An die Gläubigen: Wird Gott es mir verübeln, dass ich keine Hoffnung mehr hab?

24 Antworten

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Nein, Gott wird es dir nicht verübeln, dass du keine Hoffnung mehr hast. Für uns Menschen ist es recht normal, so zu denken. Gott weiß das...

Ich wünsche dir trotzdem sehr, dass die Person wieder fit und gesund werden kann!

Danke. Sie wurde ins künstliche Koma versetzt und die Ärzte haben auch kaum noch Hoffnung.

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@jackjack1995

Das tut mir sehr leid! Wir können nur beten, dass noch ein Wunder geschieht und darauf vertrauen, dass am Ende alles zum Besten dient (Römer 8,28).

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Vielen Dank für den "Stern", ganz liebe Grüße und Gottes Segen!

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Hallo jackjack,

es gibt eine göttliche Aussage hierzu:

Hoffnungslosigkeit ist ein Misstrauen gegen Gott

Weirter solltest Du wissen, dass jeder Mensch einen sogenannten (nichtphysischen) Lebenschip hat, auf dem der eigentliche Todeszeitpunkt und Sterbe-/Todesart vermerkt sind...

Denen kann man sich nicht entziehen, wenn man nicht vorher diesem 'Lebens-Plan' durch einen zB Suizid entgeht....

Villeicht solltest Du anfangen, mit Deinem eigenen Gemütszustand zu arbeiten, indem Du den zu erwartenden Verlust und die Lücke verarbeitest, denn in Wirklichkeit ist es der eigene Verlustschmerz, der Angst macht....

Zudem solltest Du wissen, dass alles seinen Sinn hat bei Gott. Weshalb zweifelst Du dies an?

Des Weiteren: Weshalb kannst Du Dich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass es der von Dir wichtigen Person 'drüben' besser gehen wird, da sie zB a) Gott kurz erblicken wird dürfen (sollte diese Person gottgläubig gewesen sein), b) zu Erkennntissen kommen wird und c) frei von körperlichen Beschwerden und körperliche Schwere und Trägheit sein wird...

Wenn Dir die Person wirklich wichtig sein sollte, dann solltest Du dafür beten und Dein Herz danach ausrichten, dass es ihr 'drüben' wieder gutgehen, sie frei sein und mit ihren Seelenteilen zusammen kommen wird - Freude, Liebe und Wärme könnten sie 'drüben' erwarten...

Es ist Dein Schmerz über den kommenden Verlust, der Dich betrübt und nicht mehr klar fühlen lässt - es ist vielmehr der Eigennutz, der Dich von einem Verstehen über den Sinn im System Gottes fernhält...

Bete, dass es der Person gelingen möge, die Kraft und das Vertrauen auf Gott aufrecht zu erhalten, dass es der Person gelingen möge, schnell durch den Tunnel hinüber ins Jenseits zu kommen...

Versuche dich mit dem Gedanken zu befassen, dass es womöglich in ihrem Lebensplan inneliegt, sich jetzt von dem irdischen Leben zu verabschieden und als Seele endlich ihr Gefängnis - den menschlichen Körper - verlassen zu können....

An Deinem Beispiel kann man gut erkennen, wie sehr viele menschen an Gott und an das System Gottes glauben: Solange es einem nicht ganz schlecht geht, ist das mit dem Glauben auch einfach. Bei Prüfungen - und diese Situation ist nicht nur für jene Person eine Prüfung, sondern auch für all die Personen, die davon betroffen sind - steht man stets vor einem Scheideweg: Gott / Nichtgott...

Mit Deiner Hoffnunsglosigkeit hast Du zum Ausdruck gebracht, dass Du kein Vertrauen auf Gott mehr hast und somit auch nicht mehr an die Gottes Schöpfung und dessen Sinnhaftigkeit bzw. an ein Weiterleben nach dem irdischen Ableben zu glauben scheinst...

Ich kann doch nichts dafür. In solchen Situationen reagiert man eben nicht immer so, wie es sich gehört.

Doch, nur Du bist für Deine Situation verantwortlich, nicht die kranke / sterbende Person, denn es ist Deine Denkweise, Dein Herz, sind Deine Gefühle, ist Deine Hoffnungslosigkeit, ist Deine Abkehr von Gott usw. usf...

Und nur Du allein entscheidest darüber, wie es mit Dir weitergeht - auch im Hinblick Deines Glaubens an oder gegen Gott, in Deinem Verhalten gegenüber der Person etc. pp...

Es soll kein Vorwurf sein, sondern eine Öfnung eines neuen Blickwinkels, den ich hier versuchte, Dir nahezulegen...denn diese Deine Reaktion ist nur allzu menschlich, auch wenn Allzumenschliches nicht immer korrekt sein muss ;-)

Gruß Fantho

Hört sich erstmal so an als würdest du zu Gott beten, weil du dir davon erhoffst das Schicksal beeinflussen zu können... Gott als Spielball zur Erfüllung deines Willens...?

Wahrer Glaube an Gott kann tatsächlich die Glückseligkeit bedeuten. Ich sage das eher aus psychologischer, als theistischer Sichtweise. Denn war bedingungslos an Gott glaubt und sein eigenes Schicksal voll und ganz in dessen Hände legt, der braucht sich nie wieder wegen irgendwas Sorgen zu machen... alles was passiert, geschieht so wie so, weil es so kommen soll.

Andererseits kann diese Lebensphilosophie auch zur Resignation führen. Welchen Antrieb hätte man dann noch im Leben, wenn man fest daran glaubt, sein Schicksal nicht kontrollieren zu können?

Mit Verlusten wird man im Leben häufiger konfrontiert werden. Manche mehr, andere weniger, spätestens bei den eigenen Eltern oder Großeltern wird man lernen müssen, damit umzugehen.

Das ist weder Gut, Böse, fair oder unfair, sondern einfach nur der Lauf der Natur, selbst wenn das Ableben bei einigen als viel zu früh wahrgenommen wird.

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