An die Leute Gegen Homosexualität?

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30 Antworten

Servus,

Ich bin selbst schwul, und kann dir das daher nicht aus erster Hand berichten (da ich ja nicht homophob bin :D)
Allerdings gibt es zahlreiche Gründe, wieso Menschen homophob sind, und ich versuch mal dir einige davon zu beleuchten:

Gründe für Homophobie

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1. Religiöser Fundamentalismus

Ich würde fast behaupten, dass religiöser Fundamentalismus die hauptsächliche Ursache für die Homophobie ist, die heutzutage in unserer Gesellschaft immer noch herrscht.

Ich spreche hier mal absichtlich von "Ursache", denn viele homophobe Menschen sind keine religiösen Fundamentalisten und plappern nur nach - dazu aber später mehr :)

Zahlreiche Religionen, unter anderem die monotheistischen Religionen wie das Judentum, der Islam und das Christentum lehnen größtenteils (!) Homosexualität ab.
Aufgrund des Einfluss dieser Religionen in den vergangenen Jahrhunderten wurde Homosexualität von etwas völlig Normalem (wie bspw. wahrscheinlich bei den Germanen der Fall und auch bei den antiken Griechen) zu einem Tabu, zu einer "Sünde" und zu etwas Verwerflichem erklärt - vor allem die katholische Kirche dürfte der Hauptverursacher der heutigen Homophobie sein.

Das Witzige daran ist ja, dass das Christentum keine konkrete Bibelstelle vorweisen kann, an der Homosexualität wirklich verurteilt wird - die Stellen im Neuen Testament dazu sind alle interpretiert und können sich genauso auf Tempelprostitution und/oder Päderastie beziehen :D
Ich habe in einer anderen Antwort dazu mal genauer Stellung genommen und auch angefangen, diese Bibelstellen zu demontieren: https://www.gutefrage.net/frage/christ-sein-und-homosexuell?foundIn=list-answers-by-user#answer-204291769

Der große Teil der Christen ist jetzt gemäßigter - so traut die evangelische Kirche bspw. in manchen Ländern bereits homosexuelle Paare; in Berlin wurde erst vor Kurzem umgestellt (-> http://www.welt.de/politik/deutschland/article154170373/Berliner-Kirche-erlaubt-Trauung-Homosexueller.html )
Allerdings gibt es immer noch Randgruppierungen wie bspw. zahlreiche Freikirchen, die Zeugen Jehovas und andere, von denen teilweise extreme Homophobie ausgeht.

Bei der katholischen Kirche ist Homosexualität zwar verboten, allerdings wird es von einer Großzahl der katholischen Christen nicht so gesehen - da denken die Vereinsmitglieder eben anders als der Vorstand :)

Bei den Moslems sieht das schon wieder ganz anders aus - dort wird Homosexualität direkt und sehr stark abgelehnt; Die heutige Homophobie geht leider oft von Muslimen aus.Das liegt teilweise daran, dass der Islam noch "rückständiger" ist als das Christentum und sich noch nicht "deradikalisiert" und gemäßigt hat; andererseits auch daran, dass in den Herkunftsländern vieler Moslems Homosexualität teilweise noch unter Strafe gestellt ist.

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2. Angst / Unbehagen vor dem Unbekannten

Das wird meiner Meinung nach einer der Hauptpunkte sein, wieso Homophobie so verbreitet ist.

Das ist das gleiche Prinzip, wie bereits oben mit den Muslimen erwähnt und trifft daher auch eher auf unsere älteren, konservativen Mitbürger zu - die in einer Zeit aufgewachsen sind, in der Homophobie noch etwas Verwerfliches war, über was man nicht geredet hat (und es auch eine Charaktereigenschaft war, mit der das Ansehen hätte ruiniert werden können)

Gerade bei solchen älteren Leuten ist es oft der Fall, dass sie Homosexualität einfach mit einem "sowas gabs früher nicht!!!" ablehnen - oder behaupten, Homosexualität stehe "ständig in der Öffentlichkeit" (obwohl einfach inzwischen normal darüber berichtet wird und früher schlichtweg überhaupt nicht) oder würde "propagiert" werden...

Sie haben meist falsche Klischeebilder im Kopf, wie Homosexuelle angeblich "alle wären" ("Alle sind promisk", "Die sind alle so weiblich und reden so tuntig", "praktizieren alle An.alverkehr", ...) und lehnen sie dann deswegen - teilweise auch aus religiöser Begründung heraus - ab.

Für viele Menschen ist die Religion ein konservativer Zufluchtsort - und meistens noch so der "letzte Strohhalm" und die "letzte Bastion", da die Kirche eigentlich die einzige Institution ist, die Homosexualität noch offen ablehnt... das ist das, was ich oben bspw. mit "nachplappern" gemeint habe - keine wirklichen religiösen Fundamentalisten, verstecken aber ihr eigenes Unbehagen / ihre eigene Angst vor Homosexualität hinter Religion.

Ein anderes Phänomen was hier auftritt ist die Angst, Homosexuelle würden Kinder umerziehen und "schwul machen" - auch das taucht immer mal wieder auf, und wird besonders von Rechtspopulisten propagiert, wie bspw. der "Demo für Alle" in Stuttgart aufgrund des Bildungsplans in Baden-Württemberg.

Dass natürlich auch das unsinnig ist, ist klar - Homosexualität ist angeboren und nicht änderbar; diese Menschen haben jedoch Angst, dass sich mehr Kinder dazu "entscheiden", "schwul zu werden", wenn man ihnen beibringt dass Homosexualität etwas natürliches ist - bei sowas kann ich mir nur an den Kopf fassen :D

Auch hier lässt sich der religiöse Konservativismus, der Deutschland bis in die 60er hinein fest unter Kontrolle hatte als Ursache betiteln - die jüngeren Generationen sind glücklicherweise aber liberaler und progressiver.

