An die Leute mit Depressionen unter euch: Wie würdet ihr eure Krankheit in einem Satz beschreiben?

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12 Antworten

- Achterbahn der Gefühle
 (Will ich mal kurz näher erläutern: Das Vorurteil ist ja oftmals, dass man mit Depressionen gefühlskalt ist. Ich finde genau das Gegenteil ist der Fall. Eine Zeitlang hatte ich mal ein Gefühlstagebuch geschrieben. Da wird es dir schlecht, wenn du dir das anschaust. Morgens: :) (okay, eher gut drauf) - mittags: :) :) (gut gelaunt) und abends: :( :( :( (tod-traurig).. teilweise hat es sich nach 10 Minuten schon geändert. Die Stimmungsschwankungen sind echt krass. Und ich habe keine Bipolare Störung.)

- Vielleicht fällt mir noch was ein. Ist eine gute Frage :)

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Kommentar von ErnstPylobar
10.02.2017, 00:32

Zum Thema "Ich habe keine Bipolare Störung". Es wurde ja auch nach Depressionen gefragt.

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Kommentar von TheTrueSherlock
10.02.2017, 08:01

Zählt zu den depressiven Störungen.

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sie zerstört .. ich persönlich kann es nicht wirklich beschreiben &bin sehr verschlossen wenn es um dieses thema geht wie es mir geht ,einfach immer gut sagen und deswegen würde ich sagen diese krankheit hat mich zu einer lügnerin gemacht und mich in die knie gezwungen in form von einem aufenthalt in ner psychatrie . diese krankheit zerstört meinen körper und sperrt mich in mir selbst ein, ich komme aus diesem loch nicht mehr heraus . 'Depression war nie tragbar,doch steht uns so gut!' -Casper /XoXo

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Es wird etwas länger als ein Satz.

Meine Depressionen sind ein Teil von mir. Der Grund dafür, weshalb ich im Alter von 16 so reif denken kann. Der Grund dafür, weshalb ich gewisse Dinge hinterfragt habe, der Grund dafür weshalb ich an meinen Leidenschaften so fest halte, meine Leidenschaft(Kunst) viel besser verstehe und es richtig auslebe. Depression war/ist für mich irgendwie mein Retter gewesen... es hat mich oft sehr tief runtergezogen, doch im Endeffekt brachte es mir auch bei aufzustehen, nicht zu ertrinken, weiterzumachen.

Deshalb bin ich dankbar dass ich solch eine Krankheit habe, so absurd das auch klingt.

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Kommentar von Dreadon
10.02.2017, 01:11

wenn es so ist wie du es beschreibst hast du nicht nur depressionen. Wenn du NUR Depressionen hättest wärst du nicht mehr aufgestanden

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Kommentar von thisgirl0
10.02.2017, 01:15

@Dreadon, bin ich auch nicht. Ich fange erst seit kurzem an, wieder "aufzustehen". Nach 5 Jahren ungefähr.

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Kommentar von TheTrueSherlock
11.02.2017, 11:33

@Dreadon: Ich liebe Menschen, die meinen, sie müssen über andere Menschen urteilen. Du meinst nach einem kurzen Absatz von einem fremden Menschen, er hätte nicht nur Depressionen? Ahja. Du Menschenversteher.

@thisgirl0: Wow, ich denke recht ähnlich. Gerade dass ich dadurch reifer wurde, stimmt. Ich wurde dadurch viel emphatischer, will andere mit psychischen Problemen vor Anfeindungen schützen / will darüber aufklären / will helfen. Das hat mit 14 bei mir schon etwas angefangen. Manchmal kommt es mir so vor, als hätte ich keine Kindheit/Jugend richtig gehabt.

Ich zeichne zwar auch gerne, aber halte nicht so extrem daran fest. Leider! Fürs Zeichnen fehlt mir oftmals die Energie, die Kraft zu überlegen was ich zeichne, wo ich die Striche setze usw.
Aber ja, ich habe Zeichnen nie wirklich aufgegeben. Das einzige Hobby, das ich immer noch habe :) Habe auch nun mit Zentangle angefangen. Da zeichnet man auf kleinen Papierkacheln unterschiedliche (auch veröffentlichte) Muster und es entspannt. Das kann ich einfacher anfangen. Dadurch muss ich nicht erstmal Kräfte sammeln, um zu überlegen, wie und was ich mache.

Gerade deinen letzten Satz kann ich nachvollziehen.

Liebe Grüße :)

"Wahre Stärke bedeutet nicht nie zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen!" In dem Sinne, gib nie auf :)

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In einem Satz?  Das erste was mir so einfällt ist, geb mir einen Grund es zu beenden. Doch das ist der falsche Weg. Die Krankheit könnte ich nur damit vergleichen mit einen heftigen Karter.  Einfach nur lustlos, alles tut weh und man hat einfach keinen Bock mehr. 

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Sehr viele Gefühlsschwankungen und traurigkeit

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Woody Allen: "Groucho Marx hat gesagt, er möchte nicht Mitglied in einem Club sein, der Leute wie ihn als Mitglieder aufnimmt. - Das beschreibt mein Verhältnis zu Frauen."

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Unterdrückend.

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man kann es natürlich in einen ewig langen text beschreiben aber darauf hab ich grad kein bock...

die meist auftretende form von Depressionen zeigt sich durch totale Lustlosigkeit. Die meisten sehen keinen Sinn jetzt zb. Weiterzuleben, da sie keine Freude dadurch empfinden. Ganz kurz beschrieben ist es einfach Lustlosigkeit.

ich hoffe ich habs nicht allzuknapp beschrieben

DreadonFeliv

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Niemand versteht wie es ist Depressionen zu haben, außer wenn man selber welche hat. 

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Diese Bilder können es gut beschreiben 

 - (Depression, Depressiv)  - (Depression, Depressiv)  - (Depression, Depressiv)  - (Depression, Depressiv)
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In der Depression gibt es auf und abs, die Aufstiege klein der Fall gross.

So empfinde ich es, aber auch nicht immer

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Dieser Moment, wenn Schuldgefühle dich zum Sündenbock deiner Umwelt machen und die einzige Lösung scheint, das Problem zu beseitigen - dich selbst.

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