An die Eltern, wieso lässt ihr euren Kinder keine Freiheit?

20 Antworten

Keine Frage, die Kindererziehung wird mit jedem Jahr anspruchsvoller und die Überwachung der Informationen, die auf die eigenen Kinder niederregnen, nahezu unmöglich.

Selbstverständlich hat jeder seine eigene Art seine Nachkommen zu erziehen und dabei ist es immer schwer zu sagen, welches der bessere oder sinnvollere Weg ist. Fakt bleibt, es geschieht einzig und allein zu Eurem Schutz.

Auch wenn sich Kinder reif fühlen und zu Unrecht bevormundet, so bleiben sie doch Kinder und die sind von Natur aus nun mal unwissender und ahnungsloser als Erwachsene. Als Kind macht man sich noch keinerlei Gedanken über die Zukunft, hat noch keine Angst etwas zu verpassen,
ist sich über mögliche Konsequenzen oft nicht im Klaren. Kinder sind naiv, leicht zu beeinflussen, verschwenderisch und handeln gerne unüberlegt.

Wenn ich an meinen damaligen Freundeskreis zurückdenke, sehe ich uns durch leerstehende Häuser toben, am See zelten, oder an den Fahrrädern (später Mopeds) rumschrauben. Im Gegensatz zu heute fand unsere Kindheit/Jugend draußen statt! Wir haben uns noch für die Natur interessiert und nur im absoluten Ausnahmefall in der Bude gehockt.

Den Zockern unter Euch sei gesagt: Ihr werdet Euch in vielen Jahren
kaum an einen besonderen PC- oder Konsolen-Abend erinnern, an dem Ihr einem virtuellen Gegner oder aber einem „befreundeten“ MP die Fresse poliert habt. Wenn Ihr mit Eurer Clique spontan an den See oder das Meer fahrt und dort die Nacht verbringt, mit Musik, Alkohol, Nacktbaden und allem was dazugrhört und darauf scheißt wann ihr zu Hause sein müsst, ja sogar bewusst die Strafe in Kauf nehmt … DAS sind die
Momente an die Ihr Euch ein Leben lang erinnern werdet!

Wir haben uns jeden Tag getroffen und das ganz ohne Handy und Internet. Bei uns stand noch Fußball, angeln oder Wettschießen mit dem Luftgewehr auf dem Tagesplan. Wir haben uns im Wald Stuntstrecken für die Räder und Mopeds gebaut, Hütten zusammengenagelt, Lagerfeuer gemacht, sind Nachts ins Freibad eingebrochen oder sind per Anhalter ans Meer gefahren und mit einem geklauten Auto in die Disko (beides nur einmal …die Konsequenzen dafür hatten es wirklich in sich) und und und

Natürlich wurden auch wir von unseren Eltern bevormundet, hatten Regeln einzuhalten und mussten bei Nichteinhaltung mit Konsequenzen rechnen. Inwieweit das eingehalten oder durchgezogen wurde, lag zum einen am Erziehungsstil der Eltern, aber auch sehr stark an der eigenen Willenskraft.

Die meisten von uns haben sich von anderen (gerade Älteren) beeinflussen lassen und natürlich haben auch wir nicht auf Gras und Alkohol verzichtet. Irgendwann wird man leichtsinniger, die Drogen werden stärker, die Zukunft irrelevanter, man interessiert sich nur noch für den aktuellen Tag. Nicht alle von uns hatten strenge Eltern oder gute Vorbilder und nicht alle von uns haben den Absprung geschafft …

Wenn ich mir unsere damalige Clique heute ansehe … 3 sind tot, zwei davon wegen Drogen. Vier haben schon mehrjährige Haftstrafen hinter sich, ein anderer sitzt bereits das dritte Mal ein. Andere sind zu Zockern mutiert,
leben nur noch in ihrer Scheinwelt und blendet die Realität gekonnt aus. Einige haben sich absolut gehen lassen und vegetieren nur von einem in den
nächsten Tag vor sich hin.

