An die Muslime: Dürfen auch Nicht-Muslime Moscheen erbauen bzw, entwerfen?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da gibt es keine Probleme mit. In Köln-Ehrenfeld wird gerade eine grosse (und abgesehen von den Minaretten sehr hübsche) Moschee von einem deutschen Architekturbüro gebaut, ich gehe wirklich nicht davon aus dass die Beteiligten Muslime sind.

Und die Hagia Sophia z.B. wurde als Kirche gebaut und später als Moschee genutzt.

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Die Moschee in München in der Wallnerstraße hat ein in München ansässiger türkischer Architekt entworfen und geplant, dessen Vater ein Imam war. Von anderen Moscheen weiß ich die Architekten nicht, aber es wäre ja nur natürlich, wenn man bei der Planung auf jemanden zurückgriffe, der weiß, worum es bei so einem Bau geht. Ich würde auch beim Kirchenbau einen Architekten bevorzugen, der zumindest aus dem christlichen Kulturkreis kommt und also weiß, was von einem Kirchenbau erwartet wird. Gruß, q.

Welcher Architekt eine Moschee entwirft, ist völlig schnuppe. Moscheebauten werden wie andere Bauvorhaben auch ausgeschrieben und das Bauunternehmen, der Architekt mit dem besten Angebot bekommt den Auftrag. Ob der Architekt oder der Bauunternehmer an Allah, Manitu oder die Heinzelmännchen glaubt, ist dabei vollkommen uninteressant.

Das gebäde an sich ist nur fassade, es ist nicht sonderlich wichtig welcher religion es angehört.

Und wenn du überlegst , gibt es so viele Hinterhof-Moscheen hier die nicht in solchen gebäuden sind.

was ist dagegen einzuwenden?

eigentlich ist das meiner meinung nach ok

im mittelalter hat das mal jemand gemacht. da hat der muslim gestaunt,wie gut sich der architekt in den islam einfühlen konnte

(offenheit macht alles möglich und setzt ein mosaiksteinchen zum frieden)

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