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3. Verleugnen einer eigenen latenten Bi- oder Homosexualität

Das hier ist meiner Meinung nach der interessanteste Gesichtspunkt.

In Studien wurde nachgewiesen, dass viele homophobe Menschen selbst latent homosexuell sind (-> http://elitedaily.com/news/world/homophobic-men-aroused-gay-male-porn-surprised/ ) - dies führt zu interessanten Schlussfolgerungen.

Man kann hier vermuten, dass diese Männer aufgrund anderer homophober Menschen, einer homophoben Erziehung oder anderer Ursachen (homophobe Religion, ...) ihre eigene Homosexualität verdrängen und deswegen eine Homophobie entwickeln, da sie offenlebende homosexuelle Menschen entweder beneiden oder Angst haben, sie könnten durch den Kontakt mit homosexuellen Menschen homosexuell werden:

The idea of repressed or latent homosexuality explains “the emotional malaise and irrational attitudes displayed by some individuals who feel guilty about their erotic interests and struggle to deny and repress homosexual impulses.”

Perhaps this may be an answer to why some of our “straight” friends often overreact with panic or anger when they come across a gay person or things that feel homosexual in nature.

(Zitat ist aus dem Link von oben)

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Das sind meiner Meinung nach so die Hauptgründe :)

Im Endeffekt sollte man darüber nachdenken, dass Homosexualität angeboren, nicht änderbar, völlig normal und natürlich ist; Homophobie dagegen ist erlernt, änderbar und eine menschenfeindliche Einstellung.

Ich bin nicht "weniger wert", nur weil ich - ich drücks mal krass aus - meinen Penis in Personen meines eigenen Geschlechts reinstecken möchte :)

Heterosexualität, Bisexualität, Homosexualität - das sind alles völlig normale Spielarten der sexuellen Ausrichtung und nichts weiter.

Lg

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Kommentar von CalicoSkies
07.05.2016, 22:51

PS: Im Kinsey-Report wurde die These aufgestellt, dass viele Menschen eigentlich gar nicht homo- oder heterosexuell, sondern bisexuell sind :)

Man sollte sich daher auch im Klaren sein, dass Sexualität fließende Übergänge kennt und 100% homosexuell und 100% heterosexuell eher selten ist; häufiger ist wohl eine 90:10 - Ausrichtung o.Ä., da bspw. viele (später heterosexuell lebende) Männer in ihrer Pubertät homosexuelle Erfahrungen machen.

Der Anteil an bisexuellen Menschen ist daher - wie der Kinsey-Report beziffert - ziemlich hoch :)

Ob das jetzt wirklich stimmt oder nicht lasse ich mal dahingestellt - aber das zeigt erneut, dass homophobe Menschen vielleicht eigene Neigungen unterdrücken...

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Kommentar von chuckstea
08.05.2016, 10:04

Tolle Antwort, danke! :)

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Kommentar von McLink
08.05.2016, 22:39

@CalicoSkies: Wow. Diese Antwort finde ich sowas von toll. Du sprichst mir aus der Seele. Mach weiter so :)

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Kommentar von Zicke52
18.05.2016, 09:14

@CalicoSkies: Ich teile deine Meinung, dass Homosexualität angeboren und nicht änderbar ist. Normal ist sie allerdings nicht, denn die Geschlechtsorgane sind so ausgelegt, dass gleichgeschlechtliche nicht zusammenpassen. Ich würde es mit einer falschen Verdrahtung vergleichen: die sexuelle Erregbarkeit passt nicht zur körperlichen Ausstattung. Und was heisst natürlich? Wenn alles, was die Natur hervorbringt, natürlich ist, dann gibt es ohne Eingreifen des Menschen (wie z.B. Chirurgie) überhaupt nichts Unnatürliches.  D.h. siamesische Zwillinge, Kannibalismus, Seuchen...alles natürlich. Kann man so sehen, aber dann erübrigt es sich, etwas als natürlich zu bezeichnen: unnatürlich gibt es eh nicht. 

Natürlich ist ein Homosexueller nicht weniger wert als ein Heterosexueller. Ein Blinder ist ja auch nicht weniger wert als ein Sehender. Alles sind Menschen und als solche völlig gleichwertig, eine Krankheit oder Behinderung ändert am Menschsein ja auch nichts. Normal/anormal bzw. natürlich/unnatürlich sind grundsätzlich WERTFREIE Bezeichnungen eines Zustandes. Eine "annormale Schwellung in der Brust" in einem Befund ist keine Beleidigung.

Allerdings spielst du mit deiner Bemerkung "weil ich meinen Penis in Personen meines eigenen Geschlechts reinstecken möchte" auf eine sexuelle Praxis an, die viele Menschen anekelt, und das ist einer der wesentlichen Gründe für die sogenannte "Homophobie", den du in deiner Aufzählung vergessen hast. Ekelgefühl ist instinktiv und kann nicht mit dem Willen gesteuert werden, solche Menschen können also Homosexualität vom Verstand her und moralisch völlig akzeptieren. Deshalb habe ich hier von "sogenannter" Homophobie gesprochen.

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Ich kann die Frage nicht direkt beantworten, weil ich kein Gegner von Homosexualität bin. Eine Meinung habe ich dennoch zum Thema.

Mir fällt auf, dass Homosexualität bei Männern häufig eher negativ bewertet wird als bei Frauen. 

Ich kenne zwei Arten von Paaren, sowohl bei Homo- als auch bei Heterosexuellen.

Die einen kenne ich sehr lange und weiß so gut wie nichts über ihre sexuellen Vorlieben. Andere lerne ich kennen und sie fühlen sich nach kurzer Zeit berufen, ihre sexuellen Vorlieben, zum Besten zu geben.

