An die Fisch experten ( Aquarium! )

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7 Antworten

Hallo,

weißt du, ein Aquarium ist wunderschön, aber damit es so wunderschön wird und auch bleibt, braucht man schon jede Menge Informationen. Es ist nicht ganz so einfach wie mit einem Hamster.

Bei einem Aquarium spielen viele verschiedene Faktoren eine sehr große Rolle und sie greifen wie Zahnräder ineinander. Und wenn man das alles nicht beachtet, dann hat man schnell eine grüne, stinkende Brühe mit gammelnden Pflanzen und sterbenden Fischen und keine Freude mehr an diesem wunderschönen Hobby.

So kannst du zum Beispiel nicht einfach "beschließen", welche Fische du pflegen möchtest. Jede Fischart hat ihre ganz eigenen Bedürfnisse, die es zu erfüllen gilt, damit die Fische gesund leben können. Du möchtest sie ja schließlich pflegen - und nicht totpflegen.

Es gibt Fische für weiches Wasser, für mittelhartes Wasser, für hartes Wasser, für saures Wasser, für neutrales Wasser, für alkalisches Wasser, Fische für kleine Aquarien, für größere Aquarien, für große ....

Deine Wasserwerte erfährst du z.B. bei deinem örtlichen Wasserversorger - also zumindest Angaben zur Wasserhärte und zum PH-Wert. Diese Werte sind schon einmal ganz ganz wichtig, denn neben der Größe deines AQ richtet sich nach diesen Werten die mögliche Auswahl deiner Pfleglinge.

Mollys z.B. brauchen ein Aquarium von mind. 100 l, Skalare brauchen schon 300 l.

Am besten ist es, wenn du dir erst einmal noch viele Informationen durchliest. Dazu gibt es viele gute Bücher oder auch Internetseiten. Empfehlen kann ich dir dazu

www.anfaengeraquarium.de

Da bekommst du wirklich alles so erklärt, dass es auch Neulinge gut verstehen können.

Gutes Gelingen

Daniela

zum Wasserwechsel: hierzu bleiben die Fische im Becken, dusaugs nur mit einem Schlauch etwa 20-30% des Wassers ab und füllst neues auf. zum Besatz: wenn du Black Mollys nehmen möchtest sieh' mal nach, wo die in der Natur vorkommen - und dann passt alles zu denen, was ebenfalls dort vorkommt: das ist die sicherste Methode Arten zu finden, die ähnliche Ansprüche haben. Ohne jetzt selber nachzussehen - z.B. Guppies, Schwerträger, Skalare,....

Nimm Fische, die zu den Wasserwerten passen, die in deinem Aquarium nach dem einfahren herrschen. Und zur Beckengröße. Und zu den anderen Fischen und sonstigen Bewohnern des Beckens.

Wasserwechsel macht man als Teilwasserwechsel. Es wird ca 1 drittel des Wassers rausgenommen und mit frischem Wasser ersetzt. Wie oft, das hängt von den Werten in deinem Becken ab. Die Fische bleiben immer im Becken. Rausfangen wäre zu viel Stress.

Viele Infos zu Aquarien findest du da:

http://www.drta-archiv.de/

Ach OK das wusste ich nicht das die Drin bleiben? Danke für die Info :)

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mollys sind hart im nehmen, sie überleben viel und leben länger als zum beispiel guppis.

ja und man soll das wasser nicht ganz wegkippen sondern besser z.b. mit einer schüssel ein bisschen wasser wegschütten. dannach wider einfüllen .und du solltest auf die temperatur achten es sollte nicht wärmer als 28grad sein. und auf den ph wert achten !

LG caycay, viel glück

Mit den Mollys hast Du Dir schon was Richtiges für den Einstieg ausgesucht. Mit Härte ist der sog. Ph-Wert gemeint, den kannst Du z.B. mit Teststreifen messen. Mollys sind da aber eher unempfindlich. Das Thema Aquaristik ist aber so umfangreich, da kann ich nur zum guten,alten analogen Aquaristikbuch raten. Beim Zauberwort " lesen " zücken Eltern meist auch bereitwillig die Briefftasche. Allein zum Thema Wassewechsel könnt ich jetzt 3 Din A4 Seiten schreiben...