Ich bin einer von denen die rechtzeitig die Reißleine gezogen haben und ich danke meinen Eltern jeden Tag dafür, dass sie, wenn auch ab und an unbewusst, auf mich eingewirkt und mich gelenkt haben.

Sch... drauf, man lebt nur einmal!!! Ja, aber wenn man das verbockt, war´s das. Im wirklichen Leben gibt es kein Reset-Knopf und man kann zwischendurch auch nicht speichern um mal eben etwas total Bescheuertes auszuprobieren.

Das grundlegende Ziel von Eltern ist es im Grunde, dass es den Nachkommen einmal besser gehen wird als einem selbst und das Schlimmste was einem Vater oder einer Mutter passieren kann ist, sein eigenes Kind zu überleben, erstrecht wenn es aus Gründen aus dem Leben schied, die man anhand einer konsequenten und ausgewogenen Erziehung vielleicht hätte unterbinden können. Dazu gehört auch das Erkennen von besorgniserregenden Anzeichen (Depressionen, etc).

Dass man Mist baut, gehört zum normalen Lernprozess. Man muss seine Grenzen ausloten, mal etwas riskieren, etwas Falsches machen und auch mal richtig auf die Nase fallen. Dass Eltern nicht alles kontrollieren können (schon gar nicht im Zeitalter von Social Media und Co) wissen sie selbst, aber Regeln helfen zumindest dabei es in gewisser Hinsicht einzuschränken.

Trotz einer führsorglichen Erziehung haben auch meine Eltern nicht alles verhindern können. Ich habe gekifft, meinem Vater das Bier geklaut, mal ein Auto geknackt und was weiß ich noch alles … aber ich habe irgendwann die Rübe eingeschaltet, auf meine Eltern gehört und mich auf das Wesentliche und meine Zukunft konzentriert.

Ich stecke bei der Erziehung meines Sohns noch in den Anfängen, aber merke jetzt schon, wie stark es mich selbst belastet, wie viele Sorgen ich mir mache und was weiß ich. Er soll irgendwann noch eine Schwester bekommen und Gott weiß, ich werde sie im Keller einsperren bis sie 35 ist.

Man kann als Elternteil nicht alles beeinflussen oder gar verhindern und obgleich die Pubertät meines Sprösslings noch eine ganze Weile hin ist, sehe ich mich jetzt schon nach einem Betäubungsgewehr um. Wenn ich meinen Sohn sehe, sehe ich mich, sehe das was ich erlebt habe und das was er noch alles erleben wird. Ich wünsche mir für ihn ein erfülltes Leben und eine atemberaubende Kindheit. Ginge es nach mir, würde er genauso viel oder
noch mehr erleben als ich, aber von dem ganzen Mist den wir damals mitunter getrieben haben, würde ich ihn gerne fernhalten und genau wie meine Eltern, werde auch ich bei meiner Erziehung nichts unversucht lassen, um das zu erreichen, auch wenn das nur bedingt in meiner Macht steht.

Nutze Deine Kindheit/Jugend und verbringe die Zeit mehr draußen, anstatt vor dem PC oder TV. Irgendwann schaust Du auf die Zeit zurück und erinnerst Dich an glorreiche Abende und viele Erlebnisse.

Vertraue ein wenig mehr auf das Wort Deiner Eltern und versuch Dich auch mal in ihre Lage hineinzuversetzen. Wie gesagt ... am Ende meinen sie es tatsächlich nur gut. :)

Das gleiche war wie bei meinen Eltern.. Mein Vater war früher auch nicht der bravste und musste auch schon im die Klinik, wegen Abhängigkeit. Heute verbieten Sie mir nach 10:00 noch draussen zu bleiben und meine Eltern und Geschwister würden mich töten würde ich mit Gras oder Alkohol anfangen D: Aber raus gehe ich sicherlich noch :)

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Geht es dir eher um die Allgemeinaussage? Oder geht es explizit nur darum das Eltern auf Altersfreigaben pfeifen sollen und ihren Sprösslingen jeglichen Alters ruhig alles erlauben/ zuführen sollen was sich die Sprösslinge wünschen?

