An die Mama's von Frühchen. Wie war es als ihr aus der Klinik entlassen wurdet und euer Baby nicht?

6 Antworten

Erst mal herzlichen Glückwunsch an dich und deinen Mann :)

Und ein herzliches "Willkommen in diesem verrückten Leben liebe Zwillinge" :)

Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll...

Wie es wird wenn du nach Hause darfst, die Kleinen aber noch eine gewisse Zeit im Krankenhaus bleiben müssen? Ich weiß nicht wie es für dich wird, kenne dich ja nicht persönlich. Aber ich kann mich noch gut daran erinner wie es für mich damals war.

All dies hier niederzuschreiben würde aber sicherlich den Rahmen sprengen.

Deshalb zusammengefasst: Du bist nicht alleine mit deinen Sorgen, Gedanken, Ängsten, Gefühlen. Du bist nicht die einzige Mutter auf der Welt die jemals so fühlte.

Deine Kinder werden sicherlich gut versorgt auf der Frühchenstation. Und du, du sorgst jetzt erst mal dafür das du nach und nach "wieder auf den Damm kommst".

Etwas Schlaf daheim, etwas normaler Alltag daheim, wird dir sicherlich gut tun. Für mich wars damals ein Segen endlich wieder daheim in Ruhe schlafen zu können nachdem ich Wochenlang im Krankenhaus lag. Der Nachteil war, ich konnte nicht mehr einfach mal quer durchs Krankenhausgebäude wackeln um zu meinem Nachwuchs zu kommen.... Mir wurd damals ein Einzelzimmer auf der Kinderstation angeboten.... aber ich war da dann schon an einem Punkt angekommen an dem es einfach nicht mehr ging. Ich war psychisch fertig durch all die Geräusche, das Weinen fremder Babys, das Wissen das die Frauen um mich herum ihre Kleinen mit nach Hause nehmen können.... Um meiner Selbst willen war es die richtige Entscheidung heim zu kehren sobald die Ärzte meinten das Leber und Nieren auf dem Weg der Besserung sind.

Jetzt ist es erst mal wichtig das du dich erholen kannst. Und das du mit deinem Partner (? ich gehe einfach mal davon aus) zusammen in Ruhe alles plant und euch gemeinsam über jeden Fortschritt freut.

Darf ich kurz ein paar wichtige Punkte zusammenfassen?

  • Du bist nicht allein auf der Welt mit deinen Sorgen, Ängsten, Schmerzen. Teile dich mit, verschließe dich nicht. Du wirst ernst genommen (vielleicht nicht von allen Menschen, aber doch von den wichtigen).
  • Achte auf dich, achte drauf das du dir Zeit nimmst für dich selbst und die Gesundung deines Körpers. Die Zwerge brauchen dich ja noch.
  • Vertraue deinem Partner. Haltet zusammen. Gemeinsam schafft ihr es. Aber zu einem "Gemeinsam" müsst ihr euch miteinander austauschen.
  • stay positive.... bleib zuversichtlich, es wird sich schon alles richten. Schritt für Schritt

Das sind, denke ich, die wichtigsten Eckpfeiler. Sie halfen mir damals als ich mich alleine fühlte, mich von manchen nicht ernst genommen fühlte, Angst hatte. Ich konnte auf meinen Mann bauen und kapierte das wir es zusammen schaffen.

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Habe das Gefühl gegen alles und jeden ankämpfen zu müssen. Mein Mann ist zwar da aber manchmal habe ich den Eindruck, dass ich ihm egal wäre und er überhaupt nicht bei mir sein möchte. Wahrscheinlich tue ich ihm unrecht.

Für meine Mutter bin ich bereits jetzt schon eine Versagerin weil ich nicht in der Lage war, die Zwerge solange wie angesagt in meinem Bauch zu halten.

Mein Vater versucht es zwar immer herunterzuschaukeln, aber es tut einfach weh.

Vorhin war meine beste Freundin da und hat mich versucht aufzumuntern. Hat mir außerdem 2 Babystrampler mit aufgestickten Namen und Geburtsdatum von den Babys geschenkt.

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@Zauberfee2018

Oh wie süß :) Das war echt lieb von deiner Freundin :)

Ich denke, als Mann hat man es in einer solchen Situation alles andere als leicht. Grade weil man kaum etwas tun kann - obwohl man am liebsten alles gradebiegen würde. Mein Mann hatte damals regelrecht eine Rundumbelastung dadurch (Job, Haushalt solange ich noch nicht wieder daheim war, Krankenhaus, später dann mit mir gemeinsam jeden Tag hin und her pendeln, etc).