Einige erwarten positive Resonanz, wenn sie plötzlich ungefragt, von ihrer Homosexualität oder von ihrer Lieblingsstellung mit dem heterosexuellen Partner berichten. Wenn diese Resonanz ausbleibt, vermuten sie Neid oder Haß auf Homosexuelle, was natürlich reine Projektion ist.

Es ist für mich normal, dass sich ein Paar, unabhängig von der sexuellen Gesinnung, auch in der Öffentlichkeit küsst oder Zärtlichkeiten austauscht. Mich persönlich ekelt es jedoch an, wenn Paare ihr Vorspiel an öffentlichen Plätzen zur Schau stellen. Oft beziehen Homosexuelle, dadurch provozierte, negative Reaktionen, auf ihr schwules oder lesbisches Dasein.

Wenn ein Mensch, seine natürliche Stimme, zwei Oktaven höher ansetzt, dann empfinde ich das als unangebracht. Jeder wie er will, aber ich kann das nicht gut heißen.

Viele outen sich und fangen dann an, sich anders zu geben als sie ursprünglich sind. Sie bewegen ihren Körper bewusst anders, oft weiblich betont. Auch hier gilt für mich, jeder wie er mag, aber ich empfinde es als unnatürlich, gestellt und lächerlich. Mit ihrer Homosexualität hat das nichts zu tun.

Ich verurteile das alles nicht und bestimme sowieso nicht über das Leben anderer. Dennoch fühle ich mich verpflichtet, einem Homo- oder Heterosexuellen, der mich nötigt, meine Meinung über sein Verhalten zu äußern, auch deutlich zu sagen, dass ich es als merkwürdig erachte.

Wenn ich mit dem Auto zu einem Cafe fahre, dann frägt mich keiner, mit welchem Auto ich hier bin. Wenn ich mit einem Ferrari oder einem Schrottauto direkt vor fahre, dann kann ich nicht erwarten, dass alle jubeln und mich beglückwünschen. Deswegen kann ich doch dann nicht jedem vorwerfen, dass er mich wegen meinem Auto verurteilt.

Gegenfrage, wieso müssen manche Menschen unbedingt eine Reaktion auf ihre Sexualität, bei wildfremden Menschen erzwingen und sind dann beleidigt bzw. verurteilen alle, die keinen Freudenstanz aufführen? Das verstehe ich nicht und verurteile es dennoch nicht. Trotzdem finde ich es nicht gut. Von mir aus laufen alle in rosa Ballettkleidern und mit bunten Fahnen umschlungen durch die Stadt. Sie dürfen natürlich auch ihre Stimme verstellen, aber ich bin nunmal amüsiert darüber. Deren Sexualverhalten interessiert mich nicht.

Keine Verurteilung sondern leben und leben lassen und das erwarte ich ebenfalls von Homosexuellen gegenüber Menschen, die von dieser Art der Sexualität abgeneigt sind. Auch diese Meinung sollte man äußern dürfen, auch wenn ich es nicht so sehe. Oftmals steckt sowieso nur eine Homophobie dahinter. Woher die wohl kommt...

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Es ist wirklich unglaublich festzustellen, wie wenig tolerant Menschen auch heute noch sind. Jedes Mal, wenn auf eine Minderheit eingeprügelt wurde, hat die Menschheit geschworen, dass so etwas nie wieder passieren wird. Und doch hat sich nichts geändert, bis auf die Gruppen, auf denen man herumhackt. Scheinbar müssen Menschen immer jemanden niedermachen, damit sie sich als Gemeinschaft stark fühlen können. Es braucht doch einen Feind, über den man sich aufregen kann.

Vorurteile sind leider etwas menschliches. Deswegen hat jeder die Verantwortung, kritisch über sein Weltbild nachzudenken. Jeder Mensch ist ein Individuum und vielleicht versäumt man es wegen seines irrationalen Hasses, wunderbare Leute kennenzulernen. Weil man sie nicht bei sich haben will, da sie ja so anders sind.

Hier ist noch ein gutes Video, das ich jedem empfehlen kann:

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Bestimmte Kreise wollen sich immer in das Privatleben anderer einmischen. Woher der Drang kommt weiß ich auch nicht. Aber es ist der Grund, warum AFD-Fans, Besorgte Bürger, Kirchenheinis und Aluhutträger oft so nerven.

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Warum Menschen homophob werden, beschäftigt auch die Wissenschaft.

Inzwischen gibt es Meinungen, die behaupten, Homophobie ist eine psychische Krankheit.

Es gibt auch andere Meinungen. In Russland, wo es Gesetze gegen Homosexualität gibt, ist auch die Anfeindung aus der Bevölkerung stärker als in liberaleren Staaten.

Hervorzuheben ist für mich dieser Aspekt:

Homophobie gehe außerdem oft mit starren Geschlechterrollen und religiösem Fundamentalismus einher.

In diesem Satz steckt nämlich sehr viel mehr. Starke Geschlechterrollen heißt nämlich oftmals, dass man Frauen nur als Mutter und Hausfrau sieht, nicht aber als erfolgreiche Managerin oder ähnliches. Hier steckt auch sehr viel Diskriminierung der Frau dahinter. Etwas, was mir persönlich auch aufgefallen ist. Jemand, der Probleme mit einer Gruppe hat, hat auch oftmals Probleme mit anderen Gruppen.

Interessant wäre es zu erforschen wie viele Pegidaanhänger beispielsweise ebenfalls homophob sind.

Wobei zu erwähnen gilt, dass religiöser Fundamentalismus (bitte auf den Fundamentalismus achten), ebenfalls stark an diesen starren Geschlechterrollen hängen.

Es führt zudem unweigerlich zu der Frage, was treibt Menschen dazu, so fanatisch bezüglich des Glaubens und ihres Lebensentwurfs zu werden.

