Werdet ihr SPD-Mitglieder für oder gegen die GroKo stimmen und was spräche gegen eine Minderheitenregierung?

 - (Politik, Umfrage, Abstimmung)

Das Ergebnis basiert auf 18 Abstimmungen

gegen GroKo 55%
für GroKo 38%
Enthaltung / Stimmzettel ungültig 5%

20 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
gegen GroKo

Die einzige Möglichkeit wie sich die SPD nicht ganz abstürzen wird, ist die GROKO zu verhindern. Sie macht sich damit selbst unglaubwürdig.

Würde das ganze abgelehnt werden könnte es Andrea Nahles einfach auf Schulz schieben, der anschließend rausfliegt und man wäre noch einigermaßen gut aus dem Schneider.

Kommt es zu Groko, werden AfD oder FDP bei den nächsten Wahlen die zweitstärkste Kraft sein und sollte die CDU ihre Politik beibehalten, werden sie mit Sicherheit auch nochmal einige Prozente verlieren.

ich weiss nicht was an einer Minderheiten regierung schlecht wäre. Es würde wieder für mehr Diskussionen sorgen, dass ist doch genau das was wir in einer Demokratie wollen.

Stattdessen wird doch eh alles durchgewunken.

Merkel will keine Minderheitenregierung.

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@Maximiliannos

Weil sie dann ggf keine Kanzlerin wird und falls doch, es nicht zwingend nach ihrer Nase tanzt, bzw sie keinen Gripp hat.

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Anmerkung: Ich hab gesagt es wäre eine gute Idee es auf Schulz zu schieben und ihn fallen zu lassen, das ist soeben eingetroffen.

Schulz wird, auch im Fall der Groko, keinen Ministerposten übernehmen, dass wurde vorhin bekanntgegeben. Ich bin mir ebenso sicher, dass er in zukunft der sündenbock sein wird (das war alles der schulz) und das obwohl die ganze apd spitze entschieden hat. Traurig

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für GroKo

Bin kein Mitglied von irgendeiner Partei. Gehe nur immer brav zur Wahl^^.

Hätte ich ein Entscheidungsmandat, dann würde ich für eine GroKo stimmen. Ich denke, dass speziell in den zuletzt stattgefundenen Koalitionsverhandlungen (noch nicht in den davor gewesenen Sondierungsgesprächen) viel zu Gunsten der SPD ausgefallen ist - was ja in den vorhergehenden Legislaturperioden mit der GroKo oft zu wünschen übrig ließ.

Auch haben sich viele neue Ideen in den zahlreichen Verhandlungsgesprächen (Jamaika mit eingenommen) überhaupt ergeben. Die stehen nun mal im Raum auch wenn es mit Jamaika leider nicht geklappt hatte.

Nach einer derart imponierenden Arbeit der Regierungsbildung, die wir in Deutschland so noch niemals gehabt haben, ist man natürlich gespannt, ob sich die praktische Umsetzung mit der vielversprechenden Theorie deckt.

" viel zu Gunsten der SPD ausgefallen ist "

Was denn?

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gegen GroKo

Ich bin zwar kein SPD-Mitglied, aber es gibt zu viele Dinge im Vertrag zu beanstanden, als dass man ihn durchlassen könnte.

Erst einmal fällt ganz sauer auf, dass Sigmar Gabriel nicht Außenminister bleiben darf. Der hat als Außenminister einen RICHTIG guten Job gemacht und ist nicht umsonst zur Zeit der beliebteste Politiker in Deutschland. Dieses Verhalten der SPD-Führung ist ein absolutes No-Go und darf nicht hingenommen werden.

Als Zweites fällt auf, dass Schulz jede Glaubwürdigkeit verspielt hat, und ausgerechnet DER soll Außenminister werden?! Was kann man mit einem Außenminister anfangen, dessen Wort niemand traut?

Als Drittes fällt auf, dass kaum ein wichtiges Thema angegangen worden ist. Wie will man die Steuerschlupflöcher für Global Player stopfen? Wie will sich der Staat wieder mehr als Unternehmer engagieren? Wie will man erreichen, dass wieder mehr High-Tech Produkte in Deutschland hergestellt werden? ...

Jetzt wo Schulz auf ein Ministeramt verzichtet, würde ich FÜR den Vertrag stimmen, weil alles andere der Untergang der SPD wäre. Die sind im Moment ja zerstrittener als die AfD, von der man das so gewohnt ist.

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@Maximiliannos

Wenn es wirklich Asylpolitik ist, dann ist die o.k., aber sie betreiben eine falsche Einwanderungspolitik unter dem Namen "Asyl", und das ist schlecht für Deutschland, aber natürlich gut für die SPD, weil sie so viele Stimmen von den wahlberechtigten Muslimen erhält.

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