Und: viel Spaß! Miit´m Aquarium hats bei mir auch angefangen, mein Profilbild zeigt einen meiner " Hausdrachen "

Teststreifen sind total unbrauchbar. An einem Baum läßt sich die Wetterseite besser ablesen, als mit Teststreifen die Wasserwerte.

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@broudsubn

Gut, daß Das nicht bekannt ist. Sonst müssten viele Feldversuche revidiert werden und die Fachhandlungen für Lehrmaterial würden sie aus dem Programm nehmen ...

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@TwangBangParty

Fachhandlungen für Lehrmaterial??? was meinst du denn damit? Tatsache ist, das seriöse Wissenschaftler bei "Feldversuchen" sicher nicht mit diesen Papierstreifentests arbeiten, sondern mit vernünftigen Tröpfchentests.

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Wie kannst du Mollys empfehlen, wenn du weder die Größe des Aquariums noch die Wasserwerte kennst? Und nein, mit der Härte ist nicht! der PH-Wert gemeint. Der PH-Wert zeigt an, wie sauer oder alkalisch das Wasser ist, die Härte zeigt an, wie weich oder hart das Wasser ist - das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

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@dsupper

Ich hab´s einfach verpeilt und´n " Gedankendreher " gehabt mit der Härte. Danke für den Hinweis !

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Mit Härte ist der sog. Ph-Wert gemeint,

Nein. Mit Härte sind die Werte für Karbonhärte KH und Gesamthärte GH gemeint. pH gibt an, wie sauer oder alkalisch das Wasser ist. Die Werte hängen zwar zusammen, aber pH gibt nicht die Härte an.

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@Foerster1973

Gut, daß Das nicht bekannt ist. Sonst müssten viele Feldversuche revidiert werden und die Fachhandlungen für Lehrmaterial würden sie aus dem Programm nehmen ...

Feldversuche und Lehrmaterial für angehende Gesellen ( Lehrlinge ) in ihren Berufen werden teststreifen aus folgenden Gründen benutzt. Sie sind billiger, und dort wo Teststreifen eingesetzt werden, geht es nicht darum, um den genauen 0,1 Wert zu ermitteln. Bei Urintest zum Beispiel, geht es nicht darum wieviel Zucker , Harnstoff oder Blut vorhanden ist, sondern das einfach solche Stoffe vorhanden ist. Dazu reichen solche Streifen für den Hausgebrauch locker aus. Denn weitere Untersuchen führt dann der Facharzt durch. Selbst Hobbygärtner sollten ihre Böden nur mit Flüssigtest durchführen, denn sie geben genauere Angaben. Bodenprobe = ca ein 1x1 cm Erde, wird mit der jeweiligen Flüssigkeit betreufelt, ein paar Minuten Wartezeit, danach kippt man die Testschale bis sie die Skala ausfüllt und man die Farbe ablesbar ist. Soviel zu deinem Beispiel mit Feldversuchen :(((

Bei der Aquaristik geht es aber um genaue Werte, somit benötigt man Tröpfchentests.

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@broudsubn

Nenn mir EINE fundierte Quelle, die den Wasserwert bei Mollys und anderen Einsteigerfischen uf 0,1 % beziffert. Die Wasserwerte im Verbreitungsgebiet der Fische sind viel variabler. Wir reden hier nicht von einem hochspezialisierten Artenbecken mit endemischen Tieren. Aber Dir scheints wohl weniger um die Sache, als um Klugsch..sserei zu gehen, haben uns ja schon mal " getroffen ".. Auch ´ne Art von " Follower "..... ;-D

Das ich berechtigte Kritik gern annehme, zeigt ja mein Kommentar an "dsupper", dessen berechtigten Hinweis Du dann ja noch mal aufgreifen musstest...