Die Argumente, die gegen Homosexualität oftmals aufgeführt werden, kann man leicht entkräften. Wer Matthew Vines gelesen hat, kann auch die "christliche" Argumente entkräften. Es führt nämlich deutlich vor Augen, dass Religion meist vergeschoben wird, wenn es um solche Sachen geht.

Hier der Link zur Ursachenforschung:

http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article148136102/Lesben-und-Schwulenhasser-sind-oft-psychisch-krank.html

Ich habe leider nichts Besseres als den Weltartikel gefunden.

Und der Link zu Matthew Vines. Wer es noch nicht kennt, sollte es lesen:

http://www.matthewvines.com/transcript/german/

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Leute mit Homophober Einstellung denken eben oft, dass die Kinder und der Rest der Gesellschaft darunter leiden, wenn Homosexuelle toleriert werden und sich öffentlich zeigen dürfen.

 Sie denken, dass die Kinder, die Homosexuelle zusammen sehen, in ihrer Sexualität verwirrt werden könnten. 

Auch finden es viele unmoralisch und in vielen Religionen wird Homosexualtät bestraft und als unsittlich angesehen.  

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Kommentar von chuckstea
07.05.2016, 09:57

ist es nicht eher das Problem der Gesellschaft, wenn sie es nicht hinbekommt ihren Kindern beizubringen, dass homosexualität nichts schlimmes ist und ganz normal ist? :)

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Ich bin nicht daran interessiert, über das Leben irgendeines Menschen zu bestimmen. Aber nur weil es auch in der Tierwelt Homosexualität gibt heißt das doch nicht, dass dies für Menschen "natürlich" ist.

Das gibt es doch auch Spinnenweibchen, die ihre männlichen Artgenossen nach der Paarung oder schon währenddessn verspeisen. Sollten wir das unter Menschen auch tolerieren, weil es so "natürlich ist? 

Grundsätzlich ist Sexualität dazu bestimmt, Nachkommen zu zeugen und diese gemeinsam groß zu ziehen. Männliche und weibliche Energie sind verschieden und Kinder brauchen beides um "gesund" heranzuwachsen.

Da gab es einmal einen Bericht über ein lesbisches Paar in den USA, das einen Jungen adoptiert hat. Und dieser Junge war dann schon auf "ganz natürliche" Weise selbst zu der Erkenntnis gekommen, dass er im falschen Körper sei und sein Geschlecht wechseln wollte. Er ist noch ein Kind und die "Eltern" haben tatsächlich Ärzte gefunden, die bereit waren, ihn mit entsprechenden Hormonen zu behandeln. 

Hier habe ich den Artikel wiedergefunden:

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2043345/The-California-boy-11-undergoing-hormone-blocking-treatment.html

Ich meine zu viel Toleranz kann zu "T o l l eranz" ausarten und im Moment scheint es eine weithin akzeptierte Tendenz zu geben, die ganze Welt in ein Irrenhaus zu verwandeln.

Und noch ein Punkt, den man bedenken sollte: In gleichgeschlechtlichen Beziehungen steht Sexualität meistens absolut im Vordergrund. Studien haben gezeigt, dass Homosexuelle viel häufiger "fremdgehen" als andere, da steht die eigene Lust im Vordergrund. Und das wird auch noch als wünschenswert angesehen. 

Wie können solche Partnerschaften auf Dauer funktionieren, welche persönliche "Sicherheit" können sie geben?

Ist es wirklich so, dass sexuelle "Zufriedenheit" der einzige Weg zu einer funktionierenden Partnerschaft ist? Zählen da nicht auch andere Dinge, die auf des gesamte Leben bezogen viel wichtiger sind? 

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Kommentar von 261201
01.06.2016, 21:49

Menschen sind Säugetiere, aber okay, bei Menschen ist Homosexualität also auch menschlich. Dein Beispiel mit der Spinne bezieht sich nur auf eine bestimmte Art, und damit auch nicht gleich auf alle, was nicht heißt das man Kannibalismus dann mit Homosexualität gleich stellen könnte. 

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Ich war früher mal homophob. Warum? Weil ich früher religiös war und Homosexualität in Tora, Bibel und Koran eindeutig als schwere Sünde bezeichnet wird. 

Später habe ich mir überlegt, dass es doch eigentlich immer gut ist, wenn sich zwei Menschen gegenseitig Liebe, Fürsorge und Lust schenken und deshalb ein "lieber Gott" jede Form von Liebe, auch homosexuelle, als positiv ansieht. Noch später habe ich jede Form von Glauben als falsch erkannt.

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Kommentar von uncreativeNames
08.05.2016, 18:01

Hi, 

ich denke nicht, dass man das so verallgemeinern kann. Wie Homosexualität angesehen wird, ist in vielen Kirchen unterschiedlich und die berufen sich ja auf die Bibel.

Ich bin selber Christ und meiner Auffassung nach lassen sich Homophobie und das Gebot der Nächstenliebe nicht miteinander vereinbaren. 

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Kommentar von 55555555555555
08.05.2016, 23:00

Der Prophet Muhammad hat sogar schwule in sein Haus aufgenommen :)

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Du widersprichst dir in deinen Fragen gewissermaßen selbst: Erst meinst du, diese Leute machen das grundlos und dann möchtest du den Grund wissen?