Im zweiten Fall würde dies bedeuten "Mein achtjähriger will auch rauchen, so wie Papa. Also kriegt er Zigaretten, denn er weiß ja selbst das es nicht gesund ist und wird schon merken ob es ihm gut tut". Und so weiter. Denn warum bei der Altersfreigabe gewisser Spiele/ Filme bleiben? Kommt der Stein ins Rollen, dann weitet sich das früher oder später auch auf andere Gebiete aus.

Weißt du, es kann mal sein das ein 15jähriger durchaus in der Lage ist ein Computerspiel (das ab 16 freigegeben ist) zu spielen - ohne dadurch verstört zu werden oder ein schräges Weltbild zu entwickeln.

Aber das kann man nicht 1:1 auf alle anderen Heranwachsenden von (wat weiß ich) 7 bis 17 Jahren übertragen. Jeder Mensch hat doch eine eigene Persönlichkeit (die sich bei einem Heranwachsenden oft erst noch ausbildet). Der eine ist sehr emotional, der andere ist harmoniebedürftig, wieder ein anderer weiß gut zu unterscheiden zwischen Realität und Fiktion (Spiel, Film, Lied). Es gibt leicht beeinflussbare, es gibt solche die sich alles so dermaßen zu Herzen nehmen das sie noch Wochen daran knabbern und vielleicht sogar Ängste entwickeln... Und so weiter.

Solche Sachen wie "Altersfreigabe" kommen nicht "aus dem Nichts heraus". Sie haben ihren gewissen Sinn. Der darin besteht die allgemeine Altersgruppe (die jeweils darunter liegt) zu schützen vor einem eventuell verstörend wirkenden (sich negativ auswirkenden) Detail in dem Lied/ in dem Spiel/ in dem Film. Denn hier zählt die Allgemeinheit, der Durchschnitt.

Edit: Noch etwas...

Wegen dem ganzen "... man wird zum Außenseiter wenn man nicht mitreden kann...". Ohweh, na das ist ja ganz ganz schlimm.

Mal im Ernst, muss man immer mit dem Strom schwimmen - um nicht aufzufallen? Muss man sich allen Ernstes etwas aussetzen was man selbst vielleicht garnicht möchte oder nicht gescheit verarbeiten könnte hinterher - nur weil man Angst hat das die anderen einen auslachen könnten?

Da wäre es gut wenn die Eltern dem Heranwachsenden bis dahin Selbstbewusstsein beigebracht haben. Wenn sie ihm beibrachten für sich selbst einzustehen.

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Ich möchte meine Kindern nicht von Dingen fernhalten, weil die grausam sind, sondern vor unterirdisch bescheuerten Dingen, die sie davon abhalten kluge, empathische und verantwortungsvolle Zeitgenossen zu werden.

Mir kann keiner erzählen, dass ein spannendes und Intelligenz erforderndes Computerspiel schädlich für Jugendliche ist. Aber genau so wenig kann mir jemand klar machen, dass es etwas bringt, seine Zeit mit einem Spiel zu vertrödeln, in dem ein Idiot durch eine Stadt rennt, und andere Leute aus ihren Autos schmeißt, nur um irgendwelche blöden Aufträge erfüllen zu können.

Kinder, wir wollen Euch nicht von den interessanten und spannenden Dingen des Lebens abhalten auch nicht, wenn sie manchmal schwer zu verkraften sind, sondern nur von geistestötendem Schwachsinn!

Meine Kinder hatten jede Freiheit, jede nur denkbare, sie haben sie aber verantwortungsvoll genutzt.


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