Kopf hoch, lass sie reden. Zum einen Ohr rein, zum anderen wieder raus. Vielleicht fängt sie irgendwann an zu verstehen das es eben nicht von dir gewollt war und du auch nicht daran schuld warst. Vielleicht versteht sie irgendwann das es Dinge im Leben gibt die man nicht beeinflussen kann, die einfach passieren.

Zumal, es sind Zwillinge! Nicht alle Mehrlingsschwangerschaften dauern 39 bis 40 Wochen. Und mal ehrlich, die Ärzte haben so lange gewartet wie es ging - immer die Gesundheit von dir und den beiden Zwergen im Auge.

Bei mir wars damals ein regelrechter Spagat für die Ärzte.... "Jeder zusätzliche Tag für das Ungeborene im Mutterleib ist wichtig - Jeder zusätzliche Tag des Ungeborenen im Mutterleib ist gefährlich für das Ungeborene und die Schwangere".

Und wenn vorzeitige Wehen einsetzen, tja.... da helfen manchmal selbst Wehenhemmer und strenge Bettruhe nur bedingt.

Hauptsache ist doch das es dir und deinen Kindern so gut geht wie es eben möglich ist in eurer Situation.

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@Rockige

Es tut halt weh wenn die eigene Mutter so zu einem ist und einem das alles an den Kopf knallt.

Hab bei meinem Mann die Frage von gestern gelesen und weiß auch, das ich eigentlich etwas essen muss aber ich bekomme nichts runter. Selbst da werde ich als Magersüchtige bezeichnet obwohl ich mich normal ernähre und schwer etwas ansetze.

Die eine Kleine war im Mutterleib seit Tagen unterversorgt und es wurde noch versucht ihr die Möglichkeit zu geben, dass die Lungenreife voran kommt. Das eine Würmchen hat es geholfen und sie atmet selbstständig ohne Hilfe. Ab und an gibt es noch leichte Probleme mit der Atmung wenn sie trinkt oder schreit.

Aktuell pumpe ich ab und schütte die Milch weg, da ich Schmerzmittel nehme und das die Babys nicht haben dürfen. Allerdings würde ich es am liebsten komplett lassen und eigentlich war, dass der Plan.

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Gibt es denn keine Möglichkeit sich auf die Kinderstation verlegen zu lassen? Bei uns wird man quasi gezwungen bei den Kindern zu bleiben, die Diskussion hatte ich gerade erst zwecks meinem Viereinhalbjährigen, vder nur für ein paar Checks da war. Weder sein Vater, noch ich, konnten über Nacht bleiben, das Personal hat uns immerzu eingeredet, dass wir ja bleiben MÜSSEN.

Auch als er als Neugeborer auf die Kinderstation kam musste ich dabei bleiben und einige Mütter mussten mit den Babys, die in der Neugeborenenintensiv versorgt wurden, ebenfalls bleiben. Darunter waren auch einige Frühchen, allerdings ab 34. SSW :/

Ansonsten empfehle ich dir mal urbia als Forum, da findest du viele Frauen und Männer mit dem gleichen Schicksal. Sicher wirst du da einiges an Rat bekommen.

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Die eine Kleine durfte heute Morgen eine ganze Weile bei mir bleiben, aber wurde dann wieder ins Wärmebettchen auf die Intensiv gebracht wo auch ihre Schwester liegt.

Soweit ich bisher erfahren habe, sollen die Eltern über Nacht auf der Frühchenstation nachhause

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@Zauberfee2018

Das ist ja blöd. Ich kenne das so, dass die Mütter oft auf einer anderen Station untergebracht werden. Frag vielleicht nochmal nach, viele Krankenhäuser bieten das (teils gegen eine Zahlung) an. Ist ja auch besser für alle Parteien, dass Frühcheneltern in der Nähe bleiben.

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@Kugelflitz

Bei mir kommt halt dazu, dass sie Verwachsungen im Bauch gleich mit entfernt haben und ich dadurch auch etwas unter Beobachtung stehe. Hatte vor einige Zeit einen Autounfall und durch die ganzen OP's sind da wohl einige.

Hab aber vorhin bereits gefragt. Ertrage diese Dame nicht mehr und ich zahle auch.

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