Wie dem auch sei, hier ein paar Anmerkungen zur Frage:

  • Die meisten Leute, die ein Problem mit Homosexualität haben, haben auch einen Grund dafür. Ob dieser gut ist oder nicht, ist eine andere Frage.
  • Manche Menschen haben ein Problem mit Homosexualität, weil diese in ihrer Religion als Sünde bezeichnet wird.
  • Dass Menschen über andere Menschen urteilen, ist etwas sehr natürliches. Jeder tut es. Auch Vorurteile können mitunter hilfreich sein.
  • Die Äußerung, dass jemand Homosexualität nicht in Ordnung findet, ist eine Meinungsäußerung. Die Meinung anderer Menschen kann verletzend sein, aber muss ertragen werden. Denn das bedeutet Toleranz: Den anderen ertragen.
  • Wenn sich jemand kritisch über Homosexualität äußert, heißt das nicht, dass er damit die Sexualität anderer von Homosexuellen bestimmt.
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Kommentar von chuckstea
07.05.2016, 10:04

Ein Mensch braucht für sich selbst einen Grund, etwas zu tun. Für mich persönlich ist diese Handlung jedoch grundlos. :) Ich möchte es einfach irgendwie nachvollziehen, ob der Grund nun ein Guter oder schlechter ist.

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Kommentar von Roofies
07.05.2016, 10:15

In-Toleranz zu tolerieren ist nahezu unmöglich.. Eine Meinung geht so weit solange sie begründet und auf gegenseitiger Toleranz dem anderen gegenüber geschieht.

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es liegt in der natur des menschen, immer gegen irgendjemanden zu sein. 

ungeliebte gruppen sind i.d.r. minderheiten. welche das jeweils sind, macht abhaengig von medienrummel immer mal die runde. heute sind es die fluechtlinge und muslime allgemein, morgen sind es russland-deutschen, die hartzer oder die AfD-waehler ... blablabla

wenn nichts anderes aktuell auf den naegeln brennt, regt man sich halt wieder ueber homosexuelle auf, weil man gerade ein schwules paerchen knutschen sehen hat oder sich ueber eine tunte im fernsehen aergert.

die mehrzahl der homophoben leute sind notorische meckerer und das sind haeufig die, die mit ihrer eigenen lebenssituation aus den unterschiedlichsten gruenden unzufrieden sind.

was mir persoenlich am meisten auf den keks geht ist die nie aufhoerende gleichsetzung von liebe und sex wenn mal wieder ein religioeses buch bemueht wird, die eigene ablehnung zu rechtfertigen.

in religioesen buecher wird geliebt, was das zeug haelt und zwar GERADE zwischen maennern. 

was religioese buecher dagegen im allgemeinen bemaengeln, verbieten oder verdammen sind SEXUELLE HANDLUNGEN ... und das nicht nur zwischen gleichgeschlechtlichen, sondern auch vor der ehe, mit der frau des nachbarn oder allgemein "ausschweifend". 

die heutige gesellschaft in deutschland, unabhaengig von ihrem glauben, interessiert es zum ueberwiegenden teil einen scheissdreck fuer, was abgesehen von homosexuellen praktiken laut diesen religioesen buechern verboten ist. 

also koennen bitte die religions-argumentierer unter den homophoben einfach mal aufhoeren, ihre kirche vorzuschieben, wenn es um ablehnung von gleichgeschlechtlicher liebe geht? 

sagt doch einfach, wie es ist: ihr findet die vorstellung von analverkehr ekelhaft. und eure vorstellungskraft reicht nicht aus, um unter homosexualitaet auch noch was anderes zu verstehen.

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Kommentar von howelljenkins
08.05.2016, 22:56

hui, drei pfeile nach unten! wer hat sich denn da auf die fuesse getreten gefuehlt?

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Ich kenne einige Homosexuelle, vorwiegénd von der Regenbogen-NAK ;diese gehört zu der Neuapostolischen Kirche. Ich selbst bin kein Gegner von Homosexuellen-ich gehe nach dem Charakter eines Menschen und nicht danach ob er homo hetero oder transsexuell ist. Überall findet man Sympathische Leute mit denen man klar kommt und überall weniger sympathische.. Was ich nicht leiden kann: Wenn manche homosexuelle Menschen andere zwangsouten-das gibt es oft bei Prominenten. Und was ich nicht mag und menschenunwürdig finde-sowohl bei homosexuellen als auch bei Heterosexuellen: Wenn Liebe mit Sex verwechselt wird, wahlloser Partnerwechsel, Sexabenteuer in Kneipen, Darkrooms, Klos, Parkanlagen.. Davon bin ich ein Gegner-denn mir tun solche Leute leid, die gar keine echte Liebe kennen und Männer /Frauen nur als Sexobjekte benutzen...

Gegen eine homosexuelle feste Partnerschaft(gerne wenn gewünscht auch mit Kind/ern habe ich echt nichts.

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Ich bin nicht religiös und habe keine moralischen Vorbehalte gegen Homosexualität.

Allerdings finde ich das Argument "ist keine Krankheit weil es in der Tierwelt vorkommt" albern. Als ob Krankheiten in der Tierwelt nicht vorkämen. Ist Krebs keine Krankheit, weil er in der Tierwelt auch vorkommt? Ist Blindheit keine Behinderung, weil es auch blinde Tiere gibt?

Allerdings würde ich Homosexualität weder als Krankheit noch als Behinderung bezeichnen, eher als eine Art Fehlfunktion. Und ob es natürlich ist oder nicht, hat nichts mit Mehrheiten oder Minderheiten zu tun.

Für mich ist natürlich, was artgerecht ist. Organe haben einen Zweck, und es ist natürlich, sie zweckbestimmt zu verwenden. Der Mund ist beim Menschen zur Bildung von Lauten und zur Einnahme von Nahrung bestimmt. Erfüllt er ersteren Zweck nicht, ist man stumm, und das gilt als Behinderung. Bei einem Fisch ist Stummheit aber natürlich. Es gibt Kinder, die Nahrungseinführung über den Mund verweigern, auch das ist eine Pathologie. Blindheit ist beim Menschen und den meisten Säugetieren eine Behinderung, weil in der Welt, in der sie leben, das Sehorgan eine wichtige Funktion hat. Beim Maulwurf ist es keine Behinderung, sondern natürlich.

