An die Gläubigen - Ist das euch recht, wenn ein Buch euer Leben vorschreibt?

18 Antworten

Doch hinterfragt wird es sehr oft, aber sieh es mal von einer anderen Perspektive: nehmen wir an, du kennst jemanden, diese Person ist sehr weise und alles was sie gesagt hatte, ist auch so eingetroffen und all seine Ratschläge haben anderen geholfen ein glückliches Leben zu führen. Wenn diese Person nun dir gewisse Dinge sagt, würdest du es beachten oder nicht?

Da war ich anfangs auch skeptisch, aber ich merke es halt an meiner Gemeinde wie die Menschen dort miteinander umgehen, ich sehe, dass die meisten Ehen funktionieren und noch Liebe vorhanden ist, dass sich gegenseitig geholfen wird, dass wenn in einer Gruppendymamik jemand mit Lästern anfängt und einer merkt das und steuert entgegen, dass dann jeder mit macht. Das erlebe ich nur dort, sonst kenne ich das nicht. Ich sehe auch, dass Prophezeihungen sich erfüllt haben.

Was viele auch nicht verstehen: Es ist bei mir tatsächlich die Logik. Aus meinem Wissen und meinen Erfahrungen wäre das nunmal der Weg der richtig ist.

Oder sie es mal nochmal anders: Wenn du ein Auto hast und du sollst nur super Tanken, das wird so im Handbuch erklärt. Du sollst alle x Kilometer die Bremsen überprüfen und den Ölstand. Wäre es dann klug, dass zu ignorieren? Ich meine es beschränkt dich ja in deiner Freiheit, du musst super Danken, darfst kein Diesel oder andere Kraftstoffe nehmen.

Wir leben in einer Welt, die alles mögliche pevertiert hat, unter anderem deswegen fällt so vieles auch so schwer. Naja aber ich betrachte die Bibel eher als Handbuch für die Maschine Mensch. Eher weniger als strenges Regelwerk.

Woher ich das weiß:Hobby – Bin selber Religiös aktiv

Hi Lucy. Bin nicht streng gläubig. Eher agnostisch mit einem Hang zum Glauben. Für mich ist Gott eine Option. Er existiert vielleicht. Daher sind für mich die Bücher eher Ratgeber und Aufzeichnungen. Keine Vorschriften. Über die Gesetze hier denke ich ähnlich. Verboten ist meiner Meinung nach gar nichts. Aber alles hat Konsequenzen. Das ist auch gut so.

Es ist nicht ein Buch der uns Muslimen etwas vorschreibt es ist unser Schöpfer der uns alle erschaffen hat und zu dem wir zurückkehren nach dem Tod - ALLAH s.w.t

Er ist es der uns vom Mutterleib bis in den Tod versorgt und aufrecht erhält und er hat das Recht über uns zu urteilen.

Macht es nicht. Es zeigt mir allerdings erstrebenswerte Maßstäbe auf. Für mich sind besonders Werte wie Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Vergebungsbereitschaft am wichtigsten und auf diesen basierend die 10 Gebote.

und auf diesen basierend die 10 Gebote.

Leider nicht, darin kommt nichts von diesen "wichtigsten Werten" vor, nur Verbote wie in jeder (einigermaßen) zivilen Gesellschaftsordnung.
Setze dafür die Botschaft Jesu, dann liegst du richtig.

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@Viktor1

Diese Werte sind die Grundlage für die Gebote für die aber offenbar zur Zeit der Gebote kaum jemand wirklich bereit war. Als die zeit dann näher gekommen war, dass man es besser verstehen würde, kam Jesus mit seiner Lehre, die dies offenbar deutlicher machte, aber auch Maßstäbe setzte, wie die Werte besser zu erfüllen seien.