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@TwangBangParty

Hallo TwangBangParty,

es geht bei diesen Teststreifen ja gar nicht um einen Unterschied von 0,1 o.ä. bei der Härte. Teststreifen in der Aquaristik zeigen meistens alle möglichen Wasserwerte (oft 5 oder 6 oder noch mehr) gleichzeitig an.

Die Ungenauigkeit dieser Teststreifen ist aber schon ein großes Problem, denn z.B. beim PH-Wert sind Messfehler bis zu 0,3 die Regel. Weiß man nun, dass die Veränderung einer PH-Stufe (also von 1 nach 2 nach 3 nach 4 usw.) jedes Mal bedeutet, dass das Wasser um das 10-fache saurer (oder alkalischer) wird, dann ist das schon sehr bedeutsam für die Fische. Denn der PH-Wert hat Auswirkungen auf Kiemen und Schleimhaut der Fische. Gröbere Abweichungen können an diesen Organen Schäden verursachen, kleinere Abweichungen können langfristig Schäden erzeugen - die Fische sterben dann eben erst nach einigen Wochen oder Monaten. Das wird oftmals vom Pfleger dann als völlig natürlich angesehen, weil so kleine Lebewesen ja keine höhere Lebenserwartung haben können (denken viele, die gar nicht wissen, wie lange Zierfische leben können).

Noch schlimmer ist es mit auch nur geringfügigen Abweichungen beim Nitritgehalt. Wenn er 0 anzeigt, obwohl er u.U. schon bei 0,3 mg/l liegt, ist schon ein "gefährlicher" Unterschied.

Daher ist es schon in der Aquaristik wichtig, möglichst genau Werte zu haben und es ist erschreckend, wie wenig Zierfischhalter ihre Werte überhaupt nicht kennen. Aber auch genau daraus resultieren hier die täglichen Hilferufe: "Meine Fische sterben und ich weiß nicht warum. Wasserwerte sind alle ok" Fragt man dann nach den Werten, die ja bekannt sein müssen, wenn man schreibt, die wären alle ok, dann kommt - nichts!

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@dsupper

Ich wollte eigentlich gerade das Anhand von Nitrat und Nitrit erklären, doch Dsupper war zu schnell.

Es geht doch nicht darum oder ich ein Eiermeier Klugscheißer Doppelfeier bin, sondern darum das man Einsteiger ein Wissen auf den Weg geben sollte, denn irgendwann hat der Fragesteller plötzlich andere Fragen weil Fische sterben, oder er nicht nur Einsteigerfische halten möchte, sondern auch mal Fische die mehr Anspruch an die Wasserwerte stellen. Und Mollys sind sicher keine einfachen Einsteigerfische, somit muß man hier von Ratestäbchen abraten, und gerade den Anfäbgern die Tröpfchentestpackungen ans Herz legen.

Und nochmals. Warum denkst du das Erde im Garten mit Tröpfchen getestet werden? Da Teststreifen keine genauen Angaben liefern. verstehst du den Vergleich nicht ? Im Aquarium geht es nicht um Regenwürmer, oder Bodenlebewesen, sondern um Wirbeltiere die sich Fische nennen. Wenn also schon im Gartenbereich Tröpfchen eingesetzt werden, muß dies gerade in der Aquaristik seine Anwendung finden.

Mfg Vlk`

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erstmal das wasser im aquarium mindestens 2 wochen stehen lassen, dann langsam die fische einsetzen...

Wasser komplett wechseln würde ich nicht, lieber 1/3 austauschen...und eiswasser sollte es nicht sein...

Black Mollys sind nicht schlecht, kannst auch noch Scalare und "Knutschis" reinsetzen

Huii hab grad Scalare gegoogelt die sind ja Wunderschön :)

Und wenn die Gut für anfänger sind dann auf jedenfall :D

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@LeaSchenk

Die werden ziemlich gross, sind relativ anspruchsvoll und fressen Deinen Molly-Nachwuchs... ;-(

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Black Mollys sind wie ich finde sehr vute anfängerfische dar sie robust sind

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