Und das weibliche und männliche Geschlechtsorgan sind nun mal so ausgelegt, dass sie sich mit dem andersgeschlechtlichen verbinden können, aber nicht mit dem gleichgeschlechtlichen. Die zweckbestimmte Funktion der Geschlechtsorgane - der Geschlechtsakt - ist also nur zwischen Verschiedengeschlechtlichen möglich, und DESHALB ist Heterosexualität die natürliche Sexualität. Nicht, weil sie die der Mehrheit ist. Selbst wenn sie in der Minderheit wäre, wäre sie immer noch die natürliche Sexualität, da artgerecht.

Und all dies hat nicht mit Hass oder Ablehnung zu tun. Ob Hetero, Homo, sehend oder blind, ändert nichts an der Eigenschaft des Menschseins in seiner Vollwertigkeit mit allen seinen Rechten und Pflichten.

Gleiche Rechte bedeutet aber nicht unter allen Umständen, sondern bei gleichen Voraussetzungen: der Ausschluss Homosexueller von der Ehe ist für mich das Äquivalent des Ausschlusses der Blinden von der Führerscheinprüfung: in beiden Fällen sind die Voraussetzungen nicht erfüllt.

Ich empfinde keinerlei Hass oder Ablehnung gegen Homosexuelle, und will ihnen schon gar nicht ihre Art zu leben vorschreiben.   

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Kommentar von howelljenkins
07.05.2016, 21:23

geschlechtsorgane haben mehr als eine funktion. sie sind angelegt zur fortpflanzung, erfuellen aber (auch das nicht nur bei menschen) ausserdem einen stressabbauenden zweck. erregung und befriedigung sind essenzielle beduerfnisse, die mit der fortpflanzung weniger zu tun haben, als die meisten denken.

mit anderen worten, auch wenn ich deinen ausfuehrungen nicht komplett widersprechen wuerde, unterschaetzt du da etwas. wenn du recht haettest und geschlechtsorgane ausschliesslich der fortpflanzung dienten, waere zumindest der weibliche orgasmus unnoetig.

dadurch, dass menschen sich unabhaengig vom geschlecht gegenseitig erregen und befriedigen koennen, ist meiner ansicht nach das argument "passt zusammen" zu vernachlaessigen

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Jetzt Mal vorneweg, ich bin nicht gegen Homosexualität, denn ich empfinde es als natürlich. Selbst in der Tierwelt gibt es Homosexualität und es sollte überall akzeptiert werden.

Ich verstehe aber auch die Leute, die dagegen sind, denn so wie ich es aufgenommen habe, scheinen sie sich um die Existenz ihrer Rasse zu fürchten. Denn sie denken, dass wenn alle homosexuell "wären", dann würde die Menschheit aussterben, da keine Fortpflanzung mehr möglich wäre. Sie beachten dabei aber nicht, dass es eigentlich gar nicht gehen kann, da wie bereits erwähnt, in der Tierwelt so etwas existiert sehr lange existiert und der biologische Trieb sich fortpflanzen zu wollen/müssen immer größer ist.

Es gibt viele Menschen, die keine Kinder wollen, das ist doch vergleichbar mit keine Kinder kriegen können, weil zwei gleichgeschlechtliche Menschen zusammenleben. Solche Menschen werden aber nicht so behandelt, sondern haben freien Handlungsspielraum. Sowas ist doch unverschämt und unlogisch. Also sollte doch jeder selbst entscheiden können wie sie zu leben haben.

Ein weiteres Problem wäre die Religion, welche natürlich (wie so oft) den Menschen einen Strich durch die Rechnung zieht, da sie sich an bestimmte Regeln halten müssen. Ich bin komplett Anti-Religion, jedoch gedenke ich an bestimmten Tagen meine Ahnen und bete innerlich, dass diese es gut haben wo auch immer ihre Seelen wandern. Ich lebe nach einer Erziehung, die buddhistisch geprägt ist und besagt, dass ich niemandem schaden und meine Umwelt sowie Mitmenschen respektvoll behandeln sollte. Religion kann gut sein für Gläubige, die sich an die positiven Dinge halten und die Negativen hinterfragen, jedoch auch schlecht für diejenigen, die jedes Wort durchsetzen und andere aufzwingen wollen. Ehrenmorde oder Schwulenhass sind das Ergebnis solcher Gedanken. Traurige Welt...

Ein letzter Punkt, der mir einfällt, wieso es Leute gibt, die Homosexuelle hassen, wäre die Begründung, dass sie zu einer Minderheit gehören und "anders" sind. Genauso wie beim Rassismus und der Freizügigkeit gibt es Menschen, die so etwas als "peinlich" oder "unangebracht" sehen. Natürlich ist es nicht das Bild, was wir tagtäglich sehen, doch wenn alle es akzeptieren würden, dann wäre auch dieser Anblick nichts außergewöhnliches.

Spontan würden mir diese Dinge einfallen. Ich bin der Meinung, dass wir alle individuell leben sollten und solange niemand dadurch Schaden nimmt, dann sollte es akzeptiert werden.

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Kommentar von Roofies
07.05.2016, 10:24

Schön geschrieben, tolle Antwort! :3

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Kommentar von omikron
07.05.2016, 11:20

Jetzt Mal vorneweg, ich bin nicht gegen Homosexualität, denn ich empfinde es als natürlich. Selbst in der Tierwelt gibt es Homosexualität und es sollte überall akzeptiert werden.

In der Tierwelt gibt es auch Weibchen, die ihre Männchen nach der Kopulation auffressen, ganz natürlich. Insofern verstehe ich dich, fürchte ich, nicht ganz?

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das kannst du lange warten, bis du diese intoleranz verstehst, aber gründe dafür gibt es viele.............:)

es ist ganz einfach, denn so wie es milliarden menschen gibt, gibt es auch unzählige verschiedene ansichten, denkweisen, weltbilder usw...... das größte problem ist dabei der glaubenswahnsinn, denn beim glaube setzt oftmals der verstand und die menschlichkeit aus........... alles was ein imaginärer gott angeblich als gebote erlassen hat, muss man blind befolgen.......... selbst wenn diese gebote menschenrechtsverletzend sind, aber diese verletzung der menschenrechte ist gleichzeitg der beweis dafür, dass religionen und götter nur erfindungen der menschen sind, denn wenn ein echter erbauer des universums existieren würde, er hätte damals gewusst was menschenrecht überhaupt bedeutet............ die menschen damals kannten diesen begriff überhaupt nicht, jedenfalls nicht in allen bereichen so wie wir sie heute als solches ansehen, deshalb sind die damaligen gebote nicht mit den heutigen menschenrechten oder dem verständnis darüber 100 pro konform...........

menschen, die homosexualiät ablehnen, tun das aus ihrem weltbild heraus, wissen aber gar nicht, dass sie in ihrem leben schon unzähligen homosexuellen menschen begenet sind, oft den mensch dann vielleicht sogar sehr sympathisch fanden, aber trotzdem ihre vorurteile ausleben........... für sie ist es schlimm, wie für einen anderen z.b. schlimm wäre, hunde zu essen, was in asien ganz normal wäre............ ist eben alles nur relativ...............:)

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Sie sind entweder dumm, unreif oder auf eine ungesunde Weise fundamentalistisch religiös.

Oder sie haben selbst homosexuelle Neigungen, können damit nicht umgehen, akzeptieren sich selbst nicht und projizieren ihren Selbsthass auf andere.

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Kommentar von chuckstea
07.05.2016, 10:00

Danke, so sehe ich das auch! Beste Antwort bis jetzt! :)

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Kommentar von mk2112
07.05.2016, 10:02

PS: Bei manchen Kommentaren hier wird mir richtig schlecht.

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Kommentar von chuckstea
07.05.2016, 10:05

Mir auch, aber es bezeugt doch nochmal deine Aussage! :D

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Kommentar von Roofies
07.05.2016, 10:08

Schöne Antwort, hatte bei meiner an die sexuelle Neigung gar nicht nachgedacht. :3

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Antworten zu solch einer Frage kannst du genug hier finden und in der Suchfunktion ergoogeln. Scheinbar scheint das eine der wichtigsten Fragen für einige Leute zu sein und es ist nervig, immer wieder das Gleiche zu schreiben.

Ich habe nicht den Eindruck, dass über Homosexuelle geurteilt wird. Ganz im Gegenteil oder in welchem Umfeld lebst du? Sowohl hier bei GF als auch im wirklichen Leben genießen sie volle Anerkennung im Gegensatz zu denen, die es noch wagen, ein Argument dagegen zu bringen. Für die gibt es dann den Begriff "homophob".

Zu fragen wäre allerdings, warum du offenbar  ein "Dagegensein" gleich setzt mit Ablehnung und Urteil in dem Ausspruch "Was tun sie euch". Niemand ist gegen Menschen mit gleichgeschlechtlicher Neigung und niemand ist der Meinung, dass sie schaden und anderen was tun. Aber du kannst nicht erwarten, dass Toleranz gleichzusetzen ist mit moralischer Anerkennung. Für Christen gibt es nämlich eine klare Aussage dazu, dass eine gelebte Homosexualität (und nur darum geht es ja wohl) eben nicht in die Schöpfungsordnung Gottes passt und darum auch Gottes Ordnung widerspricht. Gott hat immer noch Mann und Frau erschaffen zum Zweck der Fortpflanzung einerseits, aber auch zum Zweck gegenseitiger Ergänzung. Mann und Mann, Frau und Frau passt nicht Gottes Plan und wird deshalb als sündhaft - weil widernatürlich - angesehen, was nicht heißt, dass jeder nach seinem Gewissen handeln soll und muss.

Auch wenn der geistbegabte Mensch sich biologisch aus dem Tierreich entwickelt hat, heißt das nicht, dass wir auch Tiere geblieben sind und wie Tiere leben sollen. Der Mensch kann zwischen Gut und Böse unterscheiden, freie Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen, das Tier nicht. Sexuelle Verhaltensweisen von Tieren können nicht auf den Menschen übertragen werden, ansonsten müsstest du auch mit Inzest und Pädophilie einverstanden sein. Tiere folgen nur einem Trieb, wenn der Mensch das auch täte, verwechselt er sexuelles Triebleben mit Liebe. Aber gerade das Wort Liebe wird immer wieder angeführt für sexuelle Betätigungen.

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Kommentar von CalicoSkies
07.05.2016, 21:01

Für Christen gibt es nämlich eine klare Aussage dazu, dass eine gelebte Homosexualität (und nur darum geht es ja wohl) eben nicht in die Schöpfungsordnung Gottes passt

In anderen Worten: Du bist homophob, weil dir das deine Religion vorschreibt.

Das ist bei vielen homophoben Menschen so - aber Hey, Homosexualität ist nicht änderbar; Homophobie dagegen schon, ich geb die Hoffnung nicht auf :)

Mann und Mann, Frau und Frau passt nicht Gottes Plan und wird deshalb als sündhaft - weil widernatürlich - angesehen, was nicht heißt, dass jeder nach seinem Gewissen handeln soll und muss.

Das ist aber nur eine religiöse Sichtweise - in der Biologie kann Homosexualit nicht widernatürlich sein, da Homosexualität in der Natur auftritt, als völlig normale Varianz der sexuellen Ausrichtung (und nicht als Störung o.Ä.)

Mehr sagt der Begriff "unnatürlich" und "widernatürlich" nicht aus, daher: Vorsicht, wenn du diesen Begriff mit Religionen vermengen willst ;)

Ob Christen wirklich Homosexualität ablehnen oder nicht ist fraglich - die evangelische Kirche traut bspw. sogar homosexuelle Paare in manchen Landesvereinigungen... aber das ist hier nicht Thema.