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@JTKirk2000
Diese Werte sind die Grundlage für die Gebote

kann ich nicht erkennen.Diese Verbote hören sich eher wie eine Vorgabe zu einem Strafgesetzbuch an, wie es die meisten zivilisierten Gesellschaften handhaben. Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Vergebungsbereitschaft sind darin nicht zu errkennen.

kam Jesus mit seiner Lehre, die dies offenbar deutlicher machte,

Du hast Jesus, seine Lehre, offensichtlich nicht verstanden. Unrecht gestaltet sich in uns, unserem "Herzen" (Inneren) nicht in der Gehoramsverweigerung gegenüber einem Gesetz. Paulus hat sich dazu den "Mund fussllig" geredet um den Adressaten seiner Briefe dies klar zu machen. Jesus hat einen vollig neuen Bezug zum "Gesetz" vermittelt, im Sinne des neuen Bundes. Mit Letzterem solltest du dich mal befassen.

Der Dekalog jedenfalls hat mit diesem nicht gemein.

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@Viktor1
kann ich nicht erkennen.Diese Verbote hören sich eher wie eine Vorgabe zu einem Strafgesetzbuch an, wie es die meisten zivilisierten Gesellschaften handhaben. Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Vergebungsbereitschaft sind darin nicht zu errkennen.

Vermutlich weil Du die Gebote mit dem mosaischen Gesetz verwechselst. Die Gebote enthalten keine Strafmaße, im Gegensatz zum mosaischen Gesetz.

Du hast Jesus, seine Lehre, offensichtlich nicht verstanden.

Wenn Du das denkst, weißt Du nichts von mir, und verstehst mich ebenso wenig.

Paulus hat sich dazu den "Mund fussllig" geredet um den Adressaten seiner Briefe dies klar zu machen.

Nicht geredet, sondern geschrieben. Wenn überhaupt. Und zweitens war Paulus derjenige, der bis zu seiner Bekehrung, die lange nach der Hinrichtung Jesu stattfand, die Jünger Jesu verfolgen und durch römische Gerichtsbarkeit verurteilen ließ. Denk mal darüber nach. Sicherlich mag er einiges nach seiner Bekehrung wieder gut zu machen versucht haben, aber was er nicht ausgleichen konnte ist, dass die anderen Apostel von Jesus direkt belehrt wurden, im Gegensatz zu Paulus. Und wessen Lehre hätte wohl für jemanden, der sich zu Recht Christ nennt, Vorrang, die von Jesus oder die von Paulus?

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@JTKirk2000
Vermutlich weil Du die Gebote mit dem mosaischen Gesetz verwechselst

Erstens ist der Dekalog Teil des mosaischen Gesetzes und von Strafmaßen war hier nicht die Rede. Ist auch egal, deine Aussage dazu welcher ich widersprochen habe, wird so oder so nicht gestützt, eine verbale Behauptung leistet dazu garnichts.

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@Viktor1
eine verbale Behauptung leistet dazu garnichts.

Diese Tür schwingt in beide Richtungen. Von daher hast Du damit zum Ausdruck gebracht, dass in dieser Hinsicht jeder weitere Einwand sinnfrei ist. Damit ist für mich diese Unterhaltung beendet.

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@JTKirk2000
Damit ist für mich diese Unterhaltung beendet.

Ist auch besser so, du weißt eh nix außer Sprüche, welche auch nichts leisten.

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Ich freue mich darüber, dass Gott uns in der Bibel Hilfen gibt, unser Leben zu gestalten. Wenn man dies richtig versteht, stellt man fest, dass es dabei nicht um einengen oder knechten geht, sondern um etwas Positives für die Mitmenschen, die Schöpfung und einen selbst. Im Endeffekt führt das dann auch zu wahrer Freiheit...

Natürlich habe ich die Bibel bzw. meinen Glauben generell hinterfragt und mich auch mit anderen Religionen und Glaubensvorstellungen beschäftigt. Als Ergebnis wurde mein Glaube an Jesus Christus dadurch besonders gestärkt und gefestigt.

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