sie die Rituale und Abläufe mögen, oder das gemeinsame Beten entspannend find, wie eine Art Meditation. Oder sie mögen es einfach sich dort mit anderen Gleichgesinnten zu treffen, oder fühlen sich Gott in der Kirche einfach näher. Ganz anderere Ansätze zur Religion! Und keiner davon ist falsch und auch keiner richtiger als der andere! :-)

Glaube was Dir richtig vorkommt, und was für Dich passt!

Alles Gute Liebe Grüße Karina

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Ich glaube prinzipiell nicht an "Religion" in dem SInne. Es gibt für mich keinen Beweis, dass Gott existiert. Höchstens eine riesige Gelddruckmaschine namens Kirche :)

Muss man aber nicht genauso sehen. Aber meiner Meinung nach gibt es genug Beweise, dass es einen "Wissenschaftlichen" Ursprung gibt. In jungen Jahren sollte man sich da noch keine Gedanken darum machen, denn du hast weder die nötige Erfahrung um dir ein Urteil zu erlauben, noch den richtigen Durchblick für dieses ganze Geflecht von Religionen ;)

Glaube das was du willst und quetsch dich nicht in eine Schublade. Dann vermutest du eben, dass es eine "übermacht" gibt, dieser aber keinen EInfluss auf das Leben hat.... oder so ähnlich. Keiner will dass du dich als irgendwas bezeichnest und das auch wirklich haargenau so durchsetzt.

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Kommentar von kimy2j
11.06.2014, 21:24
Höchstens eine riesige Gelddruckmaschine namens Kirche

AMEN! ;P

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Mein Vater hat einen mehr oder weniger hohen Posten inne in der Kirche. Ich bin praktisch von klein auf mit dem Christentum bzw. mit der röm. kath. Konfession aufgewachsen. Ich gehe zwar nicht regelmäßig in die Kirche (ca.3 Mal im Monat), aber ich persönlich habe einen starken Glauben an Gott. Ich habe schon öfter an verschiedenen 'Stationen' meines Lebens für mich und andere gebetetet. Ich kann dir nur sagen, dass mir mein Glaube an Gott Kraft und Mut gibt und ich mit ihm immer jdn. zum Reden habe. Auch bin ich jedes Jahr mindestens eine Woche lang in Taizé in Frankreich, vllt. hast du ja schon davon gehört. Für mich ist es immer wieder eine riesige einerseits spirituelle, andererseits menschliche Erfahrung, die mich in meinem Glauben an Gott nur bestärkt. Taizé heißt übrigens ausnahmslos jeden willkommen, also Atheisten, Juden, Moslems, Buddhisten, Sektenanhänger und was es noch so alles da draußen gibt. Zu den 10 Geboten: Diese darfst du wie so vieles Andere in der Bibel nicht zu ernst nehmen. Auch ich habe schon gestohlen, Leute beleidigt etc. ... Die 10 Gebote sind eher eine Art Richtlinie, an die man sich halten sollte. Außerdem nehme ich mal nicht an, dass du schon Leute auf dem Gewissen hast ;) Zum möglichen Auslachen deiner Freunde: Ich bin 17 Jahre alt und für mich ist es selbstverständlich, über meinen Glauben zu reden. Für mich ist daran nichts Peinliches, aber wirklich gar nichts. Leute, die dich wegen deinem Glauben auslachen, sind armselige bemitleidenswerte Kreaturen, die man vllt. nicht gleich in die gleiche Schublade mit Nazis/Hitlerverehrern stecken sollte, aber zumindest in die Schublade nebenan. Falls ich evtl. dein Interesse an Taizé geweckt habe, google es doch einfach mal, auch wenn man Taizé meiner Meinung nach nicht erklären kann, sondern selbst erleben muss. Ich hoffe, ich konnte deine Frage ein Stück weit beantworten. Liebe Grüße, Elias

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An Gott zu glauben ist für mich etwas ganz Normales. Es kommt darauf an, wie man seinen (Nicht-)Glauben vertritt.

Jemand, der für sich selbst glaubt und damit anderen nicht auf den Geist geht, ist in Ordnung. Andere hingegen, die auf Teufel komm raus missionieren zu meinen müssen, kann ich nicht ab.