Auch wenn der geistbegabte Mensch sich biologisch aus dem Tierreich entwickelt hat, heißt das nicht, dass wir auch Tiere geblieben sind und wie Tiere leben sollen.

Das wird jetzt sicher hart für dich, aber... wir sind Tiere.

Um genau zu sein gehören wir zu den Trockennasenprimaten - die genaue Systematik wird dir jedes Biologienachschlagewerk offenlegen, Wikipedia tuts aber auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Homo

Religion ist menschengemacht und nichts anderes als eine Summe von Wertvorstellungen und einer Weltanschauung - die nicht jeder teilen muss ;)

Tiere folgen nur einem Trieb, wenn der Mensch das auch täte, verwechselt er sexuelles Triebleben mit Liebe. Aber gerade das Wort Liebe wird immer wieder angeführt für sexuelle Betätigungen.

Auch das wird dich sicher erschüttern, aber... deine Definition von Sex trifft eben nicht auf alle zu ;)

Sex ohne Liebe ist für viele Menschen problemlos möglich - und wie Forschungen bei Schimpansen (unseren nächsten Verwandten) und ärchaologische Forschungen bei Steinzeitmenschen zeigen, dient Sex nicht nur zur Fortpflanzung, sondern auch zum sozialen Zusammenhalt :)

Auch du folgst deinem Trieb, wenn du dich verliebst - genauso wie du deinem Trieb folgst, wenn du trinkst oder isst.

Da auch homosexuelle Menschen ihren Partner genauso lieben, ist das sowieso ein schlechtes Argument... egal ob du jetzt damit Sex innerhalb einer (Liebes-)beziehung meinst oder Sex ohne Beziehung ;)

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Zwei Männer passen nicht zusammen. Das ist doppelt gemoppelt. Gott wünscht nicht, dass Männer sich zu Männern legen und Unzucht treiben. Es ist Sünde vor Gott und wird bestraft werden. Basta, aus! Demnächst wird auch noch die Unzucht mit Tieren befürwortet, wenn das so weiter geht.

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Kommentar von Sowjetunion208
08.05.2016, 00:42

Zusammenhanglose Behauptungen mehr nicht 

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Ziemlich verkorkste Frage. Es darf immer noch jeder denken was er will. Und in einer Zeit, wo die halbe Republik heftigst dafür kämpft, daß man Erdogan im Fernsehen Ziegenf. Schmumpelp..., Mädchenschänder usw. nennen darf, muß es auch erlaubt sein, in kleiner Runde oder im Zwiegespräch zu äußern, daß man kein Freund ist von bestimmten Sexualgewohnheiten.

Indem man das tut, "bestimmt" man nicht über diese Leute und da man kein Richter ist, "urteilt" man auch nicht sondern äußert seine Meinung.

Was wirklich nervt ist die Tatsache, daß Anhänger bestimmter Sexualpraktiken meinen, die ganze Welt drehe sich nur um ihre Befindlichkeiten und sie müsse daher das maximale tun, um sie zu fördern und Befürworter anderer Praktiken vollkommen ausgrenzen und mundtot machen.

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Kommentar von 261201
01.06.2016, 21:56

Natürlich steht es Minderheiten nicht zu, die selben Rechte wie andere zu haben. Ach, was eine schöne Ironie oder? xD

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Also jetzt mal Klartext,

Ich habe nichts gegen Schwule aber Ich bin auch nicht für sie. Sollen machen was sie meinen, jedoch wird es problematisch, wenn z. b. im Gefängniss in der Dusche ("wenn die Seife "fallen" gelassen wird"), gerne mal du weißt schon.

Das kann so manche Männer ziemlich verstören, außerdem ist es etwas "nicht-normales" (heißt, der Großteil der Gesellschaft basiert auf Hetero's und nicht auf Homo's, daher gilt es als nicht Normal, weil der Schnitt von Hetero's dominiert wird),

Aber Homosexualität ist auch wiederum (gerade bei Überbevölkerung) natürlich, weshalb es nicht so verwerflich wäre.

Ich hoffe Ich kriege keine Hass-Kommentare ab, sondern äußere lediglich meine Meinung, Schwul ok, aber das war's auch schon.

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Kommentar von Zicke52
18.05.2016, 09:33

Ich teile deine Meinung nicht, dass Normalität aufgrund von Mehrheiten definiert wird. Normal ist es, seine Organe zweckbestimmt zu verwenden (was andere zusätzliche Verwendungsmöglichkeiten nicht ausschliesst). Es ist normal, Nahrung durch den Mund einzuführen. Führt man sie durch andere Körperöffnungen ein, ist das nicht normal, selbst wenn eine Mehrheit das täte, denn die Nahrung käme nie im Magen an. 

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Kommentar von PatrickLassan
19.05.2016, 11:11

jedoch wird es problematisch, wenn z. b. im Gefängniss in der Dusche ("wenn die Seife "fallen" gelassen wird"), gerne mal du weißt schon.

Das ist nichts weiter als ein dummes Klischee.

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Es ist keineswegs so dass ich über Schwule abtrünnig oder so rede jedoch hinterfrage ich die Richtigkeit ! Unser Prophet Mohammed hat uns zur Pflicht gemacht jeden Menschen gut zu Behandeln egal welcher Ansicht ,denn ein Moslem zeichnet sich durch seinen edlen Charakter aus. Wie gesagt ich empfinde es nicht als Natürlich aber Urteile nicht und akzeptiere es. 

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Kommentar von howelljenkins
07.05.2016, 13:16

das wort "abtruennig" bedeutet nicht das, was du hier ausdruecken wolltest (nur mal so angemerkt)

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