An die Nichtwählerinnen und -wähler: Was sind eure Gründe dafür, dass ihr für keine Partei stimmt?

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3 Antworten

Ich bin zwar kein Nichtwähler, war es auch nie, aber...

gerade aktuell habe ich ein gewisses Verständnis für die von Dir angesprochene Zielgruppe.

Zurzeit stechen für mich alle hier zur Wahl stehenden Parteien ausschließlich durch Nichtwählbarkeit hervor. Vermutlich werde ich am Ende das geringste Übel tatsächlich wählen, ein gutes Gefühl habe ich dabei nicht.

Ich bin z.Z. nocvh ein Wähler, wenn auch mit Hangen und mit Würgen, brauch viel Kaffee um zur Wahl überhaupt zu gehen. Es ist allerdings nicht sicher, ob ich auch weiterhin ein Wähler sein werde, allzu berauschend ist diese Wählerei ja nun gerade nicht.

Wollte ich Politik machen, würde ich selbst kandidieren.

Als Nichtwähler brauche mir keine Frechheiten gefallen lassen wie:
"Es ist eine Frechheit, Politiker an ihren Wahlversprechen zu messen."
Ex-Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD).

Eben, dann können wir es auch gleich bleiben lassen, statt uns was auf die Ohren erzählen zu lassen.

voayager 02.07.2017, 20:55

Interessant, diese Unverschämtheit einer einst maßgeblichen sPD-Figur, diese Aussage kannte ich noch garnicht. Je mehr man also erfährt, umso mehr Sauereien auch dieser Partei kommen zu Tage. (man lernt nie aus, kann ich da nur sagen)

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soissesPDF 02.07.2017, 21:09
@voayager

Gab in der gleichen Zeit noch mehr derartiger Unverschämtheiten:
"Hartz IV Empfänger sind faul, rauchend, saufend und bildungsfern" Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD, nunmehr SPD).

Altkanzler Schröder (SPD) wechselte in den Aufsichtsrat der russischen Gazprom.
Ex-Wirtschaftsminister Clement ging in den Aufichtrat von Adecco, einer Zeitarbeitsfirma.
Ex-Außenminister Fischer (Grüne) wechelte in den Aufichtsrat von "Nabucco", eine Ölpipeline "South Stream" genannt.

Die Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) verschärfte die Sanktionen gegen HartzIV Empfänger mit einem Verwaltungserlaß, im dem sie wörtlich von "sozialwidrigem Verhalten" spricht.

Fällt fast nicht auf, oder.
Erstmals tauchte der Begriff im StGB der Nazi's auf, da hieß er noch "asoziales Verhalten" und endete im KZ.
Die vermeintlich linke Nahles verwendet nun den gleichen Sprachgebrauch.
Da möchte man meinen, der Schoß ist noch warm, aus dem alles einst gekrochen ist.

Allen Ernstes versuchten Jobcenter Frauen in einschlägige Bars und Bordelle "zu vermitteln", schließe haben die SPD Prostitution gesetzlich legalisiert.
Dieses Ansinnen wurde ob der öffentlichen Empörung per Verwaltungserlaß unterbunden.

Wer heute noch SPD wählt, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen.

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CanisMajoris94 08.07.2017, 15:46

naja, schwacher Trost. Als Nichtwähler kriegst du ja trotzdem die Folgen einer verfehlten, bürgerfernen Politik zu spüren. 

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