An eigene Mortalität erinnern?

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4 Antworten

tja,als ich klein war (ich komme gebürtig aus einem dorf)  fanden wir es immer interessant,wenn jemand gestorben war und das grab für den oder die ausgehoben wurde...und manchmal kamen neben knochen auch alte sargnägel wieder ans tageslicht....damals hab ich mir davon einen mitgenommen,ihn gereinigt,sogar abgekocht und lackiert...das ist jetzt fast 35 jahre her und ich hab ihn immer noch....! einen richtigen sargnagel -sogar in kretzform mit einem jesuscorpus- es war ein guss und er hat noch ein intaktes gewinde....! den hab ich irgendwann auf einen eben auch sehr alten kerzenständer(auch ein guss) gedreht und so steht er hier in meiner wohnung und keiner ahnt,was es damit auf sich hat...man hält es einfach für ein dekostück...


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Ich habe zwei Kinder. Für mich sind sie ein weitaus besserer Grund produktiv zu sein (damit es ihnen gut geht) als jegliche Erinnerung daran, dass ich irgendwann sterbe.

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Memento Mori bedeutet in etwa: Bedenke, dass du sterben wirst.

Ich versteh nicht, was du meinst? Soll man sich selbst im Alltag an die eigene Sterblichkeit erinnern, oder was meinst du?


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Kommentar von pastweights
08.11.2015, 22:16

Ich meine damit eine Art Erinnerung, die man sich z.B. auf den Tisch stellen kann um sich selbst an seinen Tod und die limitierte Lebenszeit zu erinnern und damit zu motivieren, produktiv zu sein.

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Google mal nach dia de los muertos. Ist ein Feiertag in Mexiko, gibt aber dazu mMn cool aussehende Artikel die für memento mori ebenfalls in Frage kommen.

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