Wenn dich jemand nach deinem Glauben fragt, kannst du sagen, dass du an Gott glaubst, sollte es zutreffen. Aber fange nicht immer wieder sinnlose Diskussionen über Gott an. Du kannst hier nicht gewinnen, es gibt kein richtig oder falsch, sondern nur unterschiedliche Ansichten. Genauso solltest du Leute meiden, die sinnlose Diskussionen anfangen, um dich zu überzeugen, dass du falsch mit deinem Glauben liegst. Wenn jemand nur mit dir befreundet sein kann, wenn du denselben (Nicht-)Glauben hast, dann ist es kein wahrer Freund.

Ob du selbst an Gott glauben sollst, kannst nur du selbts beantworten. Dazu musst du tief in dein Herz hören. Niemand anderes kann dir diese Frage beantworten.

Auch solltest du wissen, dass Glaube und Religion sehr oft zwei unterschiedliche Dinge sind. Der Glaube ist persönlich und dein Glaube geht nur Gott und dich was an. Jeder Mensch ist anders und so wird sich Gott auch immer anders offenbaren.

Religion ist meist eine kulturell (!) bedingte Glaubensgemeinschaft. Das sieht man schon an den unterschiedlichen Auslegungen der Bibel. Du kannst ja selbst darin schmökern und dir selbst überlegen, was Gott dir damit sagen will.

Höre auf dein Herz! Es wird dir den richtigen Weg zeigen.

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Kommentar von geegeeone
10.06.2014, 10:54

Nicht über Glaube, der sich wie auch immer äußern mag, aber über Religion.

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Kommentar von juste55
16.06.2014, 07:06

catchan, der Glaube wurde und wird weitergetragen durch das Missionieren. Denke an die ersten Christen und das, was sich zu Pfingsten abspielte. Es diente alles dazu, den Glauben zu verbreiten.:-)

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Sünde ist z.B. auch der Unglaube (Zitat von joergbauer)

Ich finde es wenig zielführend, einem suchenden Teenager diese Message vor die Nase zu packen. Junge Menschen müssen die Gelegenheit bekommen, erst einmal zu hinterfragen und zu verstehen, was Religion und Glaube überhaupt bedeutet. Außerdem müssen sie die Chance bekommen, das Leben mit seinen Facetten kennenzulernen. Jemanden mit mangelndem Glauben bzw. nicht ausreichend vorhandener Hinwendung zur Kirche als sündig hinzustellen, vermittelt hier sicher die falsche Botschaft, denn es erzeugt Druck und von vornherein das Gefühl "wenn ich nicht in die Kirche gehe/an Jesus und Gott glaube, dann bin ich ein Sünder". Welche Wahl lässt einem das denn? Ist das das Ansinnen derer, die sich wünschen, die Menschen mögen sich aus Überzeugung hiwenden zum Christentum? Ich glaube kaum.

(Abgesehen mal davon, dass ich persönlich das für Unfug halte, denn der christliche Glaube ist nun mal nicht der einzig Wahre, auch wenn die Vertreter desselben das gern alle Welt glauben machen würden. Auch andere Menschen sind gläubig, wenn auch vielleicht auf andere Art. Und ich kenne eine ganze Reihe von Leuten, die deutlich stärker nach moralisch und ethisch hohen Werten leben als so mancher, der sich als "gläubiger Christ" bezeichnet.)

Es ist durchaus klug nach Gott zu fragen, sich zu informieren und an das zu glauben, was die Bibel lehrt. (Weiteres Zitat von joergbauer)

Beim 1. Teil stimme ich ihm absolut zu. Fragt nach Gott, informiert euch.

Den 2. Teil sehe ich dagegen sehr kritisch. Die Bibel bzw. die Kirche lehrt vieles, das zum einen heutzutage wenig sinnvoll und praktikabel ist (siehe Gebrauch von Verhütungsmitteln), zum anderen besteht das Leben dadurch aus zahllosen Ge- und Verboten und bietet - wenn man es denn genau nehmen will - wenig Raum für das Ausleben menschlicher Bedürfnisse und Wünsche (z. B. Thema Sexualität).

Gerade die körperliche Seite unseres Daseins wird durch so manche Religion bzw. die Vertreter derselben hier auf Erden verteufelt und pauschal mit Sünde gleichgesetzt. Aber genau diese Themen sind es, die vor allem junge Menschen oft überfallartig beschäftigen, wenn die Hormone sprießen. Und auch später, im reiferen Alter, ist der Körper mit all seinen Bedürfnissen nach wie vor ein wesentlicher Teil unseres Lebens. Wir können ihn nicht ausknipsen und ignorieren, sondern sollten stattdessen lernen, diese vermeintlich "animalische" Seite unseres Selbst anzunehmen und sie mit Respekt uns selbst und anderen gegenüber auszuleben.

Glaube passiert weder in Kirche noch in Gebetsbüchern. Glaube wohnt tief in unserem Innern, und ein Mensch, der nie in seinem Leben eine Kirche betritt oder die 10 Gebote auswendig kennt, kann trotzdem ein teifgläubiger Mensch sein, der nach hohen moralischen Prinzipien lebt, denkt und handelt. Das muss man nicht lautstark propagieren und aller Welt verkünden. Man muss auch nicht in die Kirche gehen oder wenig zeitgemäße Gebote einhalten. Vielmehr zählen gesunder Menschenverstand, respektvoller Umgang mit sich selbst und den anderen Bewohnern dieses Planeten und das gute Gefühl, der inneren Überzeugung treu zu sein. Nichts davon muss man an die große Glocke hängen, sondern sollte es schlicht und ergreifend leben.

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Kommentar von ArchEnema
10.06.2014, 12:03

Eine kleine Anmerkung zum Begriff der Sünde: Sünde steht für das "Entferntsein von Gott".

Dass jemand, der nicht an Gott glaubt, ein "Sünder" ist, das ist somit eine sehr triviale Schlussfolgerung. ;-))

Dass man für Sünden bestraft wird bzw. werden muss ist demnach ein Irrtum. Die Sünde selbst ist die "Strafe" (oder besser: die Misere). Theologisch gesehen ist es unvorstellbar töricht, dass sich jemand freiwillig von der "Weltseele" abkapseln wollte. Sünder sind daher jene, denen Einsicht fehlt - in einem Ausmaß, dass sie es selbst gar nicht bemerken. Da hilft sowieso keine Strafe...

Dass Sünde im allgemeinen Sprachgebrauch mit etwas "bösem" gleichgesetzt wird dient nicht wirklich dem Verständnis. "Torheit" träfe es besser. Es sei jedem gegönnt töricht zu sein. Aber wer will das schon?

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Kommentar von juste55
12.06.2014, 11:05

kimy2j, ich möchte hier auf den genannten Begriff "Sünde" eingehen. Dieser Begriff wird unterschiedlich gebraucht. Auch in der Bibel gibt es verschiedene Bedeutungen dieses Begriffs. Es gibt z.B. die "Erbsünde", die wir gem. der biblischen Darstellung von unseren Vorfahren "geerbt" haben. Das bedeutet, daß die nachfolgenden Generationen etwas geerbt haben, nämlich "unvollkommenes Leben", das zu Krankheit und Tod führt. (genau nachzulesen in 1.Mose 3). Dann gibt es noch eine weitere Bedeutung dieses Begriffs. "Sünde" kann ebenfalls bedeuten, sich konträr zu Gottes Geboten und Grundsätzen zu verhalten. Das kann man auch einem Kind logisch entwickeln, denn es ist erst einmal lediglich eine Aussage. Die Frage stellt sich doch erst danach. Wie verhält sich Gott, wenn ich sündige? Dazu findet man jede Menge Antworten, auch falsche. Die Höllenlehre gibt es nicht, sie ist eine Erfindung von Menschen. Gott quält keinen Menschen. Das wäre unlogisch, denn Gott IST Liebe! Unvollkommenen Menschen ist es gar nicht möglich, nie zu sündigen. Es ist lediglich das Bestreben, sich nach Gottes Maßstäben auszurichten, weil man in ihnen einen höheren Sinn sieht, das Gott segnet. Alles Gute.

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In dem du dich selbst frägst gibt es ihn oder nicht,verwirrst du selbst und machst dir selber zweifel an dir selbst. Du zweifelst ob es gott gibt aber die 10 gebote die du gebrochen hast war nach deinem bauchgefühl richtig ? Es bringt dir auch nichts an gott zu glauben und dann täglich zu sündigen make no sense,du musst ja nicht jeden sonntag in die kirche aber mindestens etwas für deinen glauben zu tun,hoffentlich wird gott auf den richtigen lenken.

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Die meisten Menschen stellen sich in ihrem Leben die Frage, wo sie herkommen, welchen Sinn das Leben hat, warum wir also hier sind und wo wir einst hingehen werden. Deshalb sollte es doch in Ordnung sein, wenn du dich mit deinen Freunden und Bekannten auch über diese wichtigen Fragen unterhälst. Bald unterhalten sich alle darüber, wer Fußball-Weltmeister wird und ob Ronaldo, Messi, Iniesta oder ein anderer der beste Spieler des Turniers war. Das ist natürlich in Ordnung, aber die Frage nach Gott und dem Sinn des Leben ist doch viel wichtiger...

Für mich hört es sich an, als ob du dich auf der Suche nach Gott befinden würdest. Das ist durchaus biblisch, denn für Christen besteht ein wesentlicher Sinn bzw. der Hauptsinn des Lebens darin, Gott zu suchen und zu finden (vgl. Jeremia 29,13: "Wer suchet, der findet"...) und an ihn zu glauben.

Empfehlen würde ich dir, dich einfach mal intensiv mit dem Gott zu beschäftigen, der sich in der Bibel offenbart. Ich beschreibe mal, warum ich an diesen Gott glaube und gebe anschließend ein paar Tipps, wie du diesen Gott finden bzw. den Glauben an Gott stärken kannst. Vielleicht kannst du mit einigen Ideen und Punkten etwas anfangen...

Ich bin davon überzeugt, dass die Bibel Gottes Wort ist (vgl. 2. Tim. 3,16). Dafür gibt es viele Gründe. Ein wichtiger Punkt, der für die Bibel spricht, ist z.B. der Bereich "erfüllte Prophetie". Hunderte von Prophezeiungen haben sich im Laufe der Zeit erfüllt, kein anderes Budh der Welt kann auch nur annähernd mithalten. Das zeigt u.a., dass die Bibel mehr als nur ein Buch ist. Weitere Infos darüber, warum die Bibel Recht hat, auf der sehr empfehlenswerten Seite: http://www.gottesbotschaft.de/?pg=3048

Die Bibel sagt, dass Jesus Christus auferstanden ist. Durch die Geschichte hindurch und bis zum heutigen Tage, glaubten die meisten Wissenschaftler, die sich mit den Umständen der Auferstehung auseinandergesetzt haben, dass Jesus wirklich lebt. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury. der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Dazu kommt, dass die Bibel mir das Leben und und Welt einfach am besten erklärt. Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

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Kommentar von hcdfanatic83
12.06.2014, 00:15
Durch die Geschichte hindurch und bis zum heutigen Tage, glaubten die meisten Wissenschaftler, die sich mit den Umständen der Auferstehung auseinandergesetzt haben, dass Jesus wirklich lebt.

Egal. Was Wissenschaftler glauben ist nicht wichtig. Wichtig ist nur was sie belegen können.

ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen/der ehemalige oberste Richter von England

Also keine Historiker. Ihre Meinung ist irrelevant.

Eldon Ladd schrieb in seinem Buch

Na und? Ist dir nicht klar, dass man alles schreiben kann?

Dazu kommt, dass die Bibel mir das Leben und und Welt einfach am besten erklärt

Dann hast du keine Ahnung vom Leben und der Welt.

Menschen wurden nicht erschaffen. Es gab keine Sintflut.

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Also mir ist es egal, oder wie man heutzutage so schön zu sagen pflegt: Ich bin da tolerant, wer an was glauben will. Peinlich muss einem überhaupt nichts sein ;-)

Aber ganz ehrlich... Ich habe mal an Gott geglaubt, aber tue es seit vielen Jahren nicht mehr. Mich haben in meinem Leben so viele Schicksalschläge ereilt, dass ich einfach nicht mehr an einen Gott glauben kann. Und auf all meine Fragen, die ich unserem netten Herrn Dorfpfarrer gestellt habe, kam der katholiken-Standardspruch: "Das sind Prüfungen Gottes!"

Ganz ehrlich: Wie soll ich an einen Gott glauben, der mir und auch der restlichen Welt solche Prüfungen auferlegt?? Wie soll ich an einen Gott glauben, der Kinder sterben lässt, der Kriege zulässt, in denen unschuldige Menschen sterben, wie soll ich an einen Gott glauben, der unschuldige Tiere ausrotten lässt, der Frauen vergewaltigen lässt?? Das sind Prüfungen?? Ne, ganz ehrlich...

Dann lebe ich lieber in einer Welt, in der ich einfach daran glaube, dass der Mensch für sein Tun und Handeln ganz allein selbst verantwortlich ist. Ohne Gottes-Blabla und brav beten und in die Kirche wackeln.

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Kommentar von geschoepf
11.06.2014, 01:32

DH!

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Dass muss jeder selbst eintscheiden ob er an Gott glaubt, ich glaube z.B an ihn und finde es aber auch ok wenn andere sagen das sie nicht denken das es ihn nicht gibt. Also warte mal ein bisschen ab und dann findest du schon das richtige für